Der irdische Tod

Bedenke, dass du irgendwann sterben wirst

Bedenke bei allem was du sprichst und tust, dass du irgendwann
sterben wirst. Nach diesem irdischen Leben wird dein Leben mit
vollem Bewusstsein weitergehen. Dein Sprechen und Tun haben
Auswirkungen darauf wie es nach diesem irdischen Leben weitergeht.
Das Leben ist nicht einfach nur ein durchlaufender Posten. Verschwende
dein Leben nicht. Verschwende deine Lebenszeit nicht, sondern nutze
sie sinnvoll, um lebendiges Leben zu erschaffen und zu gestalten.
Mache dir den Tod bewusst, verdränge das Thema Tod nicht.
Ein gesunder Bezug zum Tod kann dir aufzeigen wie wertvoll dein
Leben ist. Ziehe Bilanz über dein bisheriges Leben und schaue genau
hin in welchen Bindungen und Verstrickungen du gefangen bist.
Nutze deine Zeit um den Weg der Befreiung zu gehen, um in deine
eigene Freiheit zu gelangen. Mache dich frei von allem was nicht
zu dir gehört. Befreie dich aus allem was dich auf einem unbewussten
Niveau hält. Befreie dich aus allen deinen Betäubungsmitteln, mit
denen du die Wahrheit in deinem Herzen bedeckt hältst.
Komm in die Kraft deiner Gegenwart und werde dir deines Lebens
bewusst. Lass dir von Gott deinem Leben einen neuen Glanz verleihen.
Lass dich von Gott aus deinem geistigen Tod herausholen und lass
Gott dein Leben erneuern. Gib dich dem Leben hin und lass dir die
unendliche Dimension des ewigen Lebens aufzeigen. Gott ist König
der Ewigkeit und der König der Ewigkeit kann dich in deinem Leben
begleiten, beschützen und leiten. Gott kann dich mit allem versorgen
was du für dein Leben brauchst. Die irdische Lebenszeit ist schneller
abgelaufen wie man meint. Der irdische Tod kann jederzeit da sein.
Die Bewusstheit des Todes stärkt die Bewusstheit des Lebens.
Werfe dir in deinem Sterben nicht vor, dass du dein Leben nicht
genutzt hast, sondern beginne jetzt mit deinem Leben.

Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
Psalmen, Kapitel 90, Vers 12

Warum haben Menschen Angst vor dem Tod?

Das Thema Tod sollte man nicht verdrängen, sondern man sollte sich
ausgiebig mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Je klarer das Verhältnis
zum Tod ist, desto klarer ist auch das Verhältnis zum Leben. Gott kann
Klarheit über den Tod schenken und das eigene Leben bereichern.

Ängste:
Angst vor das Ungewisse.
Angst vor Kontrollverlust.
Angst vor Konsequenzen des eigenen Lebensstils.
Angst aufgrund von Unwissenheit wie es nach dem irdischen Tod weitergeht.
Angst aufgrund von bewussten und unbewussten Abhängigkeiten und Bindungen.
Angst aufgrund eines unaufgeräumten Herzens.
Angst vor einem strafenden Gott.
Angst aufgrund ungeklärter Verhältnisse mit Menschen im eigenen Umfeld.
Angst aufgrund nicht versöhnter Verhältnisse mit Menschen im eigenen Umfeld.
Angst, weil man sein eigenes Leben noch gar nicht richtig erkannt und gelebt hat.
Angst vor Vermögensverlust.

Lösung:
Ausgiebige Auseinandersetzung mit dem Tod.
Ausgiebige Auseinandersetzung mit dem Leben.
Gott um Antworten und Informationen zum Thema Tod bitten.
Das eigene Herz von Gott reinigen lassen.
Sich mit Gott und Menschen versöhnen.
Das eigene Leben kennenlernen und leben.
Die richtigen Prioritäten im Leben setzen.

Warum müssen Menschen sterben?

