Hinterfragungen zulassen

Die Suche nach Gott wird belohnt

Die aufrichtige Suche nach Gott wird belohnt. Gott wird sich finden lassen.
Und auch wenn man Gott für sich gefunden hat, so darf man weitersuchen
nach dem klaren Willen Gottes, nach Lebensprinzipien, nach dem eigenen Lebenssinn.
Je mehr man sich für das Reich Gottes interessiert, desto mehr wird Gott
sich öffnen und Antworten schenken. Man darf sich auf dem Weg Gottes
vorbewegen und je mehr man Gott sein Vertrauen schenkt, desto mehr kann
Gott im eigenen Leben wirken und bewirken. Gott schenkt uns Glauben und wenn wir
uns im Glauben immer mehr vertiefen, dann schenkt Gott uns einen Lohn der Liebe,
der Freiheit, des Friedens, der Güte und der Gnade. Gott überschüttet uns mit
Segen, Weisheit und mit Leben in Fülle. Es kommt auf die aufrichtige Suche
im Rahmen unserer Möglichkeiten an und es kommt nicht unbedingt darauf
an, dass wir alles richtig machen. Menschen verfehlen sich in vielen Dingen,
aber wir dürfen uns immer wieder auf Gott ausrichten. Die Suche nach Gott
erfordert die Niederreißung alter Glaubenssätze, Überzeugungen und
Gedankengebäude. Die Suche nach Gott erfordert das Hinterfragen des Lebens.

Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
2 Korinther, Kapitel 3, Vers 6

Bittet und es wird euch gegeben;
sucht und ihr werdet finden;
klopft an und es wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt;
wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Lukas, Kapitel 11, Verse 9-10

Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit;
dann wird euch alles andere dazugegeben.
Matthäus, Kapitel 6, Vers 33

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen;
denn wer hinzutreten will zu Gott, muss glauben, dass er ist
und dass er die, die ihn suchen, belohnen wird.
Hebräer, Kapitel 11, Vers 6

Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden dienen, als ob er etwas brauche, er,
der allen das Leben, den Atem und alles gibt. Er hat aus einem einzigen Menschen
das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat
für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. Sie sollten
Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir; wie auch einige von euren
Dichtern gesagt haben: Wir sind von seinem Geschlecht.
Apostelgeschichte, Kapitel 17, Verse 25-28

Ihr werdet mich suchen und ihr werdet mich finden,
wenn ihr nach mir fragt von ganzem Herzen.
Jeremia, Kapitel 29, Vers 13

Prüft alles und behaltet das Gute!
Meidet das Böse in jeder Gestalt!
1 Thessalonicher, Kapitel 5, Verse 21-22

Geliebte, traut nicht jedem Geist,
sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind;
denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
1 Johannes, Kapitel 4, Vers 1

Diese waren vornehmer gesinnt als die in Thessalonich;
mit großer Bereitschaft nahmen sie das Wort auf und
forschten Tag für Tag in den Schriften nach, ob sich dies wirklich so verhielte.
Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 11

Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben,
auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung,
zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
damit der Mensch Gottes gerüstet ist,
ausgerüstet zu jedem guten Werk.
2 Timotheus, Kapitel 3, Verse 16-17

Stelle Gott Fragen!

Stelle Gott Fragen und freue dich auf die Antworten, die Gott dir geben wird.
Gib Gott alle deine gestellten und ungestellten Fragen und sei offen für Antworten.
Gib aber selber keinen Druck in die Beantwortung deiner Fragen, sondern lass
dich darauf ein, dass Gott dir zur richtigen Zeit Antworten schenkt. Spreche offen
mit Gott über deine Anliegen und nimm das Gespräch mit Gott ernst und
vertraue darauf, dass Gott dich direkt oder indirekt informiert.

***

NICHT VERZAGEN, GOTT FRAGEN!

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Meine Schafe irren auf allen Bergen und auf jedem hohen
Hügel umher und über die ganze Erdoberfläche sind meine
Schafe zerstreut. Doch da ist keiner, der fragt, und da ist
keiner, der auf die Suche geht.
Ezechiel, Kapitel 34, Vers 6

Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Römer, Kapitel 10, Vers 13

So spricht der Herr, der erschafft, der formt, um fest zu gründen.
Herr ist sein Name: Rufe zu mir, so will ich dir antworten
und dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst!
Jeremia, Kapitel 33, Verse 2-3

So spricht der Herr:
Stellt euch an die Wege und haltet Ausschau, fragt
nach den Pfaden der Vorzeit, fragt, wo der Weg zum
Guten liegt; geht auf ihm, so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seele!
Jeremia, Kapitel 6, Vers 16

