Der Glaube im Herzen

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GLAUBE AUS VOLLEM HERZEN.
LIEBE AUS GANZEM HERZEN.
LEBEN AUS GOTTERFÜLLTEM HERZEN.

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GLAUBE IST EINE GESTALTUNGSKRAFT.
IM HERZENSGLAUBEN EMPFÄNGT MAN ETWAS, DAS INS GESCHEHEN KOMMT.
WENN ETWAS INS GESCHEHEN KOMMT, DANN WIRD ES IRGENDWANN SICHTBAR.

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Glaube setzt etwas in Bewegung. Der Herzensglaube bringt etwas ins unsichtbare Sichtbare, ins sichtbare Unsichtbare und ins sichtbare Sichtbare. Der Herzensglaube sorgt für eine innere Kommunikation und eine sichtbare Kommunikation, die etwas in Existenz ruft. Aus dem Herzensglauben treten Überzeugungen zu Tage. Das was man in seinem Herzen empfängt, das gibt man weiter. Das eigene Herz ist das Lenkungsorgan für das ganze Leben. Alles was man sieht gründet sich auf das was man im eigenen Herzen glaubt. Alles was man erlebt gründet sich auf den eigenen Herzensglauben und auf die Taten, die man begangen hat und die im Herzen herangekeimt sind. Mit einem gotterfüllten Herzen orientiert man sich in erster Linie an der unerschaffenen göttlichen Quelle und mit einem nicht gotterfüllten Herzen orientiert man sich an dem Erschaffenen, an das was andere durch ihren Glauben in Existenz gerufen haben. Für die eigene Lebensgestaltung ist es sinnvoll sich an den unerschaffenen Gott zu wenden, um eine eigene gotterfüllte Lebensgeschichte zu schreiben und die eigene gotterfüllte Lebensgeschichte durch den gotterfüllten Herzensglauben in Existenz zu rufen und das was bereits existiert im göttlichen Sinn zu nutzen. Nur im eigenen Herzen kann man durch die Gottesfülle erkennen was vom wahren Gott kommt und was nicht. Erst die Herzensfülle, dann die Lebensgeschichte. Die Lebensgeschichte schreibt sich durch die Herzensfülle. Das Leben ist ein Geschenk. Vom wahren Gott gibt es nur Geschenke. Dem wahren unerschaffenen Gott, der Liebe ist, gehört alles. Das was man vom wahren Gott empfängt sind Geschenke, die man nutzen darf. Diese Geschenke entfalten sich über das eigene gotterfüllte Herz. Das Leben, das einfach so existiert, einfach da ist, kann man sich nicht erwerben. Alle gotterfüllten Taten resultieren aus dem gotterfüllten Leben.

HINWEIS:
GOTTERFÜLLTE GEDULD

Der Glaube an Gott erwartet keine Eigenleistung

Gott zieht einen Menschen über sein Herz zu sich. Gott legt den Wunsch in
einen Menschen hinein nach der Wahrheit zu suchen. Gott lässt nicht nur
nach der Wahrheit suchen, sondern er lässt einen Menschen auch finden.
Gott ist es, der das Suchen und Finden eines Menschen entfacht und vollbringt.
Gott ist es, der den wahren Glauben in einem Menschen entfaltet und lebendig
macht. Gott ist es, der sich im Herzen eines Menschen bemerkbar macht.
Gott ist es, der sich einem Menschen nach und nach offenbart und sich zu
erkennen gibt. Der Glaube an Gott erwartet und erfordert keine Eigenleistung.
Für den Glauben an Gott kann sich kein Mensch rühmen, denn der Glaube,
in dem alles zusammengefasst ist, ist ein reines, vollendetes und vollkommenes
Geschenk Gottes. Ein Mensch kann sich dem Glauben einfach hingeben und
im Glauben heranreifen. Ein Mensch kann nur in der Einheit mit Gott glauben.
Alles was mit dem Glauben an die Wahrheit zusammenhängt kann nur von
dem einen lebendigen Geist ausgehen. Jesus Christus ist der Urheber und
Vollender des Glaubens. Der Geist Christi, der identisch ist mit dem Geist Gottes,
ist es, der den Glauben im Herzen eines Menschen wahr werden lässt und
Glaubenserfahrungen schenkt. Der Geist Gottes ist es, der im Herzen eines
Menschen den Glauben bezeugt.

