WER IST DER WAHRE GOTT?

Ihr werdet mich suchen und ihr werdet mich finden,
wenn ihr nach mir fragt von ganzem Herzen.
Jeremia, Kapitel 29, Vers 13

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GOTT IST MEHR ALS EIN WORT.

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Wer oder was verbirgt sich hinter dem Wort Gott?
Ist das was Menschen unter dem Wort Gott verstehen auch das was der Erfinder des Wortes Gott gemeint hat?
Welche Idee steht hinter dem Wort Gott?
Wer oder was prägt das Wort Gott?
Gott ist ein Wort, aber welche Herzensqualität und Herzensaussage steht hinter dem Wort Gott?

Es kommt auf die Herzensfülle an, die hinter dem Wort Gott steht.
Erst die Herzensfülle, dann das Wort Gott.

Es ist entscheidend den ganzen Gott zu sehen.
Wenn man nicht den ganzen Gott sieht, dann verwässert sich das Bild von Gott.
Gott ist immer das Ganze und wenn man vom Ganzen etwas abschneidet, dann ist Gott nicht der, der er eigentlich ist.
Man kann Gott nur ganz erkennen, wenn das Innere von Gott überfließt.
In der Bibel kann man Gott nur erkennen, wenn das eigene Herz von Gott überfließt.

Jeder Mensch hat möglicherweise eine andere Sicht auf Gott.
Jeder Mensch sieht Gott mit den eigenen Herzensaugen.
Ob die Sicht eines Menschen auf Gott richtig ist, kann man nur beurteilen, wenn man gotterfüllt ist.
Ein Mensch spricht so über Gott wie sein Herz erfüllt ist.
Wenn man sich auf das Gottesbild eines anderen Menschen einlässt, dann besteht die Gefahr einem falschen Gottesbild anzuhängen.

Nur ein Sohn von Gott kann Gott ganz sehen.
Nur ein Sohn kennt den ganzen liebenden Gott.
Gott offenbart sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist aufgrund des familiären Charakters.
Nur in einer familiären Verbindung zu Gott kann man Gott in einem familiären Ambiente kennenlernen.
Ein Sklave oder Knecht von Gott hat immer eine Distanz zu Gott. Das Familiäre, das Private bleibt Sklaven und Knechten von seinem Herrn in der Regel vorbehalten.
Ein Sklave oder Knecht von Gott empfängt Lohn, er steht in einer Geschäftsbeziehung zu Gott.
Ein Sohn empfängt Geschenke. Ein Sohn dient, weil er dienen will und der Dienst den Menschen nützlich ist.
Nur als Sohn (m/w/d) kann man in Christus sein und das Innenleben von Gott kennenlernen.

Wenn man wissen will wer der wahre Gott ist, dann muss man den wahren Gott fragen.
Wenn man wissen will wer der falsche Gott ist, dann muss man auch den wahren Gott fragen,
denn es ist höchstwahrscheinlich, dass der falsche Gott falsche Angaben über sich macht.
Gott ist lebendig und überall zur Gänze präsent und daher ist Gott ansprechbar.
Nur Gott selbst kann mitteilen wer er wirklich ist.
Wenn man Gott nicht fragt wer er wirklich ist, dann besteht die Gefahr, dass man sich ein falsches Gottesbild erschafft oder erklären lässt.
Der wahre Gott verfehlt sein Ziel nie und daraus ergibt sich, dass Gott nicht sündigt.
Wenn Gott nicht sündigt, dann kann man Gott nur in einem sündenfreien Zustand voll und ganz erkennen.
Sünde vernebelt die Sicht auf Gott.
Ein sündenerfüllter Mensch kann Gott nicht richtig sehen und wenn ein sündenerfüllter Mensch Aussagen über Gott macht,
dann handelt es sich um falsche Zeugenaussagen.
Wenn man Gott mit falschen Absichten sucht, dann ist es höchstwahrscheinlich, dass man in die Fänge eines falschen Gottes gerät.
Wenn man nicht von der Sünde ablassen will, dann wird man Gott nicht ganz erkennen und nicht ganz sehen können.
Christus ist das Geheimnis Gottes. Christus ist das unsichtbare Bild Gottes. Wenn Christus ein Geheimnis ist, dann ist Gott auch ein Geheimnis.
Wenn man aber den Geist Gottes bewusst in sich trägt, dann wird Gott immer klarer erkennbar und somit ist Gott voll und ganz ergründlich.
Wenn man die Liebe Gottes in sich trägt, dann trägt man auch alle Erkenntnis in sich, denn in der Liebe Gottes verbirgt sich alle Erkenntnis.
Man sollte sich erst von der Liebe Gottes erfüllen lassen und dann im Sinne des Lebens nach göttlicher Erkenntnis streben.
In der Liebe Gottes kann man nach und nach alle Ableitungen erkennen.

