Die Welt

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Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes, Kapitel 3, Vers 16

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DAS WAS SICH IN DER WELT ZEIGT IST EINE MANIFESTATION DER SÜNDE & DER LÜGE.


MANIFESTATION

Die Welt wird sich immer weiterdrehen und den unterschiedlichsten Geistströmungen ausgesetzt sein. Die Welt ist ein Ausdruck kleiner, mittelgroßer und großer Manifestationen der Menschen. Die Welt ist ein Ausdruck individueller und kollektiver Manifestationen der Menschen. Die Welt wird durch Geistbewegungen, Geistverschiebungen und den diversesten Energieströmen gelenkt. Alle Energieformen sind aufgrund des Daseins des Unsichtbaren und Sichtbaren vorhanden und können je nach Geistausrichtung der Menschen genutzt werden. Bei den Energieformen geht es um die unerschaffenen Energien wie Liebe, Gnade und Freude sowie die erschaffenen Energien wie Habgier, Lieblosigkeit, Zorn, Wut und Angst. Alles was nicht in der direkten unerschaffenen Liebe, Gnade und Freude geschieht, geschieht in erschaffenen Energieströmen, die sich vorrangig auf das Sichtbare beziehen. Die vordergründig am wirkenden Energieströme in der Welt sind für die Qualität des Zusammenlebens der Menschen verantwortlich. Energieströme können täuschen, in dem sie Menschen ein gutes Leben schenken, aber diese Energieströme können spätestens nach dem irdischen Tod umschwenken, gerade dann, wenn man sein Leben auf Kosten anderer Menschen lebt und in die Freiheitsrechte anderer Menschen eingreift. Alles ist aus Geist entstanden und somit ist Geist sehr machtvoll. Die Welt oder Teile der Welt gehen mal geistlich gesehen in die eine oder andere Richtung, je nach der Herzensbeschaffenheit der Menschen, aber grundsätzlich sollte man aus einer inneren gotterfüllten Herzensverfassung heraus immer bestrebt sein im Sinne dieses irdischen Lebens und des ewigen Lebens und aus Respekt vor Lebewesen die lebendige Liebe Gottes in allen Lebensbelangen zu verkörpern. Genauso wie die irdisch gesinnte Welt ihre Vorhaben manifestieren kann, kann auch das Königreich Gottes in der Obhut Gottes seine Vorhaben manifestieren.

MANIFESTATION GESCHIEHT IM UNSICHTBAREN MACHTBEREICH UND WIRD BEI EINER ENTSPRECHENDEN MANIFESTATIONSSTÄRKE SICHTBAR.

DAS MANIFESTIEREN AUßERHALB DES HIMMELRECHTS (ZAUBEREI) HAT NEGATIVE KONSEQUENZEN FÜR MENSCHEN UND DAS ZUSAMMENLEBEN DER MENSCHEN.

MANIFESTIEREN IN DER SÜNDE SPIELT AUF VERGEHENDE ZEIT UND BINDET.
MANIFESTIEREN IN DER LIEBE GOTTES STELLT DIE GEGENWART UND DIE FREIHEIT IN DEN MITTELPUNKT.

Gotterfüllte und nicht übervorteilende Manifestation wird nicht gelehrt, damit sie übervorteilende Manifestation nicht im Wege steht.
Jeder Mensch manifestiert sich jeden Tag seinen Tag durch seine
Programmierungen, Konditionierungen, Lebensmuster, Gefühlsmuster, Sündenmuster, Gewohnheiten, Überzeugungen, Wünsche und Bedürfnisse.
Jeder Mensch bestätigt seine eigene Manifestation, indem er seinen Gewohnheiten nachgeht.
Ländergrenzen werden manifestiert.
Armeen werden manifestiert.
Kriege werden manifestiert.
Rüstungsaufträge werden manifestiert.
Unternehmensexpansionen werden manifestiert.
Bürokratieausbau wird manifestiert.
Konflikte werden manifestiert.
Vermeintliche Antworten auf Konflikte werden manifestiert.
Gesetzesänderungen werden so manifestiert, so dass Gesetze den Manifestationen von bestimmten Manifestierenden nicht im Wege stehen.
Informationen und Bildung werden so manifestiert, so dass sie Menschen unten halten und den Manifestationen von bestimmten Manifestierenden nicht im Wege stehen.
Energiekreisläufe werden auf vielfältigste Art und Weise manifestiert und tragen das Potenzial in sich abhängig zu machen und sie wollen ernährt werden.


DIE ÜBERVORTEILENDE MANIFESTATIONSMACHT RAUBT VIELEN MENSCHEN DIE KRAFT
ZU EINEM UNABHÄNGIGEN FREUDVOLLEN UND GOTTERFÜLLTEN MANIFESTIEREN UND ORDNET SICH MENSCHEN UNTER.
OHNE EINEN GESUNDEN IMPULSGEBER IM EIGENEN HERZEN WIRD MAN OFT VON DEN MANIFESTATIONSSPIELCHEN
VIELER MENSCHEN EINGENOMMEN UND IN DIE MANIFESTATION VON MENSCHEN EINGEGLIEDERT.


DIE WELT ERSCHAFFT SICH JEDEN TAG SELBST IHRE PROBLEME.


GOTT HAT DIE WELT IM GRIFF

Die Herrscher der Welt werden von Gott gemäß dem Herzensinhalt der Menschen eingesetzt. Die Regierungen der Staaten der Welt werden von Gott gemäß dem Herzensinhalt der Völker der Welt eingesetzt. So wie sich die Herzen der Menschen verändern, so verändern sich auch ihre Führungskräfte und ihre Regierungen. Jeder Einsatz von Menschen als Führungsfiguren geschieht aufgrund geistlicher Aktivitäten und Bewegungen, die Menschen bewusst und unbewusst zulassen und durch ihr Verhalten bestätigen. Wenn man Gott nicht als Führer akzeptiert, dann wird man von jemand anderes geführt und das auf unsichtbarer und sichtbarer Ebene. Alles was geschieht wird auf geistlicher Ebene entschieden. Alles unterliegt gewissen Entscheidungen, die nach außen sichtbar werden. Die Welt zeigt sich den Menschen so wie sie die Welt in ihrem Herzen selbst geformt haben und sehen. Die Welt spiegelt den Bewusstseinszustand der Menschen wieder und jeder Mensch hat seine Sicht auf die Welt. Wenn Gott nicht in erster Linie das Zusammenleben der Menschen in der Welt über die Herzen der Menschen koordiniert, dann hat das die Konsequenz, dass sich die Liebe Gottes im Zusammenleben der Menschen nicht entsprechend entfalten kann. Wenn die Liebe Gottes im Herzen der Menschen immer mehr nachlässt, dann ergeben sich daraus immer größere Staaten, Organisationen und Unternehmen, die diese fehlende Liebe entsprechend widerspiegeln. Die Bündelung zu immer größeren Einheiten zeigt auf inwieweit sich die Menschen voneinander und von Gott entfernt haben. Die Bündelung zu immer größeren Einheiten zeigt auf wie fremd sich die Menschen untereinander geworden sind. Der Turmbau zu Babel in der Welt ist eine Konsequenz der Gottlosigkeit, der Ideenlosigkeit und der Kreativlosigkeit der Menschen. Durch immer größere Staaten, Organisationen und Unternehmen versuchen Menschen das Leben auf Logikebene in den Griff und unter Kontrolle zu bekommen, aber sie missachten dabei die Gesetzmäßigkeiten des Herzens und des Lebens. Viele Menschen wollen aufgrund ihrer Habgier große Einheiten bilden und führen Menschen dadurch in die Unterordnung und in diverse Abhängigkeiten. In jedem Moment des Lebens besiegeln die Menschen ihre eigenen Gerichtsurteile, die sie durch ihre Aussagen und ihr Verhalten fällen. Diese Gerichtsurteile werden grundsätzlich von Gott akzeptiert. Kein Mensch kann sich nachhaltig gegen die von Gott akzeptierten Gerichtsurteile stellen. Wenn die Menschen sich an den weltlichen Aktivitäten und Bewegungen ohne die direkte Führung Gottes beteiligen, dann wird sie das auf Dauer immer mehr in die Enge treiben. Das Leben endet dann immer mehr in einer leeren Hülle, die künstlich gesteuert und aufrechterhalten wird. Wenn die lebendige Intelligenz Gottes missachtet wird, dann tritt eine künstliche Intelligenz zu Tage, die die Menschen verwalten soll. Wenn Menschen Veränderungen zum Guten wünschen, dann müssen sie ihr Herz durch die Gnade Gottes reinigen und füllen. Menschen können sich durch Gott über ihr Herz in eine neue Welt führen lassen, die sie dann auch im Außen erkennen. Gott führt in die Freiheit und jeder Mensch, der sich durch Gott in die Freiheit führen lässt, ist ein Gewinn für das Leben und ein Zeugnis für das Leben. Wenn weltliche Regierungen versuchen ohne die Führung Gottes auf dieser Welt beispielsweise Frieden herbeizuführen, dann funktioniert das oft nicht, weil sie sich gegen die Gerichtsurteile Gottes stellen. Wahrer Frieden kann nur auf geistlicher Ebene hergestellt werden und muss auf geistlicher Ebene vorbereitet werden. Ein Frieden ohne den Frieden Gottes im eigenen Herzen zu haben ist ein trügerischer Frieden, der jederzeit ins Gegenteil verkehren kann. Die Welt verwaltet sich grundsätzlich selbst. Die Welt setzt ohne die lebendige Wahrheit ein Sündenmanagement frei, das viele Menschen in künstlicher Bewegung hält. Die innere Leere der Menschen in der Welt setzt auf diverse Art und Weise vielfältige Arbeitsvorgänge frei, die der Bewältigung der inneren Leere dienen sollen. Viele Vorhaben, Produkte und Dienstleistungen werden ins Leben gerufen, die aber schlussendlich nie die innere Leere wirklich stillen können. Viele weltliche Maßnahmen werden ergriffen, um die weltlichen Systeme aufrechterhalten zu können. Viele Menschen sind Diener der Systeme, aber leider dienen allzu oft die Systeme nicht den Menschen. Die Welt weckt in den Menschen eine künstliche Bedürftigkeit, die gemanaget werden muss und die im Rad der künstlichen Bewegungsverläufe haften bleibt. Die Menschen sind allzu oft Opfer ihrer eigenen erschaffenen und bestätigten Systeme. Die Menschen sind allzu oft Getriebene ihrer selbst erschaffenen Systeme. Wenn man sich weltlichen Systemen unterordnet und nicht im lebendigen Leben verankert ist, dann dient man dem geistigen Tod. Die Welt ist ohne die lebendige Wahrheit geistig Tod. Der Welt fehlt der Zugang zum Himmel und daher ist die Welt ein großer künstlicher Verwaltungsapparat und ein Bürokratiemonster. Die Welt verwaltet sich immer tiefer in den geistigen Tod, bleibt im Stückwerk stecken und sie erkennt die Wahrheit nicht. Das Management der Welt sorgt für eine ungleiche Verteilung der Güter und Ressourcen unter den Menschen. Das Management der Welt setzt die falschen Parameter zur Verteilung der Güter und Ressourcen unter den Menschen. Die Welt schafft es nicht ohne die Koordinierung Gottes und ohne die Maßstäbe Gottes für eine himmlische Gerechtigkeit unter den Menschen zu sorgen. Durch die Sünde in der Welt besteht oft kein wirkliches Interesse einen gesunden Ausgleich unter Menschen zu schaffen. Oft werden absichtlich künstliche Märkte geschaffen, die zu Lasten anderer Menschen gehen und das Ungleichgewicht unter den Menschen bestärken. Die Welt hat keine nachhaltigen Lösungen für die Probleme, die sie selbst erschafft. Die Welt hat sich ihr eigenes geistliches Korsett erschaffen und umgeschnallt und sich ihre eigene Unfreiheit auferlegt, in der sie ihr Dasein in ihrer Kurzsichtigkeit gestaltet.

Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die
ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 19

Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft
mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.
Jakobus, Kapitel 4, Vers 4

Wenn einer meint, er diene Gott, aber seine Zunge nicht im Zaum hält,
sondern sein Herz betrügt, dessen Gottesdienst ist wertlos. Ein reiner
und makelloser Gottesdienst ist es vor Gott, dem Vater: für Waisen und
Witwen in ihrer Not zu sorgen und sich unbefleckt von der Welt zu bewahren.
Jakobus, Kapitel 1, Verse 26-27

Weil du dem Herrn, deinem Gott, nicht gedient hast aus Freude
und Herzenslust, weil alles in Überfluss da war, musst du deinen
Feinden dienen, die der Herr gegen dich ausgesandt hat.
5 Mose, Kapitel 28, Verse 47-48

Ägypten = Welt
Dann sprach Gott alle diese Worte: Ich bin der Herr,
dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat,
aus dem Sklavenhaus. …
Exodus, Kapitel 20, Verse 1-2

Der Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde,
wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.
Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 24

Der Herr sprach zu Mose: Wenn du gehst und nach
Ägypten zurückkehrst, halte dir alle Wunder vor Augen,
die ich in deine Hand gelegt habe, und vollbringe sie
vor dem Pharao! Ich will sein Herz verhärten, sodass
er das Volk nicht ziehen lässt. Dann sag zum Pharao:
So spricht der Herr: Israel ist mein erstgeborener Sohn.
Ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir
dienen kann! Wenn du dich weigerst, ihn ziehen zu
lassen, bringe ich deinen erstgeborenen Sohn um.
Exodus, Kapitel 4, Verse 21-23

Der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und
ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid.
Ich bin herabgestiegen, um es der Hand der Ägypter zu entreißen und aus
jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem
Milch und Honig fließen, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter,
Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Jetzt ist die laute Klage der Israeliten zu mir
gedrungen und ich habe auch gesehen, wie die Ägypter sie unterdrücken.
Exodus, Kapitel 3, Verse 7-9

Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft
bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und
den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in
Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Lukas, Kapitel 4, Verse 18-19

Und doch verkünden wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit
dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr
verkünden wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen
Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser
Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie
den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift
steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz
gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
1 Korinther, Kapitel 2, Verse 6-9

Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden,
das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften,
Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin erschaffen.
Kolosser, Kapitel 1, Vers 16

Er ließ sie wirksam werden in Christus, den er von den Toten auferweckt und
im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über jegliche Hoheit
und Gewalt, Macht und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Weltzeit,
sondern auch in der künftigen genannt wird. Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn,
der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib, die Fülle dessen,
der das All in allem erfüllt.
Epheser, Kapitel 1, Verse 20-23

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.
Kolosser, Kapitel 2, Verse 9-10

Zieht an die Waffenrüstung Gottes,
um den listigen Anschlägen des Teufels zu widerstehen!
Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.
Epheser, Kapitel 6, Verse 11-12

Er bestimmt den Wechsel der Zeiten und Fristen;
er setzt Könige ab und setzt Könige ein.
Daniel, Kapitel 2, Vers 21

Denn in der Schrift wird zum Pharao gesagt:
Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir
meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde
mein Name verkündet wird.
Römer, Kapitel 9, Vers 17

Im dritten Jahr der Herrschaft des Königs Jojakim von Juda zog
Nebukadnezzar, der König von Babel, gegen Jerusalem und belagerte es.
Daniel, Kapitel 1, Vers 1

Im zweiten Jahr der Herrschaft Nebukadnezzars
hatte dieser einen Traum.
Daniel, Kapitel 2, Vers 1

Das war der Traum. Nun wollen wir dem König sagen, was er bedeutet.
Du, König, bist der König der Könige; dir hat der Gott des Himmels Herrschaft
und Macht, Stärke und Ruhm verliehen. Und in der ganzen bewohnten Welt
hat er die Menschen, die Tiere auf dem Feld und die Vögel am Himmel in deine
Hand gegeben; dich hat er zum Herrscher über sie alle gemacht: Du bist das goldene Haupt.
Daniel, Kapitel 2, Verse 36-38

Als Pilatus das hörte, fürchtete er sich noch mehr.
Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte
Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine
Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht
mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich
freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen? Jesus
antwortete ihm: Du hättest keine Macht über mich,
wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum
hat auch der eine größere Sünde, der mich dir
ausgeliefert hat.
Johannes, Kapitel 19, Verse 8-11

DAS PROBLEM DIESER WELT: FEHLENDE LIEBE GOTTES IN DEN HERZEN DER MENSCHEN

Vom Leben in der Liebe, im Frieden und in der Ruhe Gottes hin zum Verlust des wahren Lebens,
zum Verlust der uneingeschränkt wahrnehmbaren Liebe Gottes durch die erfolgreiche Verführung Satans

Durch Satan kam es zum Bruch mit Gott und indem die Menschen auf Satan gehört haben, hat Satan einen Zugang zur Welt gefunden und er versucht die Menschen von der Liebe Gottes fernzuhalten und von der Liebe Gottes abzuschneiden. Leben geht von Gott aus und Leben ist nur in Verbindung mit Gott möglich und nur in dieser Verbindung kann seine Liebe fließen und das individuelle Leben im Menschen bereichern. Durch die erfolgreiche Verführung durch Satan kam die Sünde in diese Welt und somit kam es zum Verlust der uneingeschränkt wahrnehmbaren Liebe Gottes.