Denn der Menschensohn ist gekommen, um
zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lukas, Kapitel 19, Vers 10

Doch über alle Maßen groß war die Gnade unseres Herrn,
die mir in Christus Jesus den Glauben und die Liebe schenkte.
1 Timotheus, Kapitel 1, Vers 14

Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles,
auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht
der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott – nur der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott
stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden
wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist
sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten Geistgewirktes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch
aber erfasst nicht, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn und er kann es
nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte
Mensch aber urteilt über alles, ihn selbst vermag niemand zu beurteilen. Denn wer
begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.
1 Korinther, Kapitel 2, Verse 10-16

Glaube ist kein Leistungssport

Glaube findet in der Tiefe deines Herzens statt. Glaube offenbart
sich in der inneren Ruhe und Stille und schenkt inneren Frieden.
Glaube bringt dich vom Leistungsdenken zum Sein. Glaube bringt
dich von deinem Funktionieren zu deinem wahren Wert. Glaube ist
kein Leistungssport und keine Funktion, sondern eine erhabene
Einstellung. Versuche nicht deinem Glauben aus Selbstgerechtigkeit
etwas hinzuzufügen, sondern werde in aller Ruhe aus deinem Glauben
heraus aktiv. Die Lebendigkeit in deinem Glauben gibt dir die Kraft
und Stärke für deine Herzenstaten. Du kannst Gott nur gefallen,
wenn du aus deinem Herzen heraus lebst und etwas aus Überzeugung
tust und nicht in dem du es Gott eigenmächtig beweisen willst.
Gott schenkt dir Zeiten der Erholung und Gott schenkt dir Zeiten,
in denen du für das Reich Gottes in aller Ruhe aktiv sein kannst.
Finde deine Mitte in Gott und lass dich durch Gott immer wieder
in dein Gleichgewicht bringen. Wahrer und gesunder Glaube ist der
Sinn des Lebens, denn im wahren Glauben ist alles zusammengefasst.
Der Glaube aktiviert die Gesetze in deinem Herzen. Dazu gehört das
Gesetz des Glaubens, das Gesetz Christi, das Gesetz der Liebe,
das Gesetz der Freiheit, das Gesetz des Lebens und das Gesetz des
Geistes. Aus der göttlichen Fülle im eigenen Herzen darfst du
schöpfen und leben. Du brauchst nicht mehr etwas tun um in die
Ruhe zu kommen, sondern du wirst aus der Ruhe Gottes heraus aktiv.

Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid!
Ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir;
denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Matthäus, Kapitel 11, Verse 28-30

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Johannes, Kapitel 15, Vers 5

AUS WAHREM GLAUBEN LEBEN

GLAUBENSGERECHTIGKEIT – RETTUNG DURCH GLAUBEN – GLAUBENSVOLLENDUNG – GLAUBENSWERKE
GLAUBE – HEILIGER GEIST – AUSSCHÜTTUNG DER LIEBE GOTTES
HEILIGER GEIST – FRUCHT DES GEISTES GOTTES – FÜHRUNG DURCH DEN GEIST GOTTES
ALLES SOLL IM GLAUBEN GESCHEHEN BEDEUTET, DASS ALLES IN DER LIEBE GOTTES, IN DER FRUCHT DES GEISTES GOTTES GESCHEHEN SOLL.
DASS WAS MAN DURCH DEN GOTTERFÜLLTEN HERZENSGLAUBEN INS GESCHEHEN BRINGT, SETZT ETWAS IN BEWEGUNG,
DAS DAZU VERLEITET DAS EIGENE GOTTERFÜLLTE TUN IN DER LIEBE GOTTES GESCHEHEN ZU LASSEN.
IM GLAUBEN BITTEN BEDEUTET IM GEIST, IN DER WAHRHEIT, IN DER LIEBE GOTTES, IN DER KRAFT GOTTES UND IN DER FREIHEIT GOTTES ZU BITTEN.
DURCH DAS AUFRICHTIGE GEBET IM WAHRHAFTIGEN GLAUBEN KOMMT ES DAZU, DASS MAN GOTT IM HERZEN ETWAS TUN SIEHT, DAS MAN UMSETZEN KANN.

HERZENSGLAUBE

Im Herzen verbirgt sich eine Glaubenskraft, die etwas ins Sichtbare holt.
Glaube ist eine Gestaltungskraft.
Im Herzensglauben verbirgt sich eine Beweiskraft.
Das was man in seinem Herzen glaubt wird offenbar.
Herzensglaube lässt bei einer entsprechenden Glaubensstärke etwas wahr werden.