Menschen sind in dieser Welt aufgrund von Sünde und damit
einhergehend aufgrund des Abfalls von Gott. In dieser Welt wird
Menschen die Möglichkeit eingeräumt zu Gott umzukehren und
sich wieder mit Gott ganz bewusst zu verbinden. Alle Menschen
sind Schüler Gottes, ob sie es wissen oder nicht und alle Menschen
unterliegen den Maßstäben und Prinzipien Gottes. Ein Mensch
kann durch seine Entscheidungen, Worte und Taten und vor allem
durch seine Herzenseinstellung in diesem Leben bewusster oder
unbewusster werden. Diese Welt dient dazu, dass Menschen
Erfahrungen machen können und dass Menschen sich entwickeln
können. Die Aufgabe eines Menschen ist es zur reinen, vollendeten
und vollkommenen Liebe Gottes hinzureifen. In dieser Welt wird
es keine Einheit in der Liebe Gottes geben, da die Menschen
unterschiedliche Herzensinhalte haben. Satan ist der Herrscher
der Welt, der viele Menschen in Gebundenheiten, Sünden und
Abhängigkeiten hält. Viele Menschen wollen bewusst oder unbewusst
in ihren Sünden leben, so dass Gott ihre Herzen nicht reinigt.
In diesem irdischen Leben gibt es für viele Menschen kein Entkommen
aus den weltlichen Systemen. Eine Heilung der Welt würde die
Reinigung und Reinheit aller Menschenherzen erfordern, aber das
wird nicht geschehen, daher müssen die Menschen sterben.
Menschen müssen sterben, um aus dieser Welt voller Sünden,
negativen Bindungen, Abhängigkeiten, Leid und Gottlosigkeit
herausgelöst werden zu können. Nach dem Tod kommen die
Menschen je nach Herzensinhalt in entsprechende Dimensionen.
Dieses irdische Leben sollte aber nicht einfach als durchlaufender
Posten verstanden werden, sondern man sollte das Leben ausgiebig
hinterfragen und seinen individuellen Sinn im Leben finden.

Wie geht es nach dem irdischen Tod weiter?

Für alle Menschen wird es mit vollem Bewusstsein nach dem
irdischen Tod weitergehen. Während des Sterbens löst sich der
Menschengeist vom Körper und der Menschengeist geht in eine
andere Dimension über. Der Menschengeist nimmt seine Gegenwart
dann anders wahr. Der Vorgang wird für den Menschengeist in
der Regel ungewohnt sein, da diesbezüglich keine Erfahrungswerte
vorliegen. Nach dem irdischen Tod wird Bilanz über das Leben
eines verstorbenen Menschen gezogen und dem Verstorbenen
klar aufgezeigt in welchen Sünden, Abhängigkeiten, Bindungen
und Verstrickungen er gefangen war. Der irdisch Verstorbene wird
in eine Dimension kommen, die seinem Herzensinhalt entspricht.
Menschen, die im Glauben an Gott vollständig ausgereift sind,
werden direkt in Gott in seiner reinsten Form sein. Menschen, die
im Glauben gelebt haben, aber noch nicht vollständig ausgereift
sind, werden noch einer Reinigung benötigen. Menschen, die durch
Sünden, Abhängigkeiten, Bindungen und Verstrickungen in der
Unbewusstheit gefangen waren, werden weiterhin in dieser
Unbewusstheit verweilen. Die Aufgabe der Menschengeister ist
es zur reinen, vollendeten und vollkommenen Liebe Gottes hinzureifen.
Menschen müssen die negativen Wirkungen durch gesetzte negativer
Ursachen durchbrechen, in dem sie neue positive Ursachen säen und
setzen. Menschengeister bleiben aufgrund negativer Entscheidungen
eine gewisse Zeitlang in ihrer Unbewusstheit gefangen, bis sie innerlich
bereit sind sich zu hinterfragen. Es ist sinnvoll sich mit seinem Leben
auseinanderzusetzen und mit Gott Kontakt aufzunehmen. Die Anbindung
an Gott ist entscheidend, um in diesem Leben und nach dem irdischen
Tod gut versorgt zu sein und gut aufgehoben zu sein. Wenn man nicht
beginnt sein Leben aufzuräumen, dann besteht die Gefahr, dass man
auf Dauer in der Unbewusstheit, in Sünden, in Abhängigkeiten, in
Bindungen und in Verstrickungen gefangen bleibt und immer tiefer in
die Dunkelheit abdriftet. Das lebendige Leben will ernst genommen werden.