Das individuelle Leben eines Menschen entscheidet sich auf geistlicher Ebene

Der Geist ist dem Körper übergeordnet. Auf geistlicher Ebene entscheidet sich wie das Leben eines Menschen verläuft und welchen Situationen und Herausforderungen man sich stellen muss. Auf geistlicher Ebene entscheidet sich welche Erfahrungen man macht und welchen Lebensweg man geht. Daher ist es von großer Bedeutsamkeit darauf zu achten mit was man den Menschengeist füllt. Menschen mit fehlender Liebe haben zerstörerische Kraft und da sie selbst keine Liebe erfahren haben sind sie oft daran interessiert diese fehlende Liebe an Menschen durch verschiedene Maßnahmen weiterzugeben. Diese Maßnahmen können auf den ersten Blick lukrativ und interessant aussehen, bei genauerem Hinsehen entpuppen sich diese Maßnahmen allerdings als zerstörerisch für Geist, Seele und Körper. Zum Beispiel kann Musik, die sich gut anhört, dennoch den Menschengeist negativ beeinflussen, da die Musik negative Botschaften enthält. Musik mit negativen Botschaften dringt ins Unterbewusstsein des Menschen und das kann über diesen Weg zu Sünden verführen. Also Musik, die auf Basis fehlender Liebe produziert wird, sorgt dafür, dass die Hörer zu Taten verführt werden, die sündhaftig sind, also auf Basis fehlender Liebe vollzogen werden. Entscheidend ist nicht das Sichtbare, sondern das Unsichtbare. Alles wird bestimmt von den immateriellen Werten, die das Leben lenken und leiten. Daher ist es von großer Bedeutsamkeit behutsam mit dem Herzen und dem Verstand umzugehen und für entsprechend wertvolle geistliche Nahrung zu sorgen.

Die Auswirkungen des Sündenfalls im Dasein der Menschen in dieser Welt

Die Menschen sind grundsätzlich erstmal getrennt von Gott und somit kennen sie die Liebe, den Frieden und die Gnade Gottes nicht und sie sind vom Leben, das Jesus Christus ist, nicht erfasst. Die Menschen leben solange in der Finsternis und in der Lüge, bis die Gnade Gottes in ihr Leben kommt. Sie leben grundsätzlich unter der Führung des Satans und sie sind in diversen negativen immateriellen Gegebenheiten verstrickt und gefangen. Die Menschen leben in Sünde und haben in der Regel keine Sündenerkenntnis. Sünde ist das Resultat fehlender Liebe Gottes. Da Satan der Herrscher dieser Welt ist, kann sich die Liebe Gottes in dieser Welt nicht voll und ganz ausbreiten. Menschen sind vom Satan beeinflusst und somit fehlender Liebe ausgesetzt. Dementsprechend lieblos sind auch die weltlichen Systeme konzipiert. Die weltlichen Systeme sind regelorientiert, anstatt menschenorientiert. Dem Äußeren wird mehr Bedeutung beigemessen als dem inneren Wert des Menschen. Menschen unterliegen diversen Ängsten und Sorgen, da sie nicht wissen, dass Gott Versorgung und Liebe schenkt. Demzufolge sind sie geplagte der Vergangenheit und der Zukunft, so dass sie sich nicht im Gegenwärtigen in der Ruhe und im Frieden Gottes befinden. Da sie nicht durch Gott im Gegenwärtigen verankert sind durch die fehlende Liebe Gottes, sind Menschen unaufmerksam und genau so entstehen Fehler und Unfälle. Wegen der Sünden gibt es Krankheit, Not und Ausbeutung. Wenn Eltern selbst noch nicht die Liebe Gottes kennengelernt haben und nicht in der Liebe Gottes wandeln, dann herrscht bei ihnen fehlende Liebe und diese fehlende Liebe geben sie an ihre Kinder weiter. Kinder werden auf unliebsame Verhaltensweisen konditioniert, so dass sie zwangsläufig sündigen werden. Erst die Gnade Gottes kann abfedern und Sünde aus dem Leben tilgen und die alles durchdringende Liebe Gottes kann sich im Leben entfalten.
Sünde bedeutet Zielverfehlung und das Ziel ist immer die Liebe Gottes.

Zu den Sünden gehören:
– Unzucht
– Unreinheit
– Ausschweifung
– Götzendienst
– Zauberei
– Feindschaften
– Streit
– Eifersucht
– Jähzorn
– Eigennutz
– Spaltungen
– Parteiungen
– Neid
– Maßloses Trinken und Essen
– Selbstsucht
– Habgier
– Prahlerei
– Überheblichkeit
– Lästerungen
– Ungehorsamkeit gegenüber den Eltern
– Undankbarkeit
– Gottlosigkeit
– Lieblosigkeit
– Nicht an Versöhnung interessiert
– Verleumdung
– Nicht beherrscht sein
– Rücksichtslosigkeit
– Dem Guten abgeneigt
– Heimtücke
– Hochmütigkeit
– Mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt
– Streitsucht
– Böses, ungläubiges Herz
– Ehebruch
– Knabenschändung
– Diebstahl
– Raub
– Mord
– Menschenhandel
– Lüge
– Bitterkeit
– Wut
– Zorn
– Geschrei
– Angst haben
– Sich Sorgen machen
– Menschenfurcht
– Stolz
– Hartherzigkeit
– Verurteilung

Der Hauptgrund für Sünden jeglicher Art:
– Fehlende Liebe

Untergründe für Sünden jeglicher Art:
– Enttäuschungen
– Mobbing
– Erwartungen
– Leistungsdruck
– Fehlende Anerkennung
– Erfolgsdruck
– Frust
– Unzufriedenheit
– Ungerecht behandelt worden
– Ablehnung
– Innere Leere

Konsequenzen von Sünde:
– Ausbeutung
– Kriege
– Katastrophen
– Unsicherheit
– Krankheiten
– Unfälle
– Unfrieden
– Ängste
– Verwirrung
– Verbrechen
– Kriminalität

Beispiele

Ein Mensch wird in seinem Kindes- und Jugendalter von seinen Eltern lieblos erzogen und dem Menschen wird vermittelt, dass es nichts kann und dass es zu nichts taugt. Die Eltern selbst haben diese Erziehung von ihren Eltern übernommen und da sie keine Befreiung erlebt haben, geben sie diese Erziehung genauso an ihr Kind weiter. Diese Erziehung wirkt sich negativ auf die Lebensentwicklung des Menschen aus und er entwickelt entsprechende Verhaltensweisen. Beispielsweise versucht der Mensch durch Leistung die Eltern zu beeindrucken, um so die dringend benötigte Liebe der Eltern zu erhalten. Er wird also durch Leistung aktiv, um die Liebe der Eltern zu erhalten, um möglichst so in die innere Ruhe zu kommen. Wenn die Eltern den Menschen immer noch ablehnen, so versucht der Mensch noch mehr Leistung zu erbringen. Da sich die Eltern davon möglicherweise auch nicht beeindrucken lassen, wird der Mensch hasserfüllt und streitsüchtig gegenüber den Eltern. Da die Eigenschaften der Eltern auf andere Menschen projiziert wird, können auch noch unschuldige Menschen in den Hass des Menschen einbezogen werden. So nimmt die fehlende Liebe ihren Lauf im Leben und dieser Hass, der sich in den Gedanken immer stärker einfressen kann, kann zerstörerisch für das eigene Leben und für das Leben anderer Menschen sein. Negative immaterielle Werte wie Hass, Zorn und Wut können zu körperlichen Krankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Menschen können auch so hasserfüllt sein, dass sie Menschen Schmerz zufügen. Fehlende Liebe führt zu noch mehr fehlende Liebe. Der Kreis der zunehmenden fehlenden Liebe kann durch die Liebe Gottes durchbrochen werden und eine neue Saat des Friedens und der Barmherzigkeit kann gesät werden und gedeihen.

Ein Mann, der nicht in der Liebe Gottes wandelt, hat mehrere Dates mit Frauen. Die Frauen entsprechen nicht den Erwartungen des Mannes und der Mann ist enttäuscht und frustriert. Aufgrund des Frustes gibt sich der Mann maßlosen Essen und Trinken hin. Infolge der Sünde des maßlosen Essen und Trinken, aufgrund des Frustes, der sich durch fehlende Liebe ergibt, wird der Mann fettleibig und diese Fettleibigkeit führt zu einer Krankheit. Gott kann den Frust stillen durch seine Liebe. Die Liebe Gottes im Menschen kann Menschen über ihre Herzen miteinander verbinden, aber Gott entscheidet wann es soweit ist. Mit Gott ist ein Mensch nie alleine, sondern Gott füllt die innere Leere der Einsamkeit mit seiner Liebe auf, so dass man nicht unbedingt auf die Liebe eines anderen Menschen angewiesen ist.

Ein Mensch, der von seinen Eltern aufgrund verschiedener Maßnahmen seelisch zerstört worden ist, überträgt seinen Hass auf die gesamte Menschheit, da ihm keiner geholfen hat den seelischen Qualen zu entrinnen und er sich alleine gelassen fühlt. Der hasserfüllte Mensch zieht andere hasserfüllte Menschen in sein Leben und plant gemeinsam mit ihnen etwas gegen die Menschheit zu unternehmen. Beispielsweise werden Kriege oder Attentate geplant und Wege gesucht und gefunden um diese Kriege oder Attentate in die Tat umzusetzen. Der Mensch hat also deutlich fehlende Liebe erlebt und er will seine Erfahrungen an andere Menschen weitergeben und er will, dass Menschen so leiden wie er. Dabei bleibt er innerlich leer und steigert sich möglicherweise immer mehr in sein hasserfülltes Denken rein. Allerdings kann man nur dann zur Ruhe finden, wenn man zur Liebe Gottes findet und den Hass hinter sich lässt.

Ein Mensch versucht seine innere Leere durch das Sammeln von Geld zu kompensieren. Da er sich vorgenommen hat, erfolgreich zu sein und reich zu werden, hat er ein Konzept entwickelt wie er Bedürfnisse bei anderen Menschen wecken kann und Manipulationstechniken entwickelt, um auf jeden Fall viele Verkaufsabschlüsse zu generieren. Das Konzept und die Techniken gehen auf und der Mensch wird reich. Seine innere Leere bleibt allerdings da. Um die innere Leere zu übertünchen, will er immer mehr Geld einnehmen und er wird immer gieriger. Der Mensch manipuliert immer mehr Menschen, um seinen Reichtumsansprüchen gerecht zu werden. Die Taten, die der Mensch in seiner fehlenden Liebe begeht, führen zu noch mehr und noch intensiveren lieblosen Taten, die trotz erfolgreicher Umsetzung die innere Leere nicht auffüllen. Hier sind nun mehrere Sünden wie beispielsweise Habgier und Zauberei betroffen. Diese Sünden können zu Ängsten führen, da sich die innere Leere immer mehr ausbreitet und keine Lösung in Sicht ist. Aber die Liebe Gottes kann den sich immer einengenderen Kreis der fehlenden Liebe durchschlagen und eine neue Lebensausrichtung kann eingeschlagen werden.

Die Gnade Gottes als rettendes Geschenk und die Erfüllung mit der Liebe Gottes

Errettung und Erlösung kann ein Mensch nicht selbst produzieren oder erlangen, sondern ein Mensch ist auf die Gnade Gottes angewiesen. Durch den Glauben an Jesus Christus gelangen wir zum Vater und indem wir an den Vater und den Sohn glauben werden wir mit dem Heiligen Geist versiegelt und mit dem Heiligen Geist wird die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen. Diese Liebe ist Gott, da Gott Liebe ist. Mit dieser Liebe können wir Gott lieben, uns selbst lieben, unsere Nächsten lieben und sogar unsere Feinde lieben. Das größte Geheimnis des Lebens ist die Liebe Gottes, denn in dieser Liebe sind alle Verheißungen und Segnungen zusammengefasst. Die Früchte des Geistes Gottes sind u.a. Liebe, Frieden, Freude, Sanftmut, Güte; also alles immaterielle Werte, Werte, die von Gott in den Menschen hineingelegt werden. Und wir dürfen uns vom Geist Gottes leiten lassen, dafür bedarf es keines Menschen, der sich dazwischenschaltet. Und wenn wir die Liebe Gottes in unserem Leben entfalten lassen, dann beginnt bei uns selbst Heilung und wir können ein Segen für andere Menschen sein. Jesus Christus lässt uns dabei vor Gott heilig und gerecht sein, weil er unsere Sünden auf sich genommen hat und durch das Kreuz und die Auferstehung eliminiert hat. Sünde ist das Resultat fehlender Liebe. Jesus Christus füllt diese fehlende Liebe auf und wenn wir doch sündigen sollten, deckt er diese Sünde mit seiner Liebe zu. Aber grundsätzlich überführt der Heilige Geist von Sünde und tilgt diese auch aus dem Leben. Wer in der Liebe Gottes wandelt, der sieht nicht mehr die Sünde in einem anderen Menschen, sondern die Not, die sich hinter der Sünde verbirgt. Gott ist in dieser Welt gewesen als Mensch Jesus Christus. Jesus Christus ist im Fleisch gekommen und er ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben, er ist begraben worden und er ist wieder auferweckt worden. Jesus Christus lebt. Gott vergibt uns unsere Sünden durch Jesus Christus. Und die Annahme des Glaubens an Jesus Christus löst eine Vergebungsbereitschaft im Neugläubigen aus und diese Vergebungsbereitschaft sorgt für innere Heilung und Reinigung. Die Liebe Gottes ist eine dienende Liebe. Gott gehört alles und wenn ein Mensch Gott in sich trägt, dann gehört einem Menschen zusammen mit Gott alles, da Gott alles gehört. Daher kann ein Mensch in Liebe dienen, denn Gott stellt dafür alles zur Verfügung. Die Liebe Gottes ist bedingungslos, sie fordert nichts. Jesus Christus zerstört die Werke des Teufels und bringt Leben zu den Menschen. Jesus Christus ist das Leben und wenn Jesus Christus in uns ist, dann leben nicht mehr wir, sondern Jesus Christus lebt in uns. Wir erleben das was Jesus Christus durch uns lebt. Um die Liebe Gottes immer mehr zu entfachen, ist es entscheidend sich vom Geist Gottes leiten zu lassen. Es ist entscheidend zusammen mit dem Heiligen Geist das zu erfahren, dass Gott einem offenbaren will. Es gibt also im Leben ein Entwicklungsprozess, ein Verstehensprozess, ein Offenbarungsprozess, ein Reifeprozess und ein Wachstumsprozess hin zur vollendeten Liebe. Dabei dürfen wir Gott immer wieder um Weisheit bitten, so dass er uns immer tiefer in seine Liebe hineinführt. Gott steht über allem und entscheidend ist es an Gott, an Jesus Christus zu glauben und ihn in sich wirken zu lassen. Tiefgreifende Erkenntnisse schenkt Gott beim Baden in seiner Weisheit. Die höchste Erkenntnis findet ihre Vollendung in der vollkommenen göttlichen Liebe. Die Liebe Gottes übersteigt jegliche Erkenntnis. Gott liebt sogar seine Feinde und seine Feinde sind die Gottlosen. Die Liebe Gottes durchdringt aber nicht die Gottlosen, weil diese die Liebe Gottes ablehnen. So bleiben sie in der Sünde verhaftet und sie müssen mit den Konsequenzen leben.

