DER INWENDIG ODER AUßENWENDIG HERZGESTEUERTE MENSCH

Der Mensch ist in seinem ganzen Leben herzgesteuert.
Alles was ein Mensch sieht bildet sich in seinem Herzen.
Das was ein Mensch sieht und das was ein Mensch aus seinem Leben gemacht hat und macht sind die Konsequenzen seiner Herzensentscheidungen.
Das was die Menschen in der Welt sehen und aus der Welt gemacht haben und machen ist das Resultat ihrer Herzensentscheidungen.
In den Herzen der Menschen bilden sich Vernetzungen von Menschen.
Systeme, Konzepte und Programme bilden sich in den Herzen der Menschen und werden bei Nachverfolgung
der Systeme, Konzepte und Programme über die Herzen der Menschen ins Sichtbare geführt.
Der inwendig herzgesteuerte Mensch repräsentiert das Königreich Gottes.
Der außenwendig herzgesteuerte Mensch repräsentiert die Welt.
Der außenwendig herzgesteuerte Mensch hat keinen Zugang zu seinem höchsten Bewusstsein.
Der inwendig herzgesteuerte Mensch ist himmlisch gesinnt und
der außenwendig herzgesteuerte Mensch ist irdisch gesinnt.

IM HERZGESTEUERTEN MENSCHEN ENTSTEHEN:
Ideen
Gaben
Fähigkeiten
Entscheidungen
Planungen
Konzepte
Systeme
Gewohnheiten
Lebensmuster
Sündenmuster
Worte

HERZENSGLAUBE

Im Herzen verbirgt sich eine Glaubenskraft, die etwas ins Sichtbare holt.
Glaube ist eine Gestaltungskraft.
Im Herzensglauben verbirgt sich eine Beweiskraft.
Das was man in seinem Herzen glaubt wird offenbar.
Herzensglaube lässt bei einer entsprechenden Glaubensstärke etwas wahr werden.

DER INWENDIGE HERZENSGLAUBE
Glaube
Wahrer Glaube
Himmlischer Glaube
Originalglaube
Glaube an den unerschaffenen Gott
Glaube durchtränkt von den Früchten des Geistes Gottes
Vertrauen in Gott
Anbindung an das höchste Bewusstsein
Lebenslehren
Wahrung der göttlichen Freiheit

DER AUßENWENDIGE HERZENSGLAUBE
Unglaube
Irrglaube
Irdischer Glaube
Glaube von Sünde durchwoben
Vertrauen in die Welt
Ersatzglaube
Abweichung vom Originalglauben
Glaube an ein selbsterschaffenes Gottesbild
Abfall vom wahren Gott
Vom Geist Gottes abgeschnittene Lehren
Weltlehren
Eingriff in die Freiheitsrechte anderer Menschen
Falscher Glaube
Falsche Glaubenslehren
Entstehung falscher Kirchen
Entstehung falscher christlicher Gemeinden

ANMERKUNGEN ZUM INWENDIGEN GOTTESGLAUBEN
Der Glaube ist ein Geheimnis und die Definition von Glauben kann nur der Geist Gottes festlegen und offenbaren.
Den wahren Glauben vollbringt Gott im Herzen eines Menschen.

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

Gebt Acht, Brüder und Schwestern,
dass keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat,
dass keiner vom lebendigen Gott abfällt,…
Hebräer, Kapitel 3, Vers 12

Der Geist aber sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden
manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen
Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht
von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.
1 Timotheus, Kapitel 4, Verse 1-2

