Die innere Heirat / Vater & Mutter im Herrn

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DIE ERKLÄRUNG MÄNNLICH & WEIBLICH / NICHT MÄNNLICH & WEIBLICH WIRD AUF DIESER SEITE VIELFÄLTIG DARGELEGT.
TROTZ DASS ES IM HIMMEL NICHT MEHR MÄNNLICH & WEIBLICH GIBT, WIRD AUF DIESER SEITE DAS PRINZIP VON MÄNNLICH & WEIBLICH WEITERGEGEBEN.
MÄNNLICH & WEIBLICH LÖSEN SICH IN DER HÖCHSTEN INSTANZ DURCH DEN GLAUBEN AUF.

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UM DAS VERSTÄNDNIS GOTTES IN BEZUG AUF VATER & MUTTER, MANN & FRAU, MÄNNLICH & WEIBLICH ERFASSEN ZU KÖNNEN,
MUSS MAN VON OBEN GEBOREN SEIN, SICH VOM GEIST GOTTES LEITEN LASSEN UND MAN MUSS GEISTERFÜLLT SEIN.

HINWEIS:
VOLLKOMMENHEIT

MÄNNLICH = DER HIMMEL / DAS HIMMLISCHE / DAS SEIN
WEIBLICH = DIE ERDE / DAS IRDISCHE / DAS TUN

Du bist grundsätzlich männlich und weiblich erschaffen worden, so dass du mit
deinem männlichen Teil, also dem Himmel in dir, deinen weiblichen Teil, also
das Irdische bestimmen kannst. Dein Himmel in dir soll dein Tun auf der Erde
bestimmen, damit du erfüllende Lebenserfahrungen machen kannst. Durch den
Sündenfall ist der himmlische Teil in dir verschüttet, so dass du nur aus
deinem weiblich/irdisch gesinnten Teil schöpfst ohne zu wissen wer du in
Wirklichkeit bist und welches göttliche Potenzial du hast. Wenn du dich nur
auf den weiblichen Teil in dir konzentrierst, dann bist du fast nur damit beschäftigt
dich zu versorgen. Wenn du dich nur auf den weiblichen Teil in dir konzentrierst,
dann kannst du die Dimension und die Ewigkeit des Lebens nicht eindeutig erfassen.
Nur wenn der männliche Teil und der weibliche Teil in dir im göttlichen Sinn miteinander
verschmelzen, kannst du in der wahren Freude des lebendigen Gottes leben und dein Leben beherrschen.

Eingangsfragen:
Gott wollte Menschen machen laut Genesis Kapitel 1. Gott hat aber schlussendlich nur einen Menschen, Adam, erschaffen und die Frau, Eva (laut Bibel kein Mensch), aus seiner Rippe geformt. Wieso hat Gott nicht mehr Menschen wie Adam gemacht und stattdessen die Frau, Eva, aus seiner Rippe gemacht?
Wieso hat Gott Adam als Mensch (männlich und weiblich) erschaffen und Eva „nur“ als Frau?

Wenn Menschen nach dem Bild Gottes erschaffen wurden, dann müssen sie jeweils
männlich und weiblich erschaffen worden sein, denn Gott ist ja nicht männlich oder weiblich
und Gott ist nicht mal nur männlich und mal nur weiblich.

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes
erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.
Genesis, Kapitel 1, Vers 27

Der Mann verlässt Vater und Mutter.
Der Mann ist von Gott erschaffen worden.
Gott ist der Vater und die Mutter des Mannes.
Auf Erden soll sich niemand Vater nennen.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter
und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch.
Genesis, Kapitel 2, Vers 24

Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel!
Matthäus, Kapitel 23, Vers 9

Die Aussage, dass der Mann Vater und Mutter verlässt und seiner Frau anhängt
geschieht im Garten Eden. Der Garten Eden ist höher als die Erde. Aus dem
Garten Eden kann man rausfliegen. Der Fürst von Tyrus, ein Mensch, ist aus dem
Garten Eden auf die Erde hinabgestürzt worden.

Gott, der Herr, nahm den Menschen und gab ihm seinen
Wohnsitz im Garten von Eden, damit er ihn bearbeite und hüte.
Genesis, Kapitel 2, Vers 15

Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr:
Weil sich dein Herz überhoben hat und du sagtest: Ich bin ein Gott,
einen Wohnsitz für Götter bewohne ich im Herzen der Meere. Doch
du bist ein Mensch und kein Gott, obwohl du dein Herz dem Herzen
eines Gottes gleichgestellt hast.
Ezechiel, Kapitel 28, Vers 2

Im Garten Gottes, in Eden, bist du gewesen.
Ezechiel, Kapitel 28, Vers 13

Ich stieß dich auf die Erde hinab.
Ezechiel, Kapitel 28, Vers 17

Das was Gott verbunden hat, das darf der einzelne Mensch nicht trennen.
Der einzelne Mensch soll sich nicht durch die Sünde aufspalten.

Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich
erschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter
verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat,
das darf der Mensch nicht trennen.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 4-6

Es ist ein tiefes Geheimnis, dass der Mann Vater und Mutter
verlässt und sich an seine Frau bindet und die zwei ein Fleisch
sein werden. Genauso wie die Kirche auf Christus hören soll,
soll die innere Frau auf den inneren Mann hören.

Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an
seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist
ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
Epheser, Kapitel 5, Verse 31-32

Der Weinstock = Männlich
Die Reben / Die Rebe = Weiblich

Nur wenn die Rebe auf den Weinstock hört, also das
Weibliche auf das Männliche hört, kann das Weibliche
reiche himmlische Frucht ins Sichtbare bringen.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht; denn getrennt
von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Johannes, Kapitel 15, Vers 5

Die Frucht des Geistes aber ist
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit,
Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit;
gegen all das ist das Gesetz nicht.
Galater, Kapitel 5, Verse 22-23

Ein Mensch soll neben Gott keine anderen Götter haben. Nun werden aber in der Bibel Menschen Götter genannt,
an die das Wort Gottes ergangen ist. Demnach dürften Menschen keine Menschen neben sich haben, an die
das Wort Gottes ergangen ist, denn dadurch, dass an sie das Wort Gottes ergangen ist sind sie ja Götter.

HINWEIS:
ES GIBT VERSCHIEDENE GÖTTER IN DER BIBEL – ABER ES GIBT NUR DEN EINEN GOTT, DER ALLES ZULÄSST:
DAS HIMMLISCHE GERICHT / DAS ZORNGERICHT GOTTES – UNTEN

Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Kultbild machen und
keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser
unter der Erde. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn
ich bin der Herr, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott: Ich suche die Schuld der Väter an den
Kindern heim, an der dritten und vierten Generation, bei denen, die mich hassen; doch ich
erweise Tausenden meine Huld bei denen, die mich lieben und meine Gebote bewahren.
Exodus, Kapitel 20, Verse 3-6

Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern
wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.
Jesus erwiderte ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?
Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn
die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und
in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott – weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?
Johannes, Kapitel 10, Verse 33-36

Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern
aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt
und das bleibt.
1 Petrus, Kapitel 1, Vers 23

Es gibt Menschen, die nicht wirklich im Herzensglauben stehen, aber in einem falschen
christlichen Gewand daherkommen und dir die Lust am Leben rauben wollen. Sie verbieten
dir deine innere Heirat, so dass der weibliche irdische Teil in dir die Oberhand behält und
du auf diesem Wege dem äußerlichen Prinzip von Über- und Unterordnung ausgeliefert bist. Nur die
innerliche Heirat zwischen deinem männlichen und weiblichen Teil kann dich in ein gesundes
Gleichgewicht bringen. In diesem Gleichgewicht herrscht der männliche Teil über den weiblichen
Teil, also das Himmlische über das Irdische. Innerhalb deiner innerlichen Ehe hast du dich voll im Griff.

Deine innerliche Ehe beendet deine Persönlichkeitsspaltung.
Durch deine innerliche Ehe lebst du in der Vollendung.

In der Welt, in Religionen und in christlichen Gemeinden verbietet keiner die Heirat
von zwei Menschen. Es sieht auch nicht danach aus als ob die Welt, die Religionen oder
die christlichen Gemeinden die Heirat von zwei Menschen jemals verbieten werden.
Aber dadurch, dass die innere Heirat totgeschwiegen wird, verbietet man die innere Heirat.

Eine Ehe von zwei Menschen ist aus meiner Sicht gegeben, wenn zwei Willenserklärungen
der jeweils Beteiligten vorliegen und sie nach außen gemeinsam auftreten. Eine gotterfüllte
Ehe von zwei Menschen wird immer durch die Liebe Gottes zusammengehalten. Der Neue
Bund erwartet aber kein Festhalten einer Ehe auf einem Stück Papier und der Neue Bund
erwartet keine äußeren Symboliken, damit eine Ehe von zwei Menschen rechtskräftig wird.
Jegliche Ehe von zwei Menschen, die nicht in der Liebe Gottes eingebettet ist, ist in Gottes
Augen keine rechtskräftige Ehe, denn die Eheliebe resultiert aus der Gottesliebe. Von der
Gottesliebe gehen die Eheliebe, die Freundschaftsliebe und die grundsätzliche Nächstenliebe
aus. Es gibt keine wahre Liebe ohne Gott. Der Neue Bund fordert also keine besondere
Vorgehensweise bei einer Ehe von zwei Menschen, die nur christliche Gemeinden oder
Religionen durchführen könnten, so dass man bei Nichteinhaltung einer besonderen
Vorgehensweise das als Unterlassung einer vollwertigen Heirat ansehen könnte.

Der Geist aber sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen;
sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht
von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat und
fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die
zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen.
Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen
wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet.
1 Timotheus, Kapitel 4, Verse 1-5

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Denn ihr selbst
geht nicht hinein und lasst die nicht hinein, die hineingehen wollen.
Matthäus, Kapitel 23, Vers 13

Wenn deine innere Heirat vollzogen wurde, dann bestimmt dein himmlisches Inneres dein Äußeres.
Wenn du deinen Herzensglauben lebst, dann bist du im Himmel und bestimmst die Erde durch den Himmel.
Im Himmel heiratet man nicht mehr. Durch das lebendige Leben in dir bist du auferstanden.
Durch die Gnade Gottes bist du aus dem geistigen Tod ins Leben hinübergegangen.
Durch deinen wahren Glauben an Jesus Christus bist du durch Jesus Christus auferweckt worden.
In Christus Jesus gibt es kein männlich und weiblich mehr und somit ist in und durch Christus Jesus die innere Heirat erfolgreich vollzogen worden.

Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht, noch wird
man geheiratet, sondern die Menschen sind wie Engel im Himmel.
Matthäus, Kapitel 22, Vers 30

HINWEIS:
DAS GOTTERFÜLLTE HERZ IST IM HIMMEL:

DAS HERZ

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder,
der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Johannes, Kapitel 11, Verse 25-26

HINWEIS:
DAS HIMMLISCHE GERICHT / DAS ZORNGERICHT GOTTES

Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt,
der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht,
sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Johannes, Kapitel 5, Vers 24

HINWEIS:
DAS GLEICHNIS VOM VERLORENEN SOHN

Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben
gegeben hat; und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den
Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat
das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr
wisst, dass ihr ewiges Leben habt, denn ihr glaubt an den
Namen des Sohnes Gottes.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 11-13

HINWEIS:
DIE SOHNSCHAFT (M/W/D) GOTTES ANNEHMEN UND SICH VOM GEIST GOTTES LEITEN LASSEN:
ENDZEIT

Nicht mehr ich lebe,
sondern Christus lebt in mir.
Galater, Kapitel 2, Vers 20

Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge
unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns
geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht.
Aus Gnade seid ihr gerettet.
Epheser, Kapitel 2, Verse 4-5

Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen
mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben,
um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum
seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus.
Epheser, Kapitel 2, Verse 6-7

AUFERWECKUNG DER GLÄUBIGEN MIT CHRISTUS
Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so strebt nach dem, was oben ist,
wo Christus zur Rechten Gottes sitzt! Richtet euren Sinn auf das, was oben
ist, nicht auf das Irdische! Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit
Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird,
dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
Kolosser, Kapitel 3, Verse 1-4

HINWEISE:
CHRISTUS WIRD IM LEBEN EINES MENSCHEN DURCH DIE GLAUBENSREIFE OFFENBAR
ENTBLÖßE DEIN INNERES VOR DIR SELBST

BIST DU CHRISTUS?

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet
durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Epheser, Kapitel 1, Vers 3

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes,
dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung
und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind, und zu Gott,
dem Richter aller, und zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines
neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.
Hebräer, Kapitel 12, Verse 22-24

Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Vers 28

An der folgenden Bibelstelle hängt, dass es nicht allen gegeben ist
das Wort bezüglich der Bibelstelle richtig zu erfassen.
Wer es aber erfassen kann, der erfasse es.
Es ist ein ausführliches Nachsinnen über diese Bibelstelle
erforderlich, damit diese Bibelstelle richtig aufgefasst
werden kann. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Bibelstelle
anders aufgefasst werden muss als die Welt sie auffasst.

