DEFINITIONEN

GNADE IST EIN LEBENSSTIL

Gnade ist ein Lebensstil, den man von Gott empfängt und in dem man durch Gott verfestigt werden kann. Gnade wird ins Herz ausgegossen und wenn das Herz von Gnade nur so überfließt, dann spricht auch der Mund von Gnade und die Taten eines Menschen sind erfüllt von Gnade. Wer Gnade empfängt, der gibt ganz natürlich übernatürlich Gnade weiter. Die Gnade Gottes ist lebendig, denn alles was aus dem Gott, der Liebe ist, hervorgeht, ist lebendig. Gnade macht das Herz weit und frei. Gnade bedeutet mit seinem Vater im Himmel völlig offen über alles reden zu können. Gnade bedeutet vom gnädigen Gott gnadenvolle Antworten zu erhalten. Gnade zu empfangen bedeutet gnädig zu sein. Gnade bedeutet die Gnade Gottes im Nächsten zu sehen, egal was sich im Nächsten alles vor die Gnade Gottes gestellt hat. Mit der überfließenden Gnade Gottes im eigenen Herzen kann man die Gnade Gottes in seinem Nächsten erwecken und groß werden lassen. Gnade hat die Macht verhärtete Fronten niederzureißen und ein neues Miteinander zu entfalten. Gnade ist, wenn man sich selbst zum Wohle aber auch seinen Nächsten zum Wohle von der Sünde durch die Kraft der Gnade ablässt. Gnade verfestigt das Herz und es handelt sich um eine Verfestigung zur Erbringung einer sicheren und wertvollen Frucht. Eine Verfestigung der Gnade Gottes offenbart das offene, liebevolle, barmherzige und gnädige Herz Gottes. In der Gnade im Herzen verbergen sich Gnadengaben, mit denen man die Gnade Gottes für sich und andere Menschen sichtbar werden lassen kann. In der Gnade Gottes verbirgt sich ein Leben, das jenseits von einem sündenbehaftetem Leben gelebt wird und das sich durch die wachsende Gnade im Herzen offenbart. Die Gnade Gottes ist ein Weg. Die Gnade Gottes kommt ins Leben und will sich vollständig im Herzen eines Menschen entfalten und voll und ganz im Leben eines Menschen zur Geltung kommen. Gnade ist nicht ein einmaliger Akt, sondern eine vollkommene, gegenwärtige, ewigliche und jederzeitige Herzensangelegenheit. Gnade lenkt und führt in den himmlischen Reichtum hinein. Gnade ist der Gradmesser und Kompass im eigenen Herzen für das ganze eigene gotterfüllte Herzensleben. Wer Gnade empfängt, der gibt auch Gnade. Wenn man die Gnade allerdings nur für sich nutzen will und sie nicht weitergibt und nicht lebt, dann lässt die Gnade im eigenen Herzen nach und sie kann dann das Leben nicht mehr voll und ganz schützen. Wenn man die Gnade, die man empfangen hat und weiterhin empfängt, nicht fließen lässt und weitergibt, dann lässt die Gnade im eigenen Herzen automatisch nach und an die Stelle der Gnade tritt eine andere Energie, die die Lüge groß werden lassen kann. Gnade ist in der Einheit mit Gott weise Entscheidungen zu treffen. Gnade schenkt lebensbejahende Inspirationen, mit denen man die Gnade auf dieser Erde groß werden lassen kann. Gnade ist, wenn man Menschen ihr gotterfülltes Herzensleben leben lässt und wenn man Menschen den göttlichen Weg gehen lässt, den sie sich selbst im eigenen Herzen in der Einheit mit Gott abgewogen haben. Gnade lässt Gnadenerfahrungen zu und steht über gnadenlosen Angriffen. Gnade ist mehr als Perfektion. Gnade ist, wenn man in seiner Unperfektion die Gnade Gottes erkennt und seine Unperfektion Gott hingibt. Gnade ist innere Stabilität, die über den menschlichen Horizont hinausgeht. Gnade ist, wenn man aus Herzensüberzeugung auf das Böse mit Gnade reagiert. Der höchste und mächtigste Gott, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart, fließt nur so von Gnade über und das war immer schon so, ist jetzt so und bleibt so. Zorn entsteht außerhalb der Gnade und entlädt sich außerhalb der Gnade. Wenn Gnade nicht im ganzen Leben gelebt wird, dann kommt die Welt nicht ins Gleichgewicht und sie bleibt im Ungleichgewicht der verschiedensten negativen Energieströmungen. Gnade will jetzt gelebt werden.

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GNADE IST EINE VOLLKOMMENE & REINE HERZENSANGELEGENHEIT.

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DIE GELEBTE GNADE GOTTES

Ein oberflächliches Bekennen der Gnade Gottes ist wenig wirksam.
Entscheidend sind die Herzenstaten.

Gnade ist aus Herzensüberzeugung:
gesunde geistige Nahrung weiterzugeben.
seinen Nächsten bedingungslos zu lieben.
hungrigen Menschen etwas zu essen zu geben.
durstigen Menschen etwas zu trinken zu geben.
Zeit mit Menschen zu verbringen.
Menschen aufzubauen.
Menschen Trost zu spenden.
seinen Nächsten zu segnen.
für Menschen zu beten.
seinen Nächsten zu helfen.
seine Nächsten nicht zu verurteilen.
Menschen aus der Schuld herauszuhelfen.
Menschen aus der Sünde herauszuhelfen.
Menschen Lebensperspektiven zu eröffnen.
gnadenloses Handeln zu durchbrechen.
antichristliche Vorhaben zu zerschlagen.

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GÖTTLICHE FREUDE

Man kann nicht aus einem Zwang heraus sich zu jeder Zeit freuen. Man kann nur aus einer inneren göttlichen Fülle heraus sich jederzeit freuen. Aus einer inneren freudigen Stabilität heraus kann man jederzeit in der Freude Gottes leben, die nicht abhängig ist von äußeren Gegebenheiten. Aus einer inneren übernatürlichen natürlichen Überzeugung heraus kann man sich im himmlischen Sinn freuen. Dabei handelt es sich um eine vom Irdischen losgelöste Freude, die jederzeit da ist. Der Geist Gottes im Herzen eines Gläubigen entfacht eine himmlische Freude im Gläubigen, die, wenn sie gelebt wird und im Leben eines Gläubigen voll und ganz ausgegossen wird, jederzeit im Leben eines Gläubigen präsent ist. Sich vom Geist Gottes leiten zu lassen bedeutet, sich von der Freude Gottes antreiben zu lassen und in der Freude Gottes sein Leben zu gestalten. Wenn das Herz von der Freude Gottes überfließt, dann spricht auch der Mund von dieser Freude und diese Freude gießt sich dann in die Lebensgestaltung aus. Wenn man nicht über die innere Freude Gottes verfügt, die von nichts abhängig ist, dann bedeutet das, dass man nicht nahe genug an Gott dran ist. Ein Zubewegen auf Gott ermöglicht das immer tiefere Eintauchen in die Freude Gottes. Die Freude Gottes ist ein Bewusstseinszustand, der eine neue Kraft verleiht. In der Freude Gottes, die sich im Herzen eines Gläubigen entfaltet, zeigen sich die Zusagen Gottes, zeigt sich die Versorgung Gottes und zeigt sich die Gnade Gottes. Sich vom Geist Gottes erfüllen zu lassen bedeutet, sich von der Freude Gottes erfüllen zu lassen und in der Freude Gottes zu leben. In der Freude Gottes zu leben bedeutet in der Freude Gottes zu beten, zu denken, zu fühlen, zu sprechen, zu planen und zu handeln. Wenn etwas was man tut nicht mit der inneren Freude übereinstimmt, dann sollte man sein Tun überdenken und ein neues Tun anstreben. Die innere himmlische Freude sollte jede Freude, die durch äußere Gegebenheiten herbeigeführt wird, dominieren, so dass man nicht durch äußere Gegebenheiten dominiert wird.

GÖTTLICHE WAHRHEIT IST PURE LEBENSFREUDE!

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DEMUT / STOLZ

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DEMUT IM HIMMLISCHEN SINN IST DIE HINGABE AN DEN GEIST GOTTES, UM SO DEN WILLEN GOTTES DURCH DEN GEIST GOTTES ZU ERFÜLLEN.

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Demut und Stolz aus himmlischer Sicht sind von einer irdischen Sicht abzugrenzen. Entscheidend aus himmlischer Sicht ist wie der Geist Gottes Demut und Stolz definiert. Der Geist Gottes ist von Herzen demütig und seine Demut will er Menschen näherbringen. Indem ein gläubiger Mensch die geschenkte Demut annimmt, empfängt er immer mehr Gnade. Das Herz soll durch Gnade verfestigt werden und auf dem Verfestigungsweg verfestigt sich auch die Demut Gottes im gnadenerfüllten Herzen und dadurch empfängt man die Gnadengaben. Gotterfüllte Demut lehrt wie man mit den Gnadengaben umgehen kann. Stolz ist, wenn man sich nicht vom Geist Gottes belehren lassen will. Stolz ist nicht vom Geist Gottes erfahren zu wollen was aus seiner Sicht Demut und was aus seiner Sicht Stolz ist. Stolz ist auch in Verbindung mit Selbstüberhöhung, Überheblichkeit und Hochmut zu bringen. Stolz blockiert den göttlichen Fluss der Demut. Wenn Demut zu Gnade führt und Gnade zu den Gnadengaben und eine Gnadengabe die Gabe Krankheiten zu heilen ist und aus der Anwendung der Gabe Krankheiten zu heilen Gesundheit resultiert, dann ist Stolz ein Krankmacher. Gott tritt den Stolzen entgegen und mit dem Entgegentreten kann auch eine Krankheit gemeint sein, die man bekommen kann. Aber nicht Gott selbst bestraft mit einem Entgegentreten, denn der wahre Gott richtet nicht im weltlichen Sinn, sondern vielmehr ist es der Mensch durch sein Verhalten selbst. Stolz ist eine Sünde und Sünden sind gesundheitsschädlich. Indem man sich selbst der göttlichen Demut entzieht, öffnet man sich diversen negativen Strömungen, die entsprechende Konsequenzen mit sich bringen können. Durch Stolz kann man diverse weitere Sünden ausdrücken wie beispielsweise Lästerungen, Prahlerei, Selbstsucht, Habgier. Eine Sünde lässt sich oft nicht von einer anderen Sünde klar abgrenzen, sondern oft fließen diverse Sünden ineinander über.

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DIE LIEBE GOTTES IST EWIG GÜLTIG

Die Liebe Gottes lässt zwar mit sich reden, sie macht aber keine Kompromisse. Wenn die wahre Liebe mit sich verhandeln ließe, dann könnte sie das All nicht mehr tragen. Wenn die wahre Liebe ihren erhabenen Platz verlassen würde, dann gäbe es für alle kein zurück mehr. Die lebendige Liebe Gottes reicht aber jedem die Hand und ermöglicht jedem wieder hochgezogen zu werden. Die himmlische Liebe lässt jeden ziehen, der nicht mehr direkt mit ihr im Bunde stehen will, denn ansonsten würde sie ihre Freiheit verraten. Die freiheitliche Liebe ist ewig, ruhig, besonnen, klar, präsent, alles ausfüllend und sie akzeptiert alles. Die Liebe fügt niemandem Schaden zu, sondern vermeintliche Willkür, Schaden und Chaos entstehen außerhalb der Liebe und dienen dem Verlangen in die Liebe zurückzukehren. Die Liebe verlangt nichts, fordert nichts, prüft dich nicht, stellt dich nicht auf die Probe, trickst dich nicht aus, spaltet dich nicht und stellt dich nicht bloß. Die Liebe nimmt dich an, akzeptiert dich, vervollkommnet dich, vollendet dich und sie begegnet dir auf Augenhöhe. Die Liebe ist stärker als jeder Hass, jede Lüge, jegliche Falschheit und sie kennt die Tücken der Lieblosigkeit. Wahre Liebe kennt ihren königlichen Platz und sie verlässt ihn nicht. Wahre Liebe braucht keine Lebenskrücken, sondern sie steht fest, wackelt nicht und sie lässt sich nicht verbiegen. Ewigliche Liebe ist weich, zärtlich, barmherzig und entfacht leuchtende Kinderaugen. Die Liebe ist einfach. Göttliche Liebe zwingt nicht, überredet nicht, manipuliert nicht, hetzt nicht auf, leistet keinen Widerstand und braucht nicht zu siegen, denn von ihr geht alles aus. Liebe klammert nicht, hält nicht auf, bestraft nicht, lügt nicht, schwächelt nicht, braucht nichts, bettelt nicht, führt keine Kriege, verurteilt nicht, verletzt nicht und sie beschmutzt nicht. Liebe lässt sich kein Korsett umschnallen, sondern sie war, ist und bleibt frei. Liebe reinigt, heilt, lässt neu aufblühen, erfrischt, erneuert und gibt sich hin. Liebe kennt keine Einfalt, sondern nur Vielfalt. Liebe ist himmlisch bunt, kreativ, einzigartig und doch mannigfaltig, aussagekräftig, charmant und liebevoll. Liebe überrascht immer wieder aufs Neue. Liebe beißt sich nicht fest, sondern sie zieht sich zurück, wenn sie nicht erwünscht ist. Liebe schenkt Chancen, Gelegenheiten, Möglichkeiten und sie ist jederzeit aufmerksam, vor Ort und da. Liebe stellt keine Forderungen, denn sie ist sich selbst genug. Liebe beutet nicht aus, übervorteilt nicht, schmerzt nicht und stellt keine Fallen. Liebe ist schmuckhaft, reich, kostbar, voller Ideenreichtum und Fülle. Liebe setzt Stückwerk zu einem Gesamtkunstwerk zusammen. Liebe setzt Worte zusammen und führt sie in die Ganzheit. Liebe ist ganz und gar rein, heilig, adlig, königlich, prachtvoll und sie ist hoch zu loben. Die Liebe zu ehren heißt Gott, sich selbst und seinen Nächsten zu ehren.

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LIEBE KANN MAN SICH NICHT VERDIENEN!

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DER WEG

Der Weg Jesu Christi ist der Weg des Geistes Gottes. Der Geist Gottes führt in die Tiefe des wahren Lebens hinein. Der Geist Gottes holt einen Menschen dort ab wo er ist und führt ihn auf Wunsch in die Wahrheit des Lebens hinein. Der Weg führt ins Innere. Der lebendige Weg, die lebendige Wahrheit und das lebendige Leben holen einen Menschen da ab wo er steht und führen ihn auf Wunsch in die Tiefe Gottes hinein. Der Weg Jesu Christi ist kein irdischer Weg, sondern ein geistlicher Weg. Der Weg Jesu Christi führt in das Königreich Gottes hinein, ins ewige Leben hinein. Der Weg des Geistes Christi offenbart sich über das eigene gotterfüllte Herz und ist ein individueller Weg in und mit Gott. Der gotterfüllte Weg durchschlägt kontraproduktive geistliche Mauern und die Macht der Sünde. Der gotterfüllte Herzensweg räumt irdisches Gedankengut aus dem Leben und schenkt himmlische Weisheit. Der Weg Jesu Christi ist ein Familienweg, der die Tiefen Gottes offenlegt. Der Weg Jesu Christi ist ein freiwilliger Weg. Nur der wahre Geist Gottes kann den schmalen Weg aufzeigen und passierbar machen. Der Geist Gottes führt in ein neues Leben, das sich auch im Sichtbaren zeigt. Wenn jemand spricht, dann sollte man sich insbesondere die Herzensfülle dieses jemanden anschauen. Es ist zu prüfen welcher Geist hinter den Worten steht. Es ist zu prüfen welcher Geist sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und es ist zu prüfen inwieweit sich diese Aussage auf das eigene Leben auswirken könnte. Es ist zu prüfen welche Herzensfülle hinter einem Satz steht. Jeder Mensch geht im übertragenen Sinn einen Weg, einen Lebensweg und wenn man wissen will, ob dieser Weg der richtige Weg ist, sollte man sich die Frucht anschauen, die man bislang erbracht hat. Man sollte prüfen wohin der Weg, den man bewusst oder unbewusst geht, hinführt. Man sollte sich die Frage stellen, ob der Weg, den man geht, wirklich zu dem Ziel führt, das man sich vorstellt und ob das Ziel nachhaltig ist. Man kann zur selben Zeit immer nur einen Weg gehen und daher sollte der eigene Weg gut ausgelotet werden. Am besten ist es, wenn man den eigenen Weg mit dem eigenen gotterfüllten Herzen auslotet und geht. Der Weg Jesu Christi führt in die Vollendung. Der innere Weg des Geistes Gottes führt in die Herzensvollendung in der Liebe Gottes. Der Weg des Geistes Gottes führt in die Freiheit und ob das wirklich so ist, kann man nur feststellen, wenn man diesen Weg geht und wenn man das immer wieder anhand des eigenen Lebens prüft. Der Weg des Lebens ist kein Konzeptweg, den man sich von Menschen geben lassen kann oder ein Programmweg von der Stange, sondern ein Weg, den man nur mit dem Geist Gottes erkunden und erforschen kann.

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DEN SCHMALEN WEG WERDEN WENIGE FINDEN

Gerade weil der Weg so schmal ist und ihn wenige finden ist dieser Weg so spannend, einzigartig, überraschend, königlich und über alles erhaben. Dieser schmale Weg ist im Äußeren nicht zu finden, sondern es ist ein innerer Weg, ein innerer Lebensweg, der immer mehr in die Leichtigkeit, Freiheit und Ruhe führt. Auf diesem goldenen Weg wird der schmale Weg immer mehr zum eigenen individuellen und persönlichen Weg. Auf diesem Glaubensweg wächst man immer mehr mit diesem schmalen Weg zusammen. Es ist ein Weg, der sich über das eigene Herz offenbart. Auf dem schmalen Weg zeigen sich die wahren Schätze des Lebens. Auf dem Weg des Glaubens gibt es göttliche Aufklärung, göttliche Offenbarungen und göttliche Informationen. Der schmale Weg ist der Weg Jesu Christi und auf diesem Weg kommt die Liebe Gottes immer mehr zum Ausdruck. Der Weg Jesu Christi ist ein Weg der Vergebung, der Dankbarkeit, der Demut, des Friedens und der Barmherzigkeit. Der königliche schmale Weg ist der Weg des Ankommens und der Weg der Vielgestaltigkeit des Lebens. Es ist ein Weg, der ins Innere führt und die wahre Dimension des Lebens aufzeigt. Der innere Lebensweg ist es, der das Verdorbene absterben lässt und das eigene Leben neu aufblühen lässt. Der Weg des himmlischen Goldes ist es, der einen fokussiert sein lässt und einen nicht auf einen der vielen Irrwege der Welt umkommen lässt. Den schmalen Weg kann man nur selbst im Einklang mit Gott suchen, erkennen, entdecken, gehen und erfahren. Der schmale Weg erwartet, dass man sich nicht an andere Menschen orientiert, sondern dass man sich Gott, der im eigenen Herzen wohnt, hingibt und auf die göttliche Wegstimme, die sich im eigenen Herzen befindet, hört. Der Weg Jesu Christi enthält Botschaften, die ins eigene Herz führen. Alles was am eigenen inneren Herzensweg dran vorbeiführt, ist ein Irrweg. Nur der schmale Weg Jesu Christi führt ins Leben. Wenn man sich eins gemacht hat mit dem schmalen Weg des Lebens, dann macht man sich auf diesem Weg auch eins mit dem Leben. Es gibt dann keine Trennung mehr zum wahren Leben. Man ist dann eins mit dem Leben. Wenn man im Glauben loszieht und sich am wahren Glauben festhält, dann kann man gemeinsam mit Gott seinen Lebensweg ausloten und Herr über das eigene Leben sein. Es ist der individuelle Glaubensweg mit Gott, der in das Land der Ewigkeit führt und die Geheimnisse Gottes offenbart. Es ist der Liebesweg mit Gott, der einen die himmlische Stadt im eigenen Herzen immer mehr erkennen lässt. Es ist der innere Weg der Freude, der die Freude auch im äußeren Leben, im Leben auf dieser Erde erkennbar werden lässt. Der innere Gnadenweg ist es, der die Gnade Gottes im eigenen Herzen verfestigt. Der Weg Jesu Christi ist der mystische Weg, der göttliche Erfahrungen ermöglicht. Der Weg des Glaubens ist ein geheimnisvoller Geschenkeweg, den man nur selbst im Einklang mit Gott auspacken kann.

DASS DER WEG SO SCHMAL IST UND WENIGE IHN FINDEN MACHT DEUTLICH,
DASS MAN NICHT EINFACH DEN WEG UND DEN WEGEN ANDERER MENSCHEN FOLGEN SOLLTE.

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GENÜGSAMKEIT

Genügsamkeit bedeutet mit dem was man jetzt hat zufrieden zu sein. Genügsamkeit bedeutet so zu leben, dass man in der Wahrheit und Freiheit Gottes sein Leben verbringt. Genügsamkeit bedeutet Gott so sehr zu vertrauen, so dass man innerlich weiß, dass Gott einen jederzeit zur richtigen Zeit mit allem versorgt was man braucht und dafür alle göttlichen Maßnahmen vollbringt, die dafür erforderlich sind. Genügsamkeit bedeutet jederzeit auf seinen innerlichen himmlischen Reichtum zugreifen zu können, um daraus punktgenau sein Leben gestalten zu können. Genügsamkeit bedeutet nicht unbedingt arm zu sein, sondern auch in Zeiten des materiellen Reichtums genügsam mit dem umzugehen was Gott einem gibt, um den materiellen Reichtum im Sinne Gottes zu verwalten und einzusetzen. Genügsamkeit bedeutet nicht irdischen Reichtum auszuschlagen, sondern irdischen Reichtum im Sinne Gottes zu nutzen und individuelle Erfahrungen mit irdischem Reichtum zu machen. Gewisse Werke, die man in der Vollmacht Gottes vollbringen darf, bedürfen kleine, mittelgroße und große finanzielle Beträge, um sie verantwortungsbewusst umsetzen zu können. Der Wille Gottes steht auch in finanziellen Aspekten vor jeder Gesetzlichkeit. Entscheidend ist es das Geldsystem und jegliche finanzielle Mittel aus dem göttlichen Liebesstrom zu dominieren. Man soll nicht dem Geld dienen, sondern Gott dienen, dem alles Geld gehört. Man soll nicht Sklave des Geldes sein, sondern Herr über das Geld sein, damit man von Geld nicht unterdrückt und eingenommen wird, sondern damit man Geld im Sinne des Reiches Gottes einsetzt. Das Geld soll den Menschen dienen, aber nicht die Menschen dem Geld, denn dann würden sie einem toten System dienen. Geld bringt nur gute Früchte hervor, wenn es im Sinne Gottes, der im Herzen eines Gläubigen aktiv ist, investiert wird. Geld ist ein weltliches Mittel, das so gelenkt werden kann, so dass es dem Reich Gottes dient. Ein gottgerechter Umgang mit irdischem Reichtum kann nur über das eigene gotterfüllte Herz sichergestellt werden. Priorität sollte immer das erfüllte jetzige Sein und Tun haben und keine zukunftsorientierten Geldziele, die nur eigennützig sind und nachhaltig gesehen keine wahren Resultate hervorbringen. Auch wenn man nicht über weltlichen Reichtum verfügt, so kann man dennoch überall Reichtum erkennen wie beispielsweise den Reichtum der Erde, den Reichtum des schönen Wetters, den Reichtum der schönen Umgebung. Überall kann einem Reichtum gespiegelt werden, der sich über das eigene Herz entfaltet, auch wenn der gespiegelte Reichtum einem nicht direkt gehört. Genügsamkeit bedeutet nicht in dem Sinne an finanzielle Mittel und Reichtum zu gelangen, so dass man dafür die Freiheitsrechte anderer Menschen untergräbt. Genügsamkeit bedeutet nicht über das Ziel hinauszuschießen und in die Habgier abzudriften, sondern jetzt den freiheitlichen Lebensstil zu pflegen, den Gott einen jetzt ermöglicht. Genügsamkeit bedeutet nicht in seinem Lebensstil unbedingt eingeengt oder eingeschränkt zu sein, sondern eine göttliche Freiheit kennenzulernen und zu leben. Genügsamkeit bedeutet neben dem Eigenwohl auch das Gemeinwohl im Blick zu haben und in der Freude Gottes über das zu verfügen was Gott einem jetzt auf vielfältige Art und Weise geschenkt hat. Genügsamkeit bedeutet mit dem zufrieden zu sein was Gott einem ins Herz legt und all das beiseitezulassen was nicht zu einem gehört. Genügsamkeit bedeutet sein gotterfülltes Herzensleben zu leben ohne darüber hinauszugehen. Genügsamkeit bedeutet in der höchsten Essenz der lebendigen Liebe und Freiheit die unbegrenzten Möglichkeiten Gottes kennenzulernen und zu erleben und die Lebendigkeit des Lebens überall zu erfahren. Das göttliche Sein im eigenen Herzen lässt einen unnatürlichen Hunger nach weltlichem Reichtum absterben und setzt ein Tun in Gang, das Ziele zur Gnadenverbreitung in sich trägt. Genügsamkeit und Enthaltsamkeit sind eine Frucht des Geistes Gottes. Der Geist Gottes bewirkt in einem gotterfüllten Menschen auf natürliche übernatürliche Art und Weise eine nach göttlicher Definition genügsame und enthaltsame Lebensweise. Enthaltsamkeit bedeutet Angebote aus negativ stammenden Energieströmen erfolgreich abzulehnen und in der Enthaltsamkeit das zu erkennen was Gott durch einen tun will. Enthaltsamkeit bedeutet den Herzenskanal durch die Kraft Gottes für den Willen Gottes freizuhalten. Genügsamkeit und Enthaltsamkeit bedeuten mit der Schöpfung Gottes und grundsätzlich mit dem Erschaffenen in einem gesunden Maß umzugehen und immer den unerschaffenen lebendigen Geist im eigenen Herzen im Blick zu haben. Eine von Gott gegebene Enthaltsamkeit und Genügsamkeit schenken eine innere Stille, in der der Ausdruck des Lebens in einem besonderen Maß zur Geltung kommt. Die für das eigene Leben bestimmte Enthaltsamkeit und Genügsamkeit müssen mit dem Geist Gottes im eigenen Herzen ausgelotet werden. Enthaltsamkeit und Genügsamkeit sind nicht an ein gesetzliches Maß gebunden, sondern an dem was Gott durch einen bewirken will. Die Definition und das Maß für die Wörter Enthaltsamkeit und Genügsamkeit legt Gott im eigenen Herzen fest und basiert auf das Vertrauen in Gott und ist nicht abhängig von einer menschlichen Definition. Jeder Mensch sollte seinen eigenen Zugang zu Gott haben.

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ENTHALTSAMKEIT

Die Geistesfrucht der Enthaltsamkeit bedeutet auf die Lehre Gottes im eigenen gotterfüllten Herzen zu vertrauen und enthaltsam gegenüber den diversesten Lehrmeinungen zu sein. Man kann sich diverse Lehrmeinungen anhören und anschauen, aber man sollte den Geist Gottes in sich tragen, um die diversesten Lehrmeinungen unterscheiden zu können. Enthaltsamkeit gegenüber etwas anderem lehrt den Fokus auf das eigene gläubige Herz zu richten. Ein reines Herz ermöglicht es, dass man sich nicht leerem Geschwätz zuwendet, sondern dass man auf Gott im eigenen Herzen hört. Genügsamkeit, Enthaltsamkeit und Überfluss sind individuelle Angelegenheiten zwischen Gott und einem gläubigen Menschen. Genügsamkeit, Enthaltsamkeit und Überfluss unterliegen keiner starren Definition, sondern können im Geist Gottes flexibel ausgestaltet werden.

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