Nachtodkontakte

Es gibt Menschen, die behaupten, dass sie Kontakt mit Verstorbenen
haben. Dabei geht es oft um verstorbene Angehörige, verstorbene
Freunde oder verstorbene Bekannte. Bei dem Kontakt sieht man den
Verstorbenen als Geistwesen und man unterhält sich mit ihm oder
man unterhält sich mit dem Verstorbenen ohne ihn zu sehen oder
man bemerkt einfach eine Präsenz und man meint zu wissen, dass es
sich um einen bestimmten bekannten Verstorbenen handelt.
Es gibt eine geistige Welt. Es gibt Gott, es gibt Engel, es gibt aber
auch Satan und seine bösen geistigen Helfer. Satan und seine Helfer
können sich als Engel des Lichts tarnen und die Menschen auf vielfältige
Art und Weise täuschen. Die Menschen in der Welt unterliegen der
Macht des Satans und damit der Lüge. Menschen, die nicht im Glauben
an Jesus Christus gefestigt sind, können von der bösen geistigen Welt
hinters Licht geführt werden. Dämonen können sich als verstorbene
Angehörige, verstorbene Freunde oder verstorbene Bekannte ausgeben.
Dämonen wissen mehr oder weniger alles über die Verstorbenen und
sie können in der Gestalt eines Verstorbenen auftreten. Dämonen
bringen auf diesem Weg falsche Lehren und Informationen in die Welt
und wollen auf diesem Weg Menschen in die Irre führen. Man sollte
auf keinen Fall von sich aus Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen.
Auch sollte man keine Kontaktangebote annehmen, die man angeblich
von bekannten Verstorbenen erhält. Die Verstorbenen sind in einer
anderen Dimension und man sollte die Verstorbenen loslassen.
Wir Menschen dürfen direkt Gott fragen. Wir Menschen dürfen zu
Gott mit allen unseren Themen, Fragen, Sorgen, Ängsten und Nöten
kommen und er wird Antworten schenken. Nur Gott kann unser
wahrhaftiger Ratgeber sein, denn Gott ist Herr über alles. Man sollte
nicht leichtsinnig mit der geistigen Welt herumhantieren, sondern man
sollte immer genau prüfen mit wem man es tatsächlich aus der
geistigen Welt zu tun hat. Man sollte sich immer an Gott wenden
und um Klarheit und Aufklärung bitten.

Es soll bei dir keinen geben, der seinen Sohn oder seine Tochter
durchs Feuer gehen lässt, keinen, der Losorakel befragt, Wolken
deutet, aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschwörungen
hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der
Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem
Herrn ein Gräuel. Wegen dieser Gräuel rottet sie der Herr, dein Gott, aus.
Du sollst ganz und gar bei dem Herrn, deinem Gott, bleiben. Denn
diese Völker, deren Besitz du übernimmst, hören auf Wolkendeuter
und Orakelleser. Für dich aber hat der Herr, dein Gott, es anders bestimmt.
5. Mose, Kapitel 18, Verse 10-14

Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter;
sie tarnen sich freilich als Apostel Christi. Kein Wunder,
denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts.
2 Korinther, Kapitel 11, Verse 13-14

Der Gesetzwidrige aber wird bei seiner Ankunft die Kraft des Satans haben.
Er wird mit großer Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun.
2 Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 9

Der Geist aber sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche
vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und
den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen
Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.
1 Timotheus, Kapitel 4, Verse 1-2

