DER WEG

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Sein Leben zu verlieren, um das wahre Leben zu finden ist dasselbe wie den schmalen Weg zu gehen, der zum Leben führt. Damit wird deutlich, dass es sich nicht um einen irdischen Weg handelt, der zum Leben führt.

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Der Weg Jesu Christi ist der Weg des Geistes Gottes. Der Geist Gottes führt in die Tiefe des wahren Lebens hinein. Der Geist Gottes holt einen Menschen dort ab wo er ist und führt ihn auf Wunsch in die Wahrheit des Lebens hinein. Der Weg führt ins Innere. Der lebendige Weg, die lebendige Wahrheit und das lebendige Leben holen einen Menschen da ab wo er steht und führen ihn auf Wunsch in die Tiefe Gottes hinein. Der Weg Jesu Christi ist kein irdischer Weg, sondern ein geistlicher Weg. Der Weg Jesu Christi führt in das Königreich Gottes hinein, ins ewige Leben hinein. Der Weg des Geistes Christi offenbart sich über das eigene gotterfüllte Herz und ist ein individueller Weg in und mit Gott. Der gotterfüllte Weg durchschlägt kontraproduktive geistliche Mauern und die Macht der Sünde. Der gotterfüllte Herzensweg räumt irdisches Gedankengut aus dem Leben und schenkt himmlische Weisheit. Der Weg Jesu Christi ist ein Familienweg, der die Tiefen Gottes offenlegt. Der Weg Jesu Christi ist ein freiwilliger Weg. Nur der wahre Geist Gottes kann den schmalen Weg aufzeigen und passierbar machen. Der Geist Gottes führt in ein neues Leben, das sich auch im Sichtbaren zeigt. Wenn jemand spricht, dann sollte man sich insbesondere die Herzensfülle dieses jemanden anschauen. Es ist zu prüfen welcher Geist hinter den Worten steht. Es ist zu prüfen welcher Geist sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und es ist zu prüfen inwieweit sich diese Aussage auf das eigene Leben auswirken könnte. Es ist zu prüfen welche Herzensfülle hinter einem Satz steht. Jeder Mensch geht im übertragenen Sinn einen Weg, einen Lebensweg und wenn man wissen will, ob dieser Weg der richtige Weg ist, sollte man sich die Frucht anschauen, die man bislang erbracht hat. Man sollte prüfen wohin der Weg, den man bewusst oder unbewusst geht, hinführt. Man sollte sich die Frage stellen, ob der Weg, den man geht, wirklich zu dem Ziel führt, das man sich vorstellt und ob das Ziel nachhaltig ist. Man kann zur selben Zeit immer nur einen Weg gehen und daher sollte der eigene Weg gut ausgelotet werden. Am besten ist es, wenn man den eigenen Weg mit dem eigenen gotterfüllten Herzen auslotet und geht. Der Weg Jesu Christi führt in die Vollendung. Der innere Weg des Geistes Gottes führt in die Herzensvollendung in der Liebe Gottes. Der Weg des Geistes Gottes führt in die Freiheit und ob das wirklich so ist, kann man nur feststellen, wenn man diesen Weg geht und wenn man das immer wieder anhand des eigenen Lebens prüft. Der Weg des Lebens ist kein Konzeptweg, den man sich von Menschen geben lassen kann oder ein Programmweg von der Stange, sondern ein Weg, den man nur mit dem Geist Gottes erkunden und erforschen kann.

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Gott führt aus der Drangsal der Seele in die Ruhe. Gott schenkt Ruhe für die Seele. Das bedeutet, dass es sich in der Bibel um einen inneren Weg handelt.

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Der Wahrheit zu folgen bedeutet dem Geist der Wahrheit zu folgen, denn die Wahrheit ist der Geist Gottes. Den Geist der Wahrheit kann man nicht mit Menschenaugen sehen. Der Geist der Wahrheit befindet sich im gläubigen Herzen und offenbart den christlichen Bildungsweg, der in die Tiefen des Lebens führt.

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Gering achten bedeutet dasselbe wie verlassen. Verlassen bedeutet also nicht ein örtliches Verlassen, sondern aus dem Umfeld übernommene Glaubenssätze, Überzeugungen, Meinungen, Programmierungen und Konditionierungen abzulegen und den Fokus auf den göttlichen Glauben zu legen.

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Im GLEICHNIS VOM VERLORENEN SOHN fiel der Vater dem Sohn um den Hals und küsste ihn. Wenn man einem Menschen um den Hals fällt und sich küsst, dann begegnet man sich auf Augenhöhe. Unser Vater im Himmel ist unsichtbar und daher begegnet uns unser Vater im Himmel in unserem Herzen auf Augenhöhe, wenn wir uns ihm zuwenden. Der Sohn kommt zum Vater. Der Vater läuft dem Sohn entgegen. Der Vater macht dem Sohn keinerlei Vorwürfe. Der Sohn war tot und lebt wieder. Der Sohn war tot aufgrund der Sünde und dadurch einhergehend aufgrund der fehlenden Beziehung zum Vater. Durch die Hinwendung zum Vater ist der Sohn aus dem Tod ins Leben hinübergegangen. Der Tod und die Auferstehung, von denen das Gleichnis spricht, sind nicht im irdischen Sinn aufzufassen, sondern im himmlischen Sinn. Der Sohn wird unverzüglich mit allem Guten des Himmels versorgt. Es ist nicht zu einem Gerichtsprozess gekommen, das geurteilt hat, dass der Sohn zum Vater kommen darf und dass er im himmlischen Sinn ausgestattet werden darf. Der Sohn ist einfach zum Vater und die Freude des Vaters ist mächtiger als jedes Gerichtsurteil. Erbarmen triumphiert über das Gericht. Der ältere Sohn ist nicht zum Mitfeiern ins Haus gegangen, er war zornig. Durch Zorn versperrt man sich den Zugang ins Innere des Hauses Gottes und damit auch zur Freude Gottes. Der ältere Sohn hat sich selbst das Gerichtsurteil gesprochen und ist außerhalb des Hauses Gottes geblieben. Im älteren Sohn war Unvergebenheit gegenüber dem jüngeren Sohn und er ging nicht auf das Angebot des Vaters ein an der Versöhnungsfeier teilzuhaben. Der ältere Sohn hat den Vater eher als Dienstherrn gesehen und ist an der Freude Gottes dran vorbeigegangen. Der ältere Sohn hat sich gar nicht über die Erlösung seines Bruders gefreut. Der ältere Sohn freut sich nicht darüber, dass Menschen gerettet werden und so einen hervorragenden Zugang zum Vater bekommen. Der ältere Sohn stand nicht in der Frucht des Geistes Gottes. Eher will der ältere Sohn es verhindern, dass noch jemand neben ihm Sohn ist. Der ältere Sohn muss lernen sich als Sohn des Vaters zu erkennen und er sollte erkennen was ihm der Vater bereits alles geschenkt hat. Der wahre Dienst am Vater beginnt in der Freude und Liebe Gottes. In dem Gleichnis gibt es im Wesentlichen drei Ebenen. Das ferne Land, das die Welt symbolisiert, dann der Bereich außerhalb des Hauses und das Innere des Hauses. Die Welt hat keinen Zugang zu Gott. Außerhalb des Hauses Gottes sieht man Gott noch nicht richtig. Und innerhalb des Hauses Gottes wird gefeiert. Im Inneren des Hauses gibt es nicht mehr Juden und Griechen (Heiden). Die Trennung zwischen beispielsweise Juden und Griechen (Heiden) löst sich auf dem Weg ins Innere des Hauses Gottes auf. Wenn man die Trennung selber aufrechterhält, dann bleibt man noch im Zorngericht stecken. Es gibt grundsätzlich zwei Wege, für die sich Menschen entscheiden können: Entweder den schmalen Weg oder den breiten Weg. Im Gleichnis wird deutlich, dass der Vater den verlorenen Sohn und den älteren Sohn als Söhne sieht. Man kann sich noch so sehr vom Vater entfernen, aber Söhne bleiben Söhne und die Söhne sollten lernen sich im Geist Gottes zu vereinigen. Der jüngere Sohn zieht in ein fernes Land, also in die Welt, abgetrennt vom Vater. Er geht dann aber wieder zum Vater. Das bedeutet, dass er vom Vater ausgegangen ist und wieder zum Vater zurückkommen kann.

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