Wenn man wirklich in der Liebe Gottes steht, dann hat man gar kein Interesse
daran die Ehe zu brechen, denn dann will man von ganzem Herzen aus Gott treu sein.

Hartherzigkeit resultiert aus einem ungläubigen Herzen. Wenn die Verbindung zu Gott
nicht mehr durch den Herzensglauben gegeben ist, dann verhärtet das Herz. Das Resultat
daraus ist, dass der männliche und weibliche Teil im Menschen entzweit. Der Mann und
die Frau im Menschen werden durch die fehlende innere Liebe auseinandergetrieben.
Das Resultat daraus ist die Scheidungsurkunde, der Alte Bund.

Im folgenden Bibeltext steht, dass manche von Geburt an zur Ehe unfähig sind.
Wieso sollten manche Menschen von Geburt an zur Ehe fähig sein und wieso
sollten andere Menschen von Geburt an zur Ehe unfähig sein? Wenn das schon
so formuliert wird, gibt es denn da nicht einen tieferen Hintergrund? Wieso sollte
Gott manchen Menschen eine Ehe gönnen und anderen Menschen keine Ehe gönnen?
Liegen die Gründe zur Ehe unfähig zu sein vielleicht in einem Vorleben?
Ist wirklich eine äußere Ehe gemeint oder vielleicht die innere Ehe?

Wenn manche Menschen von Geburt an zur Ehe unfähig sind, dann könnte es daran liegen,
dass sie in ihrem Vorleben die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen haben.
Die Sünde gegen den Heiligen Geist schließt die innere Ehe im Folgeleben aus.

HINWEIS:
DAS HIMMLISCHE GERICHT / DAS ZORNGERICHT GOTTES

Manche Menschen werden von anderen Menschen zur Ehe unfähig gemacht, in dem
sie Menschen zu sich führen und nicht in ihr Herz wo die innere Heirat stattfinden soll.

Das Nichtbestehen der Prüfungen im Glauben, eine mangelnde Standfestigkeit im Glauben
und das mangelnde Vertrauen in Gott können zur Scheidungsurkunde führen.
Wenn Gott Menschen als männlich und weiblich zusammensetzt, dann müssen die Menschen auf dieser
Zusammensetzung durch das Vertrauen in Gott aufbauen, damit die innere Ehe dadurch
rechtskräftig wird. Wenn vorher diese Zusammensetzung gebrochen wird, dann kommt es zur Scheidung.

Das Wort:
Die Zusammensetzung des Menschen als männlich und weiblich.

Der Glaube:
Die Bestätigung der Zusammensetzung durch das Gehen des Glaubensweges.
Wenn der Glaubensweg zu früh abgebrochen wird,
dann kommt es nicht zur rechtskräftigen Versiegelung der Ehe.
Die innere Ehe muss durch das Vertrauen in Gott vom Menschen bestätigt werden.

Die Liebe:
Das Leben in der inneren Ehe.
Auflösung von männlich und weiblich. Es gibt nicht mehr männlich und weiblich.

Sie sagten zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, der Frau eine Scheidungsurkunde
zu geben und sie aus der Ehe zu entlassen? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid,
hat Mose euch gestattet, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.
Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine
andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten seine Jünger zu ihm: Wenn das Verhältnis
des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle
können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn manche sind von
Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben
sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 7-12

Ihr sollt wissen, Brüder und Schwestern, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren,
alle durch das Meer zogen und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer.
Alle aßen auch die gleiche geistgeschenkte Speise und alle tranken den gleichen
geistgeschenkten Trank; denn sie tranken aus dem geistgeschenkten Felsen, der mit
ihnen zog. Und dieser Fels war Christus. Gott aber hatte an den meisten von ihnen
kein Gefallen; denn er ließ sie in der Wüste umkommen. Das aber geschah als warnendes
Beispiel für uns: damit wir uns nicht von der Gier nach dem Bösen beherrschen lassen,
wie jene sich von der Gier beherrschen ließen.
1 Korinther, Kapitel 10, Verse 1-6

Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; doch wenn
er zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm.
Hebräer, Kapitel 10, Vers 38

Darum beherzigt, was der Heilige Geist sagt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört,
verhärtet nicht eure Herzen wie beim Aufruhr am Tag der Versuchung in der Wüste!
Dort haben eure Väter mich versucht, sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten
doch meine Taten gesehen, vierzig Jahre lang. Darum war mir diese Generation zuwider
und ich sagte: Immer geht ihr Herz in die Irre. Sie erkannten meine Wege nicht. Darum
habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen.
Hebräer, Kapitel 3, Verse 7-11

Gebt Acht, Brüder und Schwestern, dass keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat,
dass keiner vom lebendigen Gott abfällt, sondern ermahnt einander jeden Tag, solange es
noch heißt: Heute, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verhärtet wird;
denn an Christus haben wir nur Anteil, wenn wir bis zum Ende an der Zuversicht festhalten,
die wir am Anfang hatten. Wenn es heißt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure
Herzen nicht wie beim Aufruhr – wer waren denn jene, die hörten und sich auflehnten?
Waren es nicht alle, die unter Mose aus Ägypten ausgezogen waren? Wer war Gott vierzig Jahre
lang zuwider? Waren es nicht die Sünder, deren Leichen in der Wüste liegen blieben? Wem aber
hat er geschworen, dass sie nicht eingehen sollten in seine Ruhe, wenn nicht den Ungehorsamen?
Und wir sehen, dass sie nicht hineinkommen konnten wegen ihres Unglaubens.
Hebräer, Kapitel 3, Verse 12-19

Darum lasst uns ernsthaft besorgt sein, dass keiner von euch zurückbleibt,
solange die Verheißung, in seine Ruhe zu kommen, noch gilt.
Denn auch uns ist das Evangelium verkündet worden wie jenen;
doch hat ihnen das Wort, das sie hörten, nichts genützt,
weil es sich nicht durch den Glauben mit den Hörern verband.
Hebräer, Kapitel 4, Verse 1-2

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt
von oben herab, vom Vater der Gestirne, bei dem es
keine Veränderung oder Verfinsterung gibt.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 17

Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern
aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und
das bleibt. Denn: Alles Sterbliche ist wie Gras und all seine
Schönheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt und die
Blume verwelkt; doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.
1 Petrus, Kapitel 1, Verse 23-25

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt,
doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.
Jesaja, Kapitel 40, Vers 8

VON DEN ZWEI WEGEN
Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und
breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind
viele, die auf ihm gehen. Wie eng ist das Tor und wie
schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind
wenige, die ihn finden.
Matthäus, Kapitel 7, Verse 13-14

Wenn man auferstanden ist und im Himmel ist, dann kann man nicht
mehr unzüchtig sein, denn da gibt es nicht mehr männlich und weiblich.
Alles was man tut geschieht in Übereinstimmung mit dem Himmel.

Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Verse 26-28

Der Bruch der himmlischen Ehe durch die Freundschaft
mit der Welt führt zur Feindschaft mit Gott.

Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist?
Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.
Jakobus, Kapitel 4, Vers 4

Voll von Ehebrechern ist das Land sagt die folgende Bibelstelle.
Das heißt nicht, dass viele Männer auf einmal kein Interesse mehr
an ihren äußeren Frauen hatten oder viele Frauen auf einmal kein
Interesse mehr an ihren äußeren Männern hatten.
Mit der Bibelstelle ist nicht gemeint, dass eine Pandemie von
äußerem Ehebruch stattgefunden hat, sondern dass die Menschen
ihren Kontakt zum Himmlischen abgebrochen haben und sich
nur noch auf das Irdische konzentriert haben. Wenn der Himmel
im Menschen verschlossen ist, dann vertrocknet das Land.

HINWEIS:
SITZE GEMEINSAM MIT GOTT AUF DEM THRON DER RUHE:

DIE RUHE GOTTES IM EIGENEN HERZEN

Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches
vertrocknet das Land, sind die Weideplätze der Steppe verdorrt.
Jeremia, Kapitel 23, Vers 10

Der Himmel ist ausschließlich von der Liebe Gottes durchdrungen.
Der Himmel ist durch deinen Herzensglauben in deinem Herzen lebendig.
Wenn du betest, dass das Gleiche auf der Erde geschehen soll wie es
im Himmel geschieht, dann holst du die Liebe des Himmels auf die Erde,
du holst das Himmelreich auf die Erde.

So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. …
Matthäus, Kapitel 6, Verse 9-10

Im folgenden Gebet steht, dass das Reich des Vaters kommen möge und dass
der Wille des Vaters wie im Himmel so auf Erden geschehen soll. Im Himmel
gibt es weder männlich noch weiblich oder andere Unterschiede und somit
sollen wir auch auf der Erde keine Unterscheidungen machen.
Der Himmel ist von der Liebe Gottes durchdrungen und diese Liebe macht
keine Unterschiede. Die Liebe des Himmels soll und darf sich voll und ganz auf
der Erde ausbreiten. Im Himmel geschieht so oder so der Wille Gottes und genauso
wie es im Himmel ist darf es auf der Erde sein. Wenn der Himmel voller Liebe, Freude
und Frieden ist, dann darf auch die Erde von der Liebe, Freude und dem Frieden erfüllt sein.
Das Reich Gottes kommt auf die Erde, in dem Menschen den Willen Gottes tun.

So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. …
Matthäus, Kapitel 6, Verse 9-10

Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Verse 26-28

WENN DU SAGST, DASS DU IN CHRISTUS BIST, DANN SOLLTEST DU AUCH NICHT
MEHR ZWISCHEN MÄNNLICH UND WEIBLICH UNTERSCHEIDEN, DENN SONST RICHTEST
DU DAS ZORNGERICHT GOTTES UND DAS SKLAVENTUM FÜR DICH WIEDER AUF.

Wenn in einem Menschen Mann und Frau ohne die Verbindung mit dem Glauben
vorhanden sind, dann kann der Mensch nicht vollkommen sein und wird daher
immer wieder sündigen. Nur der Glaube fügt Mann und Frau im Menschen zusammen
und löst dadurch das Männliche und Weibliche im Menschen auf, so dass das Innere
des Menschen eine Einheit und einen Geist bilden. Der Glaube führt einen Menschen
in die Vollkommenheit und in eine familiäre Verbindung mit Gott. In der familiären Verbindung
mit Gott hat man kein Interesse zu sündigen, sondern man will das tun was Gott einem aufträgt.

Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel widerstand und er
wird vor euch fliehen. Naht euch Gott, dann wird er sich euch nahen!
Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert eure Herzen, ihr Menschen mit zwei Seelen!
Jakobus, Kapitel 4, Verse 7-8

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt,
hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.
1 Johannes, Kapitel 3, Vers 6

Wir wissen: Jeder, der von Gott stammt, sündigt nicht,
sondern wer aus Gott gezeugt ist, hütet sich und der
Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen: Wir sind aus Gott,
aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er
hat uns Einsicht geschenkt, damit wir den Wahren
erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem
Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und ewiges Leben.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 18-20

Du musst das Äußere gering achten und den Vater im Himmel in dir finden und deinen
männlichen Teil und deinen weiblichen Teil in dir im göttlichen Sinn in Übereinstimmung bringen.
Das Männliche, der Himmel, soll das Weibliche, die Erde, bestimmen.

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte:
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und
Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet,
dann kann er nicht mein Jünger sein.
Lukas, Kapitel 14, Verse 25-26

Die lebendige Kirche, die auf dieser Erde ist, soll Christus ins Sichtbare holen.
Das Haupt ist der Mann und die lebendige Kirche ist die Frau, der Leib.
Das Haupt ist der männliche Teil in dir und die Kirche ist der weibliche Teil in dir.
Wenn du Christus in dir leben lässt, dann machst du ihn auf dieser Erde sichtbar.

Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt
und sich für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, da er sie gereinigt
hat durch das Wasserbad im Wort! So will er die Kirche herrlich vor
sich hinstellen, ohne Flecken oder Falten oder andere Fehler;
heilig soll sie sein und makellos.
Epheser, Kapitel 5, Verse 25-26

Jesus Christus ist das Haupt,
der Leib aber ist die Kirche.
Kolosser, Kapitel 1, Vers 18

Die Frauen sollen schweigen bedeutet, dass die Erde schweigen soll, wenn der Himmel spricht.
Es muss Ruhe im Herzen sein, damit das Himmlische hörbar ist und der eigene
weibliche Teil davon profitieren kann. Das Männliche, der Himmel, soll das Weibliche, die Erde bestimmen.

Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, sollen die Frauen in den
Versammlungen schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden: Sie sollen
sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt: Wenn sie etwas lernen wollen,
dann sollen sie zu Hause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für
eine Frau, in der Versammlung zu reden.
1 Korinther, Kapitel 14, Verse 33-35

Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht,
dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.
1 Timotheus, Kapitel 2, Vers 12

Wenn du die Fülle Gottes in dir leben lässt, dann sitzt du mit Gott im Himmel auf seinem Thron
und herrscht gemeinsam in und durch Gott im guten Sinn über die Erde.