Zu den Früchten des Geistes Gottes gehören:
+ Leben
+ Glaube
+ Überführung von Sünde
+ Weisheit
+ Wahrheit
+ Gnade
+ Liebe
+ Freude
+ Friede
+ Langmut
+ Freundlichkeit
+ Güte
+ Treue
+ Sanftmut
+ Enthaltsamkeit
+ Barmherzigkeit
+ Versorgung
+ Ruhe
+ Besonnenheit
+ Kraft

Von Gott durch Jesus Christus erbitten:
+ Starken Glauben an Jesus Christus
+ Erfüllung mit dem Heiligen Geist
+ Beständige Durchtränkung mit der Liebe und Gnade Gottes
+ Ein reines Herz

Die Liebe Gottes

Die Liebe Gottes ist keine Abhängigkeitsliebe, sondern eine befreiende und freie Liebe. Die Liebe Gottes ist eine Seinsliebe und keine Du-musst-tun-Liebe. Die Liebe Gottes zeigt, dass sich die Daseinsberechtigung eines Menschen aus dem Sein ergibt und nicht aus Tun und Leistung. Unsere Gesellschaft ist eher leistungs- und tunorientiert als seinorientiert. Und das deswegen, weil kein oder mangelndes Vertrauen in Gott besteht. Es geht ums sollen, müssen und besser werden, dementsprechend gehetzt und lustlos sind viele Menschen. Aber wir dürfen uns in der Liebe Gottes ausruhen. Die Liebe Gottes stellt sich über gut und böse und die Liebe Gottes ist bedingungslos. Die Liebe Gottes ist eine gebende Liebe. Die Liebe Gottes ist eine versorgende und erfüllende Liebe. Durch Jesus Christus wird die Verbindung zu Gott sichergestellt. Da wir immer mal wieder sündigen, müssen wir immer über Jesus Christus den Weg zu Gott nehmen, da Jesus Christus uns erst von den Sünden reinigen muss, damit wir vor Gott treten können. Denn Gott ist Liebe und Gott kann nichts anderes in seiner Gegenwart akzeptieren als Liebe. Die Liebe Gottes lässt nicht alles mit sich machen, sondern sie zeigt immer einen Weg zur Liebe zurück und sie ebnet den Weg der Liebe. Die Liebe Gottes lässt alles in einen gläubigen Menschen hineinfließen was der Mensch zum Leben benötigt und diese Liebe kennt keinen Mangel. Die Liebe durchdringt alle Lebensbereiche eines Menschen, der in der Liebe Gottes wandelt. Wenn man in der Liebe Gottes wandelt, dann erneuern sich Lebensbereiche eines Menschen. Alles was ein Mensch tut darf in der Liebe Gottes getan werden. Die Liebe Gottes tut etwas durch den Gläubigen, die Liebe Gottes übernimmt das Leben, während der Gläubige erlebt. Menschen, die in Gott sind und in denen Gott ist, sind immer bestrebt die Liebe Gottes zu verkörpern und weiterzugeben. Menschen, die die Liebe Gottes in sich tragen, erfüllen alles was sie tun mit dieser Liebe und so entstehen Werke Gottes in dieser Welt. Das was ein Mensch ausspricht und ausdrückt spiegelt das Innerste seiner Seele wieder. Liebe von außen und von innen heilt und reinigt Seelen, so dass sie früher oder später die reine und vollendete Liebe erblicken. Die vollendete Liebe braucht keine weitere Erkenntnis mehr, denn in der vollendeten Liebe ist alles zusammengefasst. Die Wurzel allen Übels findet ihren Ursprung in der fehlenden Liebe Gottes. Gott füllt die innere Leere von Menschen mit seiner Liebe auf und diese Liebe bedarf nichts weiter.

Die Liebe Gottes bezieht sich auf alle Lebensbereiche:
+ Beruf
+ Freizeit
+ Menschen im individuellen Umfeld
+ Finanzen
+ Privatleben
+ Geschäft

Die Liebe Gottes:
+ Authentisch
+ Ehrlich
+ Ohne Heuchelei
+ Alles durchdringend
+ Langmütig
+ Gütig
+ Sie ereifert sich nicht
+ Sie prahlt nicht
+ Sie bläht sich nicht auf
+ Sie handelt nicht ungehörig
+ Sie sucht nicht ihren Vorteil
+ Sie lässt sich nicht zum Zorn reizen
+ Sie trägt das Böse nicht nach
+ Sie freut sich nicht über das Unrecht
+ Sie freut sich an der Wahrheit
+ Sie erträgt alles
+ Sie hält allem stand

Mit der Liebe Gottes können wir:
+ Gott lieben
+ Uns selbst lieben
+ Unsere Nächsten lieben
+ Unsere Feinde lieben

Die Reinigung durch Feuer

Da Gott Liebe ist, kann Gott nichts in seiner Nähe ertragen, dass nicht vollkommen ausgefüllt ist mit seiner Liebe. Wenn Menschen Jesus Christus in sich tragen, können sie trotzdem noch in fehlender Liebe leben, da sie die Liebe Gottes in sich nicht abrufen und nicht für sich in Anspruch nehmen. Menschen können, trotz dass sie Jesus Christus haben, mit toten Werken von dieser Welt gehen. Diese toten Werke, die immaterieller Art sind und sich materiell offenbaren, sind aufgrund der Nichtinanspruchnahme der Liebe Gottes und der Nichtinanspruchnahme der Werke Gottes, die Gott im Voraus für den Menschen erschaffen hat, entstanden. Diese toten Werke werden durch das Feuer aus dem Menschen weggebrannt. Dieses Feuer ist Gott, denn Gott ist verzehrendes Feuer. Da wo das Feuer etwas wegbrennt, da wird die Liebe Gottes nachgefüllt.

Überall wird den Menschen ihr Herzensinhalt gespiegelt

Der Zustand der Menschheit ist abhängig vom Herzensinhalt der Menschheit.
Der Zustand eines Menschen ist abhängig vom Herzensinhalt dieses Menschen.
Der Zustand der Welt ist abhängig vom Herzensinhalt der Menschen der Welt.
Der Zustand eines Volkes ist abhängig von den Herzensinhalten der Menschen, die zum Volk gehören.
Der Zustand einer Familie spiegelt die Herzenshalte der Familienmitglieder wider.
Der Zustand einer christlichen Gemeinde spiegelt die Herzensinhalte der Gemeindemitglieder wider.
Der Zustand der Tierwelt spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand der Pflanzenwelt spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand der Wirtschaft spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand der Tierwirtschaft spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand der Landwirtschaft spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand des Wetters spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.
Der Zustand der Nahrungsmittel spiegelt die Herzensinhalte der Menschen wider.

Wer den Herrn fürchtet,
hält aufrechte Freundschaft,
denn wie er selbst,
so ist auch sein Nächster.
Jesus Sirach, Kapitel 6, Vers 17

Wie Wasser ein Spiegel ist für das Gesicht,
so ist das Herz des Menschen ein Spiegel für den Menschen.
Sprichwörter, Kapitel 27, Vers 19

Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen
und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen
böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl,
falsche Zeugenaussagen und Lästerungen.
Matthäus, Kapitel 15, Verse 18-19

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens
das Gute hervor und der böse Mensch bringt aus dem bösen
das Böse hervor. Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht
sein Mund. Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht, was ich sage?
Lukas, Kapitel 6, Verse 45-46

Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Versteht ihr nicht, dass das,
was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann?
Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder
ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein. Weiter sagte er:
Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen,
aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht,
Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid,
Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen
und macht den Menschen unrein.
Markus, Kapitel 7, Verse 18-23

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen,
wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes,
der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.
Epheser, Kapitel 2, Verse 1-2

Danach traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm:
Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr,
damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt!
Johannes, Kapitel 5, Vers 14

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne es wurde nichts,
was geworden ist.
Johannes, Kapitel 1, Verse 1-3

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

Glaube aber ist: Grundlage dessen, was man erhofft,
ein Zutagetreten von Tatsachen, die man nicht sieht.
Hebräer, Kapitel 11, Vers 1

Er ist unser aller Vater, wie geschrieben steht: Ich habe dich
zum Vater vieler Völker bestimmt – im Angesicht des Gottes, dem
er geglaubt hat, des Gottes, der die Toten lebendig macht und das,
was nicht ist, ins Dasein ruft. Gegen alle Hoffnung hat er voll
Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach
dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.
Römer, Kapitel 4, Verse 16-18

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wer den
Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 16-17

Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas,
Welt, Leben, Tod, Gegenwart, Zukunft: Alles gehört euch;
ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 21-23

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!
Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels,
über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der
Erde kriechen. Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes
erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. Gott segnete sie und
Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und
unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel
des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!
Genesis, Kapitel 1, Verse 26-28

Unsichtbare und sichtbare Gefängnisse von Menschen

Es gibt viele unsichtbare und sichtbare Gefängnisse, in denen Menschen stecken können.
Die Menschen erschaffen sich im Individuellen und im Kollektiv kleine, mittelgroße und
große Gefängnisse, die ihnen zu schaffen machen. Durch Verführungen und Irrlehren können
Menschen schleichend in unsichtbare und sichtbare Gefängnisse landen. Bestimmte
Entscheidungen können Menschen in die Unfreiheit führen. Wenn von vornherein nicht
auf das richtige geistliche Fundament aufgebaut wird, dann ist die Gefahr von vornherein
gegeben, dass der eigene Lebensbau auf wackeligen Beinen steht und einsturzgefährdet ist.
Eine saubere Herausführung aus unsichtbaren und sichtbaren Gefängnissen kann nur der
lebendige Gott durchführen. Man sollte jederzeit auf seine eigenen barmherzigen
Herzenssignale hören und nach dem Gehörten handeln. Gott will, dass Menschen frei sind,
weil es ihnen dann am besten geht. Gottes Freiheit ist für die Menschen und nicht
gegen die Menschen. Nur ein freier Mensch kann himmlische Freiheit predigen.
Es gibt viele antichristliche Vernetzungen in der Welt, die durch das Verhalten
vieler Menschen aufrechterhalten werden. Antichristliche Vernetzungen resultieren
aus Hintergründen von sündhaftem Verhalten, aus sündhaftem Verhalten und aus den
Konsequenzen von sündhaftem Verhalten. Wenn von vornherein nicht auf dem richtigen
geistlichen Lebensfundament gebaut wird, dann bilden sich zwischen den Menschen
unsichtbare antichristliche Bindungen und Vernetzungen und diese sorgen dafür,
dass das lebensbejahende Potenzial der Menschen nicht im göttlichen Sinn ausgeschöpft
wird und dass das Zusammenleben der Menschen auf der Erde nicht für alle in der
ausgleichenden Liebe Gottes gelebt und erlebt wird.

Mögliche Gefängnisse:
Elternhaus
Ehe
Umfeld
Beruf
Arbeitsplatz
Irrlehren
Bestimmte Glaubenssätze
Innere Blockaden
Der eigene Körper
Krankheiten

Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft
bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und
den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen
in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Lukas, Kapitel 4, Verse 18-19

Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und
lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater, Kapitel 5, Vers 1

Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und
an ihm festhält, wer es nicht nur hört und es wieder vergisst,
sondern zum Täter des Werkes geworden ist, wird selig sein in seinem Tun.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 25

BILDWORT VOM KLUGEN UND TÖRICHTEN HAUSBAU:
Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann,
der sein Haus auf Fels baute. Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen
heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es
nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Und jeder, der diese meine Worte hört
und nicht danach handelt, ist ein Tor, der sein Haus auf Sand baute. Als ein
Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten
und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Matthäus, Kapitel 7, Verse 24-27

Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den,
der gelegt ist: Jesus Christus. Ob aber jemand auf dem
Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu
oder Stroh weiterbaut: Das Werk eines jeden wird offenbar
werden; denn der Tag wird es sichtbar machen, weil er sich
mit Feuer offenbart. Und wie das Werk eines jeden
beschaffen ist, wird das Feuer prüfen. Hält das Werk stand,
das er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn. Brennt es nieder,
dann muss er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet
werden, doch so wie durch Feuer hindurch.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 11-15

Warum greift beispielsweise die weltliche Justizpolitik zu kurz?

Die weltliche Justizpolitik greift zu kurz, weil sie ihre Sicht auf das Leben in dieser
irdischen Welt beschränkt. Die weltliche Justizpolitik berücksichtigt nicht die ewige
Dimension des Lebens und sie geht nicht bewusst auf das Prinzip von Saat und Ernte
ein. Wenn weltliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden wie beispielsweise das
Wegsperren von Straftätern, dann mag das grundsätzlich richtig sein, wenn diese
Straftäter aber nicht entsprechende Lebensaufklärung bekommen und wenn man
Straftätern nicht die Möglichkeit gibt durch Aufklärung ihre Herzen zu reinigen, dann
wird das abwechselnde Täter-Opfer-Dasein in irgendeiner Form möglicherweise
bestehen bleiben und das über dieses irdische weltliche Leben hinaus. Kurzsichtige
Maßnahmen helfen nur bedingt und müssen auf jeden Fall durch göttliche Maßnahmen
ergänzt werden. Göttliche Justizpolitik nutzt die Geistesgaben Gottes, um das Maß
von Sünden im Herzen eines Menschen durch die Steigerung des Maßes an göttlichem
Glauben im Herzen eines Menschen zu reduzieren. Die Geistesgaben Gottes haben
die Macht und Kraft wichtige Veränderungen herbeizuführen. Durch die Liebe Gottes
kann man in das weltliche Geschehen eingreifen und neue Akzente können gesetzt werden.
Die Herzen der Menschen müssen tiefgreifend durch die Gnade Gottes befreit und geheilt
werden, damit man nicht mehr von dem Zorngericht Gottes betroffen ist. Menschen
brauchen zu Sünden ein entsprechendes Alternativangebot, das eine neue Sicht auf
das Leben schenkt. Der beste Selbstschutz und der beste Schutz von Menschen wird
durch eine gesunde Lebenslehre aufgebaut. Jedes aufrichtende Wort kann eine böse Tat
verhindern. Jedes lebensbejahende Wort kann Leben retten. Jeder offene Austausch kann
ein neues Verständnis und eine neue Sichtweise schenken. Eine gesunde Lebenslehre
kann viele unangenehme Situationen vermeiden. Eine gesunde Lebenslehre kann das Leben
auf dieser Erde kreativer machen. Wenn schädliche Glaubensmuster, Gefühlsmuster,
Verhaltensmuster, Sündenmuster in Menschen nicht durch eine entsprechende göttliche
Betreuung nachhaltig aufgelöst werden, dann bleiben die Menschen in den Mustern
verankert und diese Muster können weiterhin bei entsprechenden Möglichkeiten für
diverse Schäden sorgen.

DIE GEISTESGABEN GOTTES HABEN DIE MACHT MENSCHEN AUFZURICHTEN.
WENN MAN IM VORAUS MEHR AUFRICHTET, DANN HAT MAN NACH HINTEN RAUS WENIGER ARBEIT.

HINWEIS:
DIE ÜBERFLIEßENDE GNADE GOTTES ERFAHREN
DER ÜBERFLUSS DER SÜNDE:
SÜNDE IST SCHÄDLICH FÜR DEN MENSCHEN

HINWEIS:
DAS HIMMLISCHE GERICHT / DAS ZORNGERICHT GOTTES

Die Welt wird durch die Herzensinhalte der Menschen geformt

Das Unsichtbare formt die Welt. Die Menschen werden durch ihren
unsichtbaren Menschengeist aufrechterhalten. Im Herzen der Menschen
befindet sich das Unsichtbare, das ihr Leben bestimmt. Entscheidend
ist wer in den Herzen der Menschen regiert. Entscheidend ist mit was
die Herzen der Menschen gefüllt sind. Die Frage ist wer in den Herzen
der Menschen herrscht, der gute Gott oder der böse Satan. Je nachdem
an welcher geistlichen Quelle Menschen angeschlossen sind, bringen
sie entweder eine gute oder eine schlechte immaterielle Frucht hervor,
die sich im Materiellen manifestiert. Wenn sich das Böse in die Herzen
der Menschen schleicht, dann wird das Böse durch die Menschen in
dieser Welt sichtbar und der geistige Tod gewinnt an Macht. Wenn das
lebendige Gute in den Herzen der Menschen erwacht, dann wird das
Gute durch die Menschen in dieser Welt sichtbar und das lebendige
Leben kann sich entfalten. Gleiches zieht Gleiches an. Oft vereinigen
sich böse Menschen, um das Böse im großen Stil in diese Welt zu bringen.
Die Folgen sind beispielsweise die Ausbreitung von Angst, Ausbeutung,
Verbreitung von Fehlinformationen und Kriege. Bösartige Menschen
wurden geistlich mit Hass ernährt, so dass sie zu hasserfüllten Menschen
wurden. Sie sind von der Liebe Gottes abgetrennt. Böse Menschen wollen
andere Menschen mit in das Böse und in die Unzufriedenheit ziehen.
Sie wollen andere Menschen in geistliche Gefängnisse stecken und sie
geistlich an ihre Vorstellungen und Überzeugungen binden. Sie wollen
andere Menschen beherrschen und sie als Marionetten ausnutzen.
Oft vereinigen sich aber auch gotterfüllte Menschen, um das Reich Gottes
in all seinen Facetten auf dieser Erde auszubreiten. Gotterfüllte Menschen
vertreiben das Böse durch die Liebe Gottes. Sie tragen das wahrhaftige
Licht in diese Welt und sie bringen Freude, Güte, Barmherzigkeit und
Gnade. Gott hat sich gotterfüllten Menschen offenbart. Gott versorgt
die gotterfüllten Menschen mit gesunder geistlicher Nahrung, so dass
sie in der Liebe Gottes heranreifen und seine Liebe in die Welt bringen
können. Wenn das Innere der Menschen gefüllt ist mit der wahrhaftigen
Liebe Gottes, dann will man diese Liebe auch weitergeben und Menschen
mit dieser Liebe berühren, so dass sie von der Lebendigkeit des Lebens
erfasst werden und so dass sie eine Grundlage finden, um von ihrem
irdischen Treiben abzukehren und so dass ihre Herzen zum Umdenken
bewegt werden. Es kommt auf die Ausrichtung der Herzen der Menschen
an. Die Herzen der Menschen müssen heilen und zurechtgerückt werden.
Die Herzen der Menschen dürfen mit der Liebe Gottes gefüllt werden,
damit die Menschen eine ganz neue Sicht auf das Leben bekommen.

