DAS EWIGE MAHL

***

***

***

***

***

Das Herrenmahl

Bei dem Herrenmahl handelt es sich um eine geistliche Bedeutung.
Es geht darum geistliche Nahrung aufzunehmen.
Im Mittelpunkt steht der Glaube an Jesus Christus
und das Vertrauen in Jesus Christus.
Jesus Christus ist das Brot des Lebens und Jesus Christus ist
der Leib. Die Glieder des Leibes sind die Glaubenden.
An dem Leib hat man Anteil, wenn man Gemeinschaft mit Jesus Christus hat.
Wenn es möglich ist, sollte man auch Gemeinschaft mit Gläubigen haben.
Aus dem Kelch trinkt man, wenn man Jesus Christus um
Vergebung der Sünden bittet. Wenn man um Vergebung der Sünden bittet,
dann wäscht Jesus Christus einen rein.

Jesus antwortete ihr:
Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde,
wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser,
das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden,
deren Wasser ins ewige Leben fließt.
Johannes, Kapitel 4, Verse 13-14

Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Johannes, Kapitel 6, Vers 56

Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und
gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens;
wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich
glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Johannes, Kapitel 6, Verse 33-35

Ihr seid ja schon ungesäuertes Brot;
denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.
1 Korinther, Kapitel 5, Vers 7

Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben
wir Gemeinschaft miteinander und das Blut seines
Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
1 Johannes, Kapitel 1, Vers 7

Bei dem Fleisch Jesu Christi, welches gegessen werden soll,
handelt es sich um das Wort. Denn das Wort ist Fleisch geworden.
Jesus Christus reinigt uns durch das Wasserbad im Wort,
also in dem wir in der Bibel lesen und Gott um Weisheit bitten.

Da stritten sich die Juden und sagten:
Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes
nicht esst und sein Blut nicht trinkt,
habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
hat das ewige Leben und ich werde ihn
auferwecken am Jüngsten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise
und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat
und wie ich durch den Vater lebe, so wird
jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel
herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot,
das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben.
Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Diese Worte sprach Jesus, als er
In der Synagoge von Kafarnaum lehrte.
Johannes, Kapitel 6, Verse 52-59

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne es wurde nichts,
was geworden ist.
Johannes, Kapitel 1, Verse 1-3

Und das Wort ist Fleisch geworden und
hat unter uns gewohnt und wir haben
seine Herrlichkeit geschaut,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.
Johannes, Kapitel 1, Vers 14

Wahre und himmlische Speise ist es den Willen des Vaters im Himmel
in seinem Namen zu vollbringen. Himmlische Speise ist wahrhaftige Nahrung.

Währenddessen baten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen:
Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander:
Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es,
den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden.
Johannes, Kapitel 4, Verse 31-34

ÜBER DIE WAHRE FAMILIE JESU
Als Jesus noch mit den Leuten redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder
draußen und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und
deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen: Dem, der ihm das gesagt hatte,
erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand
über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen
meines himmlischen Vaters tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
Matthäus, Kapitel 12, Verse 46-50

Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder,
der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat
und dass ich ihn auferwecke am Jüngsten Tag.
Johannes, Kapitel 6, Vers 40

Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und
gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens;
wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich
glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Johannes, Kapitel 6, Verse 33-35

Bei dem folgenden Mahl geht es um das Paschamahl,
das Jesus mit den Aposteln einnahm.

DAS MAHL
Als die Stunde gekommen war, legte er sich mit den Aposteln zu Tisch.
Und er sagte zu ihnen: Mit großer Sehnsucht habe ich danach verlangt,
vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen.
Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis es seine
Erfüllung findet im Reich Gottes.
Und er nahm einen Kelch, sprach das Dankgebet und sagte:
Nehmt diesen und teilt ihn untereinander!
Denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht mehr von der Frucht
des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes kommt.
Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und reichte es ihnen
mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den
Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut,
das für euch vergossen wird.
Lukas, Kapitel 22, Verse 14-20

Die folgenden Bibelstellen sagen ausdrücklich,
dass Speise uns Gott nicht näherbringt.