DER INWENDIGE HERZENSGLAUBE
Glaube
Wahrer Glaube
Himmlischer Glaube
Originalglaube
Glaube an den unerschaffenen Gott
Glaube durchtränkt von den Früchten des Geistes Gottes
Vertrauen in Gott
Anbindung an das höchste Bewusstsein
Lebenslehren
Wahrung der göttlichen Freiheit

DER AUßENWENDIGE HERZENSGLAUBE
Unglaube
Irrglaube
Irdischer Glaube
Glaube von Sünde durchwoben
Vertrauen in die Welt
Ersatzglaube
Abweichung vom Originalglauben
Glaube an ein selbsterschaffenes Gottesbild
Abfall vom wahren Gott
Vom Geist Gottes abgeschnittene Lehren
Weltlehren
Eingriff in die Freiheitsrechte anderer Menschen
Falscher Glaube
Falsche Glaubenslehren
Entstehung falscher Kirchen
Entstehung falscher christlicher Gemeinden

ANMERKUNGEN ZUM INWENDIGEN GOTTESGLAUBEN
Der Glaube ist ein Geheimnis und die Definition von Glauben kann nur der Geist Gottes festlegen und offenbaren.
Den wahren Glauben vollbringt Gott im Herzen eines Menschen.

Nur wenn du den Glauben an Gott lebst, kannst du erfahren, ob der Glaube an Gott wahr ist

Nur wenn du den Glauben an Gott lebst und seine Zusagen, die im Wort Gottes
zu finden sind, ernst nimmst und sie für dich in Anspruch nimmst, kannst du erfahren,
ob der Glaube an Gott wahr ist und stimmt. Nur wenn du Gott in deinem Herzen
zulässt und wirken lässt, kannst du erleben, ob der Glaube an Gott echt und
authentisch ist. Nur wenn du deinen gotterfüllten Herzensweg kompromisslos
gehst, kannst du erfahren, ob der Glaube an das Wort Gottes zuverlässig ist und
tragfähig ist. Nur wenn du dich dem geistlichen Fundament Jesu Christi hingibst
und darauf aufbaust, kannst du erkennen, ob der geistliche Bau standhält.
Nur wenn du dich dem unsichtbaren Gott zuwendest, kannst du herausfinden,
ob Gott in deinem Leben sichtbar wird. Nur wenn du im Einklang mit dem Leben
lebst, kannst du herausfinden, ob das Leben Geschenke für dich hat. Nur wenn du
dein Leben gemeinsam mit Jesus Christus gestaltest, kannst du erfahren, ob der
Weg mit Jesus Christus wirklich frei macht und Früchte der Liebe und Freude
hervorbringt. Nur wenn du dich auf den Glauben an Jesus Christus einlässt,
kannst du in Erfahrung bringen, ob der Glaube an Jesus Christus echt ist.
Wahrer Glaube bestätigt sich. Wahrer Glaube bezeugt sich. Natürlich kann der
Glaube geprüft werden, aber die Prüfung des Glaubens bewirkt Geduld.
Gott ist es, der sich bestätigt und sich bezeugt. Gott ist es, der den Glauben im
Menschen entfacht. Gott ist es, der sich einem Menschen offenbart.
Nur wenn du Schritte in deiner Überzeugung gehst, kann sich deine Überzeugung
in deinem Leben bestätigen.

Darum lasst uns ernsthaft besorgt sein, dass keiner von euch zurückbleibt,
solange die Verheißung, in seine Ruhe zu kommen, noch gilt.
Denn auch uns ist das Evangelium verkündet worden wie jenen;
doch hat ihnen das Wort, das sie hörten, nichts genützt,
weil es sich nicht durch den Glauben mit den Hörern verband.
Hebräer, Kapitel 4, Verse 1-2