Der Zustand der Welt spiegelt die Gottlosigkeit der Menschen wider

Gottlosigkeit bedeutet auch immer Lieblosigkeit, denn Gott ist Liebe.
Je mehr die Menschen sich von der göttlichen Liebe in ihrem Herzen
wegziehen lassen, desto roher und unbarmherziger sind sie. Je mehr
die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Welt gerichtet ist, desto
mehr werden die Menschen von Angst und Sorge erfasst. Je mehr die
Menschen in der Trennung und Spaltung leben und im Oberflächlichen
eine künstliche Einheit bilden wollen, desto mehr kommt es zu
Auseinandersetzungen und Ausbeutung. Je mehr die Menschen nur
auf sich bedacht sind und je mehr die Menschen ihre Erfüllung im
Äußeren suchen, desto mehr kommt es zu Wettkampf, Neid, Konkurrenz
und Machtansprüchen. Solange die Menschen aus Mangel handeln und
im Außen nach Fülle suchen, wird der innere Hunger nie wirklich
gestillt werden. Innerer Mangel führt zu Gier, Maßlosigkeit und
Unzufriedenheit. Innerer Mangel führt immer dazu, dass im Äußeren
Mangel herrscht. Allerdings gibt es keinen Mangel. Wenn man den
Zugang zu Gott im eigenen Herzen entdeckt hat, dann hat man auch
die Fülle im eigenen Herzen entdeckt und diese innere Fülle lässt die
Fülle des Lebens auch im Äußeren entdecken. Heilung beginnt immer
im eigenen Herzen. Das Problem dieser Welt ist fehlende Liebe Gottes
in den Herzen der Menschen. Lieblosigkeit führt immer zu innerem
Schmerz und dieser innere Schmerz wird bewusst und unbewusst
nach außen weitergegeben. Wenn viele Menschen in ihrem innerlichen
Schmerz leben, dann geben sie entsprechend diesen Schmerz nach
außen weiter und damit entsteht eine große Blase an Schmerz, der
sich über viele Menschen auf unterschiedliche Art und Weise ausgießt.
Wenn man Schmerz sät, dann wird man auch Schmerz ernten.
Entscheidend ist es sich durch die Liebe Gottes zu schützen, so dass
man nicht mit dem Schmerz anderer Menschen infiziert wird, sondern
dass man überall da wo man ist ein Licht sein kann. Wenn das Licht
Gottes in dir leuchtet, dann erhellt sich dein Umfeld auch.

Die Manipulation der Massen

Es gibt Menschen, die manipulieren und es gibt Menschen, die sich
manipulieren lassen. Menschen mit großer Macht und großem
Einfluss manipulieren im großen Stil und Menschen mit wenig Macht
und wenig Einfluss manipulieren im kleinen Stil. Menschen, die
manipulieren, sind selbst manipuliert und Menschen, die sich
manipulieren lassen, manipulieren selbst. Menschen, die manipulieren
und manipulierte Menschen haben einen geschwächten Menschengeist.
Menschen, die manipulieren, versuchen durch Manipulation etwas
zu bekommen, um ihre innere Leere damit zu übertünchen. Und
Menschen, die sich manipulieren lassen, wollen nicht anecken, damit
sie nicht auf ein vermeintliches Abstellgleis gestellt werden. Beide
Ausartungen sind ein Ausdruck mangelnder Liebe im Inneren der
Menschen. Wenn Menschen ihren Fokus nur auf das Äußere gerichtet
haben, dann werden sie Opfer der Botschaften, der Werbung, der
Nachrichten anderer Menschen und wenn sie sich mit den aufgenommenen
Informationen identifizieren, dann werden sie eins damit. Sie handeln
dann gemäß der bewusst und unbewusst aufgenommenen Informationen.
Menschen, die manipulieren, wollen andere Menschen in eine bestimmte
Richtung lenken, damit die eigenen Vorstellungen und Überzeugungen
in die Umsetzung gelangen können. Wenn Menschen nicht bereit sind
alles zu hinterfragen, dann laufen sie Gefahr durch Manipulation in eine
Sackgasse zu laufen. Wenn Menschen nicht auf ihr Inneres fokussiert
sind, dann sind sie Opfer der unsichtbaren Fäden, an die gewisse Menschen
ziehen. Nur durch Manipulation kommt es zu Ausbeutung, Kriegen und
Auseinandersetzungen, aber entscheidend ist, dass Menschen den Zugang
zur Liebe in ihrem Inneren erhalten, damit sie in ihrem Inneren das finden
was sie im Außen niemals finden werden. Die Sicht in die Welt ist immer
beschränkt und unvollständig. Informationen spiegeln nie etwas komplett
wieder, sondern Informationen geben immer nur einen Auszug wieder.
Die manipulierte Masse hält sich an Vorgaben, Überzeugungen, Auffassungen,
Gewohnheiten, Programmen und Glaubenssätzen anderer Menschen, die
sie oft selbst gar nicht kennen. Wenn die manipulierten Menschen die
Vorgaben, Überzeugungen, Auffassungen, Gewohnheiten, Programme und
Glaubenssätze nicht hinterfragen und einfach danach leben, dann müssen
sie auch mit den Konsequenzen zurechtkommen. Die Suche im Außen
führt immer in die Irre. Das wahrhaftige Leben befindet sich in einem selbst
und nur wenn man aus der inneren Lebensfülle heraus lebt, kann man die
Lebendigkeit im Äußeren wahrnehmen. Damit die Menschen nicht durch
Manipulation auf einen Abgrund zugehen, ist es wichtig, dass sich die
Menschen mit ihrem Inneren auseinandersetzen und Gott in ihrem eigenen
Herzen zulassen. Nur wenn Gott das eigene Herz ausfüllt und im eigenen
Herzen regiert, kann man Manipulation aufdecken und frei von Manipulation
werden. Nur Gott kann über das eigene Herz die Wahrheit des Lebens aufzeigen.

Massendynamiken

Das Massenherz einer Massenbewegung setzt sich aus den Herzen der
Massenmitglieder zusammen und wird im Wesentlichen gelenkt von der
Massenführung. Wenn ein Mensch nicht in sich gefestigt ist, dann kann
sich ein Mensch durch Werbung der Massenbewegung anstecken und
von der Massenbewegung mitgerissen werden. Eine Masse ist
grundsätzlich leer. Die Massenmitglieder bringen oft nur ihre eigene
innere Leere in die Masse ein. Gleiches zieht Gleiches an. Die
Massenführer erwarten von ihren Massenmitgliedern Unterordnung
und die Massenmitglieder akzeptieren, dass sie geführt werden. Beides
ist ein Ausdruck von Minderwertigkeit. Wahre Liebe fordert keine
Unterordnung und wahre Liebe lässt sich nicht unterordnen.
Man sucht in einer Masse etwas, das man sich selbst nicht geben kann,
was man aber in der Masse nicht findet. Man ist bereit seine Verantwortung
an den Massenführer abzugeben und sich den Ideen und Vorstellungen
anderer Menschen unterzuordnen. Eine Masse hat in der Regel lieblose
Motive und Absichten und geht oft gegen eine andere Masse vor und sie
haben oft Feindbilder, an denen sie sich abarbeiten. Die Massenmitglieder
haben eine bewusste oder unbewusste Erwartungshaltung an den
Massenführer, die aber nie zur Gänze erfüllt werden kann. Das was man
dringend braucht kann nur Gott einem Menschen ins Herz legen.
In einer Masse wird das eigene Potenzial eines Menschen oft gedeckelt.
Die Masse ist in der Regel manipuliert, die Massenmitglieder werden
möglicherweise abhängig von der Massenbewegung, sie hängen durch die
Masse an geistigen Bindungen fest. In der Masse herrscht oft Massendruck
und Massenzwang. Man ist an die Masse geistig gebunden. Die Menge
der Masse hält sich gegenseitig auf dem gleichen Niveau. Man passt sich
früher oder später der Massendynamik an. In der Masse kann man mit
dem über der Masse stehenden Geist infiziert werden. Man identifiziert
sich mit der Massenbewegung. Ein Mensch in einer Massenbewegung ist
dazu bereit Sachen zu machen, zu denen er sonst nicht bereit wäre.
Menschen in einer Masse wollen sich gegenseitig bestätigen und
energetisch aussaugen. Man darf sich nicht von einer Masse übermannen
lassen. Man sollte die Masse immer wieder hinterfragen, man sollte
das Leben im Allgemeinen und das eigene Leben immer wieder hinterfragen.
Man sollte eine individuelle Beziehung zu Gott suchen und finden, dann
ist man auf Massenbewegungen nicht angewiesen und dann begegnet
man allen Menschen gegenüber auf Augenhöhe. Man sollte sein Leben
aus einer individuellen Beziehung zu Gott führen.

Jeder Mensch sucht bewusst und unbewusst nach wahrhaftiger Liebe

Durch den Abfall von Gott sind die Menschen in diese Welt gekommen
und alle Menschen sind zu einem bestimmten Anteil vorerst von der
Liebe Gottes abgeschnitten. In der Welt versuchen die Menschen oft
verzweifelt im Außen bewusst und unbewusst Liebe zu erhalten.
Menschen versuchen Liebe von anderen Menschen zu erhalten,
Menschen versuchen durch materielle Dinge eine innere Erfüllung
zu erfahren, Menschen versuchen durch Zielsteckung und Zielerreichung
zu einer inneren Fülle zu gelangen. Es handelt sich dabei allerdings
immer darum die innere Leere zu übertünchen. Die Handlungen der
Menschen erfolgen oft aus einem Mangelgefühl heraus. Die Menschen
erschaffen sich Programmierungen, Konditionierungen, Glaubenssätze,
Konzepte und Überzeugungen, um sich verzweifelt an etwas festhalten
zu können. Die Menschen erschaffen sich weltliche Sicherheitsnetze,
damit sie vermeintlich sicher durch das Leben kommen. Allerdings
bleiben die Menschen bei der Suche im Außen immer an der Oberfläche
hängen. Wenn Menschen aus einer inneren Leere heraus aktiv werden
und im Außen Sicherheitsnetze errichten und kurzzeitige erfüllende Momente
erschaffen, dann bleiben diese inhaltlich und geistig tot, sie sind und
bleiben vergänglich und haben keinen Ewigkeitscharakter. Die Menschen
müssen durch Jesus Christus den Zugang zur Liebe in ihrem eigenen
Herzen entdecken, damit sie die Fülle in sich erfahren und aus der inneren
Fülle heraus aktiv werden. Wenn Menschen aus der inneren Fülle heraus
aktiv werden, dann bringen jegliche Handlungen Lebendigkeit hervor
und sie haben Ewigkeitscharakter. Der zunehmende Zugang zur inneren
Fülle unterliegt einem Reifeprozess, einem Entwicklungsprozess und
vor allem einer immer stärkeren Hinwendung zu Gott. Alle Handlungen,
die nicht aus der Liebe Gottes erfolgen, sind sündhafte Handlungen,
die zu Leid und Schmerz führen. Alle Handlungen, die nicht aus der
Liebe Gottes erfolgen, bringen geistigen Tod hervor. Alle Handlungen,
die aus der Liebe Gottes im eigenen Herzen erfolgen, haben auf ewig
Bestand und sie bringen Lebendigkeit hervor. Wenn man die Liebe
Gottes in seinem Nächsten ansprechen will, dann muss man seinen
Nächsten bedingungslos annehmen und ihn immer mit den Augen
des mit Gott gefüllten Herzen sehen. Nur die Liebe Gottes heilt und
reinigt. Nur die Liebe Gottes im eigenen Herzen schenkt Erfüllung.

Den Glauben neu justieren

Wenn du deinen Glauben auch nur ein bisschen veränderst, so kann sich
schon alles verändern. Deshalb ist es so wichtig, dass du Gott aufgestaute
Gedankengebäude und Glaubenssätze niederreißen lässt und bereit bist
den wahren Glauben zu erkennen, der in der Tiefe des Seins stattfindet.
Auch biblische Glaubenssätze und biblische Aussagen müssen ständig geprüft
und hinterfragt werden. Wenn auch nur ein Satz in der Bibel neu gelesen und
aufgefasst wird, so kann schon das gesamte bisherige Glaubensgerüst ins
Wanken geraten. Glaube ist keine reine Verstandessache, sondern eine
Herzensangelegenheit. Der Verstand und die Gefühle sind dem Menschengeist
untergeordnet, in dem der authentische Glaube seinen Platz hat. Der Verstand
und die Gefühle werden durch den Menschengeist versorgt. Wenn der
Menschengeist durch einen gesunden Glauben rein ist, dann ist auch das
Denken und das Fühlen rein. Dir geschieht nach deinem Glauben, also achte
darauf was du glaubst und ob dein Glaube der Wahrheit entspricht. Mit deinem
Glauben bist du nicht nur dir gegenüber verantwortlich, sondern auch gegenüber
den Menschen in deinem Umfeld. Dein Glaube zieht dir das in dein Leben
was du innerlich glaubst. Wenn dein Glaube durch die göttliche Quelle in dir
rein ist, dann lässt du das wahre Leben dich regieren und leben. Nur das wahre
Leben selbst kann dir Leben zeigen und anbieten. Nur wenn du das wahre Leben
in dir zulässt kannst du das wahre Leben außerhalb von dir erkennen. Dein Glaube
zieht dir Menschen in dein Leben, die das Gleiche glauben und in den gleichen
Glaubenssätzen gefangen sind. Nur wenn du frei bist von oberflächlichen,
verurteilenden und einengenden Glaubenssätzen, ziehst du Menschen in dein
Leben, die auch frei sind in ihrem Glauben. Wahrer Glaube lässt frei und ist frei.
Menschen, die im wahren Glauben stehen, zwingen anderen Menschen ihren
Glauben nicht auf, sondern sie leben einfach ihren Glauben. Ein gesunder
tiefgehender Glaube bewirkt Präsenz, Aufmerksamkeit und Ausgeglichenheit.
Ein gesunder tiefgehender Glaube bewirkt richtige Aktionen und Reaktionen zur
richtigen Zeit. Ein heiler und reiner Glaube ist aufbauend, ermutigend und
ermunternd. Ein lebendiger Glaube ist inspirierend und kreativ. Lass deinen
Glauben von Gott korrigieren und neu ausrichten, so dass das Leben in dir
zurechtgerückt wird und frei fließen kann. Erneuere dein Inneres durch die
göttliche Kraft und schenke der Gegenwart deine Aufmerksamkeit.

Nichts ist alternativlos – Alles ist möglich

Nichts ist alternativlos, wenn die Menschen nicht in ihren Programmierungen feststecken würden.
Aufgrund der Unbewusstheit der Menschen scheint vieles alternativlos zu sein.
Menschen stecken eine gewisse Zeit in ihren Umständen, in ihren Programmierungen fest,
bis sie aus der geistigen Welt gewisse Impulse im Zusammenhang mit ihrem Leben bekommen.
Menschen bekommen gewisse Bewusstseinspunkte, bei denen sie gewisse Zusammenhänge in ihrem Leben erkennen.
Alles was einem Menschen geschieht resultiert aus einem bewussten und unbewussten Zusammenwirken des Menschen mit der geistigen Welt.
Es gibt Eckpunkte im Leben eines Menschen, die grundsätzlich feststehen, die nicht veränderbar sind.
Beispielsweise resultieren feststehende Eckpunkte aus einer gelegten Saat heraus, die zu einer entsprechenden Ernte führt.
Beispielsweise resultiert ein feststehender Eckpunkt aus dem Gnadengeschenk Gottes, das Gott einem Menschen dann macht wann er will.
Die Gnade Gottes kann man nicht erzwingen.
Beispielsweise beziehen sich gewisse feststehende Lebenseckpunkte auf eine Berufung eines Menschen, auf Gaben und Fähigkeiten eines Menschen.
Je tiefer man im Bösen verstrickt ist, desto festgezurrter sind die Lebensumstände im negativen Sinn.
Die Möglichkeiten das Leben zu gestalten sind grundsätzlich unbegrenzt.
Gott kann alles möglich machen. Gott kann durch Menschen Unmögliches möglich machen.
Alles ist machbar. Alles ist gestaltbar. Alles ist aus Geist formbar.
Es gibt noch viel Unentdecktes.
Da Gott größer als die Menschen ist, lässt sich nicht alles auf menschliche Art und Weise erklären.
Je nach dem Bewusstseinsgrad eines Menschen hat ein Mensch mehr oder weniger Spielraum sein Leben frei zu gestalten.
Menschen sind grundsätzlich an den vorgegebenen Rahmen von Gott, an ihre Lebensumstände, Gaben und Fähigkeiten gebunden.
Ein Mensch kann mit der Hilfe Gottes in seinem Leben bewusster werden.