Speise aber wird uns Gott nicht näherbringen.
Wenn wir nicht essen, verlieren wir nichts,
und wenn wir essen,
gewinnen wir nichts.
1 Korinther, Kapitel 8, Vers 8

Es darf doch euer wahres Gut nicht der Lästerung
preisgegeben werden; denn das Reich Gottes ist nicht
Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede
und Freude im Heiligen Geist.
Römer, Kapitel 14, Verse 16-17

Er antwortete: Begreift auch ihr noch nicht? Versteht ihr nicht, dass alles,
was durch den Mund hineinkommt, in den Magen gelangt und dann wieder
ausgeschieden wird? Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt
aus dem Herzen und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen
kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen
und Lästerungen. Das ist es, was den Menschen unrein macht; aber mit
ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.
Matthäus, Kapitel 15, Verse 16-20

Darum, meine Geliebten, meidet den Götzendienst!
Ich rede doch zu verständigen Menschen;
urteilt selbst über das, was ich sage!
Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi?
Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?
Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.
1 Korinther, Kapitel 10, Verse 14-17

Gnade rettet, aber keine Speisevorschriften.

Lasst euch nicht von vieldeutigen und fremden Lehren irreführen;
denn es ist gut, dass durch Gnade das Herz gefestigt wird und nicht
durch Speisevorschriften, die denen, die sich daran hielten, keinen Nutzen brachten.
Hebräer, Kapitel 13, Vers 9

Wir sollen in Jesus Christus bleiben, so bleibt er in uns.
Wir sollen dann vom Brot essen und vom Kelch trinken,
wenn wir sicher sind, dass wir Jesu Botschaft verstanden haben,
bereit sind uns vom Heiligen Geist verändern zu lassen
und wir bereit sind Jesus Christus zu vertrauen und die Sünden
aus unserem Leben zu tilgen.
Geistliche Nahrung nehmen wir auf,
wenn wir beispielsweise im Wort Gottes lesen.
Das Brot essen wir, wenn wir Gemeinschaft mit Jesus Christus haben
und, sofern möglich, wir Gemeinschaft mit Gläubigen haben.
Vom Kelch trinken wir, wenn wir unsere Sünden von
Jesus Christus abwaschen lassen.

UNWÜRDIGES VERHALTEN BEI DER FEIER DES HERRENMAHLS
Wenn ich schon Anweisungen gebe: Das kann ich nicht loben, dass ihr nicht
zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammen kommt. Zunächst
höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde
zusammenkommt; zum Teil glaube ich das auch. Denn es muss Parteiungen
geben unter euch, damit die Bewährten unter euch offenkundig werden.
Wenn ihr euch versammelt, ist das kein Essen des Herrenmahls; denn jeder
nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg und dann hungert der eine,
während der andere betrunken ist. Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und
trinken? Oder verachtet ihr die Kirche Gottes? Wollt ihr jene demütigen, die
nichts haben? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem
Fall kann ich euch nicht loben. Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich
euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er
ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte:
Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm
er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in
meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn
sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den
Tod des Herrn, bis er kommt. Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus
dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem
Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne den Leib zu unterscheiden,
der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. Deswegen sind unter euch
viele schwach und krank und nicht wenige sind schon entschlafen. Gingen wir mit
uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet. Doch wenn wir jetzt vom
Herrn gerichtet werden, dann ist es eine Zurechtweisung damit wir nicht zusammen
mit der Welt verdammt werden. Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine
Brüder und Schwestern, wartet aufeinander! Wer Hunger hat, soll zu Hause essen;
sonst wird euch die Zusammenkunft zum Gericht. Weitere Anforderungen werde
ich treffen, wenn ich komme.
1 Korinther, Kapitel 11, Verse 17-34

In den folgenden beiden Versen geht es um ein kleines Buch,
welches Johannes essen sollte.
Es geht aber nicht darum das Buch tatsächlich zu essen,
sondern es geht darum eine Botschaft in sich aufzunehmen.

Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben.
Er sagte zu mir: Nimm und iss es!
In deinem Magen wird es bitter sein, in deinem Mund aber süß wie Honig.
Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es.
In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte,
wurde mein Magen bitter.
Offenbarung, Kapitel 10, Verse 9-10

Gott schenkt geistgeschenkte Speise und
geistgeschenkten Trank.

Alle aßen auch die gleiche geistgeschenkte Speise
und alle tranken den gleichen geistgeschenkten
Trank; denn sie tranken aus dem geistgeschenkten
Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus.
1 Korinther, Kapitel 10, Verse 3-4

Mit Brot ist eine Lehre gemeint. Wenn vom Brot des Lebens,
das Jesus Christus ist, gesprochen wird, dann ist damit die
Lehre Jesu gemeint. Mit dem Brot des Lebens ist das lebendige
Wort Gottes gemeint, das belehrt, zurechtweist und zur
Liebe führt. Vor Lehren, die am Wort Gottes vorbeigehen,
soll man sich schützen.

DER SAUERTEIG DER PHARISÄER UND SADDUZÄER =
DAS ÄUßERE WORT, DIE ÄUßERE LEHRE, ÄUßERE GESETZESLEHRE
DAS BROT DES LEBENS =
DAS INNERE WORT, DIE INNERE LEHRE, INNERE HERZENSGESETZE

DIE BLINDEN JÜNGER
Und die Jünger fuhren an das andere Ufer. Sie hatten vergessen,
Brote mitzunehmen. Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht und hütet
euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Sie aber
machten sich untereinander Gedanken und sagten: Wir haben
kein Brot mitgenommen. Als Jesus das merkte, sagte er: Ihr
Kleingläubigen, was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr
kein Brot habt? Begreift ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an
die fünf Brote für die Fünftausend und wie viele Körbe ihr
eingesammelt habt? Auch nicht an die sieben Brote für die
Viertausend und wie viele Körbe ihr eingesammelt habt?
Warum begreift ihr denn nicht, dass ich nicht von Brot gesprochen
habe, als ich zu euch sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig
der Pharsiäer und Sadduzäer? Da verstanden sie, dass er nicht
gemeint hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig der Brote hüten,
sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Matthäus, Kapitel 16, Verse 5-12

Gott fordert keine Speiseopfer.

GOTTES GEGENWART IN SEINEM TEMPEL
So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße.
Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, der meine
Ruhe ist? Dies alles hat meine Hand gemacht und so ist dies alles geworden – Spruch des Herrn.
Auf den blicke ich: auf den Armen und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und der zittert
vor meinem Wort. Man schlachtet Stiere – und erschlägt Menschen; man opfert Schafe – und
bricht einem Hund das Genick; man bringt Speiseopfer dar – und auch Schweineblut; man
spendet Weihrauch – und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen
und an ihren Scheußlichkeiten Gefallen finden, so wähle ich für sie Strafen aus und bringe über
sie Schrecken. Denn ich rief und niemand antwortete, ich redete und sie hörten nicht. Sie
haben getan, was böse ist in meinen Augen, und was mir nicht gefällt, das haben sie erwählt.
Hört das Wort des Herrn, die ihr zittert vor seinem Wort! Eure Brüder, die euch hassen, die euch
um meines Namens willen verstoßen, sie haben gesagt: Der Herr soll doch seine Herrlichkeit
zeigen, damit wir eure Freude sehen. Aber sie werden beschämt. Tosender Lärm aus der Stadt,
Lärm aus dem Tempel, Lärm des Herrn: Er vergilt seinen Feinden ihr Tun.
Jesaja, Kapitel 66, Verse 1-6

In den folgenden Bibelstellen handelt es sich
um geistliche Milch und geistliche Speise.
Man muss im Glauben heranreifen, wenn man das
Wort Gottes in seiner Tiefe erfassen will.

