Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Die Tagelöhner sind Engel. Engel sind dienende Geister,
die ausgesandt sind, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen.

Zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Setze dich mir zur Rechten
und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße? Sind sie
nicht alle nur dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen,
die das Heil erben sollen?
Hebräer, Kapitel 1, Verse 13-14

Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht, noch wird
man geheiratet, sondern die Menschen sind wie Engel im Himmel.
Matthäus, Kapitel 22, Vers 30


Der Vater fiel dem Sohn um den Hals und küsste ihn. Wenn man einem
Menschen um den Hals fällt, dann begegnet man sich auf Augenhöhe.
Unser Vater im Himmel ist unsichtbar und daher begegnet uns unser Vater im
Himmel in unserem Herzen auf Augenhöhe, wenn wir uns ihm zuwenden.


Gott will mit dir auf Augenhöhe sein

Durch das Erlösungswerk Jesu Christi wurdest du reingewaschen und
durch deine Reinheit im Glauben hast du Zugang zum Vater und wurdest
mit dem Heiligen Geist versiegelt. Somit hast du Zugang zu Gott; dem
Vater, Sohn und Heiligen Geist. Dein Inneres ist durch deinen Herzensglauben
vollständig erfüllt mit Gott und entscheidend ist es aus dieser Fülle heraus
aktiv zu werden. In der Fülle Gottes wird dir nach und nach klar welche
Stellung du in Gott hast. Gott will dich nicht beherrschen, Gott will nicht
dein Vorgesetzter oder Diktator sein, Gott will nicht, dass du seine
Marionette bist, sondern du bist ein Kind Gottes und Gott will dir
ein Vater, ein Bruder, ein Familienmitglied und ein Ehepartner sein.
Gott will mit dir einen Bund schließen und mit dir alles teilen und da
Gott alles gehört, will er alles mit dir teilen. Gott will dir alles zeigen und
dich über das Leben aufklären. Gott will dich zu einem König in seinem
Reich machen. Nimm das für dich in Anspruch was Gott für dich hat.
Gott will nicht über den Menschen stehen, sondern in ihrer Mitte sein.
Gott ist das Gebot der Nächstenliebe genauso wichtig wie das Gebot
der Gottesliebe. Gott will mit den Menschen familiär zusammenleben
und mit ihnen gemeinsam über das Leben im guten Sinn herrschen.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Matthäus, Kapitel 22, Verse 37-39

ÜBER DIE WAHRE FAMILIE JESU
Als Jesus noch mit den Leuten redete, siehe, da standen seine Mutter
und seine Brüder draußen und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand
zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen
mit dir sprechen: Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine
Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger
aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen
meines himmlischen Vaters tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
Matthäus, Kapitel 12, Verse 46-50

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel
und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die
heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen;
sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte
ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den
Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er,
Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod
wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war,
ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte:
Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr! Er sagte zu mir: Sie sind geschehen.
Offenbarung, Kapitel 21, Verse 1-4