GLAUBENSSÄTZE

Es gibt eine Glaubensenergie im Herzen eines Menschen, die sich im ganzen Leben dieses Menschen auswirkt. Im Herzen eines Menschen haben sich Glaubenssätze implementiert, die im Leben eines Menschen immer wieder aufkommen, wenn sie nicht bereinigt werden. Glaubenssätze werden durch Eltern, Großeltern, der Verwandtschaft, durch Erzieher, Lehrer, Freunde weitergegeben, gepflegt, gelebt, gesät und wenn man die Glaubenssätze nicht mehr bestätigen will und nicht mehr bestätigt, dann kann es mit dem Umfeld, in dem man lebt, Reibungen geben. Im Herzen eines Menschen können verschiedene Glaubenssätze miteinander kämpfen und für innere Unruhe sorgen. Im Herzen eines Menschen können verschiedene Glaubenssatzblöcke gegeneinander stehen und für inneren Chaos verantwortlich sein. Der wahre Herzensglaube kommt aus der Tiefe des eigenen Herzens und kann übergelagerte schädliche Glaubenssätze eliminieren. Der wahre innere Herzensglaube kann kontraproduktive Glaubenssätze bewusst machen und eine neue Sichtweise schenken. Glaubenssätze sorgen dafür, dass man nicht an den wahren Herzensglauben gelangt und sich dadurch den Weg ins Innerste, den Weg zum himmlischen Schatz versperrt. Antrainierte Glaubenssätze sorgen dafür, dass man an der Oberfläche haften bleibt und keinen Zugang zur göttlichen Weisheit bekommt. Die Bereitschaft Glaubenssätze aufzulösen muss gegeben sein, um zum inneren Glaubensschatz durchdringen zu können. Der wahre Glaube sendet ins Herz Impulse aus, die man aufgreifen kann, um dem wahren Leben näherkommen zu können. Der wahre Herzensglaube führt immer in die Liebe, Gnade, Freiheit, Wahrheit, Leichtigkeit und Freude und niemals in die Unfreiheit, in Zwang oder Leid. An den Früchten, die das eigene Herz hervorbringt, kann man erkennen welchem Glauben man anhängt. Man sollte schauen welche Glaubenssätze im eigenen Leben ihre Auswirkungen haben und prüfen, ob diese Glaubenssätze wahr sind und ihre Berechtigung haben. Die Prüfung beginnt im eigenen Herzen und erfordert ein entsprechendes Nachforschen. Wenn man sich nicht frei fühlt, dann sind im Herzen Glaubenssätze aktiv, die es einem jetzt nicht ermöglichen sich frei zu fühlen. Das kann beispielsweise an sorgenbehafteten Glaubenssätzen liegen, die Gott nicht zutrauen, dass Gott versorgt und gründlich frei macht. Es besteht also ein mangelndes Vertrauen in Gott. Man kann sich von Gott mit wahrem Glauben erfüllen lassen und man kann erkennen, dass Gott zuverlässig ist. Jeglicher Glaube geht vom eigenen Herzen aus und löst etwas im Leben eines Menschen aus. Wahrer Glaube lässt verschiedene Sichtweisen zu, erkennt die Vielschichtigkeit und Vielgestaltigkeit des Lebens und gibt allem den größtmöglichen Freiraum. Kontraproduktive Glaubenssätze schmälern den Blick auf das Leben, sorgen für enge Sichtweisen und trüben den Blick auf die wahren Schätze ein. Wahrer Glaube ist ergründlich, denn wenn wahrer Glaube nicht ergründlich wäre, dann kann man einen im Herzen implementierten Irrglauben nicht erkennen. Wahrer Glaube ist ergründlich, damit man aus diesem wahren Glauben sein Leben gestalten kann. Wahrer Glaube kommt aus der unerschaffenen Quelle und ist unabhängig vom Erschaffenen und gießt sich in das Erschaffen und Erschaffene aus. Durch den wahren Glauben steht ein Gläubiger über das Erschaffene, über Systeme, über Glaubenssätze und dadurch erkennt ein Gläubiger die Großartigkeit Gottes. Gott vollbringt den Glauben im Herzen eines gläubigen Menschen und somit wirkt das höchste Bewusstsein in diesem Menschen und somit entstehen Werke des Gottes auf dieser Erde, der Liebe ist. Negative Glaubenssätze löst man auf, in dem ein stärkerer Glaube in das Herz eines Menschen kommt und die Machenschaften niedriger Glaubenssätze aufzeigt und zerstört und etwas Neues im Herzen entfacht. Die Auflösung negativer Glaubenssätze bedarf Zeit. Negative Glaubenssätze führen in geistliche und materielle Gefängnisse, die sich negativ auf das gesamte Leben auswirken. Negative Glaubenssätze zerstückeln das Leben, um hoffentlich in einem Lebensbereich etwas Zufriedenheit zu ergattern und um die anderen Lebensbereiche ausklammern zu können. Ein falscher Glaube führt in diverse Glaubensfallen, die entsprechende Konsequenzen und einen entsprechenden Lebensstil mit sich bringen. Wahrer Glaube macht das eine Leben sichtbar, das keine Trennung kennt. Das Leben ist eins und will als eins wahrgenommen werden. Ein wahrer Glaube und ein wahres Leben. Wahrer Glaube war frei, ist frei, bleibt frei und lässt frei.