Blinder Glaube führt in die Irre – Wahrer Glaube bestätigt sich

Blinder Glaube führt in die Irre. Jeder Glaube, der nicht geprüft und
nicht hinterfragt werden darf, führt in die Irre. Wenn man anderen
Menschen in ihrem Glauben blind folgt, dann führt das immer auf
einen Abgrund zu. Wenn Menschen andere Menschen in ihrem
Glauben blind folgen, dann handelt es sich oft um Massenmanipulation
und Massenhypnose. Die Menschen befinden sich dann in einem
geistlichen Gefängnis, in einer Bindungskapsel und die Menschen halten
sich dann gegenseitig auf dem gleichen Niveau, damit keiner das
geistliche Gefängnis, die Bindungskapsel verlässt. Blinder Glaube
sorgt für den Verlust der eigenen Identität, der Eigenverantwortlichkeit
und der wahren Lebensfreude. Es beginnt da Manipulation wo Menschen
andere Menschen zu sich führen, anstatt dass sie andere Menschen
zu ihrem eigenen Herzen führen, damit sie selbst prüfen können welcher
Weg für sie der Richtige ist. Man sollte genau prüfen auf welche
Menschen und Menschengruppen man sich einlässt, damit man nicht
in eine falsche Glaubensblase gerät, die in die Unfreiheit führt.
Blinder Glaube berührt den Kern des Lebens nicht, sondern blinder
Glaube bleibt an der Oberfläche haften und führt zum geistigen Tod.
Man sollte einen Glauben nicht aus einer Laune heraus annehmen,
auch nicht weil ein Mensch einen zum Glauben überreden will.
Man sollte immer frei und unabhängig entscheiden.
Wahrer Glaube bestätigt sich. Wahrer Glaube findet in der Tiefe des
eigenen Herzens in der Verbindung zu Gott statt. Wahrer Glaube darf
vollumfänglich geprüft und hinterfragt werden. Wenn man aufrichtig
glaubt und das wahre Leben in sich zulässt, dann wird man die
Herrlichkeit Gottes sehen. Wenn man Jesus Christus in sich trägt,
dann wird man auch erfahren, dass Jesus Christus in einem wirkt.
Der Geist Gottes ist es, der bezeugt, dass man zu Gott gehört. Dabei
geht es um eine innere Überzeugung, eine innere Sicherheit, es geht
um die Gewissheit, dass man in Gott ist. Wenn der Geist Gottes in einem
wirksam ist, dann werden auch seine Früchte im Menschen zum Vorschein
kommen. Dabei geht es beispielsweise um die Früchte der Liebe, der
Freude und des Friedens. Wenn man aufrichtig nach dem Reich Gottes
und nach der Gerechtigkeit Gottes sucht, dann wird einem alles andere
dazugegeben. Man wird von Gott mit wertvollen Informationen versorgt.
Man wird mit geistlicher Nahrung aber auch mit natürlicher Nahrung versorgt.
Man wird mit immateriellen Dingen aber auch mit materiellen Dingen versorgt.
Es wird einem an nichts fehlen. Wenn man sein Leben aufrichtig in die
Hände Gottes gibt, dann wird man auch nehmen. Wer gibt, der empfängt
auch. Wer Gutes nehmen will, der muss auch Gutes geben.
Gott bestätigt den wahrhaftigen Glauben auf vielfältige Art und Weise.
Entscheidend ist es den wahren Glauben zu suchen, zu erkennen und
anzunehmen und im Herzensglauben zu wandeln.

Fragt euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prüft euch selbst!
Erfahrt ihr nicht an euch selbst, dass Jesus Christus in euch ist?
2 Korinther, Kapitel 13, Vers 5

Der Geist selbst bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
Römer, Kapitel 8, Vers 16

Die Frucht des Geistes aber ist
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte,
Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit;
gegen all das ist das Gesetz nicht.
Galater, Kapitel 5, Verse 22-23

Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort,
so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen
zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles,
wenn er mit ihnen allein war.
Markus, Kapitel 4, Verse 33-34

Gebt, dann wird auch euch gegeben werden!
Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird
man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß,
mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.
Lukas, Kapitel 6, Vers 38

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MAN KANN IRRGLAUBE NUR DANN ENTTARNEN, WENN MAN WEIß WAS WAHRER GLAUBE IST.

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GOTTERFÜLLTER HERZENSGLAUBE =
(HIMMLISCHE LIEBE + HIMMLISCHE FREIHEIT + HIMMLISCHE FREUDE + HIMMLISCHE WAHRHEIT) * (DENKEN + SPRECHEN + PLANEN + HANDELN)
=> SICHTBAR WERDENDE GLAUBENSWERKE

Es gibt ungeheuchelten Glauben und geheuchelten Glauben.
Man muss wissen was Glaube ist, um zwischen ungeheucheltem Glauben und geheucheltem Glauben unterscheiden zu können.