Glaube setzt etwas in Bewegung.

Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch:
Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer!
und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht,
was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet
und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.
Markus, Kapitel 11, Verse 22-24

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

Siehe, ich bin der Herr, der Gott allen Fleisches.
Ist mir irgendetwas unmöglich?
Jeremia, Kapitel 32, Vers 27

Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.
Da rief der Vater des Knaben: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus, Kapitel 9, Vers 24

Seit Beginn der Menschheit haben sich die Menschen nicht verändert

Alle Menschen haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
Alle Menschen sind von der Liebe Gottes abgefallen. Entweder lassen
sich die Menschen von der Lüge oder der Wahrheit antreiben. Entweder
lassen sich die Menschen von ihrer inneren Leere oder ihrer inneren
Fülle antreiben. Entweder lassen die Menschen in sich Gott oder Satan
regieren. Wenn die Menschen nicht in sich gefestigt sind, dann lassen
sie sich aufwiegeln, von den äußeren Geschehnissen bestimmen und
sie lassen sich manipulieren und von den Lügen der Welt einnehmen.
Seit Beginn der Menschheit haben sich die Menschen nicht verändert,
sondern im Kern sind sie immer die Gleichen geblieben. Es mag gewisse
äußere Trends, Modeerscheinungen und Entwicklungen geben, aber auch
diese wiederholen sich. Die Menschen brauchen Wohnraum, Nahrung,
Hygieneartikel und diese Produkte haben gewisse Entwicklungen gemacht.
Viele Produkte sollen den Menschen Erleichterung verschaffen, aber diese
Produkte holen die Menschen nicht aus ihrem Bewusstseinsschlaf heraus,
sondern oft halten gewisse Produkte Menschen in einem Hypnosezustand.
Seit Beginn der Menschheit werden die Menschen in einem Schlafzustand
gehalten, bis die Menschen die Gnade Gottes erfahren und von Gott
wach geküsst werden. Im Wesentlichen geht es grundsätzlich um den
inneren Kern der Menschen. Alle Menschen sehnen sich bewusst oder
unbewusst nach Liebe, alle Menschen sind bedürftig nach wahrhaftiger
Liebe. Viele Menschen lassen sich von den Lügen der Welt verführen und
hoffen durch äußere Maßnahmen ihre innere Leere zu stillen, aber das
wird nicht auf Dauer funktionieren. Nur die innere göttliche Fülle kann
Menschen wahren Frieden und Ruhe schenken. Natürlich brauchen die
Menschen eine gewisse Versorgung, aber wenn die Menschen innerlich
richtig ausgerichtet sind, dann brauchen sie sich wegen materieller
Versorgung überhaupt keine Sorgen machen. Die Menschen in der Welt
sehen nur die beschränkten Ressourcen der Welt, gotterfüllte Menschen
erkennen aber, dass Gott alles jederzeit überfließend erschaffen kann.
Die Sicht auf das Leben ist abhängig vom inneren Zustand der Menschen.
Seit Beginn der Menschheit lassen sich die Menschen gegeneinander
aufhetzen, verfallen Menschen in Konkurrenzkämpfe, streben die
Menschen nach Macht, Einfluss, Vergnügungen, kurzsichtigen Gewinnen.
Bei den Menschen dreht es sich immer um die gleichen Dinge, aber jeder
Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte. Viele Menschen wollen
andere Menschen beherrschen und viele Menschen lassen sich von
anderen Menschen beherrschen, aber sie finden ihr Gleichgewicht nicht.
Nur durch das Wirken Gottes im eigenen Herzen kann ein Mensch ins
Gleichgewicht kommen. Nur durch Gott kann ein Mensch ins
wahrhaftig Ewige durchdringen.

Eine Generation geht, eine andere kommt.
Die Erde steht in Ewigkeit.
Kohelet, Kapitel 1, Vers 4

Was geschehen ist, wird wieder geschehen,
was getan wurde, wird man wieder tun:
Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es
heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues –
aber auch das gab es schon in den Zeiten,
die vor uns gewesen sind.
Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren
und auch an die Späteren, die erst kommen
werden, auch an sie wird es keine Erinnerung
geben bei denen, die noch später kommen werden.
Kohelet, Kapitel 1, Verse 9-11

Lass dich nicht aufwiegeln

Menschen, die nicht in sich gefestigt sind, lassen sich von
den unterschiedlichsten Meinungen, Überzeugungen und
Auffassungen anderer Menschen und Gruppierungen hin
und her werfen. Geschwächte Menschengeister lassen sich
zu leicht sagen was sie zu tun und zu lassen haben. Menschen,
die nicht in der Kraft Gottes stehen, lassen sich zu leicht
beeinflussen und manipulieren. Geschwächte Menschen
lassen sich zu leicht an anderen Menschen und Gruppierungen
binden. Menschen mit einem schwachen Herz übernehmen
zu schnell und zu leichtfertig die Positionen anderer Menschen.
Entscheidend ist es die eigenen Lebenspositionen zu finden
und in die eigene gefestigte Mitte zu kommen, damit man
fest in sich verwurzelt ist. Es kommt auf Gott im eigenen
Herzen an. Das eigene mit Gott gefüllte Herz ist der Kompass
für das eigene Leben. Echte Lebensgestaltung erfolgt aus
dem eigenen Herzen heraus. In deinem Herzen bilden sich
deine wahren Überzeugungen und Auffassungen und diese
sollten nicht verhandelbar sein. Lass dich nicht auf Kompromisse
ein, sondern lebe die Quintessenz deines Lebens. Vertraue
Gott mehr als den Menschen und höre auf Gott, der in
deinem Herzen ist. Prüfe immer welche Botschaften und
Nachrichten du an dich herankommen lässt. Lass dir von den
Medien und den Menschen in deinem Umfeld nicht diktieren
was du zu glauben und zu meinen hast. Glaube aus deinem
Herzen heraus, dann kannst du ein freies und unerschütterliches
Leben führen. Lass dich nicht mit den Nachrichten aus der
Welt beschallen, sondern schenke deinem Leben Ruhe und
Stille. In der Stille kann dir das Leben deine entscheidenden
Lebensnachrichten senden.

Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und verlangte,
ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst.
Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich euch den König
der Juden freilasse? Er merkte nämlich, dass die
Hohepriester Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert
hatten. Die Hohepriester aber wiegelten die Menge
auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern.
Pilatus wandte sich von Neuem an sie und fragte:
Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König
der Juden nennt? Da schrien sie: Kreuzige ihn!
Pilatus entgegnete: Was hat er denn für ein Verbrechen
begangen? Sie aber schrien noch lauter: Kreuzige
ihn! Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufriedenzustellen,
Barabbas frei. Jesus lieferte er, nachdem er ihn hatte
Geißeln lassen, zur Kreuzigung aus.
Markus, Kapitel 15, Verse 8-15

Wer bittet, soll aber im Glauben bitten und nicht zweifeln;
denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind
hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich
nicht ein, dass er vom Herrn etwas erhalten wird:
Er ist ein Mann mit zwei Seelen, unbeständig auf all seinen Wegen.
Jakobus, Kapitel 1, Verse 6-7

Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein,
ein Spiel der Wellen, geschaukelt und getrieben
von jedem Widerstreit der Lehrmeinungen,
im Würfelspiel der Menschen, in Verschlagenheit,
die in die Irre führt. Wir aber wollen, von der Liebe geleitet,
die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn hin wachsen.
Epheser, Kapitel 4, Verse 14-15

Lass dich nicht von den Geschehnissen in der Welt beirren

Es ist viel los in der Welt, im Außen. Es gibt Krisen, Katastrophen, Auseinandersetzungen,
Ausbeutung, Gewalt. Wichtig ist aber, dass du dich nicht von negativen Nachrichten
einnehmen lässt, sondern dass du in der gesunden Mitte deines Herzens bleibst.
Nur wenn du ein aufgeräumtes Herz hast kannst du einen lebendigen Beitrag leisten,
um etwas mehr Frieden und Harmonie auf dieser Erde zu bringen. Nur wenn du Gott
in dir wirken lässt kannst du andere Menschen mit der Liebe und Gnade Gottes berühren.
Es gibt ständig neue Nachrichten in der Welt, ständig neue Informationen jeglicher Art.
Entscheidend ist es nicht in der Nachrichten- und Informationsflut unterzugehen,
sondern fest im eigenen Leben zu stehen. Das lebendige Wort Gottes ist in deinem Herzen.
Dein mit Gott gefülltes Herz schenkt dir Informationen für dein Leben. Verliere dich
nicht in der Welt, im Außen, sondern finde dich da wo du bist. Lass dich nicht vom
Weltlichen bestimmen, sondern gestalte dein Leben aus deinem Inneren heraus, in
dem Gott seinen Wohnsitz hat. Vertraue auf Gott. Gott versorgt dich, beschützt dich
und schenkt dir Ruhe und Barmherzigkeit. Sei ein Licht in dieser Welt und berühre die
Menschen mit deinem Licht, die in der Dunkelheit der Welt umherirren. Berühre die
Menschen mit der göttlichen Liebe und führe sie zu ihrem eigenen Herzen, damit sie
Gott in ihrem Herzen entdecken können.

Die Geschehnisse in der Welt kommentieren?

Die Welt unterliegt der Lüge. Die Welt untersteht der Macht des Bösen.
Das Böse in den Herzen der Menschen sorgt für das Ungleichgewicht
in dieser Welt. Die Sünden der Menschen sorgen für Kriminalität,
Ausbeutung, Konkurrenz, Unzufriedenheit, Gier, Kriege, Katastrophen
und Auseinandersetzungen. Nur im Königreich Gottes gibt es Wahrheit,
wahrer Friede und wahre Liebe. Durch Jesus Christus bekommt ein
Mensch Zugang zum Reich Gottes. Wenn Gott im Herzen eines Menschen
regiert, dann lebt der Mensch im Königreich Gottes. Der Mensch lebt
dann zwar noch in dieser Welt bis zum irdischen Tod und er ist
grundsätzlich an die Teilnahmebedingungen der Welt gebunden, aber er
lässt sich von den Angeboten und Geschehnissen der Welt nicht
übermannen, sondern durch Gott durchschaut er die Machenschaften
der Welt und er steht fest auf dem Fundament Jesu Christi. In der Welt
gibt es nichts Gutes, daher sollte man aus der Welt ins Königreich Gottes
rübergehen und aus dem Königreich Gottes heraus die Liebe Gottes
auf dieser Erde ausbreiten. Die Geschehnisse in der Welt sind immer von
Unordnung, Chaos, Lüge und Sünden ummantelt und brauchen nicht
im weltlichen Sinn kommentiert werden. Entscheidend ist es die Werke
der Finsternis in der Welt durch das Licht Gottes aufzudecken und mit
Gott über gut und böse zu stehen und die Liebe Gottes zu den Guten und
den Bösen fließen zu lassen. Nur das Licht Gottes kann die böse Finsternis
nachhaltig vertreiben. Nur die Liebe Gottes kann Sünde vertreiben. Das Licht
und die Liebe Gottes können durch gläubige Christen auf dieser Erde
ausgebreitet werden und Heilung und Befreiung schenken. Nur wenn
Menschen fest im Glauben an Gott stehen, kann die Welt nachhaltig
verändert werden. Oberflächliche Veränderungen und Aktionen helfen
den Menschen in der Welt nicht. Nur wenn die Menschen zu ihrem eigenen
Herzen geführt werden und Gott in ihrem Herzen zulassen, kann sich
nachhaltig etwas zum Guten ändern. Nur wenn die Menschen durch
Jesus Christus in die Tiefe des Lebens durchdringen und ihre Herzen heilen,
kann diese Welt Heilung erfahren.

Äußere Geschehnisse wollen vom eigenen Inneren ablenken

Es gibt viele Krisen, Geschehnisse, Katastrophen, Unfälle und Auseinandersetzungen
in der Welt. Man kann immer wieder im Äußeren das Elend und die Vorkommnisse
beobachten und analysieren. Man kann sich von äußeren Gegebenheiten anstecken
lassen und sich in Angst, Hoffnungslosigkeit und Aussichtslosigkeit verlieren.
Äußere Geschehnisse prasseln auf die Gedanken und Gefühle ein und können das
Innere des Menschen verschmutzen, das Innere kann beeinflusst werden.
Gerade dann, wenn das eigene Innere leer und roh ist, schaut man auf die Ereignisse
im Äußeren und lässt sich davon beeinflussen. Wenn man aber immun gegen negative
Nachrichten sein will, dann muss man sich seinem Inneren zuwenden und das eigene
Herz aufräumen. Mit einem reinen Herz ordnet man das eigene Leben und die äußeren
Geschehnisse richtig ein und man schaut wie man sich für das Leben einsetzen kann.
Nur ein mit Gott gefülltes Herz kann der Gegenwart ins Auge schauen und lebendige
Entscheidungen treffen und Lebendigkeit in die Welt voller Geschehnisse ausstrahlen.
In der Tiefe des eigenen Herzens pulsiert das wahrhaftige Leben, das sich von
äußeren Gegebenheiten nicht beeinflussen lässt. Das wahrhaftige Leben steht fest
im göttlichen Vertrauen und schreitet geschützt und sicher durch die Herausforderungen
des Seins. Gott stattet das eigene Herz mit Vertrauen, mit Lebendigkeit, mit Lebensfreude,
mit Liebe aus. Wenn das eigene Herz gefüllt ist mit den himmlischen Schätzen, dann
findet man diese himmlischen Schätze auch im Äußeren. Himmlische Schätze führen
zu einem nüchternen und besonnenen Leben und zu einem Leben in Fülle.
Der Menschengeist ist das Herzstück des Menschen und der Menschengeist wird von
der Fülle des Lebens durchtränkt. Der Verstand und die Gefühle sind dem Menschengeist
untergeordnet und sie werden durch das offenbarte Göttliche im Menschengeist
von der Fülle des Lebens erfasst. Alles was geschieht ist eine Einladung zu Gott umzukehren.

Alles was geschieht ist eine Einladung zu Gott umzukehren

Alles was Menschen, Menschengruppen und Völkern geschieht,
ist eine Einladung zu Gott umzukehren. Alles Positive und alles
Negative kann uns an Gott erinnern, dem wir uns zuwenden dürfen.
Für wahrhaftigen Erfolg, für ehrliche Freude und Liebe und für ein
aufrichtiges erfülltes Leben dürfen wir Gott dankbar sein.
Misserfolg, innere Leere, Unzufriedenheit, Krankheiten, Katastrophen,
Ausbeutung, Kriege, Auseinandersetzungen und jegliche negative
Lebenssituationen laden dazu ein zu Gott umzukehren. Eine
Hinwendung zu Gott durch Jesus Christus kann sehr heilsam sein
und das individuelle Leben erneuern. Wenn sich ein Volk Gott
zuwendet und Gott regieren lässt, dann kann das Volk von Kriegen,
Ausbeutung, Armut und Katastrophen nachhaltig befreit werden
und auf ein gesundes Fundament gestellt werden. Alles was
geschieht geschieht aufgrund geistlicher Aktivitäten. Entweder
regiert Gott oder Satan, je nachdem wem sich die Herzen der
Menschen, der Menschengruppen und der Völker zuwenden.
Die Menschen entscheiden sich mit ihrem Herzen für das Gute oder
das Böse und die Entscheidungen haben Konsequenzen. Gott sieht
und weiß alles. Gott bekommt alles mit. Das was Menschen säen
werden sie in einem größeren Umfang ernten. Aber Gott kann
Gnade schenken und von Sünden befreien. Gott kann Menschen
aus allen möglichen Situationen befreien und eine neue Lebensqualität
schenken. Die Herzenseinstellung der Menschen ist entscheidend.
Das Herz der Menschen darf sich erweichen und Gott zulassen.
Wenn Gott in den Herzen der Menschen regiert, dann regiert die
Liebe die Menschen, denn Gott ist Liebe. Wenn die Menschen von der
Liebe angetrieben werden, dann haben Sünden wie Habgier, die zu
Ausbeutung führen kann, keine Chance. Sünden können dafür sorgen,
dass Menschen sich gegenseitig Leid zufügen. Wenn das Leid auf
dieser Erde ein Ende haben soll, dann müssen sich die Menschen Gott
zuwenden, damit sie mit der Liebe Gottes erfüllt werden können
und somit von Sünden befreit werden. Nur wenn die Herzen der
Menschen vom Bösen befreit werden, kann nachhaltiger Frieden
und wahrhaftige Ruhe auf dieser Erde einkehren. Alles was
geschieht ist eine Einladung dem eigenen Leben eine neue
Richtung zu geben.