Beispiele von Glaubenssätzen

Jesus Christus sitzt über den Wolken auf dem Thron Gottes und will für mich „Christin“ nichts machen.
Ich muss Gott besänftigen, Rituale durchführen und mich selbst in der Bibel zurechtfinden.

Dieser Glaubenssatz ist auf ein unzureichendes geisterfülltes Bibelstudium zurückzuführen. Falsche christliche Lehren können für den Glauben verantwortlich sein, dass Gott jetzt nichts für die Menschen oder in den Menschen tun will und die Menschen sich selbst überlässt. Aus eigener Kraft kann man Gott nicht gefallen. Es wäre hochmütig zu sagen man wisse was Gott will ohne Gott im eigenen Herzen zu tragen und ohne sich von Gott im eigenen Herzen belehren zu lassen. Gott muss nicht durch ein freudloses Glaubensleben besänftigt werden, sondern Gott ist es, der seine Freude in den Menschen entfachen will.

Die Bibel verbietet es mir reich zu sein.

Gott schenkt innerlichen Reichtum und auch irdischen Reichtum. Gott schenkt irdischen Reichtum für das Eigenwohl und für das Gemeinwohl. Gott kann seinen Kindern Reichtum schenken, damit sie dadurch Werke Gottes auf dieser Erde errichten können. Irdischer Reichtum ist grundsätzlich in Ordnung, wenn er von Gott gegeben ist und im Sinne Gottes erworben wurde und im Sinne Gottes eingesetzt wird.

Ich muss mich auf die Glaubenslehren meiner christlichen Leiter verlassen. Ich selber kann die Bibel nicht verstehen.

Die Bibel liegt als Ganzes vor und durch den Glauben trägt man die lebendige Salbung in sich, die einen lehrt mit der Bibel richtig umzugehen. Der Geist Gottes schenkt jedem der will Einsicht durch beispielsweise die Bibel. Blind auf seine christlichen Leiter zu vertrauen kann dafür sorgen falschen Lehren zu folgen und einem falschen Glauben anzuhängen. Man sollte Gott mehr vertrauen, christliche Lehren prüfen und mit dem Geist Gottes die Wahrheit erkunden.

Als Christ ist es besser, wenn man sich mit dem Bösen gar nicht so sehr auseinandersetzt.

Wenn man die Machenschaften des Bösen nicht kennt, dann kann man den Machenschaften des Bösen auch nicht ausweichen.

Der Begriff Sünde ist überholt und Sünden sind heutzutage nicht mehr erwähnenswert.

Da man vom Wort Sünde aufgrund falscher Belegungen und Gewichtungen des Wortes abgeschreckt ist und viele Menschen nicht wissen was sich hinter dem Wort Sünde verbirgt, meinen sie, dass Sünde nichts nennenswertes wäre. Sünden wie Habgier, Streit, Feindschaften, Rücksichtslosigkeit sind aber für die Probleme der Welt verantwortlich und sollten genauestens überprüft und benannt werden.

Ich muss Menschen zwingen und überreden meinen Gottesglauben anzunehmen, damit sie später in den Himmel kommen.

Da wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit und kein Zwang. Überredungskünste können Menschen nicht näher zu Gott bringen. Nur in der Einheit mit Gott, also in der Freiheit Gottes, kann man Menschen den wahren Glauben erläutern und näherbringen und sie entscheiden dann selbst, ob sie in den wahren Glauben auf ihre Art und Weise hineinwachsen wollen.

Als Christ reicht es regelmäßig christliche Glaubenssätze aufzusagen, um Gott zu gefallen.

Gott will mehr als nur christliche Glaubenssätze hören. Gott will in den Menschen wirken und dass Menschen auf diesem Weg mit den Früchten des Geistes Gottes erfüllt werden. Gott will den Glauben in den Herzen der Menschen vollbringen und durch die Menschen seine Werke auf der Erde umsetzen. Gott will, dass Menschen aus seinem Herzen schöpfen und durch die Verbindung zu Gott leben.