So spricht der Herr:
Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße.
Jesaja, Kapitel 66, Vers 1

Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel,
denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße,
noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs!
Matthäus, Kapitel 5, Verse 34-35

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.
Kolosser, Kapitel 2, Verse 9-10

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn.
Männlich und weiblich erschuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach
zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft
sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels
und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!
Genesis, Kapitel 1, Verse 27-28

Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen,
so wie auch ich gesiegt habe und mich mit
meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.
Offenbarung, Kapitel 3, Vers 21

Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt.
Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt,
dass Jesus der Sohn Gottes ist?
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 4-5

Alle die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschen werden durch das Wort Gottes gerichtet
und homosexuellem Verhalten durch die Ablehnung der inneren männlichen und weiblichen
Ordnung preisgegeben. Alle die das Geschöpf anbeten und es verehren anstelle des unsichtbaren
Gottes werden den natürlichen Verkehr aufgeben. Alle sind von der aus der Sicht der Himmelswelt
definierten Homosexualität betroffen, wenn sie ihr Tun entehren. Alle weiteren Sünden folgen aus
dem widernatürlichen Verkehr.

Der Unglaube entzweit dich. Der Unglaube in deinem Herzen sorgt dafür,
dass dein Herz unrein und gespalten wird. Der Unglaube ist es, der deinen
harmonischen und himmlischen Sein- und Tun-Verkehr durcheinanderbringt.
Der Unglaube in deinem Herzen bringt das Männliche und Weibliche in dir in Unordnung.

Wenn dein göttliches Sein nicht mehr mit deinem Tun übereinstimmt,
dann verlierst du Gott aus deinen Augen, dein Tun ist unrein und
du fängst damit an das Tier anzubeten, also das Erschaffene,
das Sichtbare, das Irdische, das Äußere.

Wenn du über das hinausgehst was Gott dir gibt und geben will und
du mehr haben willst als Gott dir in diesem Moment geben will, dann
beginnt Zauberei und Götzendienst und dein Fokus liegt auf das Erschaffene,
das Sichtbare, das Irdische, das Äußere und nicht auf den unsichtbaren Gott.

Wenn der antichristliche Anteil in dir aktiv ist, dann bestimmt dein antichristliches Sein dein Tun.
Du erschaffst dadurch im Individuellen und im Kollektiv das Tier.

Wenn der antichristliche Anteil in dir dein Sehen, dein Denken, dein Sprechen und dein Tun bestimmt,
dann betest du das Tier an, dann erschaffst du dir ein eigenes Tier und dann pflegst du das Tier.

Der irdisch gesinnte Mensch besteht aus Mann und Frau und kann schwul und lesbisch sein. 

Denn der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider
alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die
Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn es ist ihnen
offenbar, was man von Gott erkennen kann; Gott hat es ihnen
offenbart. Seit Erschaffung der Welt wird nämlich seine unsichtbare
Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft
wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind
sie unentschuldbar. Denn obwohl sie Gott erkannt haben,
haben sie ihn nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt,
sondern verfielen in ihren Gedanken der Nichtigkeit und ihr
unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten, weise
zu sein, und wurden zu Toren und sie vertauschten die Herrlichkeit
des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen
Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere
darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres
Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr
eigenes Tun entehrten. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes
mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es
anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.
Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre
Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem
widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer den natürlichen
Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander;
Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen
gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie es nicht für wert
erachteten, sich gemäß ihrer Erkenntnis an Gott zu halten, lieferte
Gott sie einem haltlosen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht
gehört: Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und
Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und
treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig
und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die
Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.
Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt,
verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selbst, sondern
stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
Römer, Kapitel 1, Verse 18-32

Durch Glauben wird dein Herz gereinigt und durch den Glauben
kommt dein Inneres wieder im himmlischen Sinn in Ordnung.

Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen;
denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.
Apostelgeschichte, Kapitel 15, Vers 9

In Jesus Christus gibt es kein männlich und weiblich mehr. Jesus Christus ist die Wahrheit. Wenn der Geist Gottes einen gläubigen Christen in die Wahrheit, also in Christus geführt hat, dann gibt es kein männlich und weiblich mehr. Wenn Jesus Christus die Wahrheit ist, dann ist alles was außerhalb von Jesus Christus ist, die Lüge. Das Prinzip von männlich und weiblich ist demnach eine Lüge, denn man kann aus eigener Kraft das Prinzip von männlich und weiblich nicht einhalten. Das Prinzip von männlich und weiblich gibt es zwar in unterschiedlichen Konstellationen und mit unterschiedlichen Bedeutungen, aber es ist nicht die Wahrheit. Wenn man in einer Konstellation von männlich und weiblich bewusst oder unbewusst lebt, dann lebt man in der Lüge. Jesus Christus ist die Wahrheit und der Geist ist die Wahrheit. Jesus Christus und der Geist sind identisch. Der Geist Gottes holt aus dem Prinzip von männlich und weiblich heraus und führt in die Einheit mit Gott und zeigt auf, dass das Leben sich nicht aufteilen lässt, dass das Leben eins ist. Der Geist Gottes, in dem es nicht männlich und weiblich gibt, holt einen Menschen auf Wunsch ab und führt ihn in Christus hinein, in dem es kein männlich und weiblich gibt und zeigt auf was es bedeutet, dass es in Christus nicht mehr männlich und weiblich gibt. In Christus zu leben bedeutet in der ganzen Wahrheit zu leben und in der ganzen Wahrheit geführt zu werden und in der ganzen Wahrheit wird man in der Einheit geführt. In der Einheit mit Gott geführt zu werden bedeutet sich voll und ganz vom eigenen gotterfüllten Herzen führen zu lassen. In Christus geht das Sein und das Tun von der Kraft Gottes aus. Das Sein und das Tun werden von Gott bestimmt. Das Sein und das Tun sind eins. Das Sein und das Tun sind von der Frucht Gottes erfüllt.

Bei den folgenden Bibelversen geht es um Götzendienst. Wenn du Götzendienst betreibst,
dann verlierst du den himmlischen Anteil in dir aus den Augen und du hast nur noch den Blick
auf das Irdische. Du wirst vom Irdischen bestimmt. Du musst den männlichen und weiblichen
Anteil in dir in Ordnung bringen. Das Irdische, also das Weibliche in dir, musst du dem Himmlischen,
also dem Männlichen in dir, unterordnen. Du musst die Erde aus dem Himmel heraus bestimmen.
Götzendienst ist aber auch, wenn du weißt was der Himmel von dir will, es aber nicht wegen einer
möglichen Menschenfurcht umsetzt. Menschen, die himmlische Erkenntnisse haben und unter sich bleiben
und die himmlischen Erkenntnisse nicht auf der Erde verbreiten, begehen Götzendienst.

Wenn eine Frau mit einer anderen Frau verkehrt, dann bringt sie Kinder der Welt hervor.
Sie sind alle miteinander irdisch eingestellt ohne Bezug zum Himmlischen.

Wenn ein Mann mit einem Mann verkehrt, dann unterhält er sich über himmlische Dinge
und sieht wie es auf der Erde sein müsste, bringt das Himmlische aber nicht auf die Erde.
Der Mann behält das Verborgene für sich und lässt es im Sichtbaren nicht offenbar werden.
Der Mann bleibt fruchtlos.

Ein Mensch kann schwul und lesbisch sein.

Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten
den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer
den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer
treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
Römer, Kapitel 1, Verse 26-27

Wenn du gut und böse miteinander vermischt oder/und das Gute zu etwas Bösem
machst oder/und das Böse zu etwas Gutem, dann bringst du den Menschen
in der Welt Leid und du fügst dir selbst Leid zu.

Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen,
die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen,
die das Bittere süß und das Süße bitter machen.
Jesaja, Kapitel 5, Vers 20

Gott will dich schützen, wenn er sagt, dass du nicht vom Baum der Erkenntnis von
Gut und Böse essen sollst. Gott hat jeden Menschen männlich und weiblich erschaffen.
Die Schlange ist die Frau, die Welt. Die Frau hat auf ihren weiblichen Teil gehört und
von der verbotenen Frucht gegessen und dann hat sie den Mann erfolgreich verführt.
Der Mann hat auf seinen weiblichen Teil gehört und von der verbotenen Frucht gegessen.
Adam und Eva haben also Unzucht miteinander getrieben. Frau und Frau haben miteinander
verkehrt. Adam und Eva haben das Himmlische aus den Augen verloren. Gut und Böse
zu erkennen heißt nicht Gut und Böse auseinanderhalten zu können, sondern das bedeutet
Gut und Böse miteinander zu vermischen, so dass keiner mehr wirklich weiß was gut und was böse ist.

Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen:
Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis
von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn am Tag, da du davon isst, wirst du sterben.
Genesis, Kapitel 2, Verse 16-17

Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte.
Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt:
Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr:
Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide
war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß;
sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten,
dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schutz.

Genesis, Kapitel 3, Verse 1-7

In der Welt gibt es viel Mühsal. Solange die Menschen auf ihren weiblichen Teil,
also auf ihren irdischen, weltlichen Teil hören, werden sie auf einem Irrweg unterwegs sein.

Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir und häufig wirst du schwanger werden.
Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Nach deinem Mann hast du Verlangen und er wird
über dich herrschen. Zum Menschen sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört
und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen,
ist der Erdboden deinetwegen verflucht. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage
deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes wirst
du essen. Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden
zurückkehrst; denn von ihm bist du gekommen, Staub bist du und zum Staub kehrst du
zurück. Der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie wurde die Mutter
aller Lebendigen. Gott, der Herr, machte dem Menschen und seiner Frau Gewänder von Fell
und bekleidete sie damit. Dann sprach Gott, der Herr: Siehe, der Mensch ist wie einer von
uns geworden, dass er Gut und Böse erkennt. Aber jetzt soll er nicht seine Hand ausstrecken,
um auch noch vom Baum des Lebens zu nehmen, davon zu essen und ewig zu leben. Da
schickte Gott, der Herr, ihn aus dem Garten Eden weg, damit er den Erdboden bearbeite,
von dem er genommen war. Er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden
die Kerubim wohnen und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum
Baum des Lebens bewachen.
Genesis, Kapitel 3, Verse 16-24

Sei kein Sklave von Menschen

Ordne dich nicht Menschen unter, sondern setze dein Vertrauen auf Gott.
Ordne dich nicht der Zeit unter, sondern lebe jetzt in der Ewigkeit.
Lass dich von Gott befreien und dir ein neues Leben geben.
Wende dich Gott durch Jesus Christus zu und erkenne wer du bist.
Gott kann dich aus der Zeit rausholen und dir eine neue Sicht auf das Leben geben.
Lass dich durch Jesus Christus mit der Fülle Gottes erfüllen.
Gib dich Gott hin und nicht Menschen und nicht der Zeit.

Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken;
aber wenn du frei werden kannst, mach lieber Gebrauch davon!
Denn wer im Herrn als Sklave berufen wurde, ist Freigelassener des
Herrn. Ebenso ist einer, der als Freier berufen wurde, Sklave Christi.
Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Macht euch nicht
zu Sklaven von Menschen!
1 Korinther, Kapitel 7, Verse 21-23

So spricht der Herr: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut,
auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt
auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der
Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist
wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln
ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben
grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Jeremia, Kapitel 17, Verse 5-8

Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles nützt mir.
Alles ist mir erlaubt – aber nichts soll Macht haben über mich.
1 Korinther, Kapitel 6, Vers 12

Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er
sich in keiner Hinsicht von einem Sklaven, obwohl er Herr ist
über alles; er steht unter Vormundschaft und sein Erbe wird
verwaltet bis zu der Zeit, die sein Vater festgesetzt hat. So
waren auch wir, solange wir unmündig waren, Sklaven der
Elementarmächte dieser Welt. Als aber die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz
unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen,
und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid,
sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist,
der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern
Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Galater, Kapitel 4, Verse 1-7

Ihm, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut,
der uns zu einem Königreich gemacht hat und zu Priestern vor Gott, seinem Vater:
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
Offenbarung, Kapitel 1, Verse 5-6

Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten;
Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 5

Was euch betrifft, so bleibt die Salbung,
die ihr von ihm empfangen habt, in euch und
ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen;
wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt,
so ist es auch wahr und keine Lüge.
Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.
1 Johannes, Kapitel 2, Vers 27

Zusatz: Vater & Mutter im Herrn

Die Eltern, die leibliche Kinder haben und sich von der Erde, von ihrem weiblichen Teil,
leiten lassen und das Himmlische in ihrem Herzen nicht wahrnehmen, sind aus himmlischer Sicht
nicht die rechtmäßigen Eltern der leiblichen Kinder. Auf der Erde soll sich niemand Vater nennen.
Ein gotterfüllter Mensch verkörpert die Eltern im Herrn, denn in einem gotterfüllten Mensch stimmt
das Verhältnis zwischen Vater und Mutter im göttlichen Sinn überein. Leibliche Eltern können
durch eine gesunde Hingabe an Gott zu rechtmäßigen himmlischen Eltern ihrer leiblichen Kinder werden.

Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel!
Matthäus, Kapitel 23, Vers 9

Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn, denn das ist recht!
Ehre deinen Vater und deine Mutter: Das ist ein Hauptgebot mit
einer Verheißung: damit es dir wohl ergehe und du lange lebst auf der Erde.
Epheser, Kapitel 6, Verse 1-3

Menschen müssen aus ererbten Lebensweisen, die sie von
irdisch gesinnten Eltern übertragen bekommen haben, losgekauft werden,
damit sie in das ewige und himmlische Land der Ruhe einkehren können.

Ihr wisst, dass ihr aus eurer nichtigen,
von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um
einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet,
nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem
kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.
1 Petrus, Kapitel 1, Verse 18-19

Wer den Willen des Vaters im Himmel tut, der ist Vater, Mutter, Bruder und Schwester zugleich.
Die wahre Familie eines Menschen ist die Familie Gottes.

ÜBER DIE WAHRE FAMILIE JESU
Als Jesus noch mit den Leuten redete, siehe, da standen seine Mutter
und seine Brüder draußen und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand
zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen
mit dir sprechen: Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist
meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über
seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder.
Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters tut, der ist für
mich Bruder und Schwester und Mutter.
Matthäus, Kapitel 12, Verse 46-50

Johannes schreibt an eine auserwählte Herrin und an ihre Kinder.
Es handelt sich nicht um die leiblichen Kinder der auserwählten Herrin,
sondern um Kinder Gottes, die ihr anvertraut sind. Eine auserwählte Herrin
hat Verantwortung gegenüber ihren von Gott anvertrauten Kindern.
Eine Frau kann auch eine Führungskraft im Christentum sein.
Die auserwählte Herrin ist eine Vater & Mutter im Herrn.

Der Älteste an die auserwählte Herrin und an ihre Kinder,
die ich in Wahrheit liebe; aber nicht nur ich, sondern auch alle,
die die Wahrheit erkannt haben, lieben sie aufgrund der Wahrheit,
die in uns bleibt und die mit uns sein wird in Ewigkeit.
2 Johannes, Kapitel 1, Verse 1-2

Abraham ist ein Vater im Glauben. Abraham ist für alle diejenigen ein Vater, die in der
Glaubensgerechtigkeit wandeln. Die Ankündigung des leiblichen Sohnes steht im Zusammenhang
mit den zahlreichen Nachkommen, die Abraham durch den Glauben bekommt.
Ein geistlicher Vater bekommt einen geistlichen Sohn und da geistlicher Vater und
geistlicher Sohn eins werden, wird der geistliche Sohn zu einem leiblichen Sohn
und der geistliche Vater zu einem leiblichen Vater. Paulus schreibt, dass die Gläubigen
Abraham als leiblichen Stammvater haben. Gläubige haben Abraham aufgrund des
Glaubens als leiblichen Stammvater und nicht weil sie wirklich fleischlich von Abraham abstammen. Gläubige sind
der Leib Christi. Das bedeutet also, dass leiblich nichts mit einer üblichen weltlichen Geburt zu tun hat.

Aber siehe, das Wort des Herrn erging an ihn: Nicht er wird dich beerben, sondern
dein leiblicher Sohn wird dein Erbe sein. Er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch
zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach
zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Und er glaubte dem Herrn
und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an.
Genesis, Kapitel 15, Verse 4-6

Weiter sprach Gott zu Abraham: Du sollst deine Frau nicht mehr Sarai nennen:
Sara, Herrin, soll ihr Name sein. Ich will sie segnen und dir auch von ihr einen Sohn geben.
Ich segne sie: Völker gehen von ihr aus; Könige von Völkern werden ihr entstammen.
Genesis, Kapitel 17, Verse 15-16

Und das Zeichen der Beschneidung empfing er zur Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit;
die ihm als Unbeschnittenem zuteilwurde; also ist er der Vater aller, die als Unbeschnittene
glauben, sodass ihnen die Gerechtigkeit angerechnet wird, und er ist der Vater jener Beschnittenen,
die nicht nur beschnitten sind, sondern auch den Spuren des Glaubens folgen, des Glaubens,
den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.
Römer, Kapitel 4, Verse 11-12

So auch bei Abraham: Er glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Erkennt also: Die aus dem Glauben leben, sind Söhne Abrahams. Und da die Schrift vorhersah,
dass Gott die Völker aufgrund des Glaubens gerecht macht, hat sie dem Abraham im
Voraus verkündet: In dir sollen alle Völker gesegnet werden. Also werden sie, die glauben,
gesegnet mit dem glaubenden Abraham.
Galater, Kapitel 3, Verse 6-9

Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er
zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.
Aufgrund des Glaubens siedelte er im verheißenen Land wie in der Fremde und wohnte
mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete
die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.
Hebräer, Kapitel 11, Verse 8-10

Da sagte er zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: Wenn ihr in meinem
Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und
die Wahrheit wird euch befreien. Sie erwiderten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und
sind noch nie Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden? Jesus antwortete
ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde. Der Sklave aber
bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt für immer. Wenn euch also der Sohn befreit,
dann seid ihr wirklich frei. Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Doch ihr sucht mich
zu töten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet. Ich sage, was ich beim Vater gesehen
habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten ihm: Unser Vater ist
Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr die Werke Abrahams
tun. Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verkündet hat,
die ich von Gott gehört habe. So hat Abraham nicht gehandelt. Ihr vollbringt die Werke eures Vaters.
Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus Unzucht, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich
ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er hat mich gesandt.
Warum versteht ihr nicht, was ich sage? Weil ihr nicht imstande seid, mein Wort zu hören. Ihr habt
den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von
Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt
er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.
Johannes, Kapitel 8, Verse 31-44

Ein geistlicher Vater bekommt einen geistlichen Sohn und da geistlicher Vater und
geistlicher Sohn eins werden, werden der geistliche Sohn zu einem leiblichen Sohn
und der geistliche Vater zu einem leiblichen Vater. Paulus schreibt, dass die Gläubigen
Abraham als leiblichen Stammvater haben. Gläubige haben Abraham aufgrund des
Glaubens als leiblichen Stammvater und nicht weil sie wirklich fleischlich von Abraham abstammen. Gläubige sind
der Leib Christi. Das bedeutet also, dass leiblich nichts mit einer üblichen weltlichen Geburt zu tun hat.

Aber siehe, das Wort des Herrn erging an ihn: Nicht er wird dich beerben, sondern
dein leiblicher Sohn wird dein Erbe sein. Er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch
zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach
zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Und er glaubte dem Herrn
und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an.
Genesis, Kapitel 15, Verse 4-6

Was sollen wir nun von Abraham sagen, was hat er erlangt, unser leiblicher Stammvater?
Wenn Abraham aufgrund von Werken Gerechtigkeit erlangt hat, dann hat er zwar Ruhm,
aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? Abraham glaubte Gott und das wurde
ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Römer, Kapitel 4, Verse 1-3

Jesus Christus ist das Haupt,
der Leib aber ist die Kirche.
Kolosser, Kapitel 1, Vers 18

Ihr aber seid der Leib Christi und
jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.
1 Korinther, Kapitel 12, Vers 27

In der Bibel wird überwiegend von geistlichen Kindern gesprochen, die in erster Instanz Gott als Vater haben.
Geistliche Kinder werden durch geistliche Milch und geistliche Speise herangezogen.

Gut ist es, allezeit um das Gute zu eifern, und nicht nur,
wenn ich bei euch bin, meine Kinder, für die ich von Neuem
Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt annimmt.
Galater, Kapitel 4, Verse 18-19

Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten;
und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist,
besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 3-4

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist,
ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt,
liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 1

Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir:
Wenn jemand nicht von oben geboren wird,
kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Johannes, Kapitel 3, Vers 3

Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir:
Wenn jemand nicht aus dem Wasser und dem Geist geboren wird,
kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Johannes, Kapitel 3, Vers 5

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch;
was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Johannes, Kapitel 3, Vers 6

Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern
aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt
und das bleibt.
1 Petrus, Kapitel 1, Vers 23

Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch
den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Denn die sich
vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. Denn ihr habt nicht einen
Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet,
sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
Römer, Kapitel 8, Verse 13-15

Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er
sich in keiner Hinsicht von einem Sklaven, obwohl er Herr ist
über alles; er steht unter Vormundschaft und sein Erbe wird
verwaltet bis zu der Zeit, die sein Vater festgesetzt hat. So
waren auch wir, solange wir unmündig waren, Sklaven der
Elementarmächte dieser Welt. Als aber die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz
unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen,
und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid,
sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist,
der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern
Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Galater, Kapitel 4, Verse 1-7

DER ERWACHSENE GLAUBE
Darüber hätten wir viel zu sagen; es ist aber schwer verständlich zu machen,
da ihr träge geworden seid im Hören. Denn obwohl ihr der Zeit nach schon
Lehrer sein müsstet, braucht ihr von Neuem einen, der euch in den Anfangsgründen
der Worte Gottes unterweist; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben,
nicht feste Speise. Denn jeder, der noch mit Milch genährt wird, ist unerfahren im
richtigen Reden; er ist ja ein unmündiges Kind; feste Speise aber ist für Erwachsene,
deren Sinne durch Gebrauch geübt sind, Gut und Böse zu unterscheiden.
Hebräer, Kapitel 5, Verse 11-14

Verlangt wie neugeborene Kinder nach der unverfälschten, geistigen Milch, damit ihr
durch sie heranwachst und Rettung erlangt! Denn ihr habt gekostet, wie gütig der Herr ist.
1 Petrus, Kapitel 2, Verse 2-3

Vor euch, Brüder und Schwestern, konnte ich aber nicht wie vor Geisterfüllten reden;
ihr wart noch irdisch eingestellt, unmündige Kinder in Christus. Milch gab ich euch zu
trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es
aber auch jetzt noch nicht; denn ihr seid immer noch irdisch eingestellt.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 1-3

Jesus Christus teilte in seiner Vollmacht der Mutter einen neuen
geistlichen Sohn zu und der Sohn nahm sie als Mutter an und auf.

Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter,
Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdalena. Als Jesus die Mutter
sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe,
dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von
jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Johannes, Kapitel 19, Verse 25-27

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten:
Wer ist denn im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte:
Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet
wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich
hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind,
der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches
Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.
Matthäus, Kapitel 18, Verse 1-5

Kinder Gottes werden durch den Heiligen Geist gezeugt.
Kinder Gottes sind neu geboren worden.
Kinder Gottes sind aus unvergänglichem Samen gezeugt.
Jesus Christus ist der eingeborene Sohn Gottes, der unvergänglich ist.
Jesus Christus hat die Welt durch den Glauben besiegt
genauso wie die Gläubigen die Welt durch den Glauben besiegen.
Maria hat ein geistliches Kind hervorgebracht.

ÜBER DIE GEBURT JESU
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch
bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch
das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen
wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte,
siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte
dich nicht, Maria, als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom
Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er
wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was
der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen
Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott
mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm
seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm
den Namen Jesus.
Matthäus, Kapitel 1, Verse 18-25

In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört,
das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das
Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt.
Epheser, Kapitel 1, Vers 13

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen,
den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn;
bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Galater, Kapitel 4, Verse 6-7

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt.
In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut:
Ich habe die Welt besiegt.
Johannes, Kapitel 16, Vers 33

Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten;
und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist,
besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 3-4

Und das ist sein Gebot:
Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir,
dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
1 Johannes, Kapitel 3, Verse 23-24

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist,
ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt,
liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 1

Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir:
Wenn jemand nicht von oben geboren wird,
kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Johannes, Kapitel 3, Vers 3

Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir:
Wenn jemand nicht aus dem Wasser und dem Geist geboren wird,
kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Johannes, Kapitel 3, Vers 5

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch;
was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Johannes, Kapitel 3, Vers 6

Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern
aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt
und das bleibt.
1 Petrus, Kapitel 1, Vers 23

Der Vater im Himmel zeigt seinen Kindern alles

Der Vater im Himmel zeigt seinen Kindern alles und lässt
sie in einem gesunden Maß und aus der Ruhe heraus
heranreifen. Alles was Gott tut geschieht in Ewigkeit.
Gläubige bilden gemeinsam den Leib Christi und gemeinsam
mit dem Haupt Jesus Christus bilden die Gläubigen den
einen Sohn Gottes. Die Gläubigen sollen und dürfen zum
vollkommenen Menschen heranreifen, zur vollen Größe,
die der Fülle Christi entspricht. In Christus wohnt die ganze
Fülle der Gottheit leibhaftig. Die Gläubigen sind durch Christus
mit der ganzen Fülle der Gottheit leibhaftig erfüllt. Entscheidend
ist es Gott in sich Raum zu geben und sich vom Geist Gottes
leiten zu lassen, so dass ein gesunder Reifeprozess stattfinden
kann. Ein Vater will seinen Kindern nichts vorenthalten,
sondern er will sie vollständig in das Leben einführen.
Ein Kind darf seinen Vater neugierig ausfragen und offen
sein für Antworten. Ein Kind muss auch nicht immer alles
sofort verstehen, sondern es darf immer wieder
nachfragen und es darf sich auch mal vertun.