DAS IST DAS WAS GOTT IST UND WAS GOTT AUSMACHT:
Wahrheit
Gnade
Liebe
Freude
Friede
Freundlichkeit
Güte
Sanftmut
Barmherzigkeit
Ruhe
Freiheit

GOTT SÜNDIGT NICHT UND GOTT IST KEIN KOMPLIZE DER SÜNDE:
Gottlosigkeit
Ungläubiges Herz
Feindschaften
Streit
Eifersucht
Eigennutz
Spaltungen
Neid
Selbstsucht
Habgier
Prahlerei
Überheblichkeit
Lästerungen
Undankbarkeit
Lieblosigkeit
Unvergebenheit
Verleumdung
Nicht beherrscht sein
Rücksichtslosigkeit
Dem Guten abgeneigt
Heimtücke
Hochmütigkeit
Lüge
Bitterkeit
Wut
Zorn
Angst haben
Sich Sorgen machen
Menschenfurcht
Stolz
Hartherzigkeit
Verurteilung
Götzendienst
Zauberei

Gott ist Liebe. Da Gott überall zur Gänze präsent ist, ist die Liebe Gottes auch überall vollständig präsent. Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes und Christus ist das Geheimnis Gottes. In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Wenn Gott also Liebe ist, dann Christus auch Liebe. In Christus, also in der Liebe, sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen und somit offenbaren sich die göttliche Weisheit und Erkenntnis in der Liebe Gottes. Wenn Christus ein Geheimnis Gottes ist, dann ist die Liebe Gottes auch ein Geheimnis. Bei der Liebe Gottes handelt es sich um eine Liebe, die der Welt fremd ist. Auf die Liebe Gottes hat man nur durch den Geist Gottes Zugriff. Durch die Erfüllung mit der Liebe Gottes kann sich ein gläubiger Christ mit der inneren Fülle auseinandersetzen und erfahren was die göttliche Liebe ausmacht und ist. Die Liebe Gottes ist eine Liebe, die sich bemerkbar macht, die sich erfahren lässt. Die Liebe Gottes ist ergründlich und muss auch für gläubige Christen ergründlich sein, damit man erkennen kann was der Wille Gottes ist. Man muss wissen was Gott mit seiner Liebe ausdrücken will und was Gott mit seiner Liebe meint, damit man den Unterschied zwischen weltlicher Liebe und göttlicher Liebe erkennen kann. Die Liebe Gottes glaubt alles, weil die Liebe Gottes nichts ausschließen kann und alles erlaubt. Die Liebe Gottes lässt alles frei sein. Jeder Mensch kann sich mit der Liebe Gottes wieder verbinden und mit der Liebe Gottes eins werden. Alles was man als gläubiger Christ tut, soll in der Liebe geschehen und daher sollte man sich von Gott auslegen lassen wie man etwas in seiner Liebe tut. Die Liebe Gottes schult das innere Gewissen und den inneren Kompass. Die Liebe Gottes ist eine leitende Liebe, die vor dem Bösen schützt und Werke vollbringt, die die Liebe sichtbar macht.

In Jesus Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Aus der Fülle Christi empfängt man Gnade. Gott ist Liebe und daher ist die ganze Fülle der Gottheit Liebe und diese Liebe ist in Christus. Die Gnade und Liebe ist die Herzensfülle Gottes. Wenn Gott spricht, dann spricht er immer gnadenerfüllte Worte aus. Wenn man die Worte Gottes nicht durch den Glauben annimmt, dann könnte man meinen, dass die Worte Gottes von Zorn erfüllt sind. Das ist das was ein ungläubiger Mensch möglicherweise aufnimmt und versteht, dass Gott auch ein zorniger Gott ist. Das entspricht aber nicht der Wahrheit, denn die Herzensfülle Gottes ist Liebe und nicht Zorn. Man sieht Gott nur dann als zornigen Gott, wenn das eigene Herz von Zorn erfüllt ist. Man sieht Gott als zornigen Gott, wenn man etwas von Gott abschneidet.

Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
1 Johannes, Kapitel 4, Vers 16

Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Johannes, Kapitel 1, Vers 16

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.
Kolosser, Kapitel 2, Verse 9-10

Denn wovon das Herz überfließt,
davon spricht sein Mund.
Lukas, Kapitel 6, Vers 45

WAHRHEIT = LIEBE = FREIHEIT = FREUDE = GNADE

Wenn Jesus die Wahrheit ist und Jesus der Christus und Christus das Bild des unsichtbaren Gottes, dann ist Gott auch Wahrheit. Wahrheit macht frei. Wahrheit ist in Verbindung mit Freiheit, Liebe, Freude und Gnade zu bringen. Gott ist Wahrheit, aber auch Liebe. Der Geist ist die Wahrheit und die Frucht des Geistes ist beispielsweise Liebe, Freude und Sanftmut, also ist Wahrheit mit Liebe, Freude und Sanftmut in Verbindung zu bringen. Wenn man aus der Fülle Christi Gnade empfängt und Christus die Wahrheit ist, dann ist Wahrheit auch in Verbindung mit Gnade zu sehen. Wenn man nun etwas davon wegnimmt, dann sieht man Gott nicht vollständig. Wahrheit lässt sich keinesfalls mit Zorn in Verbindung bringen oder grundsätzlich mit einer Sünde. Gott ist vollkommen und Sünde ist unvollkommen.

Der wahre Gott ist das höchste Bewusstsein. Man soll Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Man soll Gott in seinem Geist anrufen. Der Geist Gottes ist es, der im gläubigen Herzen eines Menschen Gott anruft. Gott legt Fragen in einen gläubigen Menschen hinein, damit der Mensch diese Fragen aufgreifen kann und vor Gott bringen kann, damit Gott durch seine Antworten erklären kann wer er ist. Dies geschieht in einem bewussten Zustand, so dass der gläubige Mensch bewusst empfangen kann. Ein Mensch kann nur dann Wahrheit empfangen, wenn er Gott in der Wahrheit anbetet. Erst die Erfüllung mit der Wahrheit und dann die Bitte um Verständlichmachung der Wahrheit. Wenn man Gott in der Wahrheit anbetet, dann können sich keine falschen Absichten in das Gebet einmischen.

Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten,
müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Johannes, Kapitel 4, Vers 24

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes
in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Galater, Kapitel 4, Vers 6

Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?
Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus.
Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut.
Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.
Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 5-8

Gott ist Geist und Liebe. Gott ist unsichtbar. Gott kann man nur im übertragenen Sinn in einem reinen Herzen sehen. Jeder gläubige Mensch kann dazu hinreifen Gott im eigenen Herzen wahrzunehmen und zu sehen. Nur im eigenen Herzen kann man sehen und erkennen wer Gott wirklich ist.

Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist
und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
Johannes, Kapitel 1, Vers 18

Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit,
den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht erkennt.
Johannes, Kapitel 14, Verse 16-17

CHRISTUS, DER ERSTGEBORENE UND ERLÖSER DES ALLS:
Er ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene
der ganzen Schöpfung. …
Kolosser, Kapitel 1, Vers 15

Er ist vor aller Schöpfung und in ihm hat alles Bestand.
Kolosser, Kapitel 1, Vers 17

Selig, die rein sind im Herzen;
denn sie werden Gott schauen.
Matthäus, Kapitel 5, Vers 8

Der Sohn Gottes ist Bild des unsichtbaren Gottes. Wenn man rein ist im Herzen, dann schaut man Gott und dann sieht man auch seinen Sohn. Man ist durch den wahren Herzensglauben im Herzen rein. Durch den wahren Gottesglauben im Herzen kann man den Sohn sehen und dann hat man ewiges Leben. Wenn man im wahren Sohn Jesus Christus ist, dann ist man im ewigen Leben, denn der Sohn Jesus Christus ist das ewige Leben. Man schaut sich dann das Leben aus der Ewigkeit an. Man schaut sich dann die Zeit aus dem ewigen Leben heraus an. Erfüllung in der Zeit zu suchen ist eine Illusion. Erfüllung gibt es nur in der Ewigkeit. Aus dem ewigen Leben heraus hat man die Zeit im Griff. Die Zeit tanzt einem nicht mehr auf der Nase herum. Sich in der ganzen Wahrheit leiten zu lassen bedeutet auch sich in der ganzen Auferstehung leiten zu lassen. Wenn man in Jesus Christus ist, dann ist man auch in der ganzen Auferstehung, denn Jesus Christus ist neben der Wahrheit auch die Auferstehung. Glauben, den Sohn sehen und Auferweckung stehen in einem Zusammenhang.