DER ERWACHSENE GLAUBE
Darüber hätten wir viel zu sagen; es ist aber schwer verständlich zu machen,
da ihr träge geworden seid im Hören. Denn obwohl ihr der Zeit nach schon
Lehrer sein müsstet, braucht ihr von Neuem einen, der euch in den Anfangsgründen
der Worte Gottes unterweist; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben,
nicht feste Speise. Denn jeder, der noch mit Milch genährt wird, ist unerfahren im
richtigen Reden; er ist ja ein unmündiges Kind; feste Speise aber ist für Erwachsene,
deren Sinne durch Gebrauch geübt sind, Gut und Böse zu unterscheiden.
Hebräer, Kapitel 5, Verse 11-14

Verlangt wie neugeborene Kinder nach der unverfälschten, geistigen Milch, damit ihr
durch sie heranwachst und Rettung erlangt! Denn ihr habt gekostet, wie gütig der Herr ist.
1 Petrus, Kapitel 2, Verse 2-3

Vor euch, Brüder und Schwestern, konnte ich aber nicht wie vor Geisterfüllten reden;
ihr wart noch irdisch eingestellt, unmündige Kinder in Christus. Milch gab ich euch zu
trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es
aber auch jetzt noch nicht; denn ihr seid immer noch irdisch eingestellt.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 1-3

Gott stillt den Durst und den Hunger nach etwas Anderem

Wenn du in und durch den wahren Gott lebst, dann lebst du in der Fülle des Lebens
und dein Leben ist so erfüllt, so dass du keinen Durst und keinen Hunger mehr nach
etwas anderem hast. In deiner Lebensfülle hast du keine negativen Sehnsüchte mehr,
jegliches äußeres Streben fällt ab und die Gegenwärtigkeit leuchtet in ihrer vollsten
Pracht. Gott versorgt dich mit allem Guten und dein Sein und Tun füllen dein Leben aus.
Deine innere ausfüllende Stille stillt dich voll und ganz und übertrifft deine Erwartungen.
Deine innere lebendige Quelle lässt dich immer in deiner Heimat sein und führt dich über
deinen goldenen Weg zu himmlischen Oasen, die kostbarer sind als jegliche weltlichen
Schätze. In deiner himmlischen Pracht gibt es keine offenen Wünsche mehr, keine zeitlichen
Ziele und keine Nöte, denn das ewigliche Licht scheint alles in dir aus. Wenn Gott dein
Inneres stillt, dann fühlst du dich überall wo du bist zu Hause. Überall wo du im Licht Gottes
stehst, schlägt Gott für dich dein Wohnzimmer auf. Wenn Gott deinen Durst und Hunger
stillt, dann müssen Rastlosigkeit, Hektik und jegliche Sorgen aus deinem Leben verschwinden.
Wenn du mit Gott Mahl hältst, dann sitzt du mit Gott am Tisch der Ruhe und Geborgenheit.
Gott schenkt Speise und Trank, die nie vergehen und eine Stärkung schenken, die über
den menschlichen Horizont hinausgeht. In der unendlichen Lebensfülle stattet dich Gott
mit unendlich vielen Möglichkeiten aus, die dich zufrieden sein lassen und dir die
Gewissheit schenken, dass alles in bester Ordnung ist. Wenn du das verköstigst was Gott
dir gibt, dann hast du kein Interesse mehr vor etwas zu flüchten, sondern du stellst dich
dem was jetzt zu tun ist. Die Speisekammer Gottes bietet mehr als genügend Leckereien,
an denen man sich jederzeit sättigen kann. Inmitten der Kostbarkeiten Gottes ist dir voll
bewusst, dass nur Gottes tun dir Segen schenken kann. Es ist ein Segen, den man sich
nicht mit menschlicher Hand erwerben, kaufen, erpressen oder erkämpfen kann. In der
Fülle Gottes steht dein weltlicher Hunger still. In der Herrlichkeit Gottes ist dein
begierlicher Appetit vergangen. Durch gesunde himmlische Ernährung zeigt sich die
wahre Freude des Lebens.