Das Ziel der Unterweisung ist Liebe aus reinem Herzen,
gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
Davon sind aber manche abgekommen und haben sich leerem Geschwätz zugewandt.
1 Timotheus, Kapitel 1, Verse 5-6

Jeder soll von seiner eigenen Auffassung überzeugt sein

Mit dem Herzen glaubt man und durch den Glauben lebt
Jesus Christus in jedem gläubigen Herz. Das eigene Herz
ist der Kompass für den eigenen Lebensweg. Die Überzeugung,
die man im Glauben hat, die darf man leben. Jeder soll von
seiner eigenen Auffassung überzeugt sein. Alles ist grundsätzlich
erlaubt, auch wenn einem nicht alles nützt und auch wenn
einen nicht alles aufbaut. Sünden haben grundsätzlich
Konsequenzen. Der Geist Gottes zeigt über das eigene Herz
auf in welche Richtung man sich sicher bewegen kann.
Es geht darum mit dem eigenen Herzen auszuloten wie man
das Glaubensleben mit Gott gestalten kann. Wenn man Gott
ganz bewusst in sich trägt und das Licht Gottes in einem
scheint, dann hat man grundsätzlich kein Interesse mehr
absichtlich in Sünde zu leben, sondern dann erzeugt der
Heilige Geist eine Bereitschaft im Herzen umzukehren und
umzudenken. Es braucht Zeit und Reife, um das eigene Herz
als Kompass zu nutzen. Gott sieht das Herz und Gott lässt
das Herz im Glauben reifen. Der Glaube im Herzen ist der
eigene Wegweiser und nur wenn man auf die innere Überzeugung
hört und nach der eigenen Überzeugung handelt, kann man
ein erfülltes Leben in Gott führen. Entscheidend ist es, dass
man sich nicht in erster Linie von seinen Gefühlen und seinem
Verstand leiten lässt, sondern vom mit Gott gefüllten Herzen.
Das Herz leitet dann alles Notwendige an die Gefühle und
den Verstand weiter. Die Gefühle und der Verstand sind dem
Herz untergeordnet. Jeder Gläubige möge durch das lebendige
Wort im eigenen Herzen zu eigenen Auffassungen und
Überzeugungen gelangen.

Jeder soll von seiner eigenen Auffassung überzeugt sein.
Römer, Kapitel 14, Vers 5

Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles nützt mir.
Alles ist mir erlaubt – aber nichts soll Macht haben über mich.
1 Korinther, Kapitel 6, Vers 12

Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt.
Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf.
1 Korinther, Kapitel 10, Vers 23

Was ich nun im Fleische lebe, lebe ich im Glauben an den
Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben
hat. Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn
käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus
vergeblich gestorben.
Galater, Kapitel 2, Verse 20-21

Die Überzeugung, die du selbst hast, sollst du vor Gott haben.
Wohl dem, der sich nicht zu verurteilen braucht bei dem, was
er für recht hält. Wer aber Zweifel hat, wenn er etwas isst,
der ist gerichtet, weil er nicht aus der Überzeugung des
Glaubens handelt. Alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
Römer, Kapitel 14, Verse 22-23

Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht
wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.
Römer, Kapitel 3, Vers 28

Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die,
welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz
des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat
dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
Römer, Kapitel 8, Verse 1-2

Alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
Römer, Kapitel 14, Vers 23

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz
geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken
klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich – an jenem Tag,
an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkünde, das,
was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.
Römer, Kapitel 2, Verse 15-16

Die Liebe glaubt alles

Die Liebe glaubt alles, weil die Liebe alles erlaubt.
Die Liebe glaubt alles, weil man im Glauben nichts ausschließen kann.
Die Liebe glaubt alles, weil der Glaube Unmögliches möglich werden lassen kann.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt
das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern
freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles,
hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.
1 Korinther, Kapitel 13, Verse 4-8

Der Glaube an Gott hat keinen Preis für dich

Der Glaube an Gott hat keinen Preis für dich. Der Glaube an Gott kostet dich nichts.
Der Glaube an Gott ist ein Gewinn für dich. Jesus Christus hat für dich alles bezahlt.
Gott hat dir die Geschenke des Sieges, des Glaubens, der Liebe, der Gnade und des
Lebens in dein Herz gelegt. Geschenke erwarten keine Gegenleistung. Bei den
Geschenken Gottes handelt es sich um lebendige Geschenke, die ausgepackt werden
wollen und erlebt, erfahren und gelebt werden wollen. Gott will dir Freiheit schenken,
aber diese Freiheit kann nur erfahren werden, wenn du mit Gott dein gotterfülltes
Herzensleben lebst. Du kannst entscheiden inwieweit du den geschenkten Weg mit
Gott gehen willst. Gott hat dir bereits durch den Glauben alles gegeben und in dein
Herz gelegt und das darfst du durch deine Glaubensreife erkennen. Der Glaube an
Gott führt in die Wahrheit und Freiheit und nie in eine Kostenfalle. Der Glaube an
Gott gibt Leben in Fülle und in dieser Lebensfülle gibt es keinen Mangel mehr.
Gott schenkt Versorgung, Kraft, Weisheit, Heilung und Befreiung. Da Gott alles
gehört und Gott der Schöpfer von allem ist, kannst du Gott aus Eigenleistung
gar nichts zurückgeben. Dein Herz kann aber mit dem Herzen Gottes identisch
sein, wenn du die Liebe Gottes in deinem Herzen annimmst und in der Liebe Gottes
lebst. Wenn du in der Liebe Gottes wandelst, dann kannst du ein erfülltes Leben
führen und du kannst dann Menschen ganz automatisch mit wahrem Leben und
wahrer Liebe berühren. Der Glaube an Gott hat einen gebenden Charakter. Gott gibt
und wenn du im Glauben wandelst, dann kannst du durch Gott Liebe, Gnade und
Barmherzigkeit geben. Der Glaube an Gott ist völlig kostenlos.