Gott ist mächtiger als alles was in der Welt ist

Die Liebe, Freundlichkeit und Herzlichkeit Gottes ist größer als
alles was in der Welt ist. Gott ist kraftvoller als jede Verführung,
jede Sünde und jeder Rausch. Die Güte Gottes durchbricht die
Machenschaften der dunklen Welt. Die Größe Gottes löst Probleme,
Herausforderungen und Aufgaben. Der Segen Gottes schlägt jeden
Fluch in die Flucht. Das Licht Gottes vertreibt die Macht der bösen
Finsternis. Das lebendige Herzenswort Gottes dient als erfolgreiche
Waffe gegen die Herrschaften der Dunkelheit. Die Wahrheit Gottes
lässt die Lüge des Teufels im Nichts verschwinden. Die Armeen
Gottes vertreiben die Armeen Satans. Die Armeen Gottes bieten
den stärksten Schutz und bringen die Armeen des Teufels zu Fall.
Die Barmherzigkeit Gottes macht ein versteinertes und hartherziges
Herz weich. Gott ist es, der durch seine Heilungsmacht Krankheiten
besiegt und Gesundheit schenkt. Gottes Stärke ist es, die Menschen
freisetzt und aus den Süchten der Welt befreit. Der höchste Geist
ist es, der seine Feinde durch seine Liebe besiegt. Die Liebe Gottes
ist größer als jeder Schmerz, den man in der Welt findet. Gottes
Sanftmut ist machtvoller als jede Boshaftigkeit, die die Welt zu
bieten hat. Gottes Versorgung ist überfließender als jede Sorge der
Welt. Gottes Wort ist einflussreicher als jedes Wort der Welt.
Gottes Größe entlarvt jede Scheinheiligkeit und jede Selbstgerechtigkeit
und überführt die Welt des Unglaubens. Der allmächtige Gott
durchtrennt unsichtbare Bindungen und Verstrickungen mit seinem
Schwert der Gerechtigkeit.

Der Zustand einer Familie spiegelt den Herzensinhalt der Familie wider

Der Herzensinhalt einer Familie setzt sich aus den Herzensinhalten
der Familienmitglieder zusammen. Sofern Kinder vorhanden sind wird
das Familienherz, zumindest in den ersten Jahren, von den Eltern beeinflusst.
Kinder übernehmen den Herzensinhalt ihrer Eltern. Das was eine Familie
nach außen ausstrahlt ist abhängig von dem Inhalt des Familienherzens.
An der Ausstrahlung des Familienherzens kann man erkennen auf welchem
geistlichen Fundament die Familie steht. Je reiner das Familienherz ist,
desto reiner ist auch die Ausstrahlung des Familienbildes. Eine Familie
sollte sich immer von der Liebe Gottes antreiben lassen und nicht von
Sünden wie Neid, Hass, Wut oder Eifersucht. Das Familienherz sollte
erfüllt sein mit den lebendigen Früchten des Geistes Gottes wie Liebe,
Freude, Frieden, Ruhe und Sanftmut und nicht von geistig toten Früchten
wie Eigennutz, Spaltung, Unfrieden oder Götzendienst. Entscheidend ist
es, dass sich jedes Familienmitglied vor allem der Familie Gottes anschließt.
Nur wenn Gott im Mittelpunkt des Lebens steht, kann Gott im Leben der
Menschen wirken. Eltern sollten ihre Kinder immer unter dem Aspekt
der Freiheit erziehen. Eltern sollten ihre Kinder nicht auf künstliche Art
und Weise an sich binden, sondern sie sollten sie zur Eigenständigkeit,
Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit erziehen. Eltern sollten ihre
Kinder immer in der Liebe Gottes erziehen. Wenn die Eltern ihre Herzen
reinigen, dann wirkt sich das automatisch positiv auf die Herzen ihrer
Kinder aus. Ein gotterfülltes Familienherz ermöglicht es, dass die
Familienmitglieder eine schöne Zeit in der Liebe und Freude miteinander
verbringen können. Nur ein gotterfülltes Familienherz ermöglicht es, dass
sich die Familienmitglieder nicht auf ungesunde Art und Weise voneinander
abhängig machen und sich gegenseitig an sich binden, sondern sich
gegenseitig die Freiräume geben, die sie brauchen. Eltern haben einen
klaren Auftrag von Gott ihre Kinder in seiner Liebe zu erziehen und
Eltern müssen vor Gott Rechenschaft darüber ablegen, ob sie das auch
getan haben. Die Familienmitglieder sollten ihr Herz von Gott reinigen
lassen, von Gott korrigieren lassen und immer wieder von Gott erfüllen lassen.

Der Zustand einer christlichen Gemeinde spiegelt den Herzensinhalt der christlichen Gemeinde wider

Das Herz einer christlichen Gemeinde setzt sich aus den Herzensinhalten
der christlichen Gemeindemitglieder zusammen. Das Herz einer christlichen
Gemeinde wird bestimmt durch die Gemeindeleitung. Der Herzensinhalt
der christlichen Gemeindeleitung hat Einfluss auf die Herzen der christlichen
Gemeindemitglieder. Je reiner die Herzen der christlichen Gemeindeleiter
sind, desto positiver ist der Einfluss auf die Herzen der christlichen
Gemeindemitglieder und desto reiner ist das Herz der christlichen Gemeinde.
Das christliche Gemeindeherz sollte sich immer wieder vom Geist Gottes
erfüllen lassen, sich von Gott korrigieren lassen und bereit sein unter der
Führung Gottes den Glauben immer wieder neu zu justieren. Wenn das
christliche Gemeindeherz gotterfüllt ist, dann wird es lebendige Früchte
der Liebe, Freude und des Friedens hervorbringen. Eine christliche Gemeinde
sollte sein Herz immer wieder von Gott reinigen lassen und Gott um eine
gesunde Glaubensreife bitten. Es geht nicht darum eigenmächtige
Glaubenskonzepte und Glaubenssysteme zu erstellen, sondern entscheidend
ist, dass eine christliche Gemeinde auf dem geistlichen Fundament des
Lebens steht und immer aus seinem gotterfüllten Gemeindeherz heraus
handelt. Eine christliche Gemeinde erschafft nur dann Ewigkeitswerte,
wenn ihr christliches Gemeindeherz erfüllt ist mit wahrem und tiefgründigem
Glauben. Nur wenn der wahre Gott im Mittelpunkt einer christlichen Gemeinde
steht, kann Gott in der christlichen Gemeinde wirken. Die entscheidende
Frage ist von was sich eine christliche Gemeinde antreiben lässt. Lässt sie
sich tatsächlich von der Liebe Gottes antreiben oder von Habgier, Eigennutz
oder Götzendienst? Nur wenn das eigene Herz eines Menschen gotterfüllt
ist, kann er erkennen welcher Geist in einer christlichen Gemeinde herrscht.
Man sollte immer darauf achten, dass das eigene Herz gotterfüllt ist und
man sollte immer mit dem eigenen Herzen prüfen ob man da wo man ist
gut aufgehoben ist.

Zucht kann zur Umkehr anregen

Lebensverweigerung führt in den geistigen Tod.
Nur der wahrhaftige Glaube an Gott kann vor einer Züchtigung retten.
Nur wahre Gottesliebe kann vor Leid schützen.
Bedingungslose Einsicht und Verantwortungsübernahme können Befreiung schenken.

Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs
Blut Widerstand geleistet und ihr habt die Mahnung
vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn,
verachte nicht die Zucht des Herrn und verzage nicht,
wenn er dich zurechtweist! Denn wen der Herr liebt,
den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn,
den er gern hat.
Hebräer, Kapitel 12, Verse 4-6

Jene haben uns für kurze Zeit nach ihrem Ermessen in Zucht
genommen; er aber tut es zu unserem Besten, damit wir
Anteil an seiner Heiligkeit gewinnen.
Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude
zu bringen, sondern Leid; später aber gewährt sie denen,
die durch sie geschult worden sind, Gerechtigkeit als
Frucht des Friedens.
Hebräer, Kapitel 12, Verse 10-11

JESUS CHRISTUS SPRICHT:
Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel, eine Frau, gewähren lässt;
sie gibt sich als Prophetin aus und lehrt meine Knechte und verführt sie,
Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen. Ich habe ihr Zeit
gelassen umzukehren; sie aber will nicht umkehren und von ihrer Unzucht
ablassen. Siehe, ich werfe sie auf das Krankenbett und alle, die mit ihr
Ehebruch treiben, bringe ich in große Bedrängnis, wenn sie sich nicht
abkehren vom Treiben dieser Frau. Ihre Kinder werde ich töten, der Tod
wird sie treffen und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der
Herz und Nieren prüft, und ich werde jedem von euch vergelten gemäß seinen Taten.
Offenbarung, Kapitel 2, Verse 20-23

Diese Ermahnung lege ich dir ans Herz, mein Kind Timotheus,
gemäß den prophetischen Worten, die über dich gesprochen
wurden; durch diese Worte gestärkt, kämpfe für den guten Kampf,
gläubig und mit reinem Gewissen, das manche missachtet und so
im Glauben Schiffbruch erlitten haben! Zu ihnen gehören Hymenäus
und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie in
Zucht genommen werden und nicht mehr lästern.
1 Timotheus, Kapitel 1, Verse 18-20

HINWEIS:
SÜNDE IST SCHÄDLICH FÜR DEN MENSCHEN

Der Herrscher der Welt – Satan

Gott ist Herr über alle Mächte und Gewalten und damit auch Herr
über Satan. Satan ist der antichristliche Geist, der nur in dieser Welt
wirken kann, wenn die Herzen der Menschen dies zulassen. Die
Menschen in der Welt sind für die weltlichen Systeme verantwortlich.
Wenn Menschen ihre Herrschaft über sich bewusst oder unbewusst
an Satan abgeben, dann ist Satan Herr über ihr Leben.
Nur wenn die Menschen in ihrem Herzen das Antichristliche durch
das Christliche besiegen, kann das Leben auf dieser Erde einen
neuen königlichen Glanz erhalten. Die ganze Welt basiert
auf dem Fundament der Lüge, weil Menschen unter der Führung des
antichristlichen Geistes gut und böse miteinander vermischen,
so dass keiner mehr wirklich weiß was gut und was böse ist.

Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist,
ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen;
denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken
der Ungläubigen verblendet.
2 Korinther, Kapitel 4, Vers 4

Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme,
sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt;
jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.
Johannes, Kapitel 12, Verse 30-31

Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der
Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die
Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle,
wie es mir der Vater aufgetragen hat.
Johannes, Kapitel 14, Verse 30-31

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden.
Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt
entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im
Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.
Epheser, Kapitel 2, Verse 1-2

Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser
Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.
Epheser, Kapitel 6, Vers 12

Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die
ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 19

Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun,
wonach es euren Vater verlangt.
Er war ein Mörder von Anfang an.
Und er steht nicht in der Wahrheit;
denn es ist keine Wahrheit in ihm.
Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt;
denn er ist ein Lügner und ist der
Vater der Lüge.
Johannes, Kapitel 8, Vers 44

Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen,
die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen,
die das Bittere süß und das Süße bitter machen.
Jesaja, Kapitel 5, Vers 20

Der Sämann sät das Wort. Auf den Weg fällt
das Wort bei denen, die es zwar hören, aber
sofort kommt der Satan und nimmt das Wort
weg, das in sie gesät wurde.
Markus, Kapitel 4, Verse 14-15

HINWEISE:
DIE GEISTIGE WELT
WELCHE FÜLLE WOHNT IN SATAN?

Welche Menschen wollen andere Menschen beherrschen und welche Menschen lassen sich beherrschen?

Wenn Menschen andere Menschen beherrschen, dann kann da nichts
Gutes bei rauskommen. Wenn Menschen in der Liebe Gottes wären,
dann hätten sie gar kein Interesse andere Menschen zu beherrschen.
Also geschieht eine Beherrschung anderer Menschen immer aus
sündhaften Motiven und Absichten heraus. Wenn Menschen über
andere Menschen herrschen, dann treffen sie Entscheidungen für
andere Menschen und sie mischen sich in das Leben anderer Menschen
ein. Menschen wollen andere Menschen zu ihren Marionetten machen,
damit andere Menschen dabei helfen ihre Wünsche zu erfüllen.
Die Menschen wurden durch ihren Abfall von Gott darauf konditioniert
und programmiert sich von Menschen beherrschen zu lassen.
Es gibt Menschen in den unterschiedlichsten Positionen in Staat
und Unternehmen, die meinen, über andere Menschen herrschen,
regieren und bestimmen zu müssen. Es gibt Menschen, die aufgrund
ihrer Konditionierungen und Programmierungen meinen, dass es ganz
normal ist, sich von anderen Menschen beherrschen, regieren und
bestimmen zu lassen. Aber wenn Menschen andere Menschen beherrschen
und Menschen sich beherrschen lassen, dann kommt da in der Regel
nichts Gutes bei raus. Es fehlt immer die wahre Liebe. Wenn Menschen
regieren und Menschen regiert werden, dann ist das immer mit Misstrauen
und Manipulation durchdrungen. Wenige Menschen wollen Massen von
Menschen beherrschen und regieren und sie nach ihrem eigennützigen
Willen lenken. Die Massen von Menschen werden beeinflusst und gelenkt
und in Unbewusstheit gehalten. Entscheidend ist es, dass Menschen sich
von ihrem gotterfüllten Herzen regieren lassen. Gott will mit den Menschen
familiär zusammenleben. Gott will in der Mitte der Menschen leben. Gott
will den Menschen also kein Vorgesetzter oder Diktator sein. Gott will Menschen
nicht als Marionetten missbrauchen. Gott will gemeinsam mit seinen Kindern über
das Leben im guten Sinn herrschen. Die Menschen sollten Gott in ihrem Herzen
zulassen und aus der Kraft und Liebe Gottes heraus leben, so dass sich die
Menschen in der Einheit der Liebe Gottes auf Augenhöhe begegnen können.
Das Leben ist unbegrenzt und kann in der Einheit Gottes auf vielfältige
Art und Weise erfahren werden. Es ist nicht nötig, dass sich Menschen
gegenseitig grenzen setzen und Lebensschablonen verpassen.
Entscheidend ist, dass Menschen ihre Herzen reinigen und sich Gott zuwenden.
Die Menschen brauchen ein neues Verständnis vom Leben und über die
Unbegrenztheit des Lebens und Erkenntnis über die Fülle des Lebens.

Menschen, die andere Menschen beherrschen wollen:
Gottlosigkeit
Fehlende Liebe
Innere Leere
Kontrollsucht
Anerkennungssucht
Angst
Minderwertigkeitsgefühle
Geltungsdrang
Neid
Eifersucht
Habgier
Eigennutz

Menschen, die sich beherrschen lassen:
Gottlosigkeit
Fehlende Liebe
Innere Leere
Anerkennungssucht
Angst
Minderwertigkeitsgefühle
Kein eigener Wille
Man will seinen Herrschern gefallen

Menschen brauchen eine gesunde Führung

Die Welt erfordert es, dass viele Menschen geführt werden müssen.
Optimal wäre es, wenn die Menschen von ihrem gotterfüllten Herzen
geführt würden, damit diese Welt eine friedliche Welt sein kann und
damit die Menschen eine bessere Lebensqualität wahrnehmen können.
Bei vielen Menschen ist das Herz aber überschüttet mit seelischen
Verletzungen und Lieblosigkeit. Bei vielen Menschen ist das Innere nicht
so gestärkt, so dass sie eine gesunde Führung benötigen. Viele Menschen
wissen nicht, dass sie sich von Gott führen lassen können und somit
sind sie auf die Führung von Menschen angewiesen. In dieser Welt
sind wir an die Teilnahmebedingungen der Welt grundsätzlich gebunden.
Um das Zusammenleben auf dieser Erde zu gestalten, ist es erforderlich,
dass Menschen geführt werden. Die Frage ist nur wohin die Menschen
geführt werden. Es gibt Menschen mit Führungsanspruch, die ganz
unterschiedliche Motive und Absichten haben und viele Menschen lassen
sich einfach mitreißen. Optimal ist eine Führungspersönlichkeit, die
Gott im eigenen Herzen trägt und durch Gottes Auftrag Menschen führt.
Die Menschen müssen grundsätzlich zu ihrem eigenen Herzen geführt
werden, denn das eigene Herz muss gereinigt werden und mit Gott
gefüllt werden. Je reiner und gotterfüllter das Herz einer
Führungspersönlichkeit ist, desto besser ist die Menschenführung.
Menschen müssen so geführt werden, so dass das Zusammenleben
der Menschen im Einklang mit der ganzen Schöpfung Gottes
bestmöglich gestaltet wird. Je reiner die Herzen der Menschen
sind, desto besser ist das Zusammenleben der Menschen auf dieser Erde.
Eine gute Führungspersönlichkeit ordnet jegliche Situationen, Ereignisse
und Herausforderungen richtig ein und agiert und reagiert immer aus
seinem gotterfüllten Herzen heraus. Eine gute Führungspersönlichkeit
führt Menschen zur Selbstreflexion und praktiziert selbst ausgiebig
Selbstreflexion. Eine gute Führungspersönlichkeit nimmt Menschen
Angst, baut Menschen auf und ermutigt Menschen. Menschen müssen
zu ihrem individuellen Sinn im Leben geführt werden, damit sie einen
zuverlässigen Halt im Leben haben. Eine gesunde Führung führt die
Menschen immer zum Leben und nie in den geistigen Tod.