Denn der Vater liebt seinen Sohn und zeigt ihm alles,
was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen,
sodass ihr staunen werdet.
Johannes, Kapitel 5, Vers 20

Jetzt erkannte ich: Alles, was Gott tut, geschieht in Ewigkeit.
Man kann nichts hinzufügen und nichts abschneiden und
Gott hat bewirkt, dass die Menschen ihn fürchten.
Kohelet, Kapitel 3, Vers 14

Jesus Christus ist das Haupt,
der Leib aber ist die Kirche.
Kolosser, Kapitel 1, Vers 18

Ihr aber seid der Leib Christi und
jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.
1 Korinther, Kapitel 12, Vers 27

Und er setzte die einen als Apostel ein, andere als Propheten,
andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die
Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zuzurüsten, für den
Aufbau des Leibes Christi, bis wir alle zur Einheit im Glauben und
der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollkommenen Menschen,
zur vollen Größe, die der Fülle Christi entspricht.
Epheser, Kapitel 4, Verse 11-13

Ein Vater, der Liebe ist und in dem der Sohn geborgen ist,
will seinen Kindern alles zeigen und will seine Kinder über
alles aufklären. Der Vater im Himmel zeigt seinen Kindern
in Liebe was er tut und das er Unmögliches möglich machen kann.
Der Vater im Himmel lässt seine Kinder solange reifen,
bis sie vollständig im Vater aufgegangen sind und
eins geworden sind mit Gott. Ein Kind wird, wenn es ausgereift
ist, so sein wie sein Vater. Ein Vater will seine Kinder zu
selbstständigen, eigenverantwortlichen und eigenständigen
Menschen erziehen. Der himmlische Vater begleitet seine
Kinder immer in ihrem Herzen.

Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.
Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen,
sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt
den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
Römer, Kapitel 8, Verse 14-15

Gott schenkt Weisheit und diese herrliche Weisheit Gottes kann
einem gotterfüllten Menschen alles erklären, erläutern und auslegen.

Und doch verkünden wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit
dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr
verkünden wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen
Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser
Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie
den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift
steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz
gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles,
auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht
der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott – nur der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott
stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden
wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist
sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten Geistgewirktes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch
aber erfasst nicht, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn und er kann es
nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte
Mensch aber urteilt über alles, ihn selbst vermag niemand zu beurteilen. Denn wer
begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.
1 Korinther, Kapitel 2, Verse 6-16

Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten;
Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 5

Mir aber gewähre Gott, nach meiner Einsicht zu sprechen und zu denken, wie die
empfangenen Gaben es wert sind; denn er ist der Führer der Weisheit und hält die
Weisen auf dem rechten Weg. Wir und unsere Worte sind in seiner Hand, auch alle
Klugheit und praktische Erfahrung. Er verlieh mir untrügliche Kenntnis der Dinge,
den Aufbau der Welt und das Wirken der Elemente zu verstehen, Anfang und Ende
und Mitte der Zeiten, die Abfolge der Sonnenwenden und den Wandel der Jahreszeiten,
den Kreislauf der Jahre und die Stellungen der Sterne, die Natur der Tiere und die
Wildheit der Raubtiere, die Gewalt der Geister und die Gedanken der Menschen, die
Verschiedenheit der Pflanzen und die Kräfte der Wurzeln. Alles Verborgene und alles
Offenbare habe ich erkannt; denn es lehrte mich die Weisheit, die Werkmeisterin aller
Dinge. In ihr ist nämlich ein Geist, vernunftvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart,
beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf,
nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend,
alles überschauend und alle Geister durchdringend, die gedankenvollen, reinen und
zartesten. Die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt
und durchwaltet sie alles.
Weisheit, Kapitel 7, Verse 15-24

Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort,
so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen
zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles,
wenn er mit ihnen allein war.
Markus, Kapitel 4, Verse 33-34

Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden dienen, als ob er etwas brauche, er,
der allen das Leben, den Atem und alles gibt. Er hat aus einem einzigen Menschen
das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat
für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. Sie sollten
Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir; wie auch einige von euren
Dichtern gesagt haben: Wir sind von seinem Geschlecht.
Apostelgeschichte, Kapitel 17, Verse 25-28

Waisen und Witwen sind nicht grundsätzlich gottlos, aber ohne Erkenntnis.
Waisen und Witwen fehlt der direkte Bezug zum Himmlischen.

Waisen fehlen Väter & Mütter im Herrn, die sie in ihr Inneres führen.
Witwen fehlt der innere Mann, der in den Witwen wieder auferstehen muss.

Wenn einer meint, er diene Gott, aber seine Zunge nicht im Zaum hält,
sondern sein Herz betrügt, dessen Gottesdienst ist wertlos. Ein reiner und
makelloser Gottesdienst ist es vor Gott, dem Vater: für Waisen und Witwen
in ihrer Not zu sorgen und sich unbefleckt von der Welt zu bewahren.
Jakobus, Kapitel 1, Verse 26-27

In der folgenden Bibelstelle geht es um Schriftgelehrte, die die Häuser der
Witwen auffressen, in dem sie die Witwen als ihre äußeren Energiequellen
energetisch aussaugen und sie nicht in das Himmelreich führen.

Sie fressen die Häuser der Witwen auf und
verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete.
Markus, Kapitel 12, Vers 40

Wann ist in Gottes Augen ein Mensch erwachsen?

In der Welt ist man ab 18 Jahren volljährig. Das ist eine Volljährigkeit, die
sich lediglich auf das Alter eines Menschen bezieht. Dabei wird auf die
tatsächliche Reife eines Menschen keine Rücksicht genommen.
Die Menschen in der Welt sind an die Zeit gebunden, daher bemessen
sie vieles anhand der Zeit. Gott ist ewig und wenn Gott einen Menschen
aus der Welt ins Reich Gottes hinübergeholt hat, dann unterliegt man
durch den Glauben nicht mehr der Zeit. Das Erwachsenwerden bei Gott
ist nicht an einem bestimmten Menschenalter gebunden und unterliegt
nicht der weltlichen Zeit. Das Erwachsenwerden bei Gott ist abhängig
davon, ob ein Mensch sich im Glauben vorbewegt und im Glauben reift.
Es gibt verlorene Kinder Gottes, die gottlos sind. Es gibt wiedergefundene
Kinder Gottes, die noch unreif im Glauben sind. Und es gibt Menschen, die
im Glauben heranreifen und im Glauben immer mehr wachsen und sich
im Glauben immer mehr entwickeln. Diese Menschen sind Vorbilder im
Glauben und sie werden immer mehr zu Erwachsenen im Glauben.
Sie reifen immer mehr zu einem geistlichen Vater heran. Ein vollkommener
Erwachsener in Gott ist vollständig in die Liebe Gottes hineingereift und
im Glauben vollständig ausgereift.

Jesus Christus heiratet ausschließlich Jungfrauen.
Jesus Christus ist in den Jungfrauen.
Eine Jungfrau wird durch den Heiligen Geist mit Jesus Christus verheiratet.
Durch die Heirat findet die Verschmelzung vom inneren männlichen und weiblichen Anteil statt,
so dass der innere männliche und weibliche Anteil wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommen.
Durch die innere Heirat wird man zum vollkommenen Menschen und ein vollkommener Mensch
bringt automatisch durch sein Sprechen und Tun Kinder im Herrn hervor und dadurch wird man zum Vater & Mutter im Herrn.

HINWEIS:
BIST DU CHRISTUS?

DURCH CHRISTUS IN DIR DOMINIERST DU DIE ERDE.
DURCH CHRISTUS IN DIR DOMINIERST DU DEIN TUN.
DEIN SEIN BEHERRSCHT DEIN TUN.
DU SIEHST DAS SICHTBARE DURCH DAS LIEBENDE UNSICHTBARE.
DER MANN IN DIR (DAS HIMMLISCHE) DOMINIERT DIE FRAU IN DIR (DAS IRDISCHE, DAS SICHTBARE).

DER MANN (DAS HIMMLISCHE) IM MENSCHEN BEHERBERGT HIMMLISCHE IDEEN, GABEN & FÄHIGKEITEN,
DIE DURCH DIE FRAU (DAS SICHTBARE) IM MENSCHEN UMGESETZT WERDEN KÖNNEN UND INS SICHTBARE GEHOLT WERDEN KÖNNEN.

HINWEIS:
DAS LAMM UND SEIN GEFOLGE:
ENDZEIT

Es gibt insgesamt nur einen Sohn.
Alle Söhne (m/w/d) Gottes befinden sich in dem einen Sohn Gottes, der Jesus Christus ist.

Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Vers 28

Unzucht meiden

Du bist männlich und weiblich erschaffen worden. Das Männliche in dir steht für das Sein
und das Weibliche in dir steht für das Tun. Das Männliche in dir soll das Weibliche in dir
dominieren. Dein Sein soll dein Tun bestimmen. Wenn dein Sein mit deinem Tun nicht
übereinstimmt, dann befindest du dich in der Unzucht. Wenn du dein Sein ignorierst und
dich nur auf das Tun ausrichtest, dann bist du unzüchtig. Wenn du dich nur am Tun
anderer Menschen ausrichtest und dich nicht selbst findest, dann lebst du in der Unzucht.
Es gibt Menschen, die nicht wirklich im Herzensglauben stehen, aber in einem falschen
christlichen Gewand daherkommen und dir die Lust am Leben rauben wollen. Sie verbieten
dir deine innere Heirat, so dass der weibliche irdische Teil in dir die Oberhand behält und
du auf diesem Wege dem äußerlichen Prinzip von Über- und Unterordnung ausgeliefert bist. Nur die
innerliche Heirat zwischen deinem männlichen und weiblichen Teil kann dich in ein gesundes
Gleichgewicht bringen. In diesem Gleichgewicht herrscht der männliche Teil über den weiblichen
Teil, also das Himmlische über das Irdische. Innerhalb deiner innerlichen Ehe hast du dich voll
im Griff. Deine innerliche Ehe beendet deine Persönlichkeitsspaltung. Durch deine innerliche
Ehe lebst du in der Vollendung.

SÜNDE IST, WENN DU NICHT IN DER FÜLLE GOTTES HANDELST.

Unzucht meiden – Unzucht aus himmlischer Sicht bedeutet folgendes:
Du bist nicht Herr über dich selbst.
Du hörst nicht auf dein eigenes gotterfülltes Herz.
Du hast dich selbst aus den Augen verloren.
Du hörst zu sehr auf die Meinungen anderer Menschen.
Du hast kein inneres Gleichgewicht.
Der männliche Teil in dir ist nicht Herr über den weiblichen Teil in dir.
Handeln aus einer inneren Leere heraus.
Handeln aus einem inneren Schmerz heraus.
Handeln unter Betäubungsmitteln.
Keine klare Lebensorientierung.
Du betrügst dich selbst.
Du bist dir selbst untreu.
Dein Fokus liegt hauptsächlich auf das Irdische.
Es besteht die Gefahr, dass du andere Menschen lediglich innerlich ausbeutest.
Du willst dich von dir selbst ablenken.
Du bist eine Marionette äußerer Umstände.
Du bist eine Marionette unsichtbarer negativer Fäden.
Du lebst in manipulierten Verhältnissen.
Du manipulierst und du wirst manipuliert.

Gotterfüllte Selbstbeherrschung:
Du bist Herr über dich selbst.

Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus:
Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem
widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer den natürlichen
Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander;
Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen
gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
Römer, Kapitel 1, Verse 26-27

Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?
Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher
noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine
Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.
1 Korinther, Kapitel 6, Verse 9-10

Wir wissen aber: Das Gesetz ist gut, wenn es jemand im Sinn des Gesetzes
anwendet und bedenkt, dass das Gesetz nicht für den Gerechten bestimmt
ist, sondern für Gesetzlose und Ungehorsame, für Gottlose und Sünder, für
Menschen ohne Glauben und Ehrfurcht, für solche, die Vater oder Mutter
töten, für Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, für Leute,
die lügen und Meineide schwören und all das tun, was gegen die gesunde Lehre
verstößt, gemäß dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.
1 Timotheus, Kapitel 1, Verse 8-11

Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer,
die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener
und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Offenbarung, Kapitel 22, Vers 15

Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs
Blut Widerstand geleistet und ihr habt die Mahnung
vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn,
verachte nicht die Zucht des Herrn und verzage nicht,
wenn er dich zurechtweist! Denn wen der Herr liebt,
den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn,
den er gern hat.
Hebräer, Kapitel 12, Verse 4-6

Jene haben uns für kurze Zeit nach ihrem Ermessen in Zucht
genommen; er aber tut es zu unserem Besten, damit wir
Anteil an seiner Heiligkeit gewinnen.
Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude
zu bringen, sondern Leid; später aber gewährt sie denen,
die durch sie geschult worden sind, Gerechtigkeit als
Frucht des Friedens.
Hebräer, Kapitel 12, Verse 10-11

JESUS CHRISTUS SPRICHT:
Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel, eine Frau, gewähren lässt;
sie gibt sich als Prophetin aus und lehrt meine Knechte und verführt sie,
Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen. Ich habe ihr Zeit
gelassen umzukehren; sie aber will nicht umkehren und von ihrer Unzucht
ablassen. Siehe, ich werfe sie auf das Krankenbett und alle, die mit ihr
Ehebruch treiben, bringe ich in große Bedrängnis, wenn sie sich nicht
abkehren vom Treiben dieser Frau. Ihre Kinder werde ich töten, der Tod
wird sie treffen und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der
Herz und Nieren prüft, und ich werde jedem von euch vergelten gemäß seinen Taten.
Offenbarung, Kapitel 2, Verse 20-23

Diese Ermahnung lege ich dir ans Herz, mein Kind Timotheus,
gemäß den prophetischen Worten, die über dich gesprochen
wurden; durch diese Worte gestärkt, kämpfe für den guten Kampf,
gläubig und mit reinem Gewissen, das manche missachtet und so
im Glauben Schiffbruch erlitten haben! Zu ihnen gehören Hymenäus
und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie in
Zucht genommen werden und nicht mehr lästern.
1 Timotheus, Kapitel 1, Verse 18-20

Der antichristliche Anteil in dir ist das Tier

Das Tier:
Der antichristliche Anteil in dir
Die Dominanz des weiblichen/irdischen Anteils in dir
Die Unterdrückung des männlichen/himmlischen Anteils in dir

Satan / Teufel / Drache / Dominanz des weiblichen Anteils im Menschen / die Welt / die Frau.
Die Frau/Welt/Schlange hat dem weiblichen Anteil im Menschen ein Angebot gemacht und
dieser weibliche Anteil im Menschen hat dann den männlichen Anteil im Menschen dominiert.
Die Stimme des Himmels im Menschen wurde ignoriert.

Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte.
Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt:
Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr:
Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide
war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß;
sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.
Genesis, Kapitel 3, Verse 1-6

Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder
Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde
gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.
Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9

Durch den Unglauben in dir ist der antichristliche Anteil in dir aktiv.

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden.
Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht,
unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert
und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.
Epheser, Kapitel 2, Verse 1-2

Gott hat keine echten Tieropfer gefordert.
Das Tier steht für den antichristlichen Anteil in dir,
den du durch den christlichen Anteil in dir besiegen musst.

GOTTES GEGENWART IN SEINEM TEMPEL
So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße.
Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, der meine
Ruhe ist? Dies alles hat meine Hand gemacht und so ist dies alles geworden – Spruch des Herrn.
Auf den blicke ich: auf den Armen und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und der zittert
vor meinem Wort. Man schlachtet Stiere – und erschlägt Menschen; man opfert Schafe – und
bricht einem Hund das Genick; man bringt Speiseopfer dar – und auch Schweineblut; man
spendet Weihrauch – und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen
und an ihren Scheußlichkeiten Gefallen finden, so wähle ich für sie Strafen aus und bringe über
sie Schrecken. Denn ich rief und niemand antwortete, ich redete und sie hörten nicht. Sie
haben getan, was böse ist in meinen Augen, und was mir nicht gefällt, das haben sie erwählt.
Hört das Wort des Herrn, die ihr zittert vor seinem Wort! Eure Brüder, die euch hassen, die euch
um meines Namens willen verstoßen, sie haben gesagt: Der Herr soll doch seine Herrlichkeit
zeigen, damit wir eure Freude sehen. Aber sie werden beschämt. Tosender Lärm aus der Stadt,
Lärm aus dem Tempel, Lärm des Herrn: Er vergilt seinen Feinden ihr Tun.
Jesaja, Kapitel 66, Verse 1-6

Die Welt mit ihren Menschen ist die Frau. Die Welt und damit die Frau wird als Hund bezeichnet.
Die Frau ist der weibliche Anteil im Menschen.
Das Brot steht für die himmlische Lehre.
Die himmlische Lehre muss in der Welt ausgegossen werden.
Die Brotkrumen stehen für die Weitergabe der Lehre Christi in kleinen verarbeitbaren Mengen.

DER GLAUBE DER HEIDNISCHEN FRAU
Jesus ging weg von dort und zog sich in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab
erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon
gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten:
Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her! Er antwortete: Ich bin nur zu den
verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch sie kam, fiel vor ihm nieder
und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern
wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, Herr!
Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren
fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen,
wie du willst. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.
Matthäus, Kapitel 15, Verse 21-28

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt
und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Markus, Kapitel 16, Vers 15

Mit Brot ist eine Lehre gemeint. Wenn vom Brot des Lebens,
das Jesus Christus ist, gesprochen wird, dann ist damit die
Lehre Jesu gemeint. Mit dem Brot des Lebens ist das lebendige
Wort Gottes gemeint, das belehrt, zurechtweist und zur
Liebe führt. Vor Lehren, die am Wort Gottes vorbeigehen,
soll man sich schützen.

DIE BLINDEN JÜNGER
Und die Jünger fuhren an das andere Ufer. Sie hatten vergessen,
Brote mitzunehmen. Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht und hütet
euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Sie aber
machten sich untereinander Gedanken und sagten: Wir haben
kein Brot mitgenommen. Als Jesus das merkte, sagte er: Ihr
Kleingläubigen, was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr
kein Brot habt? Begreift ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an
die fünf Brote für die Fünftausend und wie viele Körbe ihr
eingesammelt habt? Auch nicht an die sieben Brote für die
Viertausend und wie viele Körbe ihr eingesammelt habt?
Warum begreift ihr denn nicht, dass ich nicht von Brot gesprochen
habe, als ich zu euch sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig
der Pharsiäer und Sadduzäer? Da verstanden sie, dass er nicht
gemeint hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig der Brote hüten,
sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Matthäus, Kapitel 16, Verse 5-12

Wenn du neu im Glauben bist und damit angefangen hast die himmlischen Perlen
in dir zu entdecken, dann solltest du dein himmlisches Wissen nicht gleich in vollem
Umfang den Menschen mitteilen, denn sie könnten dir dein himmlisches Wissen kaputt
reden und dich wieder in die Begierden der Welt verstricken. Du sollst dich mit deinem
himmlischen Wissen nicht Gefahren aussetzen, sondern lernen, auf die Führung Gottes zu vertrauen.

VON DER ENTWEIHUNG DES HEILIGEN
Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen
nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren
Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen!
Matthäus, Kapitel 7, Vers 6

Menschen mit einem ausgeprägten tierischen Anteil in sich erkennen
die überirdischen Mächte, die in ihnen sind, nicht an. Sie gehen nicht auf die
Warnungen der Himmelswelt ein und treiben weiterhin in ihrem irdischen Tun dahin.

Diese frechen und anmaßenden Menschen schrecken nicht davor zurück,
die überirdischen Mächte zu lästern, während Engel, die ihnen an Stärke
und Macht überlegen sind, beim Herrn nicht über sie urteilen und lästern.
Diese Menschen aber sind wie unvernünftige Tiere, die von Natur aus dazu
geboren sind, gefangen zu werden und umzukommen. Sie lästern über Dinge,
die sie nicht verstehen. In ihrer Verderbtheit werden auch sie verderben und
als Lohn für ihr Unrecht werden sie Unrecht erleiden.
2 Petrus, Kapitel 2, Verse 10-13

Der Hund = Die Welt / Die Frau
Wenn du durch den männlichen Anteil den weiblichen Anteil
in dir nicht in den Griff bekommst, dann besteht die Gefahr,
dass die Frau in dir wieder die Oberhand bekommt.

Denn wenn sie den Schandtaten der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und
Retters Jesus Christus entkommen sind, in diese sich aber wieder verstricken
und ihnen unterliegen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher.
Denn es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben,
als ihn erkannt zu haben und sich danach wieder von dem heiligen Gebot abzuwenden,
das ihnen überliefert worden ist. Auf sie trifft das wahre Sprichwort zu: Der Hund kehrt
zurück zu dem, was er erbrochen hat, und: Die gewaschene Sau wälzt sich wieder im Dreck.
2 Petrus, Kapitel 2, Verse 20-22

Die Hunde = Menschen mit einem dominanten weiblichen Anteil
Geschwüre = Vermeintliche Fehler, Schwächen und Sünden eines Menschen
Die Hunde sind Menschen mit einem dominanten weiblichen Anteil.
Die Menschen mit einem dominanten weiblichen Anteil in sich machen
sich über andere Menschen lustig und schauen auf andere Menschen herab.
Sie konzentrieren sich auf vermeintliche Fehler und Schwächen ihrer Mitmenschen,
anstatt dass sie ihre eigene Sündhaftigkeit erkennen wollen.

Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und
Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann
namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit
dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde
und leckten an seinen Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von
den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.
In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem
Abraham und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit
mir und schick Lazarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir
die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte:
Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten
hast, Lazarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest
große Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund,
sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er
wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines
Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an
diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten,
auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den
Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie
auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen,
wenn einer von den Toten aufersteht.
Lukas, Kapitel 16, Verse 19-31

Die Menschen mit einem dominanten weiblichen Anteil in sich bilden
den einen Antichrist und der Antichrist ist das eine Tier.
Die Menschen mit einem starken antichristlichen Anteil in sich erschaffen sich
im Geist und dann im Materiellen eigene Monster, die ihnen zu schaffen machen.

Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf.
Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen
Augen aus. Es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu,
das erste Tier anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war.
Es tat große Zeichen; sogar Feuer ließ es vor den Augen
der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen.
Es verwirrte die Bewohner der Erde durch die Zeichen,
die vor den Augen des Tieres zu tun ihm gegeben war; es
befahl den Bewohnern der Erde, ein Standbild zu errichten
zu Ehren des Tieres, das die Schwertwunde trug und doch
wieder zum Leben kam. Es wurde ihm Macht gegeben,
dem Standbild des Tieres Lebensgeist zu verleihen, sodass
es auch sprechen konnte und bewirkte, dass alle getötet
wurden, die das Standbild des Tieres nicht anbeteten.
Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen,
die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer
rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringen
zu lassen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das
Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die
Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verstand
hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die
Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist
sechshundertsechsundsechzig.
Offenbarung, Kapitel 13, Verse 11-18

Die Menschen bleiben solange außerhalb des Himmels,
des heiligen Jerusalems, bis sie ihr innerliches Gleichgewicht
zwischen männlichem Anteil und weiblichem Anteil in sich hergestellt haben.

Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer,
die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener
und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Offenbarung, Kapitel 22, Vers 15

Leiblich/weltliche Kinder

Kinder sind etwas Wunderbares und wenn man Kinder bekommen möchte, dann sollte man gut über das Leben und die Gesetzmäßigkeiten des Lebens Bescheid wissen und einen Überblick über das ewige Leben haben. Wenn man Kinder kriegen möchte, dann sollte gewährleistet sein, dass sie auf dem Fundament des Lebens, der Liebe, der Gnade und der Freiheit erzogen werden können. Kinder kommen in diese Welt, weil sie nicht in der Liebe Gottes vollendet sind und daher sollten sie hier mit einer großen Portion wahrer Liebe empfangen werden. Für Gott braucht man in dieser Welt keine Kinder zu bekommen. Gott ist vollkommen. Vollkommenheit bedeutet, dass alles an Bewusstsein bereits existiert und Bewusstsein aus dem bereits vollkommenen Bewusstsein hervorgebracht wird. Aus diesem Grund sollte man mit Gott gut absprechen, ob es sinnvoll ist in dieser Welt Kinder zu bekommen. Gerade bei den weltlichen Bedingungen und der großen Unkenntnis über das Leben ist es eine große Verantwortung Kinder hier großzuziehen. In dieser Welt ist aufgrund von sündhaftem Verhalten vieler Menschen vieles durcheinandergeraten. Gott braucht diese Welt nicht, um für sich Nachwuchs zu erschaffen, den Nachwuchs hier durchzuschleusen, um dann mit dem Nachwuchs zusammen sein zu können. Kinder kommen aufgrund von Bewusstseinsverschiebungen in diese Dimension und kommen in einen Bewusstseinszustand und in gewisse Bewusstseinsumstände, die ihnen entsprechen. Die Art der Erziehung von Kindern entscheidet mit darüber wie sich das Leben der Eltern im jetzigen Leben und im Leben nach dem irdischen Tod entwickeln wird. Man sollte grundsätzlich seine eigenen Motive und Absichten bezüglich der eigenen Kinderwünsche prüfen und sichergehen, dass eine gesunde Haltung hinter den Kinderwünschen steht. Gläubige Christen haben die Aufgabe in der Führung Gottes die Liebe Gottes in allen Lebensbelangen einfließen zu lassen, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Welt mit der Liebe Gottes in Berührung kommen, so dass sie die große Dimension des Lebens erkennen können und entsprechende Rückschlüsse für ihr Leben daraus ziehen können. Gläubige Christen haben die Aufgabe Menschen in der Liebe Gottes zu Kindern Gottes zu machen und diese Kinder zu Erwachsenen im Herrn heranreifen zu lassen. Die Qualität des Zusammenlebens der Menschen auf der Erde ist abhängig davon inwieweit sie die Liebe Gottes in ihren Herzen zulassen.