GEBET – KURZ IST DAS DASEIN AUF DIESER ERDE
UND LANGE DIE EWIGKEIT

Heiliger Vater!
Mein Leben auf dieser Erde ist kurz,
die Lebenszeit hier ist schnell vorüber.
Bitte hilf, dass ich meine Lebenszeit sinnvoll nutze
und bitte schenke mir ein segensreiches Leben.
Lass mich bitte nicht in unnötige Auseinandersetzungen und unnötigen Streit verstricken,
sondern lass mich immer wieder deinen Frieden finden.
Lass mich bitte meinen Weg gehen, den ich zu gehen habe.
Lass mich meine Lebensaufgaben entdecken
und sie erfolgreich erledigen.
Schenke mir die nötige Weitsicht für die Ewigkeit,
damit ich sie bei dir verbringen darf.
Erfülle mich mit Einsicht, damit ich dir, ewiger Gott,
genug Raum in mir gebe.
Im Namen Jesus Christus.
Amen.

GEBET – IN ZEITEN DER TRAUER

Vater im Himmel!
Du weißt, dass ich um einen geliebten Menschen trauere,
der nicht mehr unter uns Menschen lebt.
Durch meine Trauer wird mir bewusst wie vergänglich
das Leben auf dieser Erde ist und wie unberechenbar das Leben ist.
Wir Menschen versuchen oft das Leben unter Kontrolle zu bekommen,
doch nur du hast alles in der Hand.
Bitte trage du mich durch die Zeiten der Trauer und des Schmerzes.
Lass mich verstehen, dass dein Wille Vorrang vor alles andere hat
und dass nur du über Leben und Tod entscheidest.
Hilf mir deine Entscheidung zu akzeptieren.
Erfülle mich mit Liebe, damit ich erkenne, dass das Leben in dir
ewiglich ist und dass dadurch der Tod entmachtet wird
und ewiges Leben erblüht.
Erfülle mich mit Frieden, in der Hoffnung,
dass du diesen geliebten Menschen bei dir aufnimmst.
Im Namen Jesus Christus.
Amen.

Beerdigung und Grabplatz

Wenn ein Mensch stirbt, dann löst sich der Menschengeist aus dem
irdischen Leib heraus und geht in eine andere Dimension über.
Der irdische Körper bleibt auf dieser Erde zurück. Man sollte aus
der Verabschiedung des Verstorbenen, der Beerdigung und dem
Grabplatz keinen Totenkult und keinen Götzendienst machen.
Da sich beim Tod der Menschengeist von seinem irdischen Körper
getrennt hat, ist es grundsätzlich egal, ob der verstorbene irdische
Körper erdbestattet oder eingeäschert wird. Der verstorbene irdische
Körper wird sich so oder so auflösen.
Man sollte sich vom Verstorbenen innerlich lösen und im christlichen
Rahmen eine Beerdigung gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei
Gott, der Verstorbene und die Angehörigen. Man sollte sich in einem
angemessenen Rahmen an den Verstorbenen erinnern und sich
bewusst sein, dass das Leben eine ewige Dimension hat.
Grundsätzlich braucht man nicht zum Grab hingehen, um dem Verstorbenen
zu Gedenken, denn im Grab liegt lediglich der verwesende Körper.
Der irdisch verstorbene Mensch ist in einer anderen Dimension. Der
irdische Körper ist vergänglich und verweslich, das was bleibt ist der
Menschengeist. Der verstorbene irdische Körper sollte sich einfach in
seinem Grab mit der Zeit auflösen können. Aus der Grabplatzpflege
sollte man keinen Totenkult und keinen Götzendienst machen. Die
Grabplatzpflege sollte in einem angemessenem Verhältnis und mit
der richtigen geistlichen Einstellung erfolgen.
Es ist entscheidend eine gesunde Einstellung zum Tod zu haben
und das ewige Leben durch Jesus Christus im eigenen Herzen zu tragen.