ÜBER DIE GROßE ERNTE UND DIE WENIGEN ARBEITER
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren
Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und
heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen
sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und
erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte
er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur
wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter
für seine Ernte auszusenden!
Matthäus, Kapitel 9, Verse 35-38

Meine Schafe irren auf allen Bergen und auf jedem hohen
Hügel umher und über die ganze Erdoberfläche sind meine
Schafe zerstreut. Doch da ist keiner, der fragt, und da ist
keiner, der auf die Suche geht.
Ezechiel, Kapitel 34, Vers 6

Ihr seid meine Schafe. Die Schafe meiner Weide seid ihr,
Menschen. Ich bin euer Gott – Spruch Gottes, des Herrn.
Ezechiel, Kapitel 34, Vers 31

Meine Schafe hören auf meine Stimme;
ich kenne sie und sie folgen mir.
Ich geben ihnen ewiges Leben.
Johannes, Kapitel 10, Verse 27-28

Das Verschuldungssystem basiert auf einem falschen geistlichen Fundament

In Gott gibt es nur Fülle, nur Liebe, nur Frieden. Durch die Sünde kam
die Schuld in die Welt. Wenn die Menschen sich gegenseitig jegliche
Schuld erlassen würden, dann könnte die Liebe Gottes ungehindert
fließen. Jesus Christus hat alle Sünden auf sich genommen und ans
Kreuz gebracht. Wenn Menschen das Erlösungswerk Jesu Christi in
ihrem Leben annehmen, dann gehen sie aus dem Schuldsystem in die
Fülle und in den Frieden Gottes ein. Schuld bringt geistigen Tod,
Jesus Christus bringt Leben. Schuld resultiert immer aus einer fehlenden
Liebe heraus. Wenn man Schuld in einem anderen Menschen sieht
und wenn man meint einen Anspruch auf Schuldeingeständnis zu haben,
dann stellt man sich über diesen Menschen und man meint etwas
Besseres zu sein. Schlussendlich ist alles ein Ausgleich von Ursache und
Wirkung, von Saat und Ernte. Alle Menschen sind in dem Schuldsystem
gefangen, bis sie die Schuld durch die Liebe Gottes durchbrechen.
In der Liebe Gottes stellt sich keiner mehr über einen anderen Menschen,
sondern durch die Liebe Gottes wird jegliche Schuld aufgehoben.
Im Wirtschaftsbereich gibt es ein Verschuldungssystem. Menschen
sind sich gegenseitig Leistungen und Geld schuldig. Wegen der Sünde
und das damit einhergehende Misstrauen unter Menschen gibt es
ein Wirtschaftssystem, das auf Schuld aufgebaut ist. Wegen der Sünde
ist es zu einem Mangelbewusstsein gekommen. Wegen falscher
Lebensvorstellungen kam es zu der Überzeugung, dass bestimmte
Ressourcen und Güter knapp sind. Durch die Sünde kam die Idee in
diese Welt, dass einzelne Menschen Eigentum besitzen, dabei ist alles
schlussendlich nur geliehen. Allen Menschen gehört eigentlich alles.
Anstatt das sich die Menschen wieder im absoluten Vertrauen und in
der Liebe Gottes begegnen, wollen sie lieber an ihrem Eigentum
und an ihren auf Misstrauen basierenden Tauschgeschäften festhalten.
Anstatt sich Gott zuzuwenden wollen Menschen lieber ihren eigenmächtigen
Vorstellungen und Überzeugungen nachgehen. Menschen können sich
bereits jetzt Gott zuwenden und aus dem Verschuldungssystem der
Welt austreten und sich von Gott versorgen lassen. Die Idee von
Schuld, Mangel und Knappheit führen zu einem Verschuldungssystem,
dass geistig tot ist und eine völlig falsche Lehre beinhaltet. Durch ein
Leben in Gott kann ein Mensch Lebendigkeit in die weltlichen Systeme
bringen und das Reich Gottes auf dieser Erde ausbreiten. Durch Gott
kann ein Mensch eine neue und gesunde Sichtweise auf das Leben
und die Möglichkeiten des Lebens erhalten. Ein Verschuldungssystem
steht immer lediglich auf dem Fundament des geistlichen Todes,
ein Verschuldungssystem ist in der Regel gnadenlos und im
Verschuldungssystem verfolgt jeder schlussendlich nur seine eigenen
Interessen. Ein Verschuldungssystem ist in der Regel frei von Liebe,
Freude und Frieden. Ein Verschuldungssystem beruht in der Regel nicht
auf positiven immateriellen Werten. Ein Verschuldungssystem interessiert
sich nicht für persönliche Schicksalsschläge und Prägungen von
Menschen, sondern ein Verschuldungssystem sorgt dafür, dass
Menschen gegenseitig auf ihre Forderungen beharren. Grundsätzlich
sind natürlich alle Menschen an die Teilnahmebedingungen der Welt
gebunden, aber Menschen können durch Gott die Früchte des Geistes
Gottes in die weltlichen Systeme nach bestem Wissen und Gewissen
einbringen und in der Welt nach den Maßstäben Gottes aktiv werden.
Menschen können unter der Führung Gottes in der Welt leben.
Wenn alle Menschen in der Liebe Gottes wären, dann könnte man in
natürlichen Prozessen des Gebens und Nehmens leben. Jeder würde
dann mit den Gaben dienen, die Gott zugeteilt hat. Jeder würde dann
im gegenseitigen Austausch das erhalten was er benötigt. Auf der Erde
ist genug für alle da.

Die Steuersysteme der Welt

Die Steuersysteme der Länder der Welt mögen noch so ausgeklügelt sein
und auf viele Aspekte Rücksicht nehmen, sie werden aber nie eine
wirkliche Gerechtigkeit hervorbringen. Eine für alle Menschen tragbare
Gerechtigkeit gibt es in der Welt, in den weltlichen Systemen nicht.
Das Steuerrecht wird von Menschen mit ganz unterschiedlichen Absichten
und Motiven gestaltet, je nach der geistlichen Ausrichtung dieser
Menschen. Das Wirken Satans in der Welt macht Steuersysteme erforderlich,
damit die weltlichen Staaten ihre Interessen vertreten und umsetzen können.
Die Regierungen benötigen finanzielle Mittel, damit sie über Menschen
regieren können und Menschen kontrollieren können. Die weltlichen
Steuersysteme dienen nie dazu Menschen zu ihrem eigenen Herzen zu
führen, damit ihre Herzen gereinigt werden und mit Gott gefüllt werden,
sondern sie dienen dazu Menschen in der Unbewusstheit zu halten,
Menschen in den weltlichen Systemen gefangen zu halten und um
Menschen steuern zu können. Die Menschen sollen in der Abhängigkeit
zum weltlichen Staat, zur weltlichen Regierung gehalten werden.
Christen sind grundsätzlich an die Teilnahmebedingungen der Welt
gebunden, auch wenn sie bereits jetzt aus dem Reich Gottes heraus
aktiv werden. Christen sollen Steuern zahlen, aber sie können natürlich
diverse erlaubte Steuergestaltungsmöglichkeiten nutzen, um einen
eventuell zu zahlenden Steuerbetrag zu minimieren. Die weltlichen
Steuersysteme berücksichtigen die geistige Dimension und die
immateriellen Werte des Lebens nicht, sondern sie sind grundsätzlich
auf ihre Funktion ausgerichtet. Wahre Gerechtigkeit gibt es nur im
Glauben an das lebendige Leben. Nur wer die Gerechtigkeit des Lebens
in seinem eigenen Herzen entdeckt hat und sie lebt, ist wirklich frei.
Nur wer aus der Gerechtigkeit des Lebens heraus lebt, kann sein Leben
unter den weltlichen Bedingungen frei gestalten.

DIE FRAGE NACH DER KAISERLICHEN STEUER
Damals kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen,
Jesus mit einer Frage eine Fall zu stellen. Sie veranlassten
ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes
zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass
du die Wahrheit sagst und wahrhaftig den Weg Gottes
lehrst und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du
siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Was meinst du?
Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?
Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr
Heuchler, warum versucht ihr mich? Zeigt mir die Münze,
mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen
Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen:
So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott,
was Gott gehört! Als sie das hörten, staunten sie, ließen
ihn stehen und gingen weg.
Matthäus, Kapitel 22, Verse 15-22

Glaubenssysteme & Glaubenskonzepte führen in die Irre

Diese Welt ist von diversen Glaubenssystemen und Glaubenskonzepten übersät.
Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte sind der verzweifelte Versuch das
Leben unter Kontrolle zu bekommen. Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte
streben eine Perfektion an, die sie nie erreichen werden. Glaubenssysteme und
Glaubenskonzepte wollen Menschen in Schablonen stecken und den Menschen
einen Takt vorgeben, in denen sie sich zu bewegen haben. Systeme und Konzepte
sorgen dafür, dass Menschen künstlich gelenkt und in Bewegung gesetzt werden.
Jegliche Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte sind grundsätzlich gottlos oder
sie sind von einem falschen Gott, von Dämonen beseelt. Alle Glaubenssysteme
und Glaubenskonzepte sind unvollständig, unvollkommen und unrein, da sie die
wahre Liebe Gottes völlig ignorieren. Innerhalb von Systemen und Konzepten
bewegen sich Menschen funktionsorientiert und mechanisch. Wahres Leben
findet sich in Glaubenssystemen und Glaubenskonzepten nicht. Systeme und
Konzepte können aufgehen, wenn diese Systeme und Konzepte die bewusste
und unbewusste Zustimmung von Menschen erhalten und von Menschen durch
ein bestimmtes Verhalten bejaht und bestätigt werden. Systeme und Konzepte
sind geistliche Gefängnisse, die einen Menschen fremdbeeinflussen und manipulieren.
Systeme und Konzepte beschränken Menschen in ihrer Freiheit und reduzieren
Menschen auf ein unnatürliches Niveau herunter. Glaubenssysteme und
Glaubenskonzepte werden von diversen Glaubenssätzen ernährt, die nur an
der Oberfläche kratzen und den Tiefen Kern des Lebens nicht berühren.
Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte sind einengend und berauben
Menschen ihres natürlichen Potenzials und ihrer Kreativität. Glaubenssysteme
und Glaubenskonzepte dienen nur dem Mittel zum Zweck, aber sie können keine
wahre Erfüllung schenken. Systeme und Konzepte erschaffen Barrieren, Grenzen
und Hindernisse und dienen dem geistigen Tod. Es gibt nur einen wahren Glauben
und das ist der Glaube an Gott, der sich im eigenen Herzen entfalten will.
Der Glaube an Gott ist eine Herzensangelegenheit und findet jenseits von
Systemen und Konzepten statt. Der Glaube an Gott lässt sich nicht berechnen,
sondern der Glaube ist eine Kraft, die frei fließen will. Der Herzensglaube ist es,
der einen Menschen tätig werden lassen sollte, denn der Herzensglaube garantiert
Liebe, Freude, Frieden, Freiheit und eine gesunde Versorgung. Der Glaube an
Gott findet in der Tiefe des eigenen Herzens statt und sichert den Zugang zur
göttlichen Dimension. Nur wenn der Zugang zur himmlischen und königlichen
Dimension sichergestellt ist, können die Unendlichkeit des Seins und die
unbegrenzten Möglichkeiten erfasst werden und Begrenzungen und Blockaden
durchbrochen werden. Wenn man durch den Herzensglauben im Einklang mit
dem wahren Gott lebt, dann können Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte
durchschaut werden, richtig eingeordnet werden und im eigenen Leben beseitigt
werden. In der Tiefe des eigenen Herzens entfaltet sich durch den Glauben ein
neues Leben, das über den eigenen Horizont hinausgeht und eine ewige Dimension
hat. Gott befreit aus Glaubenssystemen und Glaubenskonzepten und führt
Menschen in einen Glauben hinein, der jegliche menschliche Erkenntnis, Weisheit
und Wissenschaft übersteigt. Der Herzensglaube an Gott lässt sich nicht einfangen,
lässt sich nicht beherrschen und lässt sich nicht in eine Schablone pressen.
Der Herzensglaube an Gott überrascht, erfüllt, beruhigt und macht das eigene
Leben lebendig. Der Herzensglaube an Gott ist das wahre Leben.

Dämonische Glaubenssätze

Dämonische Glaubenssätze führen vom seinsorientierten Herzensglauben weg hin zu
einem funktionsorientierten und leistungsorientierten Glauben. Dämonische Glaubenssätze
führen zu dämonischen Vernetzungen, Bindungen und Verstrickungen, die ins Chaos
führen. Dämonische Glaubenssätze entstehen aus geistigen Verletzungen, Lieblosigkeit,
sündhaften Motiven und aus Kontrollsucht. Wenn sich Menschen mit dämonischen
Glaubenssätzen infizieren, dann bestimmen diese dämonischen Glaubenssätze ihr Leben
und sie sind in diesen dämonischen Glaubenssätzen gefangen und sie ziehen oft noch
andere Menschen in diese dämonischen Glaubenssätze hinein. Dämonische Glaubenssätze
führen Menschen in die Unbewusstheit und halten Menschen für eine gewisse Zeit in
dieser Unbewusstheit gefangen. Dämonische Glaubenssätze hetzen Menschen gegeneinander
auf und bringen Menschen aus ihr Gleichgewicht. Dämonische Glaubenssätze vernebeln den
Blick auf die Wahrheit und führen Menschen in die Irre. Dämonische Glaubenssätze werden
im Unsichtbaren gebildet und im Unsichtbaren in die Herzen der Menschen eingepflanzt und
die dämonischen Glaubenssätze werden früher oder später in der Welt durch das Verhalten
und Tun der Menschen sichtbar. Dämonische Glaubenssätze führen dazu, dass Menschen
andere Menschen beherrschen und dass sich Menschen von anderen Menschen beherrschen
lassen. Dämonische Glaubenssätze führen oft zu Bevormundung anderer Menschen und zum
Ausschluss von Menschen, die nicht den dämonischen Glaubenssätzen entsprechen und
nicht den dämonischen Glaubenssätzen folgen.

Beispiele für dämonische Glaubenssätze:
Wir brauchen Gott nicht, wir können alles aus eigener Kraft schaffen.
Wir sind besser als die anderen.
Nur unser Glaube ist der Richtige.
Jeder muss das glauben was wir glauben.
Wir müssen es den anderen beweisen.
Wir sind die, die alles richtig machen.
Andere müssen unseren Glauben bedingungslos annehmen.
Wir müssen uns nach dem Geld richten.
Wir müssen uns an die Glaubenssätze anderer Menschen halten.
Wir müssen über andere Menschen herrschen, weil sie selbst zu schwach sind.
Wir müssen andere Menschen beurteilen.
Wir müssen andere Menschen in unsere Schablone pressen.
Wir müssen andere Menschen manipulieren, damit es ihnen gut geht.
Unsere Überzeugungen sind alternativlos.
Wir müssen anderen Menschen Konzepte an die Hand geben.
Wir müssen anderen Menschen Methoden an die Hand geben.
Wir müssen andere Menschen nach unseren Maßstäben programmieren und konditionieren.
Du musst das tun was andere Menschen dir sagen.
Du musst etwas in diesem Leben erreichen.
Du musst leistungsorientiert und ergebnisorientiert leben.
Ich werde anhand meiner Funktion bemessen.
Ich muss die Vorgaben von anderen Menschen erfüllen.
Ich muss mich den weltlichen Systemen unterwerfen.
Damit ich meine Ziele erreiche müssen andere Menschen mir dienen.
Ich muss andere Menschen von meinem Glauben überzeugen.
Ich muss andere Menschen manipulieren, damit sie tun was ich will.
Ich bin wertlos, wenn ich mich nicht in die Gesellschaft einfüge.
Ich muss den Traditionen folgen.
Ich muss mich an die vorgegebenen Lebenskonzepte halten.
Ich muss anderen Menschen diktieren was sie brauchen.

Lösung:
Loslösung von dämonischen Glaubenssätzen.
Den wahren Herzensglauben aktivieren und leben.