Die Aufforderung, dass die Menschen, die nach dem Bild Gottes erschaffen
worden sind, sich vermehren sollen, steht vor dem Sündenfall. Folgende
Bibelverse können grundsätzlich nicht herangezogen werden, um eine
Vermehrung in dieser sündenbeladenen Welt zu rechtfertigen.

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!
Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels,
über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der
Erde kriechen. Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes
erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. Gott segnete sie und
Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und
unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel
des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!
Genesis, Kapitel 1, Verse 26-28

Die beiden folgenden Bibelzitate beinhalten keinen Vermehrungsauftrag.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter
und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch.
Genesis, Kapitel 2, Vers 24

Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich
erschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter
verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat,
das darf der Mensch nicht trennen.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 4-6

Menschen kommen aufgrund von Sünde in diese Welt und können
nur über den einen lebendigen Weg wieder in der reinen, vollendeten
und vollkommenen Liebe Gottes aufgenommen werden.

Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
Umsonst werden sie gerecht, dank seiner Gnade,
durch die Erlösung in Christus Jesus.
Römer, Kapitel 3, Verse 23-24

Die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen, unter der
Macht der Lieblosigkeit und somit tragen potenzielle Eltern
eine große Verantwortung in der Entscheidung Kinder zu bekommen.

Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die
ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 19

Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt,
wird die Liebe bei vielen erkalten.
Matthäus, Kapitel 24, Vers 12

Menschen, die in dieser Welt sind, können von einem Fluch bedroht sein, wenn sie außerhalb
der Liebe und Gnade Gottes leben und das kann unangenehme Konsequenzen haben.

Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir und häufig wirst du schwanger werden.
Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Nach deinem Mann hast du Verlangen und er wird
über dich herrschen. Zum Menschen sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört
und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen,
ist der Erdboden deinetwegen verflucht. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage
deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes wirst
du essen. Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden
zurückkehrst; denn von ihm bist du gekommen, Staub bist du und zum Staub kehrst du
zurück. Der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie wurde die Mutter
aller Lebendigen. Gott, der Herr, machte dem Menschen und seiner Frau Gewänder von
Fell und bekleidete sie damit. Dann sprach Gott, der Herr: Siehe, der Mensch ist wie einer
von uns geworden, dass er Gut und Böse erkennt. Aber jetzt soll er nicht seine Hand
ausstrecken, um auch noch vom Baum des Lebens zu nehmen, davon zu essen und ewig
zu leben. Da schickte Gott, der Herr, ihn aus dem Garten Eden weg, damit er den Erdboden
bearbeite, von dem er genommen war. Er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom
Garten Eden die Kerubim wohnen und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg
zum Baum des Lebens bewachen.
Genesis, Kapitel 3, Verse 16-24

Wenn ein Boden den häufig herabströmenden Regen trinkt und denen,
für die er bebaut wird, nützliche Gewächse hervorbringt, empfängt
er Segen von Gott; trägt er aber Dornen und Disteln, so ist er
nutzlos und vom Fluch bedroht; am Ende wird er verbrannt.
Hebräer, Kapitel 6, Verse 7-8

Potenzielle Eltern sollten tief im Leben verwurzelt sein und aus dieser Verwurzelung
heraus eine gute Entscheidung treffen, ob sie Kinder bekommen wollen.

Doch die große Kinderschar der Gottlosen bringt keinen Nutzen; unrechter
Nachwuchs treibt keine Wurzeln in die Tiefe und fasst keinen sicheren Grund.
Weisheit, Kapitel 4, Vers 3

Die ewig gültigen Herzensgesetze sollten bei der Lebensgestaltung berücksichtigt werden.
Es geht um das Gesetz Christi, das Gesetz des Glaubens, das Gesetz der Liebe,
das Gesetz der Freiheit, das Gesetz des Lebens und das Gesetz des Geistes.

Denn die Kinder aus ungesetzlicher Verbindung treten
im Gericht als Zeugen auf für die Schlechtigkeit ihrer Eltern.
Weisheit, Kapitel 4, Vers 6

Selig ist die Kinderlose, die ohne Makel blieb, und keine sündige Verbindung kannte;
sie wird gleich einer Mutter geehrt, wenn die Seelen ihren Lohn empfangen. Selig ist
auch der Kinderlose, der sich nicht gegen das Gesetz verging und gegen den Herrn
nichts Böses plante; besondere Gnade wird seiner Treue zuteil und ein gar köstlicher
Anteil am Tempel des Herrn. Denn ruhmreich ist die Frucht guter Mühe und unvergänglich
die Wurzel der Klugheit. Doch die Kinder von Ehebrechern verkümmern und die
Nachkommen einer sündigen Verbindung schwinden dahin. Auch wenn sie lange leben,
gelten sie nichts und ehrlos ist am Ende ihr Alter.
Weisheit, Kapitel 3, Verse 13-17

Das Tor ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt. Es sind wenige,
die den Weg zum Leben finden. Es sind wenige, die sich in das ewige Leben
führen lassen. Die Menschen, die hier auf diese Erde kommen müssen auch
wieder zurück ins ewige Leben, in die vollkommene Liebe.

VON DEN ZWEI WEGEN
Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und
breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind
viele, die auf ihm gehen. Wie eng ist das Tor und wie
schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind
wenige, die ihn finden.
Matthäus, Kapitel 7, Verse 13-14

Man soll im Himmel wieder Fuß fassen, in dem man sich Schätze im Himmel sammelt.
Nicht hier auf der Erde wo alles vergänglich ist soll man sich Schätze sammeln,
sondern im unvergänglichen Himmel.

Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören
und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen!
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Matthäus, Kapitel 6, Verse 19-21

WEITERE HINWEISE ZU DEM THEMA SIEHE OBEN: DIE INNERE HEIRAT / VATER & MUTTER IM HERRN

Frauen brauchen sich nicht einseitig ihren Männern unterordnen
– Frauen aus weltlicher Sicht –

Die Bibel sagt, dass man sich gegenseitig unterordnen soll.
Wenn man sich unterordnet, dann wird man erhöht laut Bibel,
denn Unterordnung bedeutet so etwas wie Selbsterniedrigung.
Wenn Frauen sich also laut Bibel ihren Männern unterordnen
sollen, dann sollen ihre Männer sie erhöhen.

Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinamen Furcht Christi!
Ihr Frauen euren Männern wie dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt
der Frau wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Er selbst ist der Retter
des Leibes. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, so sollen sich
auch die Frauen in allem den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure
Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat,
um sie zu heiligen, da er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort!
So will er die Kirche herrlich vor sich hinstellen, ohne Flecken oder Falten
oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.
Epheser, Kapitel 5, Verse 21-27

Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Matthäus, Kapitel 23, Verse 11-12

DIE GOLDENE REGEL
Alles, was ihr wollt, dass euch die
Menschen tun, das tut auch ihnen!
Matthäus, Kapitel 7, Vers 12

Liebe ordnet sich nichts unter.
Liebe erhöht.
Liebe begegnet sich immer auf Augenhöhe.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Matthäus, Kapitel 22, Verse 37-39

Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Galater, Kapitel 5, Vers 14

Frauen sollten sich von Gott leiten lassen und Gott vertrauen.

Denn die sich vom Geist Gottes
leiten lassen, sind Kinder Gottes.
Römer, Kapitel 8, Vers 14

Johannes schreibt an eine auserwählte Herrin und an ihre Kinder.
Es handelt sich nicht um die leiblichen Kinder der auserwählten Herrin,
sondern um Kinder Gottes, die ihr anvertraut sind. Eine auserwählte Herrin
hat Verantwortung gegenüber ihren von Gott anvertrauten Kindern.
Eine Frau kann auch eine Führungskraft im Christentum sein.

Der Älteste an die auserwählte Herrin und an ihre Kinder,
die ich in Wahrheit liebe; aber nicht nur ich, sondern auch alle,
die die Wahrheit erkannt haben, lieben sie aufgrund der Wahrheit,
die in uns bleibt und die mit uns sein wird in Ewigkeit.
2 Johannes, Kapitel 1, Verse 1-2

Die Salbung trägt jeder gläubige Christ in sich, ob Mann oder Frau.
Frauen sollen sich laut Bibel grundsätzlich auch von der in ihnen
wohnenden Salbung belehren lassen.

Was euch betrifft, so bleibt die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt,
in euch und ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen;
wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr
und keine Lüge. Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.
1 Johannes, Kapitel 2, Vers 27

In der Vertiefung des vollkommenen Gesetzes der Freiheit wird nicht
mehr zwischen männlich und weiblich unterschieden. Eine Frau kann
sich unabhängig von ihrem Mann in das vollkommene Gesetz der
Freiheit vertiefen und durch die Liebe Gottes selig sein in ihrem Tun.

Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft
und an ihm festhält, wer es nicht nur hört und es wieder vergisst,
sondern zum Täter des Werkes geworden ist, wird selig sein in seinem Tun.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 25

Denn wer das ganze Gesetz hält, aber gegen ein einziges Gebot verstößt,
der hat sich gegen alle verfehlt. Denn der gesagt hat: Du sollst nicht die
Ehe brechen!, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten! Wenn du nun nicht
die Ehe brichst, aber tötest, bist du ein Übertreter des Gesetzes geworden.
Darum redet und handelt wie solche, die nach dem Gesetz der Freiheit
gerichtet werden! Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den,
der nicht mit Erbarmen gehandelt hat. Erbarmen triumphiert über das Gericht.
Jakobus, Kapitel 2, Verse 10-13

Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und
lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater, Kapitel 5, Vers 1

Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Verse 26-28

Es gibt insgesamt nur einen Sohn.
Alle Söhne (m/w/d) Gottes befinden sich in dem einen Sohn Gottes, der Jesus Christus ist.

Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie,
nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Galater, Kapitel 3, Vers 28

Homosexualität ist in Ordnung
– Homosexualität aus weltlicher Sicht –

Homosexuelle Christen und natürlich Homosexuelle im Allgemeinen müssen in allen gesellschaftlichen Ebenen voll integriert werden. Eine vollständige Akzeptanz im Geschäfts-, Berufs-, Freizeit- und Privatleben ermöglicht die volle Ausschöpfung der Kreativität homosexueller Menschen. Homosexuelle Menschen verfügen auch über ganz hervorragende Gaben, die Gott ihnen geschenkt hat, die aber leider noch zu oft nicht oder nur teilweise genutzt werden können, da sie Ablehnung und Ausgrenzung erfahren und Ablehnung und Ausgrenzung wirken sich in der Regel negativ auf die Lebensqualität aus und eine unbefriedigende Lebensqualität sorgt dafür, dass man sein Potenzial und seine Kreativität nicht voll ausleben kann. Auch im Glaubensleben wird Homosexuellen oft der Riegel vorgeschoben. Begründet wird dies mit wenigen Bibelstellen. Diese müssen aber differenziert betrachtet werden.

Texte laden immer zum Interpretieren ein. Wir sehen das auch bei deutschen Gesetzen. Es kommen immer mehr Gesetze dazu, weil man wieder Gesetzeslücken entdeckt hat. Da Gesetze aber nicht alles erklären können, gibt es noch Richtlinien und Gerichte. Bei Gerichten ist oft das Ergebnis offen und das Urteil während der Verhandlungen nicht klar, weil Gesetze nicht immer eindeutig sind und es einen Ermessensspielraum gibt. Es wird verhandelt. Jeder Beteiligte hat eventuell eine andere Sicht auf die Dinge. Und daran erkennen wir, dass Texte nicht immer das wiedergeben was sie vielleicht ausdrücken wollen. Worte, Sätze und Texte sind Stückwerk.

Die Bibel ist ernst zu nehmen und eine wichtige Grundlage.
Wichtig ist es aber nicht sich ausschließlich auf den Buchstaben zu verlassen, sondern auch den Geist Gottes wirken zu lassen.

Eine Ehe bzw. eine Partnerschaft ist gegeben, wenn zwei Willenserklärungen der jeweils Beteiligten vorliegen und sie nach außen gemeinsam auftreten. Eine gotterfüllte Ehe bzw. Partnerschaft wird immer durch die Liebe Gottes zusammengehalten. Gott verbindet Menschen über ihre Herzen und nicht über ein Stück Papier.

In den Bibelstellen, die oft in Bezug auf Homosexualität herangezogen werden, handelt es sich immer nur um den sexuellen Akt.
Es geht nie um eine liebevolle und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch.
1 Mose, Kapitel 2, Vers 24

Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich erschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 4-6

In den gerade gelesenen Bibelversen geht hervor, dass grundsätzlich der Mann die Eltern verlässt und sich an seine Frau bindet und Mann und Frau ein Fleisch werden. Nach diesen Bibelversen dürfte keiner auf Dauer Single sein. Vor allem dürften diese Singles nicht in Singlewohnungen leben, denn der Mann soll erst das Elternhaus verlassen, wenn er eine Frau gefunden hat. Es gibt viele heterosexuelle Paare, die bei den Eltern wohnen. Die beispielsweise den landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern übernommen haben und vor Ort sind. Es gibt sicherlich auch viele heterosexuelle Ehen, die aus Eigenwillen geschlossen wurden und die nicht von Gott verbunden wurden. Man hat Gott vielleicht nicht gefragt, ob der Mann oder die Frau der oder die Richtige ist und nicht im Gebet um Klarheit gebeten. Wir finden in den Bibelversen aber keine Ausschließlichkeitsklausel, so dass wir hier nicht sagen können, dass ausschließlich das oben genannte Muster Gültigkeit hat. Wie wir sehen können wir diese Bibelverse nicht dazu verwenden, um Argumente gegen eine homosexuelle Partnerschaft zu sammeln.

Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 11-12

Die Bibelverse könnten beispielsweise bedeuten, dass Menschen homosexuelle Menschen eheunfähig gemacht haben. Durch das negative Verhalten heterosexueller Menschen gegenüber homosexuellen Menschen wurden homosexuelle Menschen oft schon beziehungsuntauglich gemacht. Wegen einer einseitigen Bibelauslegung haben sich homosexuelle Menschen selbst für eheuntauglich erklärt und leben ein einsames Singleleben. Aus den oben genannten Bibelversen geht aber nicht hervor, dass Jesus das für richtig erklärt.

Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
Römer, Kapitel 1, Verse 26-27

Bei den Bibelversen geht es um Götzendienst. Die Folge davon ist, dass Menschen Ehebruch betreiben und egoistische sexuelle Begierden nachgehen. Es handelt sich möglicherweise um heterosexuell empfindende Frauen und Männer, die lediglich aus sexueller Lust sich einen gleichgeschlechtlichen Partner für ein einmaliges Sexerlebnis oder für eine Affäre suchen, um ihren unnatürlichen Trieben nachzukommen. Es handelt sich hier nicht um durch und durch homosexuell empfindende Menschen, deren natürlicher Verkehr mit einem gleichgeschlechtlichen Menschen ist.

Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?
Täuscht euch nicht!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.
1 Korinther, Kapitel 6, Verse 9-10

Hier könnte man die Punkte Unzüchtige, Lustknaben und Knabenschänder herausgreifen.
Bei dem Punkt Lustknaben geht es um Prostitution. Es geht um den sexuellen Akt.
Im Mittelpunkt steht aber keine liebevolle und vertrauensvolle Partnerschaft mit allem was eine Partnerschaft ausmacht. Es geht nicht darum, dass man gemeinsam durch Krisen geht, es geht nicht um gemeinsame Abenteuer, Ausflüge, gemeinsame Bewältigung des Alltags. Sondern es geht ausschließlich um egoistische sexuelle Begierden.
Auch der Punkt Knabenschänder kann kaum in Bezug auf homosexuelle Partnerschaften oder überhaupt auf den Begriff Homosexualität angewendet werden.
Schließlich geht es dabei um Vergewaltigung von jungen Menschen. Das ist selbstverständlich nicht hinzunehmen, sondern zu bekämpfen. Wir sehen hier also insgesamt, dass es nicht um homosexuell empfindende Menschen oder um homosexuelle Partnerschaften im Allgemeinen geht.

Wir wissen aber: Das Gesetz ist gut, wenn es jemand im Sinn des Gesetzes anwendet und bedenkt, dass das Gesetz nicht für den Gerechten bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Ungehorsame, für Gottlose und Sünder, für Menschen ohne Glauben und Ehrfurcht, für solche, die Vater oder Mutter töten, für Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, für Leute, die lügen und Meineide schwören und all das tun, was gegen die gesunde Lehre verstößt, gemäß dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.
1 Timotheus, Kapitel 1, Verse 8-11

Hier könnte man die Begriffe Unzüchtige und Knabenschänder herausgreifen.
Den Punkt Knabenschänder haben wir bereits oben angeschaut.
Hier finden wir nichts in Bezug auf homosexuell empfindende Menschen oder zu homosexuelle Partnerschaften.

Dann sprach Gott, der Herr:
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.
Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist.
1 Mose, Kapitel 2, Vers 18

Gott sagt in dem Bibelvers, dass ein Mensch nicht alleine sein braucht. Es geht allgemein um den Menschen. Gott will dem Menschen eine Hilfe geben. Dabei geht es darum, dass Menschen gemeinsam durch das Leben gehen und gemeinsam Glaubenserfahrungen machen können. Zwei gleichgeschlechtliche Menschen können auch gemeinsam innerhalb einer Partnerschaft Gott dienen und durch Gott Freude am Leben haben.

Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel.
3 Mose, Kapitel 18, Vers 22

Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide haben den Tod verdient; ihr Blut kommt auf sie selbst.
3 Mose, Kapitel 20, Vers 13

Zwei Sätze, die lediglich den Sexualakt und die Sanktion benennen.
Dabei ergeben sich viele Fragen.
Was ist beispielsweise mit einem Mann, der von einem anderen Mann vergewaltigt wird?
Hat der vergewaltigte Mann dann auch den Tod verdient?
Wieso werden in dem Unzuchtskatalog nur Männer benannt, die nicht mit anderen Männern schlafen sollen
und nicht auch Frauen, die nicht mit anderen Frauen schlafen sollen?
Sind vielleicht lediglich heterosexuelle Männer gemeint, die sich aus reiner Lust einen gleichgeschlechtlichen Sexualpartner suchen?
Geht es hier um Ehebruch und der Ehebruch wird mit einem gleichgeschlechtlichen Sexualpartner betrieben?
Handelt es sich um Prostitution oder Knabenschändung?
An den vielen Fragen erkennen wir, dass eine klare Antwort nicht möglich ist.
Es geht aber keinesfalls um eine liebevolle Partnerschaft, sondern um das Ausleben egoistischer Begierden.

Hätte Gott wirklich jegliche praktizierte Homosexualität gemeint, dann hätte er uns nicht den folgenden Bibelvers mitgeteilt:
Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel.
3 Mose, Kapitel 18, Vers 22
sondern er hätte folgende unmissverständliche Formulierung genutzt:
Du darfst nicht einen Mann lieben, wie man eine Frau liebt; das wäre ein Gräuel.

Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
Römer, Kapitel 13, Verse 8-10

Denn wer das ganze Gesetz hält, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt. Denn der gesagt hat: Du sollst nicht die Ehe brechen!, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten! Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber tötest, bist du ein Übertreter des Gesetzes geworden. Darum redet und handelt wie solche, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden! Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der nicht mit Erbarmen gehandelt hat. Erbarmen triumphiert über das Gericht.
Jakobus, Kapitel 2, Verse 10-13

Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.
Natürlich gilt für homosexuelle Partnerschaften auch der von Gott festgelegte Rahmen.
Die Partner sollten sich einander aufrichtig lieben, füreinander da sein, sich treu sein und sich einander eine Hilfe sein und gemeinsam in der Fülle Gottes leben.

Jeder soll von seiner eigenen Auffassung überzeugt sein.
Römer, Kapitel 14, Vers 5

Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, geschaukelt und getrieben von jedem Widerstreit der Lehrmeinungen, im Würfelspiel der Menschen, in Verschlagenheit, die in die Irre führt. Wir aber wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn hin wachsen.
Epheser, Kapitel 4, Verse 14-15

Hier geht es darum, die diversen Lehrmeinungen hinter sich zu lassen. Es geht darum selbst Schlüsse gemeinsam mit Gott zu ziehen und es geht insbesondere darum in der Liebe Gottes zu wandeln. Nur Gott selbst kann einem Menschen die Wahrheit mitteilen. Die Weisheit Gottes ist jederzeit über das gläubige Herz abrufbar und Gott ist es, der befreiende Antworten schenkt.

In den genannten Bibelstellen, die oft zum Thema Homosexualität herangezogen werden, handelt es sich darum, dass man seinen Nächsten nur als Objekt wahrnimmt, aber nicht als von Gott geschaffenes Wesen.

Was Wahrheit ist legt nicht ein Mensch fest, sondern Jesus Christus ist die Wahrheit. Jeder Mensch, der Jesus Christus in sich trägt durch seinen Glauben, hat den Heiligen Geist und der Heilige Geist führt in die Wahrheit und überführt von Sünde. Mit dem Glauben an Gott, an Jesus Christus haben wir den Heiligen Geist geschenkt bekommen, also einen inneren Kompass. Auf diesen inneren Kompass sollten wir achten und nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Eine aufrichtige Partnerschaft ist von Liebe geprägt und beinhaltet weitaus mehr als Geschlechtsverkehr und wenn zwei gleichgeschlechtliche Menschen von Gott zu einer Partnerschaft zusammengeführt werden, dann ist das völlig in Ordnung.

Die Bibelstellen, die zum Thema Homosexualität herangezogen werden, meinen lediglich den fleischlichen Aspekt. Dabei geht es lediglich um egoistische Begierden und der Mensch wird nur als etwas Körperliches wahrgenommen. Die Bibel unterscheidet zwischen dem Fleischlichen und dem Geistlichen. Eine homosexuelle Partnerschaft findet hauptsächlich auf der geistlichen Ebene statt, da der Geschlechtsverkehr eine untergeordnete Rolle spielt. Im Vordergrund steht die Liebe und alles was eine Beziehung mit sich bringt. Geschlechtsverkehr gehört zu einer Partnerschaft dazu, das führt aber nicht dazu, dass die Partnerschaft fleischlich wird, sondern die Beziehung an sich mit allem eingeschlossen ist geistlich.

Homosexuelle Christen sind von Gott geliebt und gerecht und heilig durch Jesus Christus.

SÜNDE IST ALLES WAS NICHT IN DER LIEBE & FÜLLE GOTTES GESCHIEHT.

HINWEISE:
GOTT ERFÜLLT ALLES IN DIR
SÜNDE IST SCHÄDLICH FÜR DEN MENSCHEN

Gleichgeschlechtliche Herzensliebe
– Gleichgeschlechtliche Liebe aus weltlicher Sicht –

Eine gleichgeschlechtliche Herzensliebe ist eine geistlich
geführte Beziehung, die im Fokus hat, dass zwei
gleichgeschlechtliche Partner ihr Leben miteinander teilen.
Dabei geht es darum, dass zwei Menschen auf tiefgehender
Ebene miteinander verbunden sind und gemeinsam die
Herausforderungen des Lebens annehmen und leben.
Im Vordergrund steht die Liebe zueinander und alles was
eine gemeinsame Lebensführung mit sich bringt.
Gott ist Liebe und die Liebe Gottes ist in jedes gläubige Herz
ausgegossen. Gott ist es, der zwei Menschen über ihre Herzen
zu einer Partnerschaft zusammenführt. Wenn Gott zwei
gleichgeschlechtliche Menschen zusammenführt und Gott sie in
ihrer Liebe zueinander segnet, dann ist die Partnerschaft
ein sicherer Schutz und ein Platz der Geborgenheit, um
jeglichen Angriffen und Anklagen anderer Menschen standzuhalten.
Mit dem Herzen glaubt man und durch den Glauben lebt
Jesus Christus in jedem gläubigen Herz. Das eigene Herz
ist der Kompass für den eigenen Lebensweg. Die Überzeugung,
die man im Glauben hat, die darf man leben. Jeder soll von
seiner eigenen Auffassung überzeugt sein. Alles ist grundsätzlich
erlaubt, auch wenn einem nicht alles nützt und auch wenn
einen nicht alles aufbaut. Der Geist Gottes zeigt über das eigene
Herz auf in welche Richtung man sich sicher bewegen kann.
Es geht darum mit dem eigenen Herzen auszuloten wie man
das Glaubensleben mit Gott gestalten kann.
Sünden wie Streit, Habgier, Hass und Zorn sind das Resultat
fehlender Liebe. Sünden haben Konsequenzen und führen in
die Irre. Aber wenn die Liebe Gottes im Herzen wirkt, dann
fallen irdische Begierden ab, dann fallen Sünden ab, dann kann
das Leben geistlich geführt werden. Wenn Gott also zwei
gleichgeschlechtliche Menschen, deren Herzen mit seiner Liebe
gefüllt sind, zu einer Partnerschaft zusammenführt, dann ist
das völlig in Ordnung.

Jeder soll von seiner eigenen Auffassung überzeugt sein.
Römer, Kapitel 14, Vers 5

Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles nützt mir.
Alles ist mir erlaubt – aber nichts soll Macht haben über mich.
1 Korinther, Kapitel 6, Vers 12

Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt.
Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf.
1 Korinther, Kapitel 10, Vers 23

Was ich nun im Fleische lebe, lebe ich im Glauben an den
Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben
hat. Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn
käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus
vergeblich gestorben.
Galater, Kapitel 2, Verse 20-21

Die Überzeugung, die du selbst hast, sollst du vor Gott haben.
Wohl dem, der sich nicht zu verurteilen braucht bei dem, was
er für recht hält. Wer aber Zweifel hat, wenn er etwas isst,
der ist gerichtet, weil er nicht aus der Überzeugung des
Glaubens handelt. Alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
Römer, Kapitel 14, Verse 22-23

Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht
wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.
Römer, Kapitel 3, Vers 28

Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die,
welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz
des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat
dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
Römer, Kapitel 8, Verse 1-2

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Römer, Kapitel 5, Vers 5

Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz
geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken
klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich – an jenem Tag,
an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkünde, das,
was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.
Römer, Kapitel 2, Verse 15-16