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt,
hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.
1 Johannes, Kapitel 3, Vers 6

Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen;
denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.
Apostelgeschichte, Kapitel 15, Vers 9

Denn das ist der Wille meines Vaters,
dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt,
das ewige Leben hat und dass ich ihn auferwecke am Jüngsten Tag.
Johannes, Kapitel 6, Vers 40

Wir wissen: Jeder, der von Gott stammt, sündigt nicht,
sondern wer aus Gott gezeugt ist, hütet sich und der
Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen: Wir sind aus Gott,
aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er
hat uns Einsicht geschenkt, damit wir den Wahren
erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem
Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und ewiges Leben.
1 Johannes, Kapitel 5, Verse 18-20

Wenn man in Christus ist, dann ist man in der Fülle Gottes und die Fülle Gottes ist Liebe. In dieser Liebe gibt es keine Furcht. Also wird Christus über seinen Mund niemals Furcht ausstreuen. Wenn man sich vor etwas fürchtet, dann sollte man sich bewusst machen, dass man nicht in der Liebe Gottes ist. Außerhalb der Liebe Gottes kann es zu Strafen kommen, diese Strafen haben aber nichts mit dem wahren Gott zu tun. Man sollte Gott jederzeit in seinem Herzen richtig verstehen und auffassen, so dass es nicht zu Missverständnissen und falschen Gottestaten, die man vollbringen könnte, kommt.

Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Denn die Furcht rechnet mit Strafe, wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.
1 Johannes, Kapitel 4, Vers 19

Blind auf die Bibel zu vertrauen birgt Gefahren in sich. Es ist möglich, dass die Bibelschreiber Gott nicht richtig in ihrem Herzen gesehen haben und somit nicht richtige Angaben über Gott gemacht haben. Daher soll man Gott mehr vertrauen, sich vom Geist Gottes erfüllen lassen und Gott im eigenen Herzen wahrnehmen. Nur Gott selbst kann einem wahrhaftig mitteilen wer er ist. Der Vater lässt über seinen Sohn mitteilen, so ist es zumindest durch die Bibel überliefert, dass ein Knecht nicht weiß was sein Herr tut. Und somit können die, die in der Bibel als Knechte genannt werden, Gott nicht richtig gesehen haben. Wenn man als Knecht nicht weiß was sein Herr tut, dann kann man ihn auch nicht repräsentieren. Ein Sohn weiß was sein Vater tut und er handelt in gleicher Weise und somit sieht man den Vater durch den Sohn. Der Vater vollbringt seine Werke im Sohn.

Gott erlaubt alles. Alles geschieht deswegen, weil Gott es erlaubt. Gott füllt mit seiner Liebe alles in allem aus und daher geschieht alles in der Liebe Gottes. Der wahre Gott, der Liebe ist, ist der mächtigste Gott. Wenn man aber etwas von der Liebe Gottes abschneidet, dann trennt man sich von der ganzen Fülle der Liebe Gottes, man sieht Gott nicht mehr zur Gänze, man verliert das ewige Leben aus den Augen und man verliert sich in der Zeit. Wenn man sich vom wahren Gott entfernt, dann können sich Götter melden, die falsche Götter sind und sie können einem falsche Informationen geben. Man kann auch von Menschen ein falsches Gottesbild vermittelt bekommen. Nur wenn man den wahren Gott im eigenen gotterfüllten Herzen richtig sieht und hört, kann man Gott wahrhaftig bezeugen. Dafür ist es erforderlich, dass man Gott im eigenen Herzen trägt und eine gesunde Verbindung zu Gott hat und die Bereitschaft und Absicht in sich trägt sich vom wahren Gott belehren zu lassen. Erst die Herzensfülle, dann die Herzensbelehrung, dann das herzerfüllte Wort.

GOTT IST LIEBE UND DIE LIEBE IST DER AUSGANGSPUNKT VON ALLEM.
WENN MAN AM AUSGANGSPUNKT ANGEKOMMEN IST, DANN ERKENNT MAN DIE UNENDLICHEN MÖGLICHKEITEN GOTTES.
AUS DEM AUSGANGSPUNKT HERAUS KANN MAN DAS EIGENE LEBEN MIT UND IN GOTT GESTALTEN.

GOTT IST LIEBE UND IN DER LIEBE SIND ALLE MÖGLICHKEITEN DES LEBENS VERBORGEN.
DIE LEBENDIGE LIEBE IST DIE HÖCHSTE MACHT, DIE ALLES ERLAUBT UND DIE ALLES IN SICH TRÄGT.
WENN DIE LEBENDIGE LIEBE NICHT ALLES ERLAUBEN WÜRDE, DANN WÜRDE DAS WAS GESCHIEHT NICHT GESCHEHEN.