Menschliche Sicherheitsnetze führen in die Irre

Menschliche Sicherheitsnetze führen in die Irre, weil sie keinen
Ewigkeitscharakter haben. Menschliche Sicherheitsnetze wollen
einem vorgaukeln, dass man vermeintlich sicher durch das weltliche
Leben kommt. Menschliche Sicherheitsnetze sind funktionsorientiert
und berücksichtigen nicht das tiefe Innere des Menschen. Weltliche
Sicherheitsnetze haben nicht die Ewigkeit im Blick, sondern sie
geben ein trügerisches Bild über das Leben ab. Wenn Menschen in
Netzwerken wie Familie, Verwandtschaft, Freunde und Kollegen
eingebettet sind, dann kann es passieren, dass sie sich in diesen
Netzwerken ausruhen und aufgrund des Gruppendrucks nur das
glauben was das Netzwerk als Gesamtes glaubt. Wenn Menschen in
materiellen weltlichen Sicherheiten wie Vermögen und Versicherungen
eingebettet sind, dann kann es passieren, dass sie sich in diesen
materiellen weltlichen Sicherheiten ausruhen und kein Interesse
verspüren über die Tiefe des Lebens nachzusinnen. Menschliche und
weltliche Sicherheitsnetze sind oberflächliche Sicherheiten, die nur
auf Zeit vermeintliche Sicherheit gewährleisten. Diese Sicherheitsnetze
können aber jederzeit aus diversen Gründen zusammenbrechen.
Solange die innere Leere durch die menschlichen und weltlichen
Sicherheitsnetze übertüncht wird, ist soweit alles in Ordnung.
Problematisch wird es, wenn etwas wegbricht oder zusammenbricht.
Dann wird die innere Leere sichtbar und dann ist die Frage wie man
mit der inneren Leere umgeht. Man kann sich mit der inneren Leere
auseinandersetzen oder man versucht vezweifelt durch äußere
Einflüsse die innere Leere zu überdecken. Wahre Sicherheit findet man
nur im ewigen Geist Gottes. Die wahre Sicherheit im Geist Gottes
hat auf ewig Bestand. Gott schenkt eine Sicherheit, die in Liebe
eingebettet ist und die seinsorientiert ist.

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier!
Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss
seines Besitzes lebt. Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis: Auf den Feldern
eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er bei sich selbst:
Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte.
Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen
und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte
unterbringen. Dann werde ich zu meiner Seele sagen: Seele, nun hast du einen
großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freue dich!
Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von
dir zurückfordern. Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast?
So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist.
Lukas, Kapitel 12, Verse 15-21

Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen
und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den
andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen
oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das
Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht euch
die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln
keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr
nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein
Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern? Und was sorgt ihr euch
um eure Kleidung? Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie
arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in
all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon
das Gras so kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen
geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Macht euch
also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir
trinken? Was sollen wir anziehen? Denn nach alldem streben die Heiden.
Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Sucht aber zuerst
sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst
sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.
Matthäus, Kapitel 6, Verse 24-34

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend
und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Philipper, Kapitel 4, Vers 6

Alle sollen durch den Glauben eins sein

Alle sollen durch den königlichen, ewiglichen, himmlischen und göttlichen
Glauben eins sein. Alle sollen in der Einheit der Liebe vollendet und vollkommen
sein. Im eins sein gibt es keine Trennung und Spaltung mehr. In der Einheit
bedarf es keiner Erkenntnis mehr. Die Liebe ist es, die die Menschen
zusammenhalten soll. Der Glaube reinigt und durch eine entsprechende
Glaubensreife reift man nach und nach vollständig in die Liebe Gottes hinein.
Durch den Glauben sollen die Menschen gesegnet sein. Durch den Glauben
werden die Menschen ganz bewusst im Geist Gottes, im Leib Christi aufgenommen.
Durch den Glauben sollen Menschen dazu befähigt werden bedingungslos zu
lieben, bedingungslos zu vertrauen, bedingungslos zu akzeptieren, bedingungslos
anzunehmen, bedingungslos dankbar zu sein, bedingungslos zu vergeben.
Durch den Glauben offenbart sich den Menschen die bedingungslose Ewigkeit.
Durch den Glauben haben die Menschen Zugang zum himmlischen Reichtum.
Durch den Herzensglauben sind die Menschen mit Gott direkt verbunden.
Durch den Herzensglauben verbindet Gott Menschen miteinander. In der
Einheit des Glaubens finden die Menschen Liebe, Ruhe, Frieden, Freude und
Freundlichkeit. Die Einheit der Liebe ist die vollendete und vollkommene Antwort.
Durch die Einheit im Glauben kommen die Menschen und damit die ganze Welt
ins Gleichgewicht.

Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein,
damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben,
die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So
sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und
sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben
hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast,
weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich
nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der
du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.
Johannes, Kapitel 17, Verse 21-26

Und er setzte die einen als Apostel ein, andere als Propheten, andere als Evangelisten,
andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zuzurüsten,
für den Aufbau des Leibes Christi, bis wir alle zur Einheit im Glauben und der Erkenntnis
des Sohnes Gottes gelangen, zum vollkommenen Menschen, zur vollen Größe,
die der Fülle Christi entspricht.
Epheser, Kapitel 4, Verse 11-13

Vor allem bekleidet euch mit der Liebe,
die das Band der Vollkommenheit ist!
Kolosser, Kapitel 3, Vers 14

Allen Menschen soll durch den Glauben alles gemeinsam gehören

Das Wirken Satans in dieser Welt macht ein Geldsystem erforderlich.
Misstrauen gegenüber Menschen macht ein Geldsystem erforderlich.
Mangelndes Vertrauen der Menschen gegenüber Gott macht ein Geldsystem erforderlich.
Das Wirken Satans in dieser Welt macht diverse weltliche Systeme erforderlich.
Misstrauen gegenüber Menschen macht diverse weltliche Systeme erforderlich.
Mangelndes Vertrauen der Menschen gegenüber Gott macht diverse weltliche Systeme erforderlich.
Wenn alle Menschen in der Liebe Gottes wären, dann könnte man in natürlichen Prozessen des Gebens und Nehmens leben.
Jeder würde dann mit den Gaben dienen, die Gott zugeteilt hat.
Jeder würde dann im gegenseitigen Austausch das erhalten was er benötigt. Auf der Erde ist genug für alle da.

Die Sünde und die Besitzansprüche der Menschen macht das Leben der
Menschen in der Welt kompliziert und kaltherzig. Die Sünde ist es, die
Menschen berechnend, mechanisch, funktionsorientiert und leistungsorientiert
sein lassen. Da viele Menschen ihre innere Ordnung verloren haben und
in vielen Menschen reinstes Chaos herrscht, fordern sie von einer äußeren
Ordnungsmacht, dass sie eingreift und eine Ordnung herstellt, so dass man
sich nicht um seine eigene innere Ordnungsmacht zu kümmern braucht.
Die unsichtbaren Grenzen der Menschen werden den Menschen im Sichtbaren
auf unterschiedlichste Art und Weise gespiegelt. Die inneren Spaltungen
und Trennungen der Menschen werden im Äußeren sichtbar. Menschen
wollen sich aufgrund ihrer inneren Spaltungen verzweifelt voneinander
abgrenzen und die Erde nach diversen Methoden, Systemen und Berechnungen
untereinander aufteilen. Ohne das Wirken Gottes in den Herzen der Menschen
ist jedes Sprechen und Handeln in der Welt vom geistigen Tod durchdrungen.
Die Menschen in der Welt sind durch die Sünde berechnend und lieblos.
Alles ist den Menschen von Gott geschenkt worden, aber die Menschen wollen
lieber Geschäfte machen als sich in der reinen, vollendeten und vollkommenen
Liebe Gottes gegenseitig zu begegnen und zu dienen. Jedem Menschen sind
von Gott Gaben, Fähigkeiten und Ideen geschenkt worden, um uneigennützig
anderen Menschen eine Freude damit zu machen. Wenn alle Menschen in
der Liebe Gottes sind, dann hat man keine Erwartungen mehr, denn alle
vermeintlichen Erwartungen werden restlos übertroffen. Für jeden Menschen
ist genug von allem da. Allen Menschen soll in der Einheit des Glaubens und
der Liebe alles gehören und alle Menschen sollen sich gegenseitig mit ihrer
Kreativität und Vielfalt bereichern. In der zwanglosen und drucklosen Ganzheit
regiert die Freude in ihrem schönsten Glanz. Wenn die Herzen der Menschen
rein und heile sind, dann sind sie eins im Herzen Gottes. Mit dem was man
von Gott geschenkt bekommt, und das ist absolut alles, sollte man keine
Geschäfte machen, sondern man sollte Gott dankbar für alles sein und die
überfließenden Geschenke Gottes einfach weiterverschenken, in dem Wissen,
dass man jederzeit selbst genug von allem bekommt. Die Welt sollte nicht
in ihren manipulierten und kaltherzigen Geschäftsbeziehungen untergehen,
sondern in göttlichen Liebesbeziehungen neu erstrahlen. Die heranreifende
Liebe Gottes in den Herzen der Menschen kann ein völlig neues Füreinander
und Miteinander in dieser Welt entwickeln und eine neue ewige, königliche
und göttliche Lebensqualität entfalten. Man sollte aus dem Unsichtbaren und
dem Sichtbaren keine Räuberhöhle machen, sondern erkennen, dass alle
gemeinsam eine Familie in Gott bilden. Das Leben auf dieser Erde kann
für alle Menschen eine Goldgrube sein. Gott ist durchaus dazu bereit
das Zusammenleben der Menschen auf dieser Erde zu segnen und allen
Menschen Überfluss zu schenken. Gott kann für alle Menschen das Unmögliche
möglich machen.

DIE REINIGUNG DES TEMPELS
Dann ging er in den Tempel und begann, die Händler hinauszutreiben.
Er sagte zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Haus des
Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
Lukas, Kapitel 19, Verse 45-46

Der Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er,
der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln,
die von Menschenhand gemacht sind.
Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 24

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen,
wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im
Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.
Epheser, Kapitel 2, Verse 1-2

Der Vater antwortete ihm:
Mein Kind, du bist immer bei mir und alles,
was mein ist, ist auch dein.
Lukas, Kapitel 15, Vers 31

Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas,
Welt, Leben, Tod, Gegenwart, Zukunft: Alles gehört euch;
ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.
1 Korinther, Kapitel 3, Verse 21-23

Menschen in der Welt können überzeugte Christen nicht verstehen

Überzeugte Christen sind von ihrem Glauben an Jesus Christus so sehr
überzeugt, so dass sie ihr Leben auf den einen Gott ausrichten. Durch den
Glauben wohnt der Geist Gottes in den Gläubigen und er offenbart ihnen
seine Geheimnisse, er führt sie, kräftigt sie und zeigt ihnen alles über das
gesamte Leben. Nur der Geist Gottes kann die Tiefen Gottes ergründen
und den Christen die Tiefen Gottes erläutern. Nur der Geist Gottes kann
aufzeigen, dass es wirklich einen wahren und lebendigen Gott gibt. Der
Geist Gottes ist es, der Gläubige daran erinnert, dass Gott in ihnen wohnt.
Christen, die sich immer wieder vom Geist Gottes erfüllen lassen, können
Geistgewirktes deuten und die Zusammenhänge des Lebens erfassen.
Menschen in der Welt unterliegen der Macht des Bösen. Menschen in der
Welt können gläubige Christen nicht verstehen, weil sie den Geist Gottes
nicht haben. Menschen in der Welt leben nach weltlichen, irdischen
Maßstäben, während gläubige Christen sich vom Geist Gottes bestimmen
lassen und ein geistliches Leben führen. Menschen in der Welt können
nicht erfassen was vom Geist Gottes kommt. Geisterfüllte Christen können
aber alles korrekt deuten und alle Geschehnisse richtig einordnen.

Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles,
auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht
der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott – nur der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott
stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden
wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist
sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten Geistgewirktes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch
aber erfasst nicht, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn und er kann es
nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte
Mensch aber urteilt über alles, ihn selbst vermag niemand zu beurteilen. Denn wer
begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.
1 Korinther, Kapitel 2, Verse 10-16

Da Ungläubige ein anderes Leben führen wie Gläubige und in der Welt
verankert sind, sollten Gläubige sich absondern und sich nicht von den
weltlichen, irdischen Begierden übermannen lassen. Menschen in der
Welt, die der Macht des Bösen unterliegen, können reißende Wölfe
sein, die es sich in den Sünden der Welt wie Lästerungen, maßloses
Trinken und Essen, Prahlerei, Überheblichkeit und Habgier zurecht
gemacht haben und nach Gründen suchen um andere Menschen anzuklagen.
Ungläubige leben oft ein nach außen gerichtetes Leben ohne
Selbstreflexion zu betreiben. Gläubige sollen sich nicht der Welt
angleichen, sondern das Reich Gottes repräsentieren.

Beugt euch nicht unter ein fremdes Joch mit Ungläubigen!
Was haben denn Gerechtigkeit mit Gesetzwidrigkeit miteinander
zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Was für
ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein
Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Wie verträgt sich
der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel
des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter
ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein und
sie werden mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte und
sondert euch ab, spricht der Herr, und fasst nichts Unreines an!
Dann will ich euch aufnehmen und euer Vater sein und ihr sollt
meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Herrscher
über das All.
2 Korinther, Kapitel 6, Verse 14-18

Ein Mensch kann anhand seines Umfeldes, mit dem er sich
identifiziert, erkennen wie er selbst ist. Gleiches zieht Gleiches
an. Der eigene Herzensinhalt wird einem Menschen durch den
Herzensinhalt anderer Menschen, mit denen er zu tun hat,
gespiegelt. Man sollte genau prüfen was einem gespiegelt wird
und prüfen, ob Veränderungen notwendig sind. Gläubige Christen
sollten genau prüfen auf welches Umfeld sie sich einlassen
und sich von Gott aus negativen Bindungen und möglichen
Abhängigkeiten befreien lassen.

Wer den Herrn fürchtet,
hält aufrechte Freundschaft,
denn wie er selbst,
so ist auch sein Nächster.
Jesus Sirach, Kapitel 6, Vers 17

Wie Wasser ein Spiegel ist für das Gesicht,
so ist das Herz des Menschen ein Spiegel für den Menschen.
Sprichwörter, Kapitel 27, Vers 19

Gläubige Christen sollten aus ihrem Herzensglauben heraus leben und
daraus resultierend ein geistliches Leben führen. Der Geist Gottes sorgt
dafür, dass man sich nicht mehr von den menschlichen Begierden und
Leidenschaften mitreißen lässt, sondern dass man sein Leben nach dem
Willen Gottes ausrichtet. Menschen in der Welt werden das nicht verstehen
und sie werden versuchen Gläubige wieder in den Strom der Leidenschaften
aufzunehmen. Wenn Menschen in der Welt es nicht schaffen Gläubige
wieder in das weltliche Treiben zu integrieren, dann kann es sein, dass sie
gegenüber den Gläubigen anklagend und ausfallend werden. Gläubige
Christen stehen aber unter dem Schutz Gottes und sie sollten sich allein
von Gott leiten lassen.

Da Christus im Fleisch gelitten hat, wappnet auch ihr euch mit diesem Gedanken,
denn wer im Fleisch gelitten hat, für den hat die Sünde ein Ende. Darum richtet euch,
solange ihr noch auf Erden lebt, nicht mehr nach den menschlichen Begierden, sondern
nach dem Willen Gottes! Denn lange genug habt ihr in der vergangenen Zeit getan,
was die Heiden wollen, und habt ein ausschweifendes Leben voller Begierden geführt,
habt getrunken, geprasst, gezecht und frevelhaften Götzenkult getrieben. Darüber sind
sie empört und sie lästern, weil ihr euch nicht mehr mittreiben lasst im Strom der Leidenschaften.
Aber sie werden vor dem Rechenschaft ablegen müssen, der schon bereitsteht, um die Lebenden
und die Toten zu richten. Denn auch Toten ist das Evangelium dazu verkündet worden, dass
sie zwar wie Menschen gerichtet werden im Fleisch, aber wie Gott das Leben haben im Geist.
1 Petrus, Kapitel 4, Verse 1-6

Menschen ererben von den Eltern eine weltliche Lebensweise mit
weltlichen Überzeugungen, Gewohnheiten und Auffassungen.
Entscheidend als gläubiger Christ ist, sich durch den Vater im Himmel
eine göttliche Lebensweise anzueignen und die Weisheit Gottes
im eigenen Leben zu aktivieren. Kinder Gottes legen durch Gott
die weltliche Lebensweise immer mehr ab und sie reifen immer mehr
in die himmlische Lebensweise hinein.

Ihr wisst, dass ihr aus eurer nichtigen, von den Vätern
ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis
losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit
dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel!
1 Petrus, Kapitel 1, Verse 18-19

Gläubige Christen sollen Lichter in der Welt sein und sich auf
das Himmlische ausrichten. Gläubige Christen repräsentieren
das Königreich Gottes in der Welt und sie treten als Gesandte
an Christi statt auf. Kinder Gottes überzeugen durch ihre
besonnene und ruhige Art und Weise und erhellen die
dunkle Welt.

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen
bewirkt zu seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und
Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes
ohne Makel mitten in einer verkehrten und verwirrten
Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet!
Philipper, Kapitel 2, Verse 13-15

HINWEIS:
BEOBACHTUNG DER WELTPOLITIK