Der Geist und die Braut aber sagen: Komm!
Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme!
Wer will, der empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens!
Offenbarung, Kapitel 22, Vers 17

Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft,
indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es
steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.
Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern
durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird und wir so
durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.
Galater, Kapitel 3, Verse 13-14

Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er
sich in keiner Hinsicht von einem Sklaven, obwohl er Herr ist
über alles; er steht unter Vormundschaft und sein Erbe wird
verwaltet bis zu der Zeit, die sein Vater festgesetzt hat. So
waren auch wir, solange wir unmündig waren, Sklaven der
Elementarmächte dieser Welt. Als aber die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz
unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen,
und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid,
sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist,
der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern
Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Galater, Kapitel 4, Verse 1-7

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist,
der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst;
denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!
1 Korinther, Kapitel 6, Verse 19-20

Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken;
aber wenn du frei werden kannst, mach lieber Gebrauch davon!
Denn wer im Herrn als Sklave berufen wurde, ist Freigelassener des
Herrn. Ebenso ist einer, der als Freier berufen wurde, Sklave Christi.
Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Macht euch nicht
zu Sklaven von Menschen!
1 Korinther, Kapitel 7, Verse 21-23

Und sie sangen ein neues Lied und sprachen:
Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine
Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet
und hast mit deinem Blut Menschen für Gott
erworben aus allen Stämmen und Sprachen,
aus allen Nationen und Völkern und du hast sie
für unsern Gott zu einem Königreich und zu
Priestern gemacht; und sie werden auf der Erde
herrschen.
Offenbarung, Kapitel 5, Verse 9-10

Ihr wisst, dass ihr aus eurer nichtigen, von den Vätern
ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis
losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit
dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.
1 Petrus, Kapitel 1, Verse 18-19

Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott
und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der sich
als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur
vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel
ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und
lüge nicht -, als Lehrer der Völker im Glauben und
in der Wahrheit.
1 Timotheus, Kapitel 2, Verse 5-7

Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft
– Gott hat es geschenkt – , nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann.
Epheser, Kapitel 2, Verse 8-9

Doch über alle Maßen groß war die Gnade unseres Herrn,
die mir in Christus Jesus den Glauben und die Liebe schenkte.
1 Timotheus, Kapitel 1, Vers 14

Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist,
hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den
erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat.
Durch sie sind uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen
geschenkt, damit ihr durch diese Anteil an der göttlichen Natur
erhaltet und dem Verderben entflieht, das durch die
Begierde in der Welt herrscht.
2 Petrus, Kapitel 1, Verse 3-4

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt
hat durch unseren Herrn Jesus Christus.
1 Korinther, Kapitel 15, Vers 57

Aber jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß,
wie Christus sie ihm geschenkt hat.
Epheser, Kapitel 4, Vers 7

Ich erkannte aber, dass ich die Weisheit nur als Geschenk Gottes erhalten könne –
und schon hier war es die Klugheit, die mich erkennen ließ, wessen Geschenk sie ist.
Weisheit, Kapitel 8, Vers 21