DIE FÜLLE GOTTES

Die Fülle Gottes, die grenzenlos ist, ist Liebe, Wahrheit, Gnade, Freude, Freiheit und Sanftmut. Gott ist die Fülle. Die Fülle Gottes ist unerschaffen, ewig und allumfassend. Das Wort Gott ist ein Resultat aus der Fülle. Die Fülle ist vor dem Wort Gott. Es kommt der Fülle nicht so sehr darauf an wie man sie bezeichnet, sondern dass man sie im Inneren erfasst. Man kann die Fülle Gottes noch so sehr mit Worten beschreiben, wenn man sie aber nicht in sich trägt, dann wird man sie nicht erfassen und nicht erkennen. Es ist alles in erster Instanz aus der Fülle Gottes entstanden. Das entstandene Wort legt sich oft vor die Fülle Gottes und will Bedingungen stellen, um die Fülle Gottes erfahren zu können und das entstandene Wort will die Erfahrung der Fülle Gottes oft in die Zukunft verlegen. Aber die Fülle Gottes ist immer präsent. Das Wort Gott ist schon oft unterschiedlich belegt worden, für alle möglichen Wörter gibt es unterschiedliche Definitionen. Von allen möglichen Göttern kann man Antworten erhalten. Aber schlussendlich ist es nur die aufrichtige Suche nach der wahren Wahrheit, die die wahre Wahrheit offenlegt. Man kann immer mit Wörtern herumspielen, neue Wörter kreieren, definierten Wörtern eine andere Definition geben und all das geschieht zuerst in den Herzen der Menschen. Es ist nicht das Wort worauf es ankommt, sondern auf die Herzensfülle und die Absicht des Herzens. Aus der Herzensfülle geschieht alles. Wenn man jemandem sein Vertrauen schenkt, dann vertraut man immer zuerst der Herzensfülle des jemandem und irgendwas kommt dann zum Vorschein. Deswegen sollte man immer zuerst dem unerschaffenen Gott das Vertrauen schenken, so dass man die Herzensfülle der Menschen erkennen kann und sich gegebenenfalls schützen kann. Es kommt nicht in erster Linie auf die gesprochenen Wörter von Menschen an, sondern darauf welche Herzensfülle sich hinter den Wörtern verbirgt. Es sind in erster Linie die unsichtbaren Energien, die enttarnt werden sollten. Wenn man sich auf die Wortdefinitionen anderer Menschen einlässt, dann lässt man sich auch immer auf die Herzensfülle der Menschen ein. Wenn man zuerst auf Wörtern und Wortdefinitionen schaut und sich daran orientiert ohne dabei die Herzensfülle erkennen zu können, dann ist das Gesetzlichkeit. Wenn man beispielsweise jederzeit wahre Liebe von Sünde unterscheiden will, dann findet die Unterscheidung in erster Linie im Herzen statt. Es kommt dann nicht darauf an möglichst schnell in der Bibel nachzuschauen, um eine Entscheidung treffen zu können oder Definitionen auswendig zu lernen, um daraus eine Entscheidung zu treffen, sondern es kommt auf die Herzensfülle an, ob man richtig unterscheiden kann. Interpretieren und definieren kann man viel, aber entscheidend ist es jetzt auf den Punkt zu kommen und nicht von der eigenen freiheitlichen Herzensfülle wegzudriften. In Texten, Büchern und Ausarbeitungen kann man auf Widersprüche stoßen, so dass man sich nicht unbedingt auf Texte, Bücher und Ausarbeitungen verlassen kann. Daher ist immer wieder eine Hinführung zum eigenen Herzen erforderlich, um aus dem Herzen Orientierung zu erfahren. Widersprüche sind nichts Schlechtes, sondern sie regen zum Nachsinnen an und sie können darauf aufmerksam machen, dass die Lösung zuerst im Herzen gefunden werden muss, denn Nachsinnen ist eine Angelegenheit des Herzens. In der vollkommenen Liebe vollendet zu sein bedeutet sich nicht mehr an etwas Äußerem zu orientieren, sondern sich ausschließlich an der inneren göttlichen Herzensliebe zu orientieren. In der vollkommenen Liebe vollendet zu sein bedeutet der inneren Führung zu vertrauen und in der Herzenskraft Gottes zu leben.

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GOTT LÄSST SICH MIT WORTEN NICHT EINFANGEN.

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