Unsicherheit und Zweifel sind in Ordnung

Unsicherheit im Leben und Zweifel im Glauben sind in Ordnung.
Aufgrund von vielen Irrlehren, die man in der Welt findet,
ist es nicht so einfach das Wahre herauszukristallisieren.
Aufgrund der vielen spirituellen Angebote und der vielen
unterschiedlichen Auslegungen und Interpretationen von
vermeintlichen Heiligen Schriften ist es nicht so einfach sich
zurechtzufinden. Aufgrund der vielen unterschiedlichen
Religionen und der vielen unterschiedlichen christlichen
Ausrichtungen ist es nicht so einfach die wahre Essenz des
Lebens kennenzulernen und das kann zu berechtigter
Unsicherheit führen. Dieses Große, das über das Materielle
hinausgeht, ist nicht so einfach zu erfassen. Es handelt sich
um eine Dimension, die größer ist als die Menschen. Diese
Dimension des Lebens kann in gewissen Zeiten für Unsicherheit
sorgen. Wenn man nicht genau weiß was Gott von einem
will, dann kann das zu Verunsicherung führen. Wenn man nicht
genau weiß wie man sich im Glauben am besten vorbewegen
kann, dann kann das einen unsicher machen. Wenn Gott auf
sich warten lässt und wenn sich trotz ausdauernder Gebete
zu Gott nichts tut, dann kann das schon zu Unsicherheit führen.
Angst im Glauben etwas falsch zu machen kann zu Unsicherheit
führen. Manchmal steckt man im Rätsel des Lebens fest und
manchmal lassen Lösungen auf sich warten und das kann
einen unsicher machen. Wenn man von Gott aus Gewohnheiten
und Routinen herausgeführt wird, dann begibt man sich
zumindest vorerst in ein fremdes Feld, dass für Unsicherheit sorgt.
Man sollte grundsätzlich sich selbst und anderen Menschen
keine falsche Sicherheit vortäuschen, sondern Unsicherheiten
bekennen und Unsicherheiten an Gott übergeben. Unsicherheiten
und Zweifel sollte man vor Gott zugeben und sie an Gott
übergeben. Man sollte trotz aller Unsicherheiten und Zweifel
den Glauben an Gott leben und erfahren, ob Gottes Zusagen,
die man im Wort Gottes findet, zuverlässig und wahr sind.
Die Prüfung des Glaubens bewirkt Geduld. Man kann Gott
jederzeit um Klarheit, Sicherheit, Weisheit, Kraft, Stärke und
innere Überzeugung bitten. Man sollte sich ausschließlich
Gott zuwenden und Gott um Orientierung bitten und sich
von Gott die wahre Wahrheit aufzeigen lassen. Man sollte
sich von Gott zum wahren Glauben führen lassen und sich vom
wahren Glauben erfüllen lassen. In der Vermittlung des Glaubens
sollte man Hinterfragungen zulassen, offen sein für die eigenen
Unsicherheiten im Verständnis des Wortes Gottes und offen sein
für die Unsicherheiten der anderen Menschen im Verständnis
des Wortes Gottes. Man sollte Gott immer wieder um Korrektur
bitten und die Bereitschaft zeigen im Glauben reifen zu wollen.
Sicherheit im Glauben braucht jeder Gläubige in seinem eigenen Herzen.

***

GOTT BEGEGNET DIR ÜBERALL.

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Unabhängige Erforschung des Glaubens und der Freiheit

Den Glauben und die Freiheit in Gott kann man nur selbst im Einklang mit dem Leben
erkunden und erforschen. Man kann sich nur selbst in das Gesetz der Freiheit vertiefen
ohne zu wissen wo man ankommt. Den Glauben trägt man in seinem Herzen und somit
kann man den Glauben über sein Herz erforschen. Man kann nur selbst erkennen wo
einen die Fülle Gottes hinführt. Man kann nur selbst das Vertrauen in das Leben
aufnehmen und die unbegrenzte Länge und Breite, Höhe und Tiefe ermessen, die das
Leben ausmachen. Man kann sich nur selbst in die Stille begeben, um Gott zu begegnen.
Man kann nur selbst im Einklang mit Gott sein Leben verlieren, um sein wahres Leben
zu finden. Man kann nur selbst herausfinden was das eigene gotterfüllte Herz begehrt.
Etwas Vollkommenes kann in seiner reinsten Form nur der vollkommene Geist erläutern,
erklären und deuten, der in einem Gläubigen ist. Das Reich Gottes ist unermesslich groß
und im Reich Gottes kann sich jeder selbst suchen und finden. Das Jenseits und das Diesseits
sind hier und jetzt da. Jeder Mensch kann auf seine göttliche Art und Weise das Jenseits und
das Diesseits erforschen, erkunden und verbinden.

Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit;
dann wird euch alles andere dazugegeben.
Matthäus, Kapitel 6, Vers 33

VOM KOMMEN DES REICHES GOTTES
Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme,
antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte.
Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es!
Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
Lukas, Kapitel 17, Verse 20-21

Ihr werdet mich suchen und ihr werdet mich finden,
wenn ihr nach mir fragt von ganzem Herzen.
Jeremia, Kapitel 29, Vers 13

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Matthäus, Kapitel 16, Vers 25

Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe
vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, wer sich
aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.
1 Johannes, Kapitel 4, Vers 18

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt
von oben herab, vom Vater der Gestirne, bei dem es
keine Veränderung oder Verfinsterung gibt.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 17

Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft
und an ihm festhält, wer es nicht nur hört und es wieder vergisst,
sondern zum Täter des Werkes geworden ist, wird selig sein in seinem Tun.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 25

Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit,
mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung.
Römer, Kapitel 10, Vers 10

So spricht der Herr: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut,
auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt
auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der
Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist
wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln
ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben
grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Jeremia, Kapitel 17, Verse 5-8

Er schenke dir, was dein Herz begehrt,
und er erfülle all dein Planen.
Psalmen, Kapitel 20, Vers 5

Habe deine Lust am Herrn!
So wird er dir geben, was dein Herz begehrt.
Psalmen, Kapitel 37, Vers 4

Seid stille und erkennet,
dass ich GOTT bin.
Psalmen, Kapitel 46, Vers 11

Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten;
Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf.
Jakobus, Kapitel 1, Vers 5

Was euch betrifft, so bleibt die Salbung,
die ihr von ihm empfangen habt, in euch und
ihr braucht euch von niemandem belehren zu lassen;
wie euch vielmehr seine Salbung über alles belehrt,
so ist es auch wahr und keine Lüge.
Und wie er euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.
1 Johannes, Kapitel 2, Vers 27

Durch den Glauben wohne Christus in euren Herzen, in der Liebe verwurzelt
und auf sie gegründet. So sollt ihr mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge
und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu erkennen, die
alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr erfüllt werden in die ganze Fülle Gottes hinein.
Epheser, Kapitel 3, Verse 17-19

Dadurch sollen sie getröstet werden, verbunden in der Liebe,
um die tiefe und reiche Einsicht zu erlangen
und das Geheimnis Gottes zu erkennen, das Christus ist.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.
Kolosser, Kapitel 2, Verse 2-3

Und doch verkünden wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit
dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr
verkünden wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen
Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser
Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie
den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift
steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz
gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles,
auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht
der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott – nur der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott
stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden
wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist
sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten Geistgewirktes deuten. Der irdisch gesinnte Mensch
aber erfasst nicht, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn und er kann es
nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte
Mensch aber urteilt über alles, ihn selbst vermag niemand zu beurteilen. Denn wer
begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.
1 Korinther, Kapitel 2, Verse 6-16

Selig der Mensch, der Weisheit gefunden,
der Mensch, der Einsicht gewonnen hat.
Denn sie zu erwerben ist besser als Silber,
sie zu gewinnen ist besser als Gold.
Sie übertrifft die Perlen an Wert,
keine deiner Kostbarkeiten kommt ihr gleich.
Langes Leben birgt sie in ihrer Rechten,
in ihrer Linken Reichtum und Ehre;
ihre Wege sind schöne Wege,
all ihre Pfade führen zum Glück.
Ein Lebensbaum ist sie denen, die nach ihr
greifen, wer sie festhält, ist glücklich zu preisen.
Der Herr hat die Erde mit Weisheit gegründet
und mit Einsicht den Himmel befestigt.
Sprichwörter, Kapitel 3, Verse 13-19

Mir aber gewähre Gott, nach meiner Einsicht zu sprechen und zu denken, wie die
empfangenen Gaben es wert sind; denn er ist der Führer der Weisheit und hält die
Weisen auf dem rechten Weg. Wir und unsere Worte sind in seiner Hand, auch alle
Klugheit und praktische Erfahrung. Er verlieh mir untrügliche Kenntnis der Dinge,
den Aufbau der Welt und das Wirken der Elemente zu verstehen, Anfang und Ende
und Mitte der Zeiten, die Abfolge der Sonnenwenden und den Wandel der Jahreszeiten,
den Kreislauf der Jahre und die Stellungen der Sterne, die Natur der Tiere und die
Wildheit der Raubtiere, die Gewalt der Geister und die Gedanken der Menschen, die
Verschiedenheit der Pflanzen und die Kräfte der Wurzeln. Alles Verborgene und alles
Offenbare habe ich erkannt; denn es lehrte mich die Weisheit, die Werkmeisterin aller
Dinge. In ihr ist nämlich ein Geist, vernunftvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart,
beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf,
nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend,
alles überschauend und alle Geister durchdringend, die gedankenvollen, reinen und
zartesten. Die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt
und durchwaltet sie alles.
Weisheit, Kapitel 7, Verse 15-24

Ist die Bibel eine Bewusstseinsfalle?

Die Bibel hat viele Seiten und somit beinhaltet sie viel Interpretationsmaterial und Auslegungsmaterial. Die Bibel enthält die Wahrheit und sie verbirgt in sich viele wahre Lebensschätze, aber wenn man nicht tief genug in der Bibel mit dem Geist Gottes gräbt und überhaupt den Geist Gottes nicht bei der Bibellektüre einbezieht, dann kann die Bibel tatsächlich zu einer Bewusstseinsfalle werden, in der man ein Leben lang oder zumindest eine lange Zeit im Leben drin feststecken kann. Es gibt viele unterschiedliche christliche Ausrichtungen mit unterschiedlichem biblischem Verständnis. Viele Menschen meinen den Heiligen Geist zu haben, aber sie kommen jeweils auf unterschiedliche Auslegungsergebnisse bezüglich der Bibel. Da Jesus Christus sagt, dass der Weg schmal ist, der ins Leben führt und da es viele christliche Ausrichtungen mit unterschiedlichen biblischen Schwerpunkten gibt, ist es besonders wichtig unabhängig mit dem Geist Gottes die Wahrheit zu erkunden. Der eigene Glaube bestimmt das eigene Leben und daher sollte man darauf achten was man glaubt. Es ist ein Unterschied, ob man Gott als Herrn sieht oder als Familienvater, es ist ein Unterschied, ob das Leben auf dieser Erde reine Willkür ist oder ob es Zusammenhänge im Leben gibt, es ist ein Unterschied ob man Menschen durch Manipulation oder durch den Geist Gottes zum Glauben führt, es ist ein Unterschied, ob man glaubt, dass Gott alles im Griff hat oder ob Gott sich von Satan auf der Nase herumtanzen lässt, es ist ein Unterschied, ob man glaubt, dass Gott vollkommen ist oder ob man für Gott etwas tun muss, damit er besänftigt wird, es ist ein Unterschied ob man Gott in Angst oder in Liebe begegnet, es ist ein Unterschied, ob man die Bibel als ein geistliches und gegenwartsbezogenes Bilderbuch versteht oder als ein historisches Buch, es ist ein Unterschied, ob man an eine inwendige Endzeit glaubt oder an eine allgemeingültige zur gleichen Zeit stattfindende Endzeit, es ist ein Unterschied, ob man an eine innerliche Wassertaufe oder an eine äußerliche Wassertaufe glaubt, es ist ein Unterschied, ob man an ein innerliches Herrenmahl oder an ein äußerlich einzunehmendes Herrenmahl glaubt, es ist ein Unterschied, ob man an eine tatsächlich ewige Hölle glaubt oder an zeitlich begrenzte Maßregelung glaubt, es ist ein Unterschied, ob man glaubt, dass Jesus Christus vollkommene Werke vollbringt oder seine Werke stückweise vollbringt. Nur wenn man im Geist Gottes über die Bibel steht, kann man die Stückwerkfallen der Bibel erkennen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Je nachdem wie ein Mensch an die Bibel herangeht kann die Bibel entweder wirklich befreiend sein oder zu einem geistlichen Gefängnis werden. Die Bibel kann einen im Kreise drehen lassen ohne wirklich auf den Punkt zu kommen. Eine falsche Bibelauslegung kann zu einem angstbesetzten Glauben führen und ein angstbesetzter Glaube kann zur Erstarrung und Lähmung führen und zur Abhaltung des Ausschöpfens des wahren Potenzials des Menschengeistes. Es kann sich eine geistige Wand aufbauen, die stärker als Beton, Stahl und Eisen ist. So eine geistige Wand muss durch den Geist Gottes durchbrochen werden. Nur weil man die Bibel als Grundlage für sein Glaubensleben hat heißt das nicht, dass man auf der richtigen Seite ist. Es ist wichtig immer wieder zu hinterfragen und sich den Fragen zu stellen, die Gott einem ins Herz legt. Auch bei der Bibellektüre gilt, dass man Gott mehr vertrauen soll wie den Menschen. Ein offener Austausch über die Bibel ist oft zielführender als vorgegebene Glaubenslehren, Glaubenssysteme und Glaubenskonzepte zu übernehmen. Der individuelle Umgang mit der Bibel zeigt auf inwieweit man Gott wirklich vertraut und inwieweit man bereit ist seinen Glauben zu hinterfragen und die Wahrheit herauszufinden. Nur wenn man seinen Schwerpunkt auf die Liebe setzt und der Liebe vertraut, kann die Bibellektüre wahre Frucht bringen. Wichtig ist, dass man nicht auf den toten Buchstaben schaut, sondern dass man den lebendigen Geist sprechen lässt. Wenn man nur den toten Buchstaben betrachtet, dann wird man oft schlimmer als man vor dem Bibellesen war. Es gibt nur einen Weg ins Leben und dieser eine Weg kann für jeden Menschen individuell sein und dieser schmale Weg offenbart sich über das eigene Herz. Die Bibel ist schlussendlich eine Prüfung dafür inwieweit man die Liebe Gottes verinnerlicht hat.

VON DEN ZWEI WEGEN
Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und
breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind
viele, die auf ihm gehen. Wie eng ist das Tor und wie
schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind
wenige, die ihn finden.
Matthäus, Kapitel 7, Verse 13-14

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Matthäus, Kapitel 16, Vers 25

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen
für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist,
dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle,
doppelt so schlimm wie ihr selbst.
Matthäus, Kapitel 23, Vers 15

Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
2 Korinther, Kapitel 3, Vers 6

So spricht der Herr: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut,
auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt
auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der
Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist
wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln
ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben
grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Jeremia, Kapitel 17, Verse 5-8

Denn wir alle verfehlen uns in vielen Dingen.
Jakobus, Kapitel 3, Vers 2

Wenn ein Mensch in einer zum Satanismus gehörenden Familie aufwächst, dort unerträgliche Schmerzen ertragen muss
und mit beispielsweise 25 Jahren an den Folgen stirbt und dieser Mensch keine Gelegenheit bekommen hat sich zu
Jesus Christus zu bekehren, wäre es dann nicht unfair, wenn er neben den Qualen in diesem irdischen Leben noch
eine ewige Höllenqual oben drauf bekommt?

HINWEIS:
ES GIBT VERSCHIEDENE GÖTTER IN DER BIBEL – ABER ES GIBT NUR DEN EINEN GOTT, DER ALLES ZULÄSST:
DAS HIMMLISCHE GERICHT / DAS ZORNGERICHT GOTTES – UNTEN

Es ist wichtig über Bibelinhalte nachzusinnen

Es ist sinnvoll über das Wort Gottes und über Bibelstellen nachzusinnen,
denn oft meinen das Wort Gottes und viele Bibelstellen etwas anderes
wie man auf den ersten Blick vermuten mag.

Es ist besser sich offen über die Bibel auszutauschen und offen über die
Bibel nachzusinnen als ein Leben lang mit falschen Bibelauslegungen
leben zu müssen.

Ein gesunder Austausch über das Wort Gottes kann Leben retten.

Es ist besser sich von Gott die Bibel auslegen zu lassen
als die Bibel wortwörtlich zu nehmen.

Mit der Bibel sollte man grundsätzlich vorsichtig umgehen, aber dennoch
sollte man mutig im Herrn bestrebt sein die Wahrheit zu erkunden.

An der folgenden Bibelstelle hängt, dass man sie richtig erfassen möge.
Wenn man die folgende Bibelstelle nicht richtig erfassen kann und nicht
genau weiß was damit gemeint ist, dann sollte man vorsichtig mit dieser
Bibelstelle umgehen, diese Bibelstelle an Gott mit der Bitte um Aufklärung
übergeben und diese Bibelstelle erst mal zurückstellen. Die Wahrscheinlichkeit ist
groß, dass die Bibelstelle anders aufgefasst werden muss als die Welt sie auffasst.

Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich
erschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter
verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat,
das darf der Mensch nicht trennen. Sie sagten zu ihm: Wozu hat dann Mose
vorgeschrieben, der Frau eine Scheidungsurkunde zu geben und sie aus der Ehe
zu entlassen? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch
gestattet, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.
Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt,
und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten seine Jünger zu ihm:
Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.
Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die,
denen es gegeben ist. Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche
sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu
gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es.
Matthäus, Kapitel 19, Verse 4-12

Es ist ein tiefes Geheimnis, dass der Mann Vater und Mutter verlässt
und sich an seine Frau bindet und die zwei ein Fleisch sein werden.
Wenn es sich also um ein tiefes Geheimnis handelt, dann sollte man
auch tiefgreifend über diese Bibelstelle nachsinnen.

Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an
seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist
ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
Epheser, Kapitel 5, Verse 31-32

Es ist unwahrscheinlich, dass die Schriftgelehrten tatsächlich
die Häuser der Witwen aufgefressen haben.

Es war eine große Menschenmenge versammelt und hörte ihm mit Freude zu.
Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen
gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen
grüßt, und sie wollen in der Synagoge die Ehrensitze und bei jedem Festmahl
die Ehrenplätze haben. Sie fressen die Häuser der Witwen auf und verrichten
in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete.
Markus, Kapitel 12, Vers 40

Wenn man wirklich Christ ist, bibeltreu ist und die Bibel wortwörtlich nimmt,
dann müssten bereits viele Christen mindestens eine Hand weniger haben,
mindestens einen Fuß weniger haben und mindestens ein Auge weniger haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Christen so vorbildlich christlich leben,
denn schließlich sagt die Bibel ja, dass wir alle uns in vielen Dingen verfehlen
und daher müsste es einige Christen geben, denen mindestens eine Hand, ein
Fuß oder ein Auge fehlt. Ich kann es nicht empfehlen die folgende Bibelstelle
wortwörtlich zu nehmen.

Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört –
Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt,
für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.
Wenn dir eine Hand Ärgernis gibt, dann hau sie ab; es ist besser für dich,
verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen,
in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dir ein Fuß Ärgernis gibt, dann hau ihn ab;
es ist besser für dich, lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.
Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus; es ist besser für dich,
einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden,
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
Das Salz ist etwas Gutes. Wenn das Salz die Kraft zum Salzen verliert,
womit wollt ihr ihm seine Würze wiedergeben? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!
Markus, Kapitel 9, Verse 41-50

Denn wir alle verfehlen uns in vielen Dingen.
Jakobus, Kapitel 3, Vers 2

Wie können Tote vor einem Thron stehen?
Wie können Tote ein Gerichtsurteil entgegennehmen?
Wie können aus dem Meer Tote kommen, wenn sie doch auf dem Land vergraben wurden?
Wenn die Toten nach ihren Taten gerichtet werden und in den Feuersee geworfen werden,
wird die Gradzahl des Feuers für jeden, der in den Feuersee kommt, entsprechend ihrer Taten
unterschiedlich stark aufgedreht?

Dann sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf ihm saß; vor seinem Anblick
flohen Erde und Himmel und es gab keinen Platz mehr für sie. Ich sah die Toten vor dem
Thron stehen, die Großen und die Kleinen. Und Bücher wurden aufgeschlagen; und ein
anderes Buch, das Buch des Lebens, wurde geöffnet. Die Toten wurden gerichtet, nach
dem, was in den Büchern aufgeschrieben war, nach ihren Taten. Und das Meer gab die
Toten heraus, die in ihm waren; und der Tod und die Unterwelt gaben ihre Toten heraus,
die in ihnen waren. Sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Taten. Der Tod und die Unterwelt
aber wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee. Wer nicht
im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.
Offenbarung, Kapitel 20, Verse 11-15

Wie können Tote aus den Gräbern kommen, wenn sie mit der Zeit komplett aufgelöst wurden?
Schweben die irdisch verstorbenen Menschengeister alle noch unter der Erdoberfläche?
Wer weiß wo schon überall Friedhöfe gewesen sind im Laufe der Menschheitsgeschichte.
Wäre das nicht Ruhestörung, wenn auf ehemaligen Friedhöfen der Acker umgepflügt wird, Keller ausgehoben werden,
Straßen gebaut werden, wenn die irdisch verstorbenen Menschengeister noch alle hier unter der Erdoberfläche wären?
Oder hat folgende Bibelstelle eher eine rein geistliche Bedeutung?

Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind,
seine Stimme hören und herauskommen werden…
Johannes, Kapitel 5, Verse 28-29

Sieht man dich schon scheinen als Christ?
Sehen deine Mitmenschen deine guten Taten anhand dessen, dass Gott dich so stark scheinen lässt?
Oder wie leuchtet man als Christ?
Wie sehen deine Mitmenschen deine guten Taten?
Sind deine Taten deutlich als gute Taten identifizierbar?

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte
an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter;
dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen
leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Matthäus, Kapitel 5, Verse 14-16

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen
bewirkt zu seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und
Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes
ohne Makel mitten in einer verkehrten und verwirrten
Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet!
Philipper, Kapitel 2, Verse 13-15

Es ist eher unwahrscheinlich, dass auf diesem großen Planeten irgendwo
zwei Menschen stehen aus deren Mund Feuer kommt. Es ist auch
unwahrscheinlich, dass alle Menschen auf dieser Erde davon erfahren
würden und entsprechende Rückschlüsse ziehen könnten.

DAS ZEUGNIS DER BEIDEN PROPHETEN
Und ich will meinen zwei Zeugen auftragen, im Bußgewand aufzutreten
und prophetisch zu reden, zwölfhundertsechzig Tage lang. Sie sind die
zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.
Wenn ihnen jemand Schaden zufügen will, schlägt Feuer aus ihrem Mund
und verzehrt ihre Feinde; so muss jeder sterben, der ihnen schaden will.
Sie haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in
den Tagen ihres Wirkens als Propheten. Sie haben auch Macht, das Wasser
in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit allen möglichen Plagen, sooft sie wollen.
Offenbarung, Kapitel 11, Verse 3-6

Wieso gibt es auf der neuen Erde kein Meer mehr?
Wieso wird Meer als Einzahl angegeben?
Es gibt doch mehrere Meere auf der Erde?!
Ist ein bestimmtes Meer gemeint und wenn ja, welches?
Was ist mit Seen, Bäche und Flüsse?
Oder ist mit Meer etwas anderes gemeint wie üblich bekannt?

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel
und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
Offenbarung, Kapitel 21, Vers 1

Ein Mensch, der sich selbst zu Gott gemacht hat, bewohnt einen Wohnsitz im Herzen der Meere.
Normale Menschen würden das nicht lange aushalten und ertrinken.
Man müsste in den Meeren mal nachschauen, ob das heute immer noch so ist.
Eventuell ist mit Meer etwas anderes gemeint als das was Menschen unter dem Wort Meer verstehen.

Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr:
Weil sich dein Herz überhoben hat und du sagtest: Ich bin ein Gott,
einen Wohnsitz für Götter bewohne ich im Herzen der Meere. Doch
du bist ein Mensch und kein Gott, obwohl du dein Herz dem Herzen
eines Gottes gleichgestellt hast.
Ezechiel, Kapitel 28, Vers 2

Hunde dürfen nicht in den Himmel, in das heilige Jerusalem.
Wieso dürfen Hunde nicht in das heilige Jerusalem?
Was ist mit Katzen, Pferde, Hühner, Kühe, Vögel?
Oder wer oder was könnte mit Hunde gemeint sein?

Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer,
die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener
und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Offenbarung, Kapitel 22, Vers 15

Mit Brot ist eine Lehre gemeint. Wenn vom Brot des Lebens,
das Jesus Christus ist, gesprochen wird, dann ist damit die
Lehre Jesu gemeint. Mit dem Brot des Lebens ist das lebendige
Wort Gottes gemeint, das belehrt, zurechtweist und zur
Liebe führt. Vor Lehren, die am Wort Gottes vorbeigehen,
soll man sich schützen.

DER SAUERTEIG DER PHARISÄER UND SADDUZÄER =
DAS ÄUßERE WORT, DIE ÄUßERE LEHRE, ÄUßERE GESETZESLEHRE
DAS BROT DES LEBENS =
DAS INNERE WORT, DIE INNERE LEHRE, INNERE HERZENSGESETZE

DIE BLINDEN JÜNGER
Und die Jünger fuhren an das andere Ufer. Sie hatten vergessen,
Brote mitzunehmen. Jesus sagte zu ihnen: Gebt Acht und hütet
euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Sie aber
machten sich untereinander Gedanken und sagten: Wir haben
kein Brot mitgenommen. Als Jesus das merkte, sagte er: Ihr
Kleingläubigen, was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr
kein Brot habt? Begreift ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an
die fünf Brote für die Fünftausend und wie viele Körbe ihr
eingesammelt habt? Auch nicht an die sieben Brote für die
Viertausend und wie viele Körbe ihr eingesammelt habt?
Warum begreift ihr denn nicht, dass ich nicht von Brot gesprochen
habe, als ich zu euch sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig
der Pharsiäer und Sadduzäer? Da verstanden sie, dass er nicht
gemeint hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig der Brote hüten,
sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Matthäus, Kapitel 16, Verse 5-12

Sauerteig der Pharisäer = Heuchelei

Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern:
Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei!
Lukas, Kapitel 12, Vers 1

Jesus Christus ist der wahre Gott und ewiges Leben.
Man könnte das so interpretieren, wenn Jesus Christus
der wahre Gott und ewiges Leben ist, dass Gott nicht
das ewige Leben ist, denn wenn Gott auch ewiges Leben ist,
dann müsste man nicht extra erwähnen, dass Jesus Christus
neben Gott auch ewiges Leben ist. Oder diese Information,
dass Jesus Christus auch ewiges Leben ist, ist so wichtig,
dass diese Information extra erwähnt wird.

Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus.
Er ist der wahre Gott und ewiges Leben.
1 Johannes, Kapitel 5, Vers 20

Wieso hat Christus sich als Fels verkleidet?
Wieso ist Christus als Fels mitgezogen?
Alle tranken aus dem geistgeschenkten Felsen.
Das bedeutet, dass alle aus Christus getrunken haben.
Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes.
Der Fels ist mit ihnen gezogen und das bedeutet, dass Christus mit ihnen gezogen ist.
Handelte es sich um einen Felsen, der im weltlichen Sinn sichtbar war?

Alle aßen auch die gleiche geistgeschenkte Speise
und alle tranken den gleichen geistgeschenkten
Trank; denn sie tranken aus dem geistgeschenkten
Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus.
1 Korinther, Kapitel 10, Verse 3-4

Wenn man Jemanden in Stücke gehauen hat, wie will man ihm dann noch einen Platz zuweisen?
Wenn man Jemanden in Stücke gehauen hat, wie will dieser dann noch heulen und mit den Zähnen knirschen?

DAS GLEICHNIS VOM KLUGEN UND VOM BÖSEN KNECHT
Wer ist denn der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde einsetzte,
damit er ihnen zur rechten Zeit die Nahrung gebe? Selig der Knecht, den der Herr damit
beschäftigt findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes
Vermögen einsetzen. Wenn aber der Knecht böse ist und in seinem Herzen sagt: Mein Herr
verspätet sich! und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und mit Zechern isst und
trinkt, dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht
erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke
hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen.
Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
Matthäus, Kapitel 24, Verse 45-51

Fragen zur Erschaffung von Adam und Eva:
Gott wollte Menschen machen. Gott hat aber schlussendlich nur einen Menschen, Adam, erschaffen und die Frau, Eva (laut Bibel kein Mensch), aus seiner Rippe geformt. Wieso hat Gott nicht mehr Menschen wie Adam gemacht und stattdessen die Frau, Eva, aus seiner Rippe gemacht?
Wieso hat Gott Adam als Mensch (männlich und weiblich) erschaffen und Eva „nur“ als Frau?
Gott hat Adam und Eva erschaffen. Wieso hat er sie nicht wie Kinder an die Hand genommen und sie über das Leben und über das Wirken des Bösen aufgeklärt?
Warum hat Gott Adam und Eva nicht über den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aufgeklärt?
Wieso hat Gott überhaupt den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse erschaffen?
Wieso hat Gott Adam und Eva nicht direkt an den Baum des Lebens herangeführt?
Wieso hat Gott Adam und Eva nicht vom Baum des Lebens zu essen gegeben und sie durch die Liebe vervollkommnet?
Warum hat Gott Adam und Eva nicht vor der Schlange gewarnt, die er selbst erschaffen hat?
Hätte der Mensch direkt nach seiner Erschaffung wissen können, dass man verführt werden kann?
Gott sprach davon, dass der Mensch sterben wird, wenn er vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse isst. Hätte der Mensch denn überhaupt erfassen können was es bedeutet zu sterben und welche Konsequenzen sich daraus ergeben können?
Hätte der Mensch ohne direkte Verbindung zu Gott überhaupt das von Gott gegebene Gebot (gesetzliche Gebot) einhalten können?
Hätten Adam und Eva nicht die Gabe der Geisterunterscheidung gebraucht,
um zwischen dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse unterscheiden zu können?
Adam und Eva haben vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen.
Hätte ein liebender Vater nicht seine erschaffenen Wesen einfach zurechtgewiesen und sich mit ihnen ausgesöhnt anstatt sie auszustoßen?
Wieso erschafft sich Gott Wesen und kümmert sich nicht um sie?

Adam und Eva waren nicht wirklich lebendig. Adam und Eva hatten das Leben nicht. Ihnen wurde nicht der Glaube geschenkt, so dass sie mit dem Heiligen Geist versiegelt werden konnten. Adam und Eva hätten ohne den Geist Gottes nicht Satan enttarnen können. Adam und Eva hatten keinen Kontakt zum wahren Gott, der weder männlich noch weiblich ist und Jesus Christus ist. Jesus Christus vollendet das Werk der vollkommenen Liebe im Herzen eines Menschen, aber Adam und Eva hatten gar keinen Zugang zur Liebe Gottes. Man kann nur in der Kraft Gottes glauben, das Wahre vom Falschen unterscheiden und in der Liebe vervollkommnen.