Menschen glauben was sie glauben wollen

+ Wahrer Glaube ist ein Zusammenwirken zwischen Gott und dem einzelnen Menschen.
+ Ein Mensch kann nur an etwas glauben worüber er Erkenntnis hat.
+ Jeder Mensch lebt in seinen Glaubenssätzen.
+ Es gibt übernommene und selbst erarbeitete Glaubenssätze.
+ Es ist nur durch Manipulation möglich andere Menschen den eigenen Glauben überzustülpen.
+ Jeder Mensch sollte sich frei in seinem Glauben entwickeln können.
+ Der eigene Glaube ist die Grundlage für das eigene Leben.
+ Der eigene Glaube kann jederzeit neu justiert werden.
+ Gott kann den Glaubenshorizont erweitern.
+ Jeder Mensch bewegt sich im Rahmen seines Glaubens in seinem Leben vorwärts.
+ Das Sprechen und Handeln eines Menschen ist geprägt von seinem Glauben.
+ Menschen übernehmen Botschaften, Überzeugungen und Aussagen von anderen Menschen
und bauen sie möglicherweise in ihren Glauben ein.
+ Gott kann den Glauben eines Menschen verändern und korrigieren.
+ Alles ist Glaube. Alles kann durch Glauben erschaffen werden.
+ Starker Glaube führt in eine Richtung, in der der Glaube wahr wird.
+ Glaube ermöglicht alles.
+ Menschen können zwar Heilige Schriften als Grundlage haben, aber sie kommen jeweils auf
unterschiedliche Glaubensüberzeugungen.
+ Wenn ein Mensch sich mit dem Glauben eines anderen Menschen identifiziert, dann ist es
wahrscheinlich, dass er den Glauben des anderen Menschen übernimmt.
+ Ein gesunder Glaube lebt seinen Glauben und lässt andere Menschen ihren Glauben leben.
+ Ein gesunder Glaube lässt sich nicht vom Glauben anderer Menschen anstecken, sondern er
schöpft seine Kraft aus der göttlichen Quelle.
+ Ein gesunder Glaube lässt sich nicht einen anderen Glauben überstülpen.
+ Glaube kennt keine Grenzen.
+ Nur ein freier Glaube kann das Leben voll und ganz erfassen.
+ Ein Mensch mit einem gesunden Glauben steht voll und ganz zu seinem Glauben.
+ Ein Mensch mit einem schwachen Glauben gibt seinen Glauben zu schnell für den Glauben
eines anderen Menschen auf. Er wird dann zur Marionette des Glaubens des anderen Menschen.
+ Jeder Mensch sollte einen eigenen gesunden Glauben entwickeln,
der mit dem Willen Gottes übereinstimmt.
+ Niemand muss Kompromisse in seinem Glauben mit anderen Menschen machen,
denn Glaube ist unbegrenzt möglich.
+ Ein gesunder Glaube lässt sich kein Glaubenskorsett umschnallen
und schnallt Niemandem ein Glaubenskorsett um.
+ Ein gesunder Glaube lässt sich nicht einschüchtern.
+ Ein gesunder Glaube lässt sich nicht in Angst versetzen.
+ Menschen mit dem gleichen Glauben beherrschen Menschen mit schwachem Glauben.
+ Der stärkere Glaube siegt.
+ Glaube lässt sich nicht einfangen.
+ Der eigene Glaube wird im eigenen Leben durch das Sprechen und Tun sichtbar.
Man kann andere Menschen dadurch mit dem eigenen Glauben berühren.
+ Unter der Oberfläche sind alle Menschen eins, aber unterschiedliche
Glaubenssätze trennen die Menschen.
+ Wahrer Glaube ist immer mit der Liebe Gottes verbunden.
+ Glaube sollte trotz aller möglichen Unterschiede nie zur Spaltung führen.
+ Trotz unterschiedlicher Glauben sollte man sich immer in der Liebe Gottes begegnen.
+ Übernommener Glaube wird vom Menschengeist, vom Verstand und von den Gefühlen erfasst.
+ Eigener Glaube kann andere Menschen berühren.
+ Wahrer Glaube lässt immer frei.
+ Gott ist weit größer als jeder menschliche Glaube, als jedes Glaubenskonzept.
+ Unerschütterlicher Glaube findet nur in Gott statt.
+ Unerschütterlicher Glaube findet in der Tiefe des eigenen gotterfüllten Herzens statt.
+ Wahrer Glaube lässt Andersartigkeit zu.
+ Wissen kommt und geht, wahrer Glaube hat auf ewig Bestand.
+ Wissen vergeht, Glaube bleibt.
+ Ein Mensch erntet das was er bewusst und unbewusst glaubt.
+ Ein angstbesetzter Glaube gibt Angst nach außen weiter. Sprechen und Handeln sind von Angst besetzt.
+ Ein in Liebe getränkter Glaube gibt Liebe nach außen weiter. Sprechen und Handeln sind von Liebe durchdrungen.
+ Glaube, der in eine bestimmte Richtung zeigt, bringt Antworten hervor, die in die bestimmte Richtung vorstoßen.
+ Alles lässt sich so hinbiegen, dass es dem eigenen Glauben gerecht wird.
+ Glaubensreife ermöglicht eine intensivere Wahrnehmung der Lebendigkeit des Seins.

Die Quintessenz des Glaubens an Gott

Als gläubiger Christ folgt man seinem Herzen, in dem Gott lebt. Der Glaube und die Taten erfolgen aus Überzeugung und nicht weil es irgendwo steht und bestimmte Dinge befolgt werden müssen. Als gläubiger Christ braucht man keine Bestätigung aus einem Buch, sondern man vertraut seinem gotterfüllten Herzen. Entscheidend ist die Erfüllung mit der Liebe Gottes, damit man sich selbst und seinen Nächsten lieben kann. Ohne Selbstliebe keine Nächstenliebe. Wenn man nicht weiß was Liebe ist und sie nie erfahren hat, dann ist man nicht dazu in der Lage Liebe weiterzugeben, dann kann man seinen Nächsten nicht lieben. Nur Gott kann wahre Liebe schenken. Das Wort Gottes hat man dann verstanden, wenn man die Bibel für seine Worte und sein Handeln nicht mehr zu Rate ziehen muss. Das Richtige kommt aus dem Herzen, dem Menschengeist, in dem Gott wohnt. Der Maßstab des Lebens ist der Menschengeist. Der Menschengeist ist der Empfänger von Botschaften. Entscheidend ist alles zu hinterfragen und offen zu sein für Neues. Entscheidend ist, dass der Menschengeist mit dem Geist Gottes verbunden ist. Der Geist Gottes signalisiert dem Menschengeist sich mit bestimmten Dingen zu beschäftigen, z.B. etwas Bestimmtes in der Bibel zu lesen, um neue Erkenntnisse zu erhalten; in die Stille zu gehen; in der Natur unterwegs zu sein; bestimmte Dinge loszulassen. Wenn der Menschengeist bereit ist das Wort Gottes in sich zu hören, dann werden aus seinem Mund die richtigen Worte kommen und er wird jederzeit richtig handeln. Er wird zur richtigen Zeit um Vergebung bitten. Er wird vergeben zur richtigen Zeit. Er wird loslassen zur richtigen Zeit. Er wird Menschen auferbauen, ermuntern und erfreuen. Er wird lieben. Er wird freundlich sein. Er wird voller Ruhe und in innerem Frieden sein. Der Menschengeist ist das Herzstück des Menschen. Man ist die ganze Zeit bei sich selbst und da sollte man auf sein eigenes Herz hören und sich keine falschen Lasten aufhalsen lassen. Menschen hatten lange Zeit die Bibel als Ganzes nicht zur Hand. Sie konnten die Bibel nicht lesen. Aber der Menschengeist ist immer präsent und daher sollte man immer nach seinem innersten Gewissen entscheiden und vorgehen. Jeder Mensch hat seine Sicht auf die Bibel. Das liegt an Prägungen, Anpassung an christliches Familienhaus, Anpassung an christliche Gemeinde, man will bei bestimmten Christen nicht anecken. Die Bibel wird nach dem aktuellen Bewusstseinszustand der Menschen gelesen, interpretiert, ausgelegt. Es gibt sehr viele unterschiedliche christliche Religionen, christliche Gemeinden, christliche Ausrichtungen. Aber die Quintessenz findet sich nur im Menschengeist, im Herzen des Menschen. Das Herz ist der Geist des Menschen. Die Bibel ist ein Hilfsmittel, aber sie darf nicht zu einem Götzen werden. Die Bibel sollte immer im Maßstab der Liebe Gottes gelesen werden. Wer den Geist Gottes in sich trägt, der hat das Wort Gottes in seinem Herzen, das Wort Gottes ist in seinem Menschengeist. Aus der Bibel allein wird keiner schlau.

Warum unterliegen Menschen oft einem falschen Gottesglauben?

Wegen einer unzureichenden Beziehung zu Gott.
Wegen fehlendem Wissen über Gottesglauben.
Wegen mangelndem Interesse über Gottesglauben nachzusinnen.
Wegen mangelndem flexiblen Nachdenken über Gottesglauben und den daraus resultierenden Zusammenhängen.
Wegen dem Leben in verkrusteten Glaubensüberzeugungen und Konditionierungen.

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ES GIBT NUR EINEN WAHREN